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unbequem und aufrüttelnd
Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie.
Rahu im Löwen.
Bis Mitte August, erlebten wir viele Monate die durch Rahu und Jupiter (Guru) in Konjunktion im Zeichen des Löwen und der Achse zu Ketu, im Wassermann darstellten. (sieh mein Video-Blog zum Thema Guru Chandala Yoga)
http://www.jyotishi.de/guru-chandal-yoga/
Jupiter hat diese ungünstige Position verlassen und steht nun in der Jungfrau bis 12.09.2017, während Rahu, der nördliche Mondknoten weiterhin für Aufruhr im Zeichen des Löwen, dem Königshaus sorgt. Und das bis August 2017. Zeitgleich finden in der Bundesrepublik Deutschland die Bundestagswahlen statt, was jetzt schon darauf hinweist, dass es zu einer politischen Umwälzung kommen wird.
Was das für jeden persönlich bedeutet, mag er gerne durch ein direktes Gespräch mit mir erfahren, um sich auf diese Energiequalität einstellen zu können.
Ich bin ein Aufklärer und Aufrüttler. Deshalb erlaube ich es mir, ein paar Gedanken zu schreiben, über das, was ich aufgrund der kosmischen Konstellationen und den Wirkungen in unserem Alltag beobachtet habe und zu welchen Schlüssen ich gekommen bin. Der Schattenplanet Rahu spielt eine wichtige Rolle in diesem Spiel. Insbesondere dann, wenn es sich um Gruppen, Massen, Angst, globale Prozesse und Unruhe handelt. Weil diese Rahuenerige Dinge aufdeckt, die verkrustet sind und ans Tageslicht gebracht werden müssen, damit neues gedeihen kann.
Vor nicht allzu langer Zeit wurden Menschen auf dem ganzen Globus nach ihren wichtigsten privaten und beruflichen Schwierigkeiten und den drängendsten Problemen der Welt gefragt.
Die Umfrage war nicht repräsentativ. Es ging zunächst darum, herauszufinden, was Leute aus den verschiedensten Kontinenten und Berufsgruppen dazu meinten:
· Privat macht den Menschen am häufigsten Arbeitsüberlastung und berufliche Unzufriedenheit zu schaffen. Zudem haben viele Beziehungsprobleme. Eine mittlere Führungskraft aus Europa schreibt beispielsweise: »Ich bin gestresst, fühle mich ausgebrannt und habe keine Zeit und Kraft, etwas für mich zu tun.« Ein anderer sagt: »In meiner Familie herrscht Streit, das wirft mich total aus der Bahn.«
· Beruflich sind die größten Sorgenkinder fehlendes Kapital und ausbleibende Gewinne. Viele der Befragten fürchten aber auch, im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten: »Unsere hundertjährige Geschichte wird zunehmend zur Hypothek. Unsere Bedeutung schwindet von Tag zu Tag. Kreativität und Unternehmergeist haben bei uns einen viel zu geringen Stellenwert.« Aus Afrika berichtet ein Spitzenmanager: »Ich arbeitete für ein internationales Unternehmen, habe aber im letzten Jahr gekündigt. Ich konnte in dem, was ich tat, keinen Sinn mehr erkennen.«
· Auf der globalen Ebene steht die Menschheit aus Sicht der Befragten vor drei besonders wichtigen Herausforderungen: Krieg oder Terrorismus, Armut und Zerstörung der Umwelt.
Das ist eine Momentaufnahme der Ängste und Sorgen unserer Freunde und Nachbarn. Ich nehme an, dass die Antworten auch bei der nächsten Befragung nicht viel anders ausfallen, sondern sich aufgrund der zunehmenden Ängste noch klarer darstellen. All das spielt Populisten und friedensfeindlichen Gruppen zu.
Der wachsende Druck führt dazu, dass das Klima unter den Menschen rauer wird. Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der unpersönlichen Kriege, während das 21. Jahrhundert von individueller Feindseligkeit geprägt zu sein scheint. Familien streiten sich, aus Kollegen werden Rivalen, Cybermobbing greift immer weiter um sich, die Gerichte platzen aus allen Nähten und Fanatiker ermorden Unschuldige, schmeißen Bomben und gestörte laufen mit Messern durch die Züge.
Die Medien sind fest in der Hand von »Kommentatoren«, denen nichts mehr heilig ist –je gnadenloser ihre Attacken, desto größer ihr Verdienst. Die wachsende Spannung macht uns krank. »Mich irritiert zutiefst, wie all unsere Kulturen die anderen dämonisieren …Die schlimmsten Epochen der menschlichen Geschichte begannen immer mit der Ausgrenzung anderer Menschen und mündeten schließlich in gewalttätigem Extremismus«, meint die Bestsellerautorin Elizabeth Lesser.
Heute verstehen wir und in Europa insbesondre in Deutschland, nicht mehr nur als Deutsche, Türken, Polen, Griechen, Spanier, Portugiesen oder Italiener – sondern sehen und verstehen wir uns als Europäer, als neue Europäer, als New Europeans.
Wir nutzen unsere Kenntnisse zum Aufbau grenzüberschreitender Beziehungen. Wir sind Brückenbauer, Stabilisatoren und Innovatoren. Mit Sorge betrachte ich daher Diskussionen, in der die Vielfalt, die wir in Frieden vertreten, als Bedrohung angesehen wird. Deshalb empfiehlt es sich, aus Empathie und Mitgefühl den Verfolgten und am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen, gegen die Ausgrenzung und Pauschalisierung einzutreten.
Ich kann ohne Brot leben – aber nicht ohne Freiheit – S.Nursi.
Lassen wir uns gemeinsam daran arbeiten, dass aus Grenzen Brücken werden! Für uns ist die Vielfalt der Kulturen ein stabilisierendes und integratives Element unserer Gesellschaft, „Vielfalt in Einheit“, das enorme Ressourcen für Wertschöpfung und neues, aber auch brachliegendes Potenzial bietet. Für uns ist Vielfalt in Einheit eine Antwort auf den demographischen Wandel, der Deutschland vor neue Herausforderungen stellt.
Jedoch beginnt der erste Schritt immer bei uns selbst. Wie Mahatma Gandhi bereits sagte:
„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
Der erste Schritt dahin beginnt mit unseren eigenen Werten, unserem Denken, Fühlen und unseren Haltungen. Durch die Erfahrung von Einheit unseres Selbstes, wie es in der vedischen Wissenschaft mit „Yoga“ bezeichnet wird. Einheit, dem Feld reinen Bewusstseins, dem vereinheitlichten Feld aller Naturgesetze.
Diese Botschaft wurde bereits im Rig Veda, den ältesten Texten der Menscheitsgeschichte überliefert und im Abschlusssatz des letzten Kapitels verdeutlicht:
10,191. Eintrachtslied
„Geht zusammen, verständiget euch! Eure Sinne sollen einträchtig sein, wie die Götter vor Zeiten einträchtig bei ihrem Opferanteil saßen. Einig der Rat, einig die Versammlung, einig sei ihr Sinn, zusammenstimmend ihr Denken. Einträchtigen Rat rate ich euch an, mit einigem Opfer opfere ich für euch. Einig sei euer Vorhaben, einig eure Herzen; einig soll euer Sinn sein, auf dass euch schönes Zusammenhalten sei!“
Der Rig Veda reicht laut Vermutung bis in die Pleistozän Zeit zurück. Das bedeutet, dass seit Jahrtausenden die Menschheit nach Frieden und Einheit sucht.
Ist die Verwirklichung von Frieden und Einheit in dieser und in den kommenden Generationen endlich möglich?
Heute leben 7,2 Milliarden Menschen auf dieser Erde. In 30 Jahren wird es ca. 3,5 Milliarden Erdbewohner mehr geben. Das zukünftige Zusammenleben kann nur in Frieden und in ein einem globalen, synergetischen Netzwerk funktionieren.
Oft werde ich für solche Aussagen belächelt. Aber ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Und ich stelle auch mit Freude fest, dass sich immer mehr Menschen nach einer friedlichen und gesunden, humanen Welt sehnen und dafür eintreten.
Jemand der wie ich Fragen stellt, der polarisiert, erzeugt Widerspruch, um auf andere neue Positionen aufmerksam zu machen. Für mich gibt es zunächst keine simplen Fakten, sondern nur die Wahrnehmung davon. Wie leben heute in einer Zeit gesellschaftlicher kognitiver Dissonanz.
(Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind.)
Jeder von uns verfügt über ein mehr oder weniger abgerundetes Weltbild. In unserer westlichen, abgesicherten Vollkaskogesellschaft, braucht es mehr Leute, wie Sie, wie Dich, die Menschen, die in ihrem starren Selbstbild verhaftet sind inspirieren und aufrütteln.
Es war zu allen Zeiten so, dass die Menschen viel leichter eine Lüge glauben, die sie schon hundert Mal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
George Orwell sagte einmal: „In Zeiten globalen Betrugs gilt es als revolutionäre Tat, wenn man die Wahrheit sagt.“
Niemand hört sich gerne Kritik an. So kann ich mit meinen Gedanken schnell ein unbequemer Mensch werden.
Konfuzius sagte einmal: „Ein Mann, der die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.“
Unter Umständen sind meine gut gemeinten Hinweise auf Veränderung unbequem, weil ich durch meine Arbeit als Berater, Coach und Astrologe Fragen stelle. Die vedische Astrologe gibt einem zusätzlich den Blick hinter die Fassaden und kann Dinge im Zeitstrom aufdecken, die dem Auge verborgen sind.
Dann kommt man zum Denken, was ungemütlich sein kann.
Die heutige Mehrheitsgesellschaft ist scheinbar so abgeschottet in ihren Kokons, die sie um sich gesponnen hat. Wunderbare Chillzonen oder Komfortzonen.
Wir haben Technik, Fahrzeuge, Internet, Smartphones, Spiel, Sport und Kultur, jedes Wochenende ein neuer Event, ein neues Straßenfest, ein Konzert, Kino, Theater und sonstige Ablenkungen. Dort haben wir uns eingenistet. Und das will niemand verlieren. Aber alles unterliegt dem Gesetz der Veränderung.
Wir sind gemütlich geworden und Gewohnheitstiere. Zufrieden mit dem was wir haben und wollen alles behalten, was wir durch Arbeit und Anstrengung erschaffen haben und das wollen wir natürlich gerne festhalten.
Leider ist nichts schwieriger als eine Gewohnheit zu verändern.
Aus dem Volksmund kennen wir die Sätze: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ oder „die Macht der Gewohnheit“.
Die Gewohnheiten, die wir angenommen haben, bestimmen unser Leben. Sie bringen uns Glück oder Unglück. Denken wir immer daran, dass das menschliche Leben sehr, sehr wertvoll ist, weil allein der Mensch, im Gegensatz zu den Tieren, in der Lage ist, seine Lebensgewohnheiten zu ändern und Entscheidungen zu treffen
Ich habe mich gefragt, wie wir eigentlich zu unseren Gewohnheiten kommen?
Es fiel mir auf, dass wir Verhaltensweisen täglich wiederholen, also üben müssen. Und in ganz hartnäckigen Fallen müssen wir sie sogar trainieren. Wenn zum Beispiel ein junger Mensch beginnt, zu rauchen oder Alkohol zu trinken, wehrt sich der Körper anfangs dagegen. Ob Bier oder Fleischkonsum, der Körper wehrt sich. Oder haben Sie schon einmal einen Säugling gesehen, der sich über ein 500 grm argentinisches, rot blutendes Fleischsteak hermacht?
Wir müssen solange gegen den Widerstand des Körpers antrainieren, bis er den Widerstand aufgibt. Erst dann erfahren wir das, was wir „Genuss“ nennen. Wir haben dann eine Gewohnheit – eine Angewohnheit. Im Duden steht, dass eine Gewohnheit oder eine Angewohnheit, eine Verhaltensweise ist, die wiederholt wird. Aber was veranlasst uns, eine Verhaltensweise immer wieder zu wiederholen? Was geht dem voraus?
Der Mensch ist ein handelndes Wesen, ununterbrochen in Aktion, verstrickt in die unterschiedlichsten Tätigkeiten und Vorhaben. Das ist eine wohlbekannte Tatsache. Manch einer hat das Gefühl, die vierundzwanzig Stunden reichten ihm für seine täglichen Aktivitäten nicht aus.
Sein Wirken und Handeln um sich selbst, füllt die gesamte Lebenszeit aus. Sie sind aufs engste mit dem Denken und Fühlen verbunden. Das macht aus dem Leben eine reine Ansammlung von gewohnheitsmäßigen Handlungen (Samskara), die wiederum eine Auswirkung auf den Charakter und die Persönlichkeit eines Menschen haben. Darin liegen die Grundlage unserer Verhaltensweisen. Wir sind Gefangene unserer Gewohnheiten.Ungerne gehen wir Risiken ein, um Veränderung zu gestalten.
Alles ändert sich. Das einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.
Das Gleichnis des Senfkorns
Krisha Gotami war eine junge Frau, die das Glück hatte, dass sie zur Zeit des Buddha lebte. Als ihr einziges Kind ein Jahr alt war, wurde es krank und starb. Von Trauer überwältigt, den kleinen Körper fest umklammernd, irrte sie durch die Straßen und flehte jeden um eine Medizin an, die ihrem Kind das Leben hätte wiedergeben können. Einige ignorierten sie, andere lachten sie aus, wieder andere hielten sie für verrückt. Schließlich traf sie einen weisen, alten Mann, der ihr sagte, dass der einzige Mensch auf der Welt, der ein solches Wunder vollbringen könne, der Buddha sei.
Also ging sie zum Buddha, legte ihm den Körper ihres Kindes zu Füßen und erzählte ihre Geschichte. Der Buddha hörte sie mit unendlichem Mitgefühl an. Dann sagte er sanft:
„Es gibt nur ein Mittel gegen dein Leid: Geh hinunter in die Stadt und bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, in dem es niemals einen Todesfall gegeben hat!“
Krisha Gotami war erleichtert und machte sich sofort auf in die Stadt. Beim ersten Haus, das sie sah, klopfte sie an und sagte:
„Der Buddha hat mir aufgetragen, aus einem Haus, das nie den Tod gesehen hat, ein Senfkorn zu bringen.“ – „In diesem Haus sind viele Menschen gestorben“, wurde ihr bedeutet. Sie ging zum nächsten Haus.
„In unserer Familie hat es zahllose Todesfälle gegeben“, sagte man ihr. Und so war es auch im dritten und vierten Haus, bis sie die ganze Stadt gefragt hatte und erkannte, dass der Auftrag des Buddha nicht zu erfüllen war.
Da brachte sie den Körper ihres Kindes zum Friedhof, nahm endlich Abschied und kehrte zum Buddha zurück.
„Hast du die Senfsamen?“, fragte er sie.
„Nein“, antwortete sie. „Ich fange an zu verstehen, was Ihr mich lehren wolltet. Trauer hat mich geblendet und mich glauben gemacht, nur ich allein hätte unter dem Zugriff des Todes zu leiden“.
„Warum bist du zurückgekehrt?“, fragte der Buddha. Und sie erwiderte: „Um Euch zu bitten, mich die Wahrheit zu lehren – über den Tod und was jenseits des Todes liegt, und ob es etwas gibt, das nicht stirbt.“
Der Buddha begann sie zu unterrichten:
„Wenn du die Wahrheit von Leben und Tod verstehen willst, empfehle ich dir ohne Unterlass über folgendes nachdenken:
Nur ein Gesetz im Universum ändert sich niemals – dass alle Dinge sich wandeln und nichts dauerhaft ist. Der Tod deines Kindes hat dir geholfen zu verstehen, dass der Bereich, in dem wir leben – Samsara -, ein Ozean kontinuierlicher Veränderung ist, immerwährender Zyklus des Seins, dem Kreislauf von Werden und Vergehen.
Es gibt nur einen Weg, der aus den Samsaras, dem unaufhörlichem Kreislauf von Geburt und Tod hinausführt – der Pfad der Befreiung, die Erfahrung der Transzendenz* , der absoluten Ebene des Lebens.
Da der Schmerz dich jetzt bereit gemacht hat zu lernen, und sich dein Herz der Wahrheit zu öffnen beginnt, werde ich ihn dir zeigen.“
Krishna Gotami kniete vor ihm nieder und folgte dem Buddha dann für den Rest ihres Lebens. Gegen Ende ihrer Tage, so heißt es, habe sie Erleuchtung erlangt.
| * Als transzendent gilt, was außerhalb oder jenseits eines Bereiches möglicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung liegt und nicht von ihm abhängig ist. Mit der in der Bezeichnung enthaltenen Vorstellung des „Übersteigens“ ist vor allem eine Überschreitung der endlichen Erfahrungswelt auf deren göttlichen Grund hin gemeint. |
Veränderung in unserer globalen Gesellschaft ist ein wesentlicher Teil des Wachstums. Heute geht es um große, gesellschaftliche, soziale, kulturelle und politische Veränderungen, die uns alle in höchstem Maße aufrütteln.
Darin liegt die Botschaft von Rahu im Löwen.
Wir werden die Veränderungen nicht verhindern können. Sie aber zu gestalten, in Frieden, Achtsamkeit, Mitgefühl, Miteinander und gewaltfrier, achtsamer Kommunikation, mit Mut und Zuversicht, darin besteht unsere Aufgabe und Verantwortung für die Zukunft. Diese Aufgabe beginnt bei uns selbst, in unserem Innern, in der Stille und angstfreien Zone unseres Herzens.
Change begins within. – Wandel beginnt innen.
Wenn du sprichst, sprich immer die Wahrheit, aber… sprich nicht immer, mach Pausen.
Es braucht keine zwei Menschen zum Frieden, es braucht nur einen: Das bist Du.
Wenn zu aktuellen Themen und Herausforderungen Hilfestellung benötigt wird, Unterstützung gesucht wird, den eigenen Prozess die Veränderung des Lebens zu gestalten, stehe ich mit meiner Kompetenz, mit meinen Kenntnissen und meiner Erfahrung zur Verfügung.
Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie.
Die Sage vom Neumond
Es war einmal auf einer fernen, weiten Alm im Himalaya. Hoch oben in den Bergen. Ein kleiner Kuhhirtenjunge weidete seine Herde und über den Bergen nahte die Abenddämmerung. Plötzlich kamen dunkle Wolken auf, der Wind erhob sich zum Sturm und es begann fürchterlich zu regnen. Eilig suchte der Junge bei einem nahe gelegenen Baum Unterschlupf vor dem eiskalten Regen. Kaum hatte er die schützende Baumkrone erreicht, packte ihn das Entsetzen. Genau vor ihm, stand plötzlich ein großes Ungeheuer. Ein Ungeheuer, wie er es vorher noch nie gesehen hatte! Es hatte die Gestalt einer Schlange und mit dem Schwanz hielt die Schlange ihre Eier fest. Sie war auf der Suche nach Nahrung für sich und ihre bald ausschlüpfende Brut. Zischelnd schaute sie mal nach rechts, dann wieder nach links, bis sie sich langsam und listig dem Hirtenjunge näherte.
Fieberhaft und Angst erfüllte, überlegte er, wie er sich verhalten sollte? Ihm war plötzlich klar geworden, das er sich versehentlich dem geheimen Versteck der großen Schlange genähert hatte. Schon oft hatte er unten im Dorf, in den Erzählungen der Alten, von ihr gehört. Fürchterliche Geschichten. Erzählungen von längst verschwundene Kinder, vermisste Bauern und Wanderer die nie mehr den Heimweg fanden. Verschwunden waren, bis ans Ende aller Tage.
Der Junge war in Todesangst und die Schlange kam immer näher! In seiner Todesangst bückte sich der Junge, griff nach einem großen Stein und warf ihn aufs Geratewohl in Richtung der großen Schlange, die blitzschnell mit ihren Kopf zur Seite zuckte.
Den einzigen Erfolg den der wehrhafte Abwehrversuch des Jungen zeigte, war, das die Eier der Schlange getroffen wurden, und zerbrachen.
Als die Schlange gewahr wurde, das alle ihre Eier zerstört waren, und ihr Nachwuchs tot, kam sie noch näher heran und zischelte wütend und Furcht erregend in das Gesicht des Hirtenjungen: „Du hast mir meine Kinder getötet! Also werde ich jetzt auch dich töten!
Kaum hatte der Hirtenjunge die Worte der Schlange vernommen, rannte er auch schon in Panik und voller Todesangst davon. In mächtigen Windungen verfolgte die Riesenschlange den Jungen und trachtete ihm nach seinem Leben. Doch so sehr sie sich auch beeilte, das Kind war immer einen Tick schneller, ohne jedoch seinen Vorsprung zu vergrößern.
Die Verfolgungsjagd dauerte bis ans Ende der Welt. Dort angekommen, versuchte der Junge zu verschnaufen. Als er jedoch sah, das die Schlange immer noch hinter ihm her war, blickte er sich eilig um und fasste einen waghalsigen Entschluss! Kurz entschlossen, sprang er vom Rand der Erde in den sich vor ihm auftuenden, leeren Luftraum. Doch die Schlange folgte ihm auch diesmal!
Da erblickte der Hirtenjunge plötzlich den Mond und bat ihn in seiner Todesangst um Hilfe! Doch auch die Schlange hatte inzwischen den Mond erreicht. Mit vor Wut blitzenden Augen erzählte sie dem Mond ihre Geschichte und von der Missetat des Hirtenjungen!
Der gute Mond verstand die Angst des Jungen nur zu gut, auch wollte er dem Hirtenbub gerne helfen! Aber er wusste nicht wie!
Also bat er sich Bedenkzeit aus und wollte sich mit seiner Schwester, der gute Sonne beraten. Der Mond und die Sonne kamen schließlich überein dem Jungen eine Geldstrafe aufzuerlegen. Eine Geldstrafe von der das Schlangenungeheuer aber nichts wissen wollte. Denn zu gerne wollte sie den Hirtenbub verschlingen. Denn egal was der Mond als Strafe für den Hirtenbub auch vorschlug, die Schlange bestand darauf den Jungen zu töten und für immer zu verschlingen!
Nachdem man so eine lange, geraume Zeit gestritten hatte, ohne jedoch eine Einigung zu erzielen, fasste der Mond schließlich einen großmütigen Entschluss. Zu sehr lag ihm das Leben des noch jungen Hirten am Herzen. Weil die Schlange auch weiterhin nicht verzichten wollte, den Jungen zu verschlingen, erbot sich plötzlich der Mond selbst dazu, anstatt des Jungen, von der Schlange verschlungen zu werden! Als er immer noch Unzufriedenheit in den Augen des Ungeheuer sah, erbot er sich zusätzlich, das die Schlange ihn nicht nur einmal, sondern jeden Monat verschlingen dürfe. Und so wie es der liebe Mond und die noch immer zeternde und vor sich her schimpfende Schlange verabredet hatten, geschah es schließlich! Denn der Hirtenbub durfte am Leben bleiben, wurde alt und hatte noch ein langes und glückliches Leben vor sich! Der Mond aber, wird seit jener Geschichte alle 29 Tage unsichtbar, denn dann hat ihn das Schlangenungeheuer wieder einmal verschlungen!
Gayatri Mantra
OM BHUR BHUVAH SWAH
TAT SAVITUR VARENYAM
BHARGO DEVASYA DHIMAHI
DHIYO YO NAH PRACHODAYAT
„Wir meditieren über den Ruhm jenes Ishwara,
der das physische, astrale und kausale Universum erschaffen hat,
der das höchste Selbst ist,
der würdig ist, verehrt zu werden,
der die Verkörperung des Wissens und des Lichtes ist,
der alle Sünden und Unwissenheit beseitigt.
Möge Er unseren Intellekt erleuchten.“
Was ist diese Erleuchtung? Normalerweise herrscht Deha-Atmabuddhi, der Intellekt, der die Identifikation mit dem Körper bewirkt, so daß man fälschlicherweise den Körper für die Seele hält. Mit dem Gayatri-Mantra bittet man die heilige Mutter der Veden um einen reinen Intellekt (Shuddha-Sattwa-Buddhi), der erkennt: „Aham Brahma Asmi“ – „Ich bin Brahman“. Das ist eine nichtdualistische Deutung des Gayatri. Fortgeschrittene Yogaschüler können auch folgende Bedeutung aufnehmen: „Ich bin Das Höchste Licht der Lichter, das Buddhi, den Intellekt, erleuchtet.“
Das Gayatri-Mantra besteht aus neun Namen, nämlich 1. Om, 2. Bhuh, 3. Bhuvah, 4. Svah, 5. Tat, 6. Savitur, 7. Varenyam, 8. Bhargah und 9. Devasya. Mit diesen neun Namen wird Gott gepriesen. „Dhimahi“ bedeutet Verehrung des Herrn oder Meditation über Gott. „Dhiyo Yo Nah Prachodayat“ ist ein Gebet. Das Gayatri hat fünf Pausen, nämlich jeweils bei:
„Om“,“Bhu Bhuvah Svah““Tat Savitur Varenyam““Bhargo Devasya Dhimahi“ und „Dhiyo Yo Nah Prachodayat“, nach denen man beim Singen oder Wiederholen kurz anhalten sollte.
Savita ist die führende Gottheit des Gayatri-Mantras, Feuer (Agni) seine Öffnung, Vishvamitra ist sein Rishi (Seher) und Gayatri das Versmaß. Dieses Mantra wird zum Beispiel bei der Einweihung heiliger Schnüre, beim Pranayama und beim Japa rezitiert. Gayatri ist dasselbe wieSandhya (Dämmerung; Name einer Göttin); beide sind identisch. Wer über Gayatri meditiert, meditiert gleichzeitig über Vishnu, den Höchsten Gott des Universums.
Man kann das Gayatri-Mantra im Liegen, Sitzen oder Gehen geistig wiederholen. Es gibt nichts, was man bei der Wiederholung besonders beachten müßte. Man sollte das Gayatri-Mantra zur Verehrung Gottes dreimal täglich an den Übergängen der Tageszeiten wiederholen – morgens, mittags und abends. Das Gayatri-Mantra gilt allgemein für alle Hindus. Gott befiehlt in den Veden: „Ein Mantra sei allen gemeinsam (Samano Mantrah)!“ Daher sollte das Gayatri das eine Mantra für alle Menschen sein. „Das überlieferte geheime Wissen der Upanishaden ist das Wesentliche der vier Veden, während das Gayatri mit den drei Vyahritis das Wesentliche der Upanishaden umfaßt.“ Wer das Gayatri in diesem Sinne kennt und versteht, ist ein echter Brahmane. Ohne dieses Wissen ist er wie ein Angehöriger einer niederen Kaste, selbst wenn er dieVeden gut kennt.
(Manu Smriti, 2. Kapitel)
Brahma wählte aus den drei Veden die Buchstaben A, U und M und formte daraus die aus drei Buchstaben bestehende Silbe AUM, zusammen mit der Erd-, Astral- und Kausalebene (Bhu, Bhuvah, Svah).
In seiner unfaßbaren Größe entnahm der Schöpfer den Veden auch die drei Formeln des unbeschreiblichen Savitri- oder Gayatri-Textes, der mit „Tat“ beginnt.
Ein zweimal geborener Mensch, der sich von der Masse fernhält und 1000 Mal diese drei, das heißt, OM, die drei Ebenen (Bhuh Bhuvah Svah) und das Gayatri (Tat Savitur Varenyam) wiederholt, wird innerhalb eines Monats selbst von den Auswirkungen großer Vergehen frei – so wie sich eine Schlange häutet.
Die drei großen, unvergänglichen Worte (Bhuh Bhuvah Svah), denen Om vorausgeht und denen die drei Ausdrücke des Gayatri nachfolgen, umfassen die Essenz der Veden.
Wer drei Jahre lang täglich ohne Nachläßigkeit diesen heiligen Text wiederholt, wird sich der göttlichen Wesenheit annähern und gestaltlos und frei wie Luft werden.
Die dreibuchstabige Silbe OM (AUM) steht sinnbildlich für das Höchste; das Anhalten des Atems in der Pause mit auf Gott gerichtetem Geist ist höchste Hingabe; nichts ist erhabener als das Gayatri; die Verkündung der höchsten Wahrheit ist wertvoller als Schweigen.
Alle Riten der Veden, Feueropfer und Opferzeremonien sind vergänglich; aber Om ist die unvergängliche Silbe des Absoluten. Alle Worte des Gayatri sollten langsam, unverstümmelt und rein ausgesprochen werden. Man darf bei der Ausübung von Japa keine Eile an den Tag legen. Man kann so viele Purascharanas machen wie man will, aber man muß sie langsam und beständig ausführen.
Alle vier häuslichen Sakramente und die Opferzeremonie zusammengenommen wiegen nicht ein Sechzehntel des Opfers auf, das durch eine Gayatri-Wiederholung dargebracht wird.
Ein Brahmane kann Glückseligkeit erlangen durch die bloße Wiederholung des Gayatri, unabhängig davon, ob er andere religiöse Handlungen ausführt oder nicht.
„Wahrlich, der Mensch ist das Opfer. Die ersten 24 Jahre seines Lebens stellen das Morgenritual dar, denn das Gayatri umfaßt 24 Silben und durch das Gayatri wird das Morgenritual ausgeführt“ (Kap. 3, Absatz 16).
Allein die Wahrheit siegt. Zeitqualität Sommer 2013

„Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“
Winston Spencer Churchill
Für diejenigen mit einem Zwilling, Jungfrau, Schütze oder Fische Aszendent, ist die Zeit seit Anfang Juni verbunden mit guten Nachrichten. Jupiter, Planet des Wissens, der Weisheit und höherer Erkenntnis, stärkt dann insbesondere die wichtigen Säulen des Lebens, die sogenannten Kendra Häuser und verweilt im Zwilling bis 19. Juni 2014.
Kendra (Quadrant) Häuser, auch Vishnu Häuser genannt, sind nach den Eckhäusern die bedeutendsten Häuser und Lebensbereiche im Horoskop. Dazu gehört das erste Haus, der Aszendent, das vierte, siebte und zehnte Haus. Jedes einzelne Kendra Haus hat eine eigene Qualität und Wichtigkeit. Sie gehören zu den verheißungsvollen und glücksbringenden Häusern des gesamten Horoskops.
Wenn sich Glücksbringer-Planeten in einem Kendra Haus befinden, erhöhen sich die innere Stärke, Zuversicht und Lebensgefühl einer Person. Dies gibt Kraft und Erkenntnis, um sich den Schwierigkeiten und Aufgaben des Lebens zu stellen. Man kann sich besser und mutiger den Herausforderungen des Alltags stellen und tendiert weniger zu seelischen oder körperlichen Beschwerden.
Bis 1. September steht Jupiter allerdings im Mondhaus Ardra, was ihn ein bisschen seiner Strahlkraft und Wirkung beraubt. Bis 11. August steht er auch noch in Konjunktion mit Merkur, Sonne, Mond und Mars, was noch ein wenig für Aufruhr, Kampf und Umbruch sorgen wird.
Für diejenigen mit einem Zwilling, Waage oder Wassermann Aszendent, wird dies dann bis Juni 2014 eine Zeit großen Segens sein und einer Rückbindung zum höheren Selbst.
Wer es schafft, sich mit dieser Planetenenergie positiv zu verbinden und diese Energien ausbaut, wird in diesem Jahr wertvolle Grundsteine legen für die bevorstehenden 20 Jahre.
Neumond am 7.7. und Richtungswechsel von Saturn
In meinem Blog vom 06. November 2011 habe ich auf den großen Transit von Saturn durch die Waage hingewiesen, der bis November 2014 seine Wirkungen im Hintergrund zeigt.
Dieser Transit ist gerade in diesen Tagen für uns alle besonders wichtig, aufgrund der aktuellen Saturn / Rahu Konjunktion in der Waage.
Wir alle spüren die Wirkung und den Druck dieser Positionierung kosmischer Kräfte und Gestalter. Zusätzlich bringt der mächtige Jupiter einen direkten Aspekt für die kommenden 11 Monate auf das Zeichen Waage.
Die Gravitation auf dem Saturn ist in etwa 91 mal höher als auf der Erde.
Das bedeutet, an der Oberfläche des Saturns beträgt die Gravitationsbeschleunigung 9,0 m/s2, oder etwa 91,8% des Wertes auf der Erdoberfläche.
Ein Objekt, das 1 kg auf Saturn wiegt, würde 91,80 kg auf der Erde wiegen. Übertragen wir dieses Gewicht auf unseren blauen Planeten z.B auf Fußballschuhe, würde sich hier sicherlich kein Fußballer der Welt mehr vom Fleck bewegen können.
Die Konjunktion von Rahu und Saturn in der Waage wird von Astrologen der ganzen Welt beobachtet und gewertet. Zudem bewegt sich Saturn seit Monaten rückwärts. Seit Tagen steht er auf der Stelle. Nichts bewegt sich in eine leichtere fließende Richtung. Erhöhter Druck entsteht.
Doch dieser Schwebezustand im Zeichen der Waage wird jetzt zu Neumond am 7.-8. Juli wieder aufgelöst. Danach wird wieder einiges in Bewegung gesetzt.
Die Vorzeichen zunehmender Unruhe sind schon seit Monaten zu erkennen. Ägypten, Türkei, Brasilien, Syrien, Vulkanausbruch des Popocatepetl in Mexiko, Datenspionage.
Der ehrfürchtige Saturn bewegte sich seit 1. März rückwärts. Das bedeutet Rückwärtsblickend, Vergangenheitsorientiert, Altlasten reflektieren, altes Karma bewerten. Auch Rahu, der sich in der Waage befindet, ist natürlich rückwärts orientiert und bringt alte Muster und Verstrickungen hoch. Jedoch immer aus dem Hinterhalt. Hintertückisch lässt er sein Werk oft als Geschenk erscheinen und vergiftet dabei die Wahrnehmung. Er macht blind für die Wahrhaftigkeit und das göttliche Licht, was wie die Sonne im Morgengrauen sich langsam durch den Frühnebel kämpft, aber letztendlich siegt und Oberhand gewinnt. Nichts bleibt diesem Licht verborgen. Auch Rahu kann mit seinem dunklen verführerischen Schattenspiel nichts verbergen auf lange Sicht.
So heißt in Sanskrit der Leitspruch der indischen Verfassung:
Satyameva Jayate
„Allein die Wahrheit siegt“
Ab dem frühen Morgen dem 8. Juli wird Saturn wieder direktläufig und es wird zu einem Kollisionskurs mit Rahu kommen, weil diese beiden großen Planeten direkt aufeinander zu rennen.
Saturn ist in der Waage “erhöht”. Sein Zustand ist stabil, stark, mächtig und als Herrscher der Zeit immer der Gewinner dieser Rennen.
Er überrollt und enttarnt alles, was sich ihm in den Weg stellt, mit einem Ziel: „Wahrheit und Gerechtigkeit“ zu bringen. So ist das Zeichen der Waage in diesem Prozess zudem hilfreich. Sie ist der geeignete Boden und bietet beste Voraussetzungen für diesen Kampf für Wahrheit, soziale Gerechtigkeit, Ausgleich und Rechtsprechung.
Wir erleben erneut in diesen Tagen ein sehr starkes planetares Muster. Das interessanteste an dieser Prägung ist, dass es eine starke transformative, aber potenziell gewalttätige Energie beinhaltet und in die Welt bringt. Dies ist die Zeit für eine innere Revolution. Es ist eine Zeit der göttlichen Gerechtigkeit.
Die beiden Planeten werden genau in Konjunktion am 25. September stehen. Mars wird sich dann im Zeichen des Krebs befinden, wo er extrem schwach und potenziell sehr destruktiv ist. Mars wird seinen Einfluss auf die Waage ausdehnen. Saturn wiederum wirft seine volle Kraft auf den Krebs, 10 Zeichen von der Waage entfernt. Somit sind beide “feindliche” Planeten ab Ende August im kriegerischen Duell. In der zweiten Septemberwoche ist Mars dann auch im exakten Mittelpunkt der Rahu Ketu-Achse. Die Kombination all dieser Faktoren erhöht das Potenzial für negative Ereignisse zu dieser Zeit.
Stress, Anspannung wird von Ende August an spürbarer sein, besonders in dieser Vorzeit der Deutschen Bundestagswahl am 22. September 2013. Ein überaus kritischer Monat für eine Wahl.
Der September ist insgesamt ein bedenklicher Monat durch den man ruhig und achtsam navigieren sollte. Der Oktober wird ein Gefühl der Erleichterung bringen.
Rahu wird mit Saturn in der Waage verweilen bis zum Juli 2014. Diese Energie kann sich in der Welt äußern durch extreme Wetterbedingungen, möglichen Erdbeben, terroristische Angriffe, soziale Unruhen, Bürgerkrieg und einem Potenzial für neue oder verstärkte militärische Konflikte.
Wie sich diese Zeitqualität individuell ausdrückt, beantworte ich gerne auf Anfrage. Ich helfe natürlich als Lotse mit meinem Life-Coaching durch die schwierigsten Phasen und Untiefen zu navigieren oder finde geeignete Hilfsmittel, die schwierige Prozesse erleichtern können.
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Happy Holi – Das Fest der Farben
Fest der Vergebung und des Neuanfangs
„Die Natur des Auges ist es, die Farben zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle fünf Farben vor Augen sein, und man sieht sie nicht.“ – Lü Bu We
Es ist die Nacht des Holi-Festes. Die heiligen Feuer brennen. Heute, am letzten Vollmondtag des Monats Phalguna, der auf Ende Februar bis Mitte März fällt, feiert Indien das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings. Das Holi-Fest ist eines der ältesten und wohl auch das farbenprächtigste aller indischen Festivals. Ursprünglich war es ein Ernte- und Fruchtbarkeitsfest, aber es wird auch der Sieg des Guten über das Böse gefeiert. Alte Streitigkeiten sollen begraben werden und die Menschen sollen sich versöhnen, soziale Gräben sollen überwunden und bestehende Freundschaften und Beziehungen erneuert werden. Die Menschen umarmen sich an diesem Tag und wünschen sich „Happy Holi“.
„Holi“ bedeutet, dass was passiert ist „Jo hogaya, Holi,“ heißt das, was vergangen ist. Also ist Holi eine Zeit, um an zu erkennen und wert zu schätzen, was passiert ist und dann auf seinem Weg weiter zu ziehen. Es ist die Feier des Vorwärtsgehens. An diesem Tag von Holi, schauen wir zurück auf das vergangene Jahr oder auch auf viele zurückliegende Jahre, um „kya ho-li“, das was vergangen ist zu betrachten. Eine Art Bestandsaufnahme oder Inventur. Wir betrachten alles, reflektieren und akzeptieren es und nehmen es an, ziehen unsere Lehren daraus und dann lassen wir es gehen.
Eine berühmte Geschichte von Holi, ist die von Pahlad und seiner Tante Holika, die versuchte ihn im Feuer zu verbrennen. Doch anstatt den göttlichen Prahlad zu verbrennen wurde die bösen Holika an seiner Stelle verbrannt.
So beginnt das Fest der Farben mit dem Entzünden von Freudenfeuern, ähnlich den Osterfeuern in Europa, am Abend vor dem ersten Feiertag. In diesem Feuer wird eine Strohfigur verbrannt: die Holika. Entzündet werden die Feuer im Andenken an den kindlichen Prinzen Prahlada, der auf wundersame Weise der Dämonin Holika entfliehen konnte, als sie ihn ins Feuer tragen wollte.
Prahlada hatte sich geweigert, seinem Vater Hiranyakashipu göttliche Ehren zu erweisen, weil er ein treuer Anhänger des Gottes Vishnu war. Die Weigerung hat den Vater so erzürnt, dass er seinen Sohn töten wollte, doch Prahada wurde gegen alles, was der Vater unternahm, von Vishnu beschützt.
Schließlich griff der König, der wegen dieser Fehlschläge sehr wütend war, zu einer List: Seine Schwester Holika, die durch besondere Kräfte vor dem Feuer geschützt war, sollte mit Prahlada auf dem Schoß ins Feuer springen und ihn so verbrennen. Es kam aber anders als geplant: Holika verbrannte und Prahlada entkam ohne eine einzige Verletzung wegen seiner unerschütterlichen Ergebenheit und Treue zu Gott Vishnu.
Daher ist ein wichtiges Symbol dieses Feiertages das Schlechte, unsere Sünden und die Bösartigkeit (unsere oder die anderer) im symbolischen Feuer zu verbrennen, so dass wir weiterziehen können. Allzu oft im Leben halten wir an Groll, Wut, Schmerz und Eifersucht fest und das für Jahr für Jahr.
Wir sind gebunden an das, was passiert ist und nicht existieren soll, oder an das, was wir hätten tun sollen und es unterlassen haben. Wir bleiben stecken, angekettet, eingesperrt durch die Taten der vergangenen Jahre, durch unsere alten Gewohnheiten und Verankerungen in unseren Komfortzonen – in der Opferrolle durch das, was andere uns angetan haben, was wir anderen angetan haben.
Holi ist die Zeit, um zu sagen: „Ho-li.“ Es ist passiert und jetzt ist es abgeschlossen. Ja, es ist vorbei. Heute ist ein neuer Tag, eine neue Zeit, ein neues Jahr. Der erste Tag eines neuen Lebens. Wir lassen die Schmerzen, Groll, Ärger, Gewohnheiten der Vergangenheit im Feuer verbrennen, so dass auch wir von diesem Tag hervorgehen, farbig nicht nur mit Farbe und Puder, sondern gefärbt von unserem innere Kraft reinen Bewusstseins, durch die Stärke der Meditation und durch die Macht des Gebets. Wir sehen diesen göttlichen Feiertag als eine Möglichkeit, um loszulassen. Das, was passiert ist, ist vorbei. Ho-li. Es ist hat stattgefunden. Und jetzt, heute ist ein neuer Tag. Wir dürfen die Ketten der Vergangenheit nicht in die Gegenwart tragen.
In Südindien feiert man zur selben Zeit das Kamadahan-Fest. Dessen mythologischer Hintergrund ist eher erotischer Natur und damit näher an dem ursprünglichen Fruchtbarkeitsfest. Kama, der Gott der Liebe, soll einst versucht haben, Shiva in seiner Meditation zu stören. Das machte Shiva so zornig, dass er Kama mit seinem dritten Auge zu Asche verbrannte. Kamas Frau Ratri flehte Shiva an, ihr den geliebten Gatten zurückzugeben. Der besänftigte Shiva gab Kama das Leben zurück und seitdem ist dieser Tag dem Gott der Liebe geweiht.
Gefeiert wird mindestens zwei, in einigen Gegenden wie z. B. in Varanasi sogar während zehn Tagen. Am ersten Tag trifft man sich mit seinen Freunden und Verwandten und besprengt und bewirft sich gegenseitig mit Farbpulver oder gefärbtem Wasser. Aufgrund der bunten Gesichter und Kleidung fällt es anschließend schwer, jemanden wieder zuerkennen. So heben sich die sozialen Unterschiede durch Kaste, gesellschaftlichen Status, Alter oder Geschlecht praktisch auf. Anschließend macht man sich Geschenke und speist opulent, vor allem Süßigkeiten.
In der weiteren Bedeutung des Wortes Ho-li, sind zwei Wörter zu finden: „Ho und Li“.
„Ho“ bedeutet zunächst, wie ich weiter oben geschildert habe etwas, was passiert ist, als bereits stattgefunden. „Li“ ist eine Form des Verbs „lena“ („liya“) oder „zu nehmen.“
Wir machen Vorsätze, Sankalpas für die Zukunft. So ist die Vergangenheit passiert (ho) und jetzt nehmen (li) wir ein neues Versprechen für die Gegenwart und Zukunft. Ein neues Versprechen für ein neues Ich. Die Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen. Das können wir jedoch in der Gegenwart und Zukunft. Den Baum den wir heute pflanzen, dessen Früchte werden wir morgen ernten und genießen. Wenn wir unzufrieden mit dem Ergebnis von heute sind, blicken wir zurück auf die Vergangenheit, akzeptieren und anerkennen sie. Ein Ergebnis unserer Handlungen. Wir ernten das Ergebnis der die Saat, die wir einmal gepflanzt haben – süß oder sauer. Heute versprechen wir, dass wir von nun ab Samen pflanzen von Liebe, Frieden, Vergebung, Mitgefühl und Einheit.
An diesem Tag blicken wir mit tiefer, ergebener Ehrlichkeit in die Vergangenheit, lassen unsere Geschichten und das Gestern hinter uns. Mit der Vergebung, Akzeptanz und Verständnis lasen wir los und dann geben wir ein Versprechen für die Gegenwart und Zukunft, um uns fort zu bewegen mit Erneuerung, Licht, Liebe, der Vision der Einheit und des Friedens.
Nehmen wir uns Zeit, uns von dem tieferen Sinn des Holi-Festes leiten zu lassen. Nehmen wir die Bedeutung davon in unser Herz auf, dann wird Reinheit, Achtsamkeit, Göttlichkeit, Wahrheit und Güte die bestehende Arroganz, Gier, Täuschung, Ego und Groll vertreiben und wir werden in eine glänzende Zukunft schreiten.
Mit Liebe und Segen für Sie alle und alle Ihre Lieben.
„Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.“ – Vincent van Gogh
Farbenfest – Holi
22.12.2012 – wir leben noch
Hallo, wir leben noch. Die Welt ist nicht untergegangen.
Wir sind alle noch da. Auf niemanden ist mehr Verlass. Nicht auf Politiker, nicht auf die Kirche und auch nicht auf die Mayas!
Was lernen wir dadurch? Nicht auf die Versprechungen anderer zu hören. Das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.
Selbstverantwortlich zu werden und zu Handeln, um gemeinsam eine neue, bessere Welt aufzubauen. All das abzuschaffen, was uns krank macht, was uns, unser Leben, unsere Natur zerstört, was unseren Geist belastet.
Die Ursachen all des Übels der Menschheit an der Wurzel des Lebens auflösen, in dem wir einem Baum dort Wasser geben, wo er es benötigt. Eben an der Wurzel, nicht die Blätter färben, weil wir glauben dadurch würde der vertrocknende Baum geheilt.
Es geht um die Seele und den Geist. Dort müssen wir ansetzen. Wir sollten es einfach versuchen und ein einziges Mal die guten Vorsätze umsetzen und nicht wie die meisten guter Vorsätze für das neue Jahr, die sich manch einer am 31.12 vornimmt, am 01.01 schon vergessen sind.
Wir sind Gestalter, Schöpfer. Die Entscheidung, die Konsequenz, der Fokus liegt in unserer Hand, dass unmögliche möglich zu machen. Packen wir’s an.
21.12.2012 – Das Leben siegt
Es ist Mitternacht. +14c Aussentemperatur. Ich fahre wenige Kilometer an Bugarach vorbei. Die Bergkette der Pyrenäen liegt im Westen.
Durch den leicht verschleierten Halbmond, der genau über den Bergen steht, sehe ich die in der Dunkelheit liegenden Täler. Nichts regt sich dort. Kein Blitz, keine UFOs am Nachthimmel zu erkennen. Kein Weltuntergang.
Heute ist Winteranfang. der 21.12.2012. Ein einfacher Tag, aber mit großer Kraft. Nicht weil es der 21.12. ist, sondern weil dieser Tag „real“ ist für Milliarden Menschen.
Vereint über das morphogenetische Feld. Sie alle denken an eine Sache: Hoffnung! Neuanfang! Ein Denken, ein Gefühl, ein Impuls, ein Klang. Unwichtig ob einer daran glaubt, es belacht oder verleugnet.
Auch derjenige, der das Licht bekämpft muss sich mit dem Licht beschäftigen und desto mehr nähert er sich selbst dem Licht. Wer einmal sieht, kann sich nicht mehr blind stellen. So ein globales Event, im Sinne der Projektion etwas Neues könnte beginnen, hat es noch nie gegeben .
Jeder Mensch ist ein ganzes Universum. Eingebunden in die Gemeinschaft. Dieser kollektive Bewusstseinsimpuls löst etwas aus. Es durchdringt die tiefste der tiefsten Ebenen unseres neuronalen Netzwerks. Ein neurologischer Tzunami. Das allein ist ein „Wunder“ und alle Neugeborenen dieses Tages werden von diesem Impuls der Güte geprägt und gesegnet.
Das ist der Neuanfang . Damit beginnt das Goldene Zeitalter, was diese Kinder vorbereiten. Wir verlieren die Angst vor dem Weltuntergang, die Macht der Angst schwindet, wir gewinnen Vertrauen. Ein wundervoller Tag, der die Herzen heilt. Das Leben siegt.
Richtungswechsel – Transit der beiden Schicksalssterne Rahu und Ketu am 23. Dezember 2012
„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“
Albert Schweizer
Dezember 2012. In diesen Tagen überschlagen sich die Nachrichten mit dem Thema was alles überschattet. Fast will man es Ausblenden. In den hektischen letzten Vorbereitungen zum Jahreswechsel kann man diese Nachrichten rund um den Termin des 21.12.2012 nicht mehr hören. Dennoch ist diese Zeit bedeutsam. Seit Jahrtausenden beobachtet. Seit Anbeginn der Zeiten, wird das Leben auf unserem Planeten und in unserem Sonnensystem durch kosmische Geschehnisse beeinflusst. Niemand kann sich diesen Mächten und Gesetzen entziehen. Auch wir nicht. Erneut steht etwas Einzigartiges bevor. Uralte Mythen, Überlieferungen vieler Kulturen und Erkenntnisse moderner Wissenschaft, prophezeien ein besonderes Vorkommnis mit richtungweisender Qualität für die kommenden Kulturen. Stehen wir vor einem neuen Zeitalter?
Als genauer Beobachter der aktuellen Zeitqualitäten, erleben wir ungeachtet der täglichen Hektik einen der komplexesten Monate unserer Zeit schlechthin. Aber was sagen uns die Zeichen der Zeit, die Muster der kosmologischen Analyse und Deutung aus vedischer Sicht? Es ist wie eine Potenzierung aller planetaren Aktivitäten der vergangenen Jahre. Der wohl wichtigste Transit der letzten Jahrhunderte wird in Kürze stattfinden. Vergleiche der Begebenheiten der letzten 1000 Jahre menschlicher Chronik zeigen erstaunliche Parallelen. Die anschwellenden Energiemuster bringen jetzt noch kompliziertere und anspruchsvollere planetare Aktivitäten mit sich, die uns in den kommenden 18 Monaten beeinflussen werden. Jeder wird es spüren. Jeder auf seien Art und Weise unterschiedlich darauf reagieren. Eine Epoche geht zu Ende und eine neue Epoche wird beginnen.
Am 23. Dezember wechseln die zwei mächtigsten Schicksalssterne die Zeichen. Die beiden mystischen Mondknoten gehen bis 12. Juli 2014 in die Waage und in den Widder. Bis 13. Januar 2013 wird dieser Transit abgeschlossen sein, der uns für 18 Monate prägen wird. Die Zeit zwischen 23. Dezember und 23. Februar wird als eine Art Nacht bezeichnet.
Jyotishis haben errechnet, dass diese Zeit auf Februar 2013 fallen wird und nennen es das Samavartaka-Feuer, eine Solar-Reinigung der Erde. Sowohl der Maya-Kalender als auch die Samavartaka-Feuervorhersagen, wurden vor mindestens 5.000 Jahren gemacht, es gibt jedoch einige Streitigkeiten über die Richtigkeit des Enddatums des Maya-Kalenders.
Die Zeit zwischen den Jahren bzw. dieser Epoche des Übergangs, wird als Pralaya oder Weltennacht bezeichnet. In dieser Übergangszeit, löst sich ein in Entwicklung begriffenes Weltensystem vollständig aus der äußeren räumlichen Offenbarung, dem sog. Manvantara oder Weltentag, in ein rein geistiges Dasein zurückzieht. Stehen wir vor einem goldenen Zeitalter?
Krishna sagte zu Ganga (Gangamata, der Ganges als Göttin personifiziert):
„Fünftausend Jahre ab diesem Zeitpunkt, innerhalb der Spanne des Kali Yuga, wird es eine Atempause von dieser schrecklichen Zeit geben. Es wird ein goldenes Zeitalter von 10.000 Jahren sein. „
Ich werde dazu Anfang des neuen Jahres ein spannendes Hörbuch veröffentlichen, was dann über Amazon, Audible und andere Onlineportale erhältlich sein wird.
Schlangenbeschwörer sind wie magische Unterhaltungskünstler, die man in südöstlichen Ländern auf Jahrmärkten und Wochenmärkten antrifft. Indien ist voll von diesen Meistern der Dressur. Mit ihren Königskobras kann man sie in Delhi oder auch in Agra bewundern, vor den Toren des weltberühmten ‚Taj Mahal‘, das Shah Jahan in Agra als Mausoleum für seine Gattin und sich selbst erbauen ließ.
Sie haben die Kunst erlernt, Schlangen zu beherrschen. Sie nutzen einige Tricks, um den Anschein zu erwecken, die Schlange „tanze“ zu den Tönen ihres Musikinstruments.
Die in dunklen Körben gehaltenen Tiere werden beim Öffnen des Deckels durch das einfallende Tageslicht geblendet und fixieren sich auf das erste bewegende Objekt, das sie (schlaftrunken) sehen, als potenziellen Gegner, welches meist die „Flöte“ oder der Schlangenbeschwörer selbst ist.

Schlangenbeschwörer bei Agra.
Wer einmal gesehen hat, wie gefährlich diese Tiere sind, hat große Achtung vor ihnen. Sie sind schnell, reagieren urplötzlich und greifen auch dann noch an, wenn man den Kopf des Tieres abgetrennt hat. Bis zu 4 Meter weit können die gerade getöteten Tiere mit ihrem giftigen Biss den Angreifer noch tödlich verletzen, während der untere Teil des Körpers schnell ins dichte und schützende Unterholz verschwindet. Es heißt, dass Schlangenkönige große Geheimnisse von ihren Schlangen erfahren würden. Angeblich könne ein Schlangenkönig den giftigen Tieren befehlen, andere Menschen zu töten, aber nie würde eine Schlange ihren Herrn angreifen, außer er bittet sie darum. Solche Legenden und Vorstellungen sind in Asien noch heute weit verbreitet.
„Kann eine Schlange dich auch nicht verletzen
ihr aufgeschwollner Hals erregt Entsetzen
Egal, ob giftlos, ob mit Gift beschert
Mit einer Haube sie sie stets bewehrt“
Indien ist voll mit Geschichten, Märchen und mythologischen Erzählungen über Schlangen und ihre Bezwinger. Die Magie der größten der Schlangen, Vasuki, der Urschlange, durchfließt bis heute jeden Aspekt indischer Kultur und Alltagsgeschehen.
Vasuki ist in der indischen Mythologie der König der Schlangen (Nagas). Er spielt seine wichtigste Rolle als Seil beim Schöpfungsmythos vom Quirlen des Milchozeans. Vasuki ist auch ein Attribut Shivas, um dessen Hals hängend er dargestellt wird.
In Form von Rahu und Ketu, sind sie als die beiden Mondknoten zu sehen.

Vasuki – das Quirlen des Milchozeans
Rahu und Ketu, die beiden mächtigen Mondknoten, sind auch als die Chayya-Grahas (Schatten Planeten) bekannt.
Rahu stellt den Nordknoten und Ketu den Südknoten da. Nach der vedischen Mythologie repräsentieren diese Planeten eine Schlange. Sie stehen für die dunklere Seite unserer Natur. In unserem Leben geht es größtenteils darum, diese uns kontrollierende und manipulierende Energie zu verstehen und zu überwinden. Es ist wie eine Kunst, die wir erlernen sollen, diesen inneren Drachen oder diese Schlange zu reiten. Zeit, Raum, Dimension, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Alles was wir in Wirklichkeit dafür benötigen, ist in uns vorhanden. Wir müssen uns dieser Kraft nur bewusst werden und uns dieser Macht bedienen.
Rahu ist der Planet des Materialismus und gibt materielle Gewinne in einem bestimmten Bereich. Wenn er gut platziert ist, gibt er Glück, Reichtum und eine machtvolle Position. Aber er erzeugt auch mentale Ängste. Wenn die Position des Rahu ist nicht gut platziert ist, dann dies zu Verlust der Position, juristische Probleme, Unfälle und Unglück führen.
Ketu, der 180 ° von Rahu entfernt auf der entgegen gesetzter Seite steht, entwendet einer Person die bevorzugten Aspekte des Lebensbereiches, den er grade bei seiner Wanderung streift. Durch den zunehmenden Druck, etwas Loslassen zu müssen, eine Verklammerung aufzugeben und der damit verbundenen Lebenskrise, wird diese Person oder Gruppe so auf einen höheren Lebensplan zurückgeführt. Die Notwendigkeit das Leben auf ein langfristig ausgerichtetes Handeln und den Masterplan der Schöpfung auszurichten wird immer stärker. Der Geist des Menschen wird nach innen gerichtet. Es erfolgt eine Abkehr von vergänglichen Werten, um die ultimative Wahrheit zu erlangen. Der Tanz des Lebens, als Lila oder Leela in Sanskrit bezeichnet, offenbart durch den Einfluss von Ketu das göttliche Spiel. Die Schöpfung wird als Spiel wahrgenommen und dadurch radikale Freiheit und Spontanität erlangt.
Für die Menschen, in denen die Position von Ketu im Geburtshoroskop ungünstig platziert ist, kann es zu Depressionen, Verwirrung, Trennung und Missverständnissen in Beziehungen führen. Eine individuelle Rahu-Ketu Analyse kann Ihnen helfen, die allgemeine Natur und Beschaffenheit der Rahu-Ketu Charakteristiken zu erkennen und die Verschleierungen dieser Schicksalssterne zu lüften. Die Offenbarung der Wahrheit und die dazu förderlichen Hilfsmittel ungünstige Einflüsse zu mildern, hilft die bevorstehende Zeit mit ihren neuen Aufgaben, Prozessen und Entscheidungen positiv zu gestalten.
„Mit demselben Gift, von dem ein Weniges ein lebendes Wesen töten würde,
wird jener, der das Wesen von Gift versteht, indem er dies Gift benutzt, dies Gift vertreiben“

Nagas – Schlangen
Ist Rahu – Ketu ein Freund oder ein Feind?
Lassen Sie sich Ihr Geburtshoroskop und das Netz der Zeit ansehen, in der Sie sich bewegen. Diese Analyse wird auch die Auswirkungen des aktuellen Transits von Rahu und Ketu für die kommenden 18 Monate beinhalten, zusammen mit Empfehlungen für Gegenmittel, um potentiell angelegte schädliche Wirkungen zu überwinden, sollten diese bestehen.
Abgesehen von den Einschätzungen der Folgeerscheinungen zu den Schicksalssternen Rahu und Ketu in Ihrem Leben, erhalten Sie anschließende Informationen:
· Allgemeine Natur & Wesenheit von Rahu & Ketu
· Die Karmische Bedeutung von Rahu-Ketu, wie es im Geburtshoroskop existiert
· Auswirkungen des aktuellen Transits des Planeten Rahu.
· Auswirkungen des aktuellen Transits des Planeten Ketu
· Besondere Bedeutung des aktuellen Transits des Planeten Mars mit Bezug auf den Transit von Rahu und Ketu.
· Besondere Bedeutung des aktuellen Rahu-Ketu Transits mit Bezug auf die Saturn-Konjunktion
· Betrachtung des Rahu Einfluss auf Waagezeichen
· Betrachtung des Ketu Einfluss auf Widderzeichen
· Besondere Bedeutung zum Transit über die Geburtshäuser
· Besondere Bedeutung für Finanzen
· Zusammenfassung und Schlussfolgerung der erkannten Energiemuster
· Empfohlene Gegenmittel und Abhilfen
„Des Schicksals Sterne wohnen in der eignen Brust.“
Friedrich Schiller
Planen Sie Ihre Zeit fortlaufend mit Hilfe des umfassenden und nachhaltigen Systems der vedischen Astrologie und Kosmologie. Mein individualisierter Coaching-, und Beratungsprozess ist erprobt und veranschaulicht systematisch Trends und Zeitqualitäten. Verstehen Sie die Schicksalssterne und ihre Einflüsse für die kommende Zeit. Mit Unterstützung dieses Wissens, können Sie Ihre Vorhaben optimieren, Ihr Handeln erfolgreicher gestalten, Ihre Energieeffizienz steigern, Ihre Ressourcenverteilung fokussieren und sowie Reibungsverluste reduzieren. Ob privat, im Beruf oder im Geschäftsleben.
Buchen Sie rechtzeitig einen Termin, um in die Vorteile dieses Wissens zu kommen. Email: info@jyotishi.de Telefon +49 2463 997366 / +49 2463 997367
Vorankündigung: Mein Hörbuch zu diesem Rahu-Ketu Transit am 23.12.2012 erscheint im Januar. Eine Darstellung, mit geschichtlichen Hintergründen, Geschichten und Prognosen über die Zeitqualität, die durch diese neuen Energiemuster aufgezeigt wird.
„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun..“
J. W. v. Goethe
Abschließend wünsche ich meinen Lesern noch ein glückliches und lichtvolles Weihnachtsfest, sowie ein gutes und erfolgreiches neues Jahr, im Einklang mit den Rhythmen der Natur und des Kosmos.
Herzliche Grüße
Joachim Nusch
Ganusch
12.12.2012 – Zeit der Stille, Gottes Chakra und neue Wahrnehmung
Bär und Igel liegen schon lange im Winterschlaf. Es ist kalt und still um uns herum geworden. Die längsten Nächte haben begonnen und unsere Sinne und Wahrnehmungen sind in der Winterzeit, wie seit Anfang aller Zeiten, nach innen gerichtet. Zeit der Reflektion und der Besinnung.
Ganz besondere Tage stehen an, bevor die großen Transite der beiden Mondknoten und kosmische Zusammenkünfte erfolgt, wie selten in unserer Zeit, ja für unsere Generationen nie wieder erlebbar. Mächtige Naturgesetze läuten eine große Veränderung ein. Diejenigen die die Zeichen und Muster verstehen, werden bewusst diese Zeit des Wandels verfolgen. So wie ein Eskimo im frühen Jahr den bevorstehenden Frühling erahnen und deuten kann, obwohl der Winter noch tiefe Frostnächte bringt. Jede Zelle kann die stärker werdenden Strahlen des Lichts noch lange vor dem Aufbrechen des Eises erfühlen.
Das kommende Datum am 12.12.12., im 12. Monat des Jahres, so wie auch das Datum des 21.12.12, ist eine sehr wichtige Zeitperiode. Etwas wird zu Ende gebracht.
Nicht nur unser Jahr neigt sich dem Ende entgegen, sondern eine ganze Epoche. Ein Weltalter geht zu Ende. Samavartaka, wie es in den Schriften heißt steht bevor. Das großer Feuer der Erkenntnis.
Ganz besonders hervorzuheben ist der Tag am 12.12.12., an Neumond.
Die alten Philosophen unserer Vorzeit ordnen in den Analogien die Funktions-, und Wahrnehmungsweise unseres Geistes dem Mond zu. Das bedeutet, dass der Mond unseren Geist und unsere Emotionen beeinflusst und subtil prägt.
Der 12.12.12 bietet denjenigen, die sich in Stille darauf einstellen, während des bevorstehenden Neumonds die große Möglichkeit, eine besondere Bewusstseinserfahrung und damit verbunden einen Bewusstseinssprung zu machen.
Die Erfahrung, die gröberen Ebenen des Geistes spontan zu transzendieren und einen Zustand von Einheit, Ganzheit, vollkommener geistiger Freiheit zu erfahren.
Ein einzigartiges Erleben wie es in den Texten der alten Upanishaden beschrieben wird:
(????????? tat tvam asi) »Das bist Du« aus der Chandogya Upanishad 6.8.7
So werden an diesem Tag, viele Erdenbürger ein Geschenk erhalten, was ihr Leben maßgeblich verändern wird. Eine neue Stufe des Verstehens, der Erkenntnis verbunden mit einer neuen Sicht, die Zusammenhänge des Lebens und des Kosmos zu verstehen.
Dieser Tag steht unter dem Stern der 4 großen Mahavakyas. Alte Leitsätze der vedischen Schriften. Sie ermöglichen der Menschheit das Verstehen der bevorstehenden Prozesse globaler Umwälzungen in den kommenden Jahren, von denen wir alle betroffen sind, die wir all spüren werden und unterschiedlich erleben werden. Wege aus der Armut, Gemeinschaftlichkeit, sozialer Ausgleich und Frieden für alle Menschen.
Tat Twam Asi (????????? tat tvam asi) »Das bist Du« aus der Chandogya Upanishad 6.8.7 des Sama Veda.
Aham Brahmasmi (??? ??????????? aham brahm?smi) »Ich bin Brahman« aus der Brihadaranyaka Upanishad 1.4.10 des Yajur Veda
Prajnanam Brahma (????????? ?????? prajñ?na? brahma) »Bewußtsein ist Brahman« aus der Aitareya Upanishad 3.3 des Rig Veda.
Ayam Atma Brahma ( ???????? ?????? ayam ?tm? brahma) »Dies Selbst ist Brahman« aus der Mandukya Upanishad 1.2 des Atharva Veda
Auch in unserer abendländischen Kultur gibt es Zitate zu diesen Erfahrungspotentialen:
Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man wird nicht sagen:
Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas 17.20-21).
Die Gesegneten und Glücklichen können die Nähe Gottes spüren und jene, die Böses tun, bleiben darin.
Jesus Messias Sutra 635
Die Zwölf, ist bezogen auf die Erfahrbarkeit des Lebens und des Geistes, die elementare und höchste Ebene des Bewusstseins schlechthin. Sie bringt Erfüllung, Ganzheit und Einheit.
Wir kennen 12 Chakras, 12 Sternzeichen, 12 Stunden, 12 Monate. Mit der 12 schließt sich der Kreis.
Das 12te Chakra ist das „Gottes-Chakra“ und überschreitet die Ebene der erfahrbaren Welt. Reinstes Licht. „Jyoti“.
Die vielen Hinweise auf diesen Termin am 12.12.12 sind sehr eindeutig, dass dieser Neumond die Möglichkeit anbietet, neue erweiterte Ebenen des Bewusstseins zu erfahren. Für den einzelnen wie auch global gesehen für die gesamte Menschheit.
Ein Tag der Gnade und des Gedeihens.
Der Inder sagt «Atman», der Chinese sagt «Tao», der Christ sagt «Gnade». Wo jene höchste Erkenntnis da ist (wie bei Jesus, bei Buddha, bei Plato, bei Laotse), da wird eine Schwelle überschritten, hinter der die Wunder beginnen.
Hermann Hesse
„Alles ist miteinander verbunden, und hat einen Sinn. Obwohl dieser Sinn meist verborgen bleibt, wissen wir, dass wir unserer wahren Mission auf Erden nah sind, wenn unser Tun von der Energie der Begeisterung durchdrungen ist.“
Paulo Coelho
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