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Megatrends 2020 – Kapitalismus mit Spirit als Ausweg aus der Krise

Folgende Pressemitteilung stellt einen wichtigen Trend dar, den es in den kommenden Jahren zu beobachten und zu unterstützen gilt. Zu beobachten war das schon Anfang der 60er, war aber aufgrund der äußerst materiell und rein mathematisch eingestellten Gesellschaft und Kulturausrichtung nur wenig zu finden, ja wurde sogar bekämpft.

Jetzt, wo die Menschheit vor vielen enormen Herausforderungen steht, Klimaveränderung, Bienensterben, Überfischung der Meere, finanzielle Unsicherheit und Chaos an den Finanzmärkten, Jobverlust, Krise im Gesundheitssystem, vom Ozon Loch spricht schon keiner mehr usw, muss sich der Mensch innerer Werte zuwenden und eine vollkommen neuen Lebensweise beginnen.

Die Zeit ist reif, aber auch schon lange da, nicht mehr nur Dinge in Frage zu stellen sondern auch eine radikale Umorientierung vor zu nehmen. Dafür braucht man Orientierungshilfen, die sich nicht mit den Denkmodellen bedienen lassen, die die aktuellen Situationen herbeigeführt haben.

Albert Einstein: “ Wir können nicht die Probleme der Zeit mit dem Denken lösen, das sie hervorgebracht hat“

Megatrends 2020 – Kapitalismus mit Spirit als Ausweg aus der Krise

Megatrends 20020

(openPR) – Die weltweite Finanzkrise macht deutlich: Der Kapitalismus alter Schule ist am Ende. Während die Experten aus Politik und Wirtschaft noch rätseln, wie die Märkte wieder in Fahrt kommen könnten, zeigt die renommierte amerikanische Trendforscherin Patricia Aburdene mit ihrem Bestseller sieben brandaktuelle Megatrends, die den Weg zu einem zukunftsfähigeren und bewussten Business markieren

BIELEFELD, Oktober 2008. Nachhaltigkeit, ethische Investments und Spiritualität werden die wesentlichen Antriebsfaktoren für das Business im kommenden Jahrzehnt sein, prognostiziert Patricia Aburdene, die weltweit bekannte Trendforscherin. Im Millionen-Bestseller „Megatrends 2000“ nahm sie bereits in den 80er Jahren zusammen mit John Naisbitt den Wandel zur Informationsgesellschaft vorweg. Und auch auf die gegenwärtige Finanzkrise hat sie neue Antworten parat, denn längst formiert sich bereits eine kraftvolle und finanzstarke Gegenbewegung zum Gier-Szenario, das die Wirtschaft in den Abgrund gerissen hat.

Der Aufstieg des bewussten Kapitalismus, den Patricia Aburdene in ihrem neuen Buch beschreibt, verspricht fundamentale Veränderungen. Verantwortung, Werte und Spiritualität prägen das neue Paradigma, das in den Märkten bereits sichtbar wird. Investmentfonds mit einem Milliardenvolumen, die ethischen Leitlinien folgen, Konsumenten, die gezielt fair produzierte Produkte kaufen, und Führungskräfte, die persönliche Erfüllung und Erfolg verbinden, zeugen von der Ablösung des Shareholder Value-Denkens und dem neuen Zeitalter einer nachhaltigen Wirtschaft.

Hier die sieben Megatrends, die unsere Wirtschafts-, Arbeits- und Lebenswelt verändern, im Überblick:
• Die Macht der Spiritualität
Meditation, Yoga, Stille: Immer mehr Menschen sehnen sich nach einem höheren Spirit – und tragen ihn in die Arbeitswelt!
• Der Aufstieg des zukunftsfähigen Kapitalismus
Unternehmen machen bessere Gewinne denn je – indem sie für ein gutes Arbeitsklima sorgen und das Allgemeinwohl berücksichtigen!
• Unternehmensführung aus der Mitte
Mitarbeiter engagieren sich – und ändern mit ihrer persönlichen Authentizität und ihren Werten die Geschäftswelt von innen heraus!
• Spiritualität in der Wirtschaft
Unternehmen folgen nicht mehr allein der Macht des Geldes, sondern entwickeln ethische Überzeugungen und nachhaltige Strategien!
• An Werten orientierte Verbraucher
Per Abstimmung mit dem Geldbeutel fordern die neuen Konsumenten fair und ökologisch hergestellte Produkte – und machen die Welt damit besser!
• Eine Welle der bewussten Lösungen
Motivierte Mitarbeiter meditieren, Broker üben sich in der Kunst des Verzeihens und steigern damit die Gewinne um bis zu 400 Prozent – ein neuer Corporate Spirit greift um sich!
• Der sozial verantwortliche Investment-Boom
Rendite satt, und das mit gutem Gewissen – die neuen Ethik-Anlagen überzeugen durch gute Performance – ohne Risiken und Nebenwirkungen!

Patricia Aburdene zeigt, wie Unternehmen, Manager und alle, die spüren, dass es Zeit ist zu handeln, diese Entwicklung gestalten und von ihr profitieren können. Das Buch liefert zahlreiche Beispiele amerikanischer und deutscher Unternehmen, die verdeutlichen, dass der in Megatrends 2020 propagierte neue Geist in der Wirtschaft bereits Einzug hält.

Ein Buch für Führungskräfte und Mitarbeiter, die spüren, dass es Zeit ist zu handeln – mit vielen Beispielen renommierter Unternehmen, die dem kurzsichtigen Profitstreben der letzten Jahre zukunftsfähige und vor allem gewinnträchtige Alternativen entgegensetzen.

Patricia Aburdene: Megatrends 2020. Sieben Trends, die unser Leben und Arbeiten verändern werden!, 352 Seiten, Hardcover, Oktober 2008, J.Kamphausen, Bielefeld, Business-Reihe »inspire!«, 
€ (D) 22,80, ISBN 978-3-89901-162-3. Titel der amerikanischen Originalausgabe: Megatrends 2010. The Rise of Conscious Capitalism. Seven Trends That Will Transform How You Work, Live and Invest. Übersetzung: Claudia Seele-Nyima

Die Medien über die Megatrends 2020
„Diese Bewegung hat offenbar die kritische Masse erreicht.“
Der Spiegel

„Die Trendforscherin diagnostiziert den Aufstieg eines „spirituelleren“ Kapitalismus und zeigt, wie ideelle Verbesserungen im Unternehmen auch harte Performancefaktoren optimieren.“
ManagerSeminare

„Patricia Aburdene ist davon überzeugt, dass spirituelle Werte in der Weltwirtschaft immer wichtiger werden und Unternehmen von diesem Wandel profitieren können.“
Existenzielle

Stimmen zum Buch
„Wir erleben die von Patricia Aburdene beschriebene Realität bereits: in der Kreativität, im Engagement und in zweistelligen jährlichen Zuwachsraten. Megatrends 2020 ist ein Muss!“
Patrick T. Parenty, Senior Vice President L’Oreal USA,
Generalmanager REDKEN 5th Avenue NYC

„Dieses Buch liefert zwingende Beweise, die für Unternehmensverantwortung, Integrität, Transparenz und gute Unternehmensführung sprechen.“
Michael Mitchell, Direktor Unternehmenskommunikation und 
Investor Relations, Chiquita Brands International, Inc.

„Megatrends 2020 hat mich dazu inspiriert, meine eigene Führungsweise zu überdenken. Patricia Aburdene zeigt, wie Sie aus den neuen Trends Kapital schlagen können. Dieses Buch ist ein Hit!“
Deborah Wahl Meyer, Vizepräsidentin Lexus Marketing,
Toyota Motor Corporation

„Wenn Sie ein Gesamtbild der Veränderungen wollen, die das Business aufrütteln, dann ist dieses Buch für Sie.“
Dave Stangis, Director Corporate Responsibility, 
Intel Corporation

Über die Autorin
Patricia Aburdene ist eine weltweit führende Trendforscherin. 
Sie berät seit über 25 Jahren internationale Unternehmen in Transformationsprozessen und hält Vorträge bei globalen Businesskongressen. Ihre Karriere als Wirtschaftsjournalistin begann sie 1978 bei Forbes, und in den neunziger Jahren entwickelte sie am Radcliffe College in Cambridge, Massachusetts, neue Modelle für Leadership.
www.patriciaaburdene.com

Workshops mit Patricia Aburdene
Tagesworkshops am 7. und 8. Februar 2009 beim Parabola Forum in Zürich, www.parabolaforum.com

Presse-Kontakt
Dr. Nadja Rosmann
Hofheimerstraße 21a
65719 Hofheim

Fon +49 (0)6192 20 68 25 8

Über den Verlag
J.Kamphausen feiert 2008 sein 25-jähriges Jubiläum. In der Business-Reihe »inspire!« erscheinen seit 2004 namhafte Autoren aus Wirtschaft und Beratung, die einen neuen Spirit in der Geschäftswelt propagieren. »inspire!« fühlt sich einem integralen Denken verpflichtet, das Wissen, Werte und Wünsche miteinander in Einklang bringt. Die Managementbücher stehen für eine neue Authentizität und Integrität im Business. Die J. Kamphausen Mediengruppe wurde 1983 in Bielefeld gegründet und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter. Mit einem Programm von rund 300 Titeln aus den Themenbereichen Gesundheit, Spiritualität und Wirtschaft erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von gut drei Millionen Euro. Die Spitzentitel des Verlags erreichen eine verkaufte Auflage von bis zu 300.000 Exemplaren.
www.inspire-news.de

HAPPY Diwali – Fest des Feierns, Lachens und des Lichts

Diwali findet jedes Jahr am Neumond des Monats Kartika statt, am 28.10.2008 (in der Regel Ende Oktober).

Diwali wird in Indien mit „Festival des Lichts “ bezeichnet. Es ist ein freudiges Fest, des Feierns, Lachens und großer Ausgelassenheit.

Es ist jedoch auch angebracht, über den tieferen Sinn dieses Festes nachzudenken, als nur Glückwünsche für ein neues Jahr zu Glück, Reichtum und Erfolg zu erhoffen.

Denn in der heutigen Zeit wäre eine Beschreibung dieses Festes ansonsten nur eine oberflächliche Erklärung. Im Mittelpunkt der indischen Philosophie steht die Idee, dass es einer tieferen Ebene der Existenz jenseits der physischen Körper und Geist gibt. Diese Ebene ist rein, unendlich, klug, liebevoll und lichtvoll. Voller Harmonie und unendlichen Glücks.

Diese Ebene wird Paramatman genannt. Der Bereich des Lebens, der still und unbeweglich ist in seiner Natur. Feiner und subtiler als alle physikalischen Gesetze und nicht dem Einfluss von Veränderung ausgesetzt.

Dieses Paramatman ist unsere wahre Natur, ewige Realität. Es ist die gleiche unverkennbare wahrhaftige Natur und steht im Mittelpunkt der Existenz über jedem Wesen.

Somit ist es nicht Deine, Ihre oder Unsere wahre Natur – es ist die allgegenwärtige „wahre Natur“ in deren Einheit sich alle Wesen vereinen – im Feld von Paramatman , dem höchsten Selbst.

Der einzige Grund, warum wir im Leben leiden ist, weil wir Fehler machen und uns verlieren in den dichteren Formen von Körper, Gefühl und Denken wir vergessen unsere wahre Natur als den ewigen, liebenden Zustand reinen Bewusstseins

Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt jeder spirituellen Tradition. Und Indien ist auch heute noch ein Hüter und Lehrer der alten vedischen spirituellen Tradition.

Also, jedes Jahr – auf Diwali – feiern wir die Geburt unserer physischen Gestalt, unserer physischen Welt, unseres zur manifesten Form gewordenen Bewusstseins, was am im Ursprung dem Paramatman entsprungen ist. Ausdruck des göttlichen Willens.

Diwali ist das Fest dieses inneren Lichts, Jyoti.

Es ist die Zeit zu erkennen, dass die innere Fähigkeit und Macht des Lichts und Weisheit jeden Bereich der Dunkelheit zu erhellen kann.

Es ist die Zeit alle unsere Sehnsüchte, Wünsche, Verstrickungen und externen Anstrengungen nur auf nur einen Pfad, auf ein Ziel auszurichten. Zu dem göttlichen, in der sich neu ausrichtenden Qualität des Lebens, voller Werte des Respekts, Achtung und Liebe allen Wesen gegenüber und unsere Verpflichtung im Einklang der höchsten Wahrheit des Selbst.

Das kommende Jahr 2009 wird für alle harte Arbeit und Disziplin bedeuten und vielen wird die Last die zu tragen sein wird , sehr schwer fallen. Viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft stehen vor gewaltigen Veränderungen.

Was wir erleben ist ein Ausdruck der inneren mentalen Haltungen und Einstellungen, die in der Manifestation unserer Kultur zum Ausdruck kommen. Ein radikaler Wechsel unserer Denk-, und Lebensweise hin zu neuen, ganzheitlichen Werten ist wichtig. Wie die inneren Zustände des Geistes von Stress, Verspannung und Negativität befreit werden können, ist durch unzählige positiven Erfahrungen und tausende wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten 40 Jahren im Umgang mit Meditations,- und Yogapraktiken im Westen bekannt.

Auch hieran erinnert dieses Diwalifest und rüttelt auf zu einem Umdenken.

Entzünde eine Kerze und vertreibe die Dunkelheit.

Darin liegt eine unendliche die Kraft die uns durch Paramatma gegeben wird. Doch aus großer Kraft folgt große Verantwortung, die der Mensch erkennen muss.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie wichtig unsere Gedanken und inneren Zustände sind, dnn durch die Kraft unseres Denkens, sind wir in der Lage vieles zu erschaffen oder zu zerstören.

Im Leben der Menschen
spielt sich ab,
was sich abspielt
im Leben der Menschen,
weil es sich abspielt
im Geist der Menschen.

Was passiert, ist, was wir denken, dass passiert, und was passieren wird, ist, was wir denken, dass passieren wird.
In diesem tieferen Sinn sollte Diwali, Fest des Lichts verstanden und begangen werden, sonst ist es nur ein weiteres, oberflächliches Fest ohne schöpferische Wirkung.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Dienstag, den 28. Oktober. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2008

Happy Diwali

Joachim F. NUSCH

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Guru Poornimafest 2008

Herzliche Grüße und Glückwünsche zum

Guru Poornimafest 2008  

  

Aum purnamadah purnamidam – purnat purnamudachyate – purnasya purnamadaya – purnameva vashishyate

Aum. Dieses ist unendlich. Jenes ist unendlich. Aus dem Unentlichen wird das Unendliche manifest. Wenn man das Unendliche vom Unendlichen wegnimmt, bleibt immer noch das Unendliche übrig.

Guru Poornima ist der Vollmond des Lehrers. Er ist der wichtigse Vollmond des Jahres und findet immer im Juli statt. Guru ist die Bezeichnung für die fortgeschrittenen Weisen, die auf dem Pfad der seelischen Weiterentwicklung höchste Ebenen realisiert haben und das Wissen, um den evolutionären Weg der Seele erfolgreich zu beschreiten, für nachkommende Generationen aufbewahren und an sie weiter geben.

In allen Kulturen wurden spirituelle Lehrer, Meister oder Mentoren respektvoll geachtet. Indien, als Land des Vedas und der yogischen Disziplinen, ehrt mit dem Guru Poornimafest, die Tradition der erleuchteten Lehrer, die dieses Land seit alters hervorgebracht hat.

Es ist eine wertvolle und sensible Zeitphase in der der persönliche Meister die höchste Kapazität besitzt, seinen Schülern höhere Ebenen von Bewusstsein zu vermitteln und besondere Wahrnehmungskanäle zu öffnen.

Die Beziehung zwischen Meister und Schüler ist sehr eng. Sie besitzt eine übergeordnete Macht, die höher einzuschätzen ist als jede andere menschliche Beziehung. Sie geht weit über das bestehende Leben hinaus und verbindet unendliche Existenzen.

Dieser Lehrer, der Einblicke in Ebenen der Wahrheit besitzt, die dem normalen Menschen verborgen sind, erweckt im Schüler die inneren Quellen der Wahrheit und des Wissen. Er ist der Fährmann, er ist Atman, der den Schüler von der Ignoranz zur Erleuchtung führt. Er bringt das Licht in die Dunkelheit und entzündet das Feuer der Weisheit.

„Alles ist vorhanden im Atma. Es muß intellektuell untersucht, entschieden und zu einer lebendigen Realität gemacht werden. Und dies bedeutet Leben nach dieser einen Verordnung des Vedischen Wissens: Atma va are Drashtavyah Shrotavyah Mantavyah Nididhyasitavyah: Atma va are Shrotavyah: ‚Der Atma ist wert, daß man von ihm hört.‘ Wir erfahrn  vom Atma durch die Verkörperung des Atma, die Verkörperung von Brahm, Guru Dev. Atma va are drashtavyah: ‚wir sehen es. Wir sehen das Ungesehene, begreifen es intellektuell. ‚ Atma va are drashtavyah shrotavyah mantavyah: wir kommen hinab zu dieser Ebene der Sinne und der Ebene des Geistes, Mantavyah. Nididhyasitavyah, und der Ebene des Intellekts, wo man unterscheiden und entscheiden kann; und der Ebene des Seins, wo man sich zu Aham Vishvam, ‚Ich bin das Vishva, Ich bin das Universum.‘ emporhebt“

All dies kommt von einem Wort Guru Devs, Pashya, ‚Sieh‘

„[Es ist] solch ein wunderschöner Fluß des Wissens und woher kommt all dies? Von einem belehrenden Wort Guru Devs. Welches ist diese Ein-Wort-Belehrung Guru Devs? Pashya, Pashya, Pashya. Nur gerade dieses eine Wort. Pashya bedeutet Sieh, Sieh, Sieh. ‚Pashya, Pashya, Pashya: Daß Brahm nicht weit weg ist; [er ist] nicht vor der Sicht verborgen. Pashya ist unmanifestiert, aber man sieht es, man sieht es.‘

‚Pashya me yogam aishvaram. Dies ist, was Lord Krishna [in der Bhagavad-Gita] sagte, Pashya me yogam aishvaram: Erblicke meine Würde des Brahm. „Pashya me yogam aishvaram, sieh meine Göttlichkeit, sieh meine Großartigkeit, sieh meine Seelengröße, sieh meine Wirklichkeit.“ Pashy, Pashya, Pashya.

Weil es allgegenwärtig ist, allwissend, ist es überall; es ist selbstbezüglich, überall, und daher muß man nur sehen, nur sehen. Guru Dev sagt ‚Pashya, Pashya, Pashya‘. Er zeigt durch intellektuelle Kommentare über ‚A‘, ein einzelnes Ding: die unzähligen werte der Interpretation von ‚A‘. Jede Faser von ‚A‘, Ganzheit, ist Veda. Dort ist das Wissen davon. ‚Pashya, Pashya, Pashya‘.Wodurch also die Tradition der Vedischen Meister lehrt, ist sehr einfach: Eine Silbe, ein Wort um die Gesamtheit des Wissens zu erschließen. ‚Pashya, pashya, pashya, pashya‘. Schau, schau, schau. Dies ist die Ursache von Inananjana shalakayah, daher stammt die Glorie des Guru. Er gibt uns die Salbe für unsere Augen, damit wir zu sehen beginnen. Dies sind die Augen von Gyan. Gyan Shakti entfaltet sich. Gyan Shakti, Kriya Shakti, die Einheit der beiden ist in der Einfachheit der gegensätzlichen Werte ans Licht gebracht.“

Zwei einander entgegengesetzte Werte machen es, zusammengebracht, zu Brahm

„Die zwei entgegengestzten Werte machen es zusammengebracht zu Brahm. Atma, ‚A‘ und ‚Ma‘. ‚A‘ Unendlichkeit, ‚Ma‘ ist Punkt. Zwei Dinge zusammengebracht, das ist Brahm, Brahm, Brahm. Es ist etwas Wunderbares, daß man …….durch die Wellen schwimmen und über den Ozean gelangen könnte.

Wenn wir Gururbrahma gururvishnur gurudevo maheshvarah, guruh saksat param Brahma sagen, ist Guru personifiziertes Brahm, daher identifizieren wir uns selbst mit Guru Dev.

Gurur Brahmaa Gurur Vishnur
Gurur Devo Maheshwarah
Guruh Saakshaat Param Brahma
Tasmai Shree Gurave Namah

Der Guru ist der Schöpfer (Brahma), der Erhalter und Beschützer (Vishnu) und der Zerstörer (Shiva). Der Guru ist eins mit dem höchsten Absoluten (Brahman). Verehrung dem Guru.

Shri Guru Dev, Seine Göttlichkeit Brahmanand Saraswati, Jagatguru Shankaracharya von Jyotir Math, Himalaya, Quelle der vollständigen Vedischen Weisheit des Naturgesetzes.

http://de.youtube.com/watch?v=Oxh2Txy9_C4&feature=related

Die nachfolgenden Mantren helfen uns mit der Energie des Gurus zu verbinden. Meditiere mit dem Shakti Gayatri Mantra, Sky Mantra, und Mahakali Gebet, jeweils für 15 Minuten während der kommenden 3 Tage. Jede Zeit ist möglich. Am Morgen, am Mittag, Nachmittag oder Abend. Getrennt,  einzeln voneinander. Oder zusammenhängend über einen Zeitraum von ca 45 Minuten. Öffne während der Meditation dein Herz und denke an den eigenen Meister, verbinde dich mit der Energie des Guru ParambrahmaJai Guru Dev     

 

Shakti Gayatri Mantra

Om Aim Aim Aim

Kleem Kleem Kleem
Saoum Saoum Saoum
Bhur Bhuva Suvaha
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yo Naha Prachodayat

Sky Mantra

Om Lingastakam Needum Punyam
Yaha Patey Shiva Sani-dhow
Shiva Loka Mavapnoti
Shivayna Saha Mogatay

Mahakali Mantra

Om Hreem Hessraim Hreem
(Om) Dheem Dheem Kleem Kleem Saoum Saoum
Maha Agni Swarupa Nyena-namaha
Om Kluum Dhluum Jam Kanaka Durgamba
(Om) Kluum Dhluum Jam Hum Kanaka Durgamba
Durga Devi Prasanam
Om ‘m’ Ya Ma Taa Raa Ja Baa Na Sa La Gam
Mama Mama Mama
Atma Atma Atma
Raksha Raksha Rakshamam

Herz-lich(t)e Grüße

Joachim F. NUSH

GANUSCH

Makara Sankranti – Sonnentransit in Steinbock

Sankranti bedeutet, von einem Platz zu einen anderen Platz gehen (um sich zu ändern einen neuen Standort oder Standpunkt einnehmen).

Es bedeutet auch, dass man jemand oder etwas anderen trifft und begegnet. Die Zeit, wenn die Sonnenbewegung von einem Sternbild zu einen anderen wechselt wird als Sankranti bezeichnet.

Makara ist das Zeichen des Steinbocks. In wiederkehrendem Rhythmus, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt, feiert man nach dem vedischen Kalender Makar Sankrati

Das Sankrati Fest, dann wenn die Sonne ein neues Zeichen besucht, ein Zeichenwechsel stattfindet, wird in Indien gefeiert. Man schenkt der damit verbundenen Zeitqualität besondere Achtung.

Das Makar Sankrantifest ist jedoch das wichtigste und größte dieser Feiern, weil dann die Sonne aufhört, von der Erde, der nördlichen Hemisphäre, abzurücken, und Uttarayana oder den nördlichen Kurs beginnt und somit die Sonne wieder näher zur Erde kommt und längere und wärmere Tage verspricht.

Im nördlichen Indien wird dieser Tag als der kälteste Tag des Jahres betrachtet.

Makara Sankrani ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Die Menschen der Antike fanden, dass die Sonne auf ihrer südlichen Wanderung sich von ihnen entfernte und sie weniger von ihrer spendenden Kraft und Energie erhielten. Somit ist dies ein besonderer Tag und wird groß gefeiert. Die freudige Rückkehr der Sonne wird mit Gebeten und Glückwünschen geehrt.

Die Sonne ist göttliches Licht und Weisheit. Sie symbolisiert die Kraft und Macht des lebenden Gottes.

Makara Sankranti bedeutet, dass die Zeit der Fehlleitungen vorüber ist, wir uns von der Finsternis der Illusion in der wir leben abwenden sollten und beginnen freudig das innere Licht der Erkenntnis heller und heller scheinen zu lassen.

Wir sollten von nun an beginnen, in dem Maße wie das Licht der Sonne Tag für Tag heller wird, stetig in Reinheit, der Weisheit und Erkenntnis zu wachsen.

Der Zeichenwechsel der Sonne vom Schützen in den Steinbock, wird in den verschiedenen Gebieten Indiens unterschiedlich gefeiert.

Unter den Tamilen wird Makara Sankranti „Pongal“ genannt, für die es auch das Neujahr herbeiführt.

Der Tag beginnt mit Surya Pongal, der Sonnen-Anbetung und mit Pujas für den Sonnengott. Nach dem ersten Bad werden neue Kleider angezogen. Das kürzlich geerntete Getreide und der Reis werden dann zum ersten Mal gekocht. Spezielle Gerichte werden zum ersten mal zubereitet und dargeboten.

Dazu werden u.a. grüne Blätter für den Wohlstand, Kurkuma für den Erfolg und die Gunst, Ingwer für das Gewürz des Lebens symbolisch verwendet.

Ein spezielles Gericht mit Namen „Sarkkarai Pongal“ wird in eigens für diesen Tag hergestellten Töpfen gekocht. Im Anschluss an die Puja-Rituale, wird aus dem „Sarkkarai Pongal“ Topf mit Zuckerrohrstöcken Essen für den Sonnengott entnommen und ihm als Dank für die reichliche Ernte angeboten.

Zuckerrohr symbolisiert mit seiner Süßigkeit das Glück und die Freude im Leben.

Ein großartiges Mittagessen wird dann im Kreis der Familienangehörigen auf unterschiedliche Art und Weise aus Idli, Dosas und Reis zubereitet und feierlich verspeist.

Einer Legende nach, hat an diesem Tag Lord Sundareshwar im Madurai Tempel ein Wunder vollbracht und in einem Steinelefanten Leben eingeatmet, der danach Zuckerrohr verspeiste

Eine Gravur dieses Ereignisses findet man im Meenakshi Tempel.

Mit diesem Monat des THAI beginnt in Tamil-Nadu die Hochzeits-Jahreszeit.

Das Lohri-Fest wird an dem Makara Sankranti Tag ebenso gefeiert. Gemäß der Bhagavad Gita offenbart sich Lord Krishna in seiner vollen Herrlichkeit während dieser Zeit.

Feuer werden in den Häusern angezündet, um symbolisch das Ende des alten Jahres zu begehen, und das Licht der hellen Sonne in den kommenden Monaten zu bringen.

Während des Pongal-, und Lohrifest, sollten wir unsere Liebe und Aufmerksamkeit den Armen, den Bedürftigen und den Tieren widmen und das Essen ehren, das wir essen.

Es ist gut, Geschenke, Geld und Kleidung zu geben. Die Energie dieses Tages sollten wir verstehen und nutzen für den Neuanfang , an dem wir von unseren vorigen Problemen Abstand nehmen und Wärme und Liebe anderen entgegen bringen und göttliches Licht in unser Leben einfließen lassen.

Joachim F. NUSCH

 

GANUSCH

 

Klimawandel und Transformation – Gedanken zum Jahresende


Bedburg, den 18. Dezember 2007




Das Jahr geht zu Ende und wir haben viel Erlebnisreiches in 2007 erlebt.

Die Zeit ist verflogen. Schnell, mit Hast und ruhelos. Was ist geblieben?
Was hat sich bewegt? Woran können wir festhalten?

Das Hauptthema, um das sich in unseren Lebensumfeld alles dreht und um das es sich auch in den kommenden 2 Jahren drehen wird, ist der Klimawandel.

Ich habe lange darüber nachgedacht, was uns dieser Klimawandel zeigen soll und ob ich wie so viele in diesem Newsletter zum Jahresende dieses Thema ebenfalls aufgreifen soll?

Ich habe mich entschieden einen anderen weiteren Aspekt den Überlegungen anzufügen, der mir in aller Diskussion und fachlich, wissenschaftlicher Betrachtung fehlt. Den Menschen und seine kosmische Realität. Sein Bewußtsein, die Chance für den Wandel anbietet und Potentiale beinhaltet für enorme positive Veränderungen, wenn wir uns entschließen neue Türen nach innen zu öffnen.

Was sollen wir nun aus der Klimadiskussion und der gebotenen Situation dieser Klimakrise lernen?

Eine „Krise hat naturgemäß wie alles andere zwei Seiten. Die Seite der Gefahr, der Angst und des Festhaltens und die Seite der Chance, der Transformation, der neuen Wege im Fluß der Zeit.

Hat CO2 überhaupt etwas mit den Abfällen unserer Zivilisation zu tun oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Etwas, was lange vor uns alte Hochkulturen und Zivilisationen ans Ende ihrer Existenz geführt hat?
Steuern wir bis 2012 auf einen klimatischen Kollaps zu, geht es nur um intelligente Marketingproaganda der Industrie, einen neuen technischen Zyklus einzuleiten oder passiert etwas grundsätzlich Neues, ein Evolutions-Prozeß, dem alle Lebewesen auf dieser Erde unterworfen sind?

Wenn wir uns umsehen und die Erfahrungen der letzten 3 Jahre betrachten, müssen wir ohne Zweifel anerkennen, daß es sich hier nicht um eine oberflächliche, von Menschen inszenierte Medienrealität handelt.

Der Wintersturm im Nordosten der USA hat weitere Todesopfer gefordert.
Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch hat mit Eis und Schnee am Wochenende in Südeuropa für Chaos gesorgt.
Keine weiße Weihnacht. Dafür Regen und Sturm zum Weihnachtsfest.
Für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich ist, daß ein tropischer Sturm auf Mauritius und Reunion aufzieht.
Ein Jahr der Stürme, des Feuers und der Überschwemmungen geht zu Ende.

Al Gore sage bei seiner Rede zur Verleihung des Nobelpreises:

«Wir Menschen haben es mit einem globalen Notfall zu tun. Die Erde hat jetzt Fieber. Und das Fieber steigt.»
Das norwegische Nobelkomitee begründete die Vergabe des Preises an den 59- jährigen US-Politiker und den 1988 gegründeten Weltklimarat mit deren erfolgreichen Bemühungen zur «Ausbreitung von größerem Wissen um die von Menschen verursachten Klimaänderungen».
Gore sagte in seiner Dankesrede in Anwesenheit von Norwegens König Harald V.: «Wir müssen schnell einen Weg finden, um unsere globale Zivilisation zu mobilisieren.» Dies müsse mit der Dringlichkeit geschehen, wie es bisher nur geschah, «wenn Nationen für einen Krieg mobilisiert haben».

Betrachten wir diesen Klimawandel einmal aus ayurvedischer Sicht!

Wie würde man erkennbare Symptome eines sich übersäuernden Systems, was Entzündungen,
Fiber und Schweißanfälle aufzeigt wohl nennen?

Ein enormes Ungleichgewicht von Vata und Pitta.

Die Ozeane übersäuern, Eisberge und Gletscher schmelzen ab, Stürme, Hurrikans, Taifune und Tornados nehmen zu. Überschwemmungen und katastrophale Dürren wie Feuerwalzen zerstören unsere Lebensgrundlage. In Südamerika kämpfen zur Zeit die Menschen mit einer Hitzewelle, wie es sie seit den Jahren der Wetteraufzeichnungen im Dezember nicht gegeben hat. In einzelnen Provinzen von Argentinien erreichen die Temperaturen Rekordhöhen von +50°C.

Gibt es eine Verbindung zwischen dem Menschen, seinem Gemüt, seinem innersten Bewußtsein, seinen Gefühlen, seinen Gedanken und Handlungen?

Besteht der Mensch nicht zu 75 % aus Wasser und welche innere Verbindung gibt es hier zur Umwelt?
Ist Wasser ein Informationsträger für Impulse, die durch das menschliche Bewußtsein erfolgen?
Wie wirkt sich das aus auf unsere Umgebung, wenn der Mensch in seiner heutigen Überreiztheit, ständig Störimpulse aussendet?
Dissonanz und Fehlverhalten sind die Ursache eines unruhigen Geistes.

Besteht vielleicht die Möglichkeit und innere Verbindung, daß der Mensch, der auch den Kräften der 3 Gunas unterliegt (Sattva, Rajas/Tamas) und in Wechselwirkung und Resonanz zu den Elementen (Pancha Mahabhutas) Ähter, Luft, Feuer, Wasser, Erde steht, Verursacher aller klimatischen Veränderungen ist, weil sein Geist disharmonisch ist, oder wir alle einer dissoziativen Verhaltensstörung unterliegen?

Das allgemeine Kennzeichen der dissoziativen oder Konversionsstörungen besteht in teilweisem oder völligem Verlust der normalen Integration der Erinnerung an die Vergangenheit, des Identitätsbewusstseins, der Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen. Auf welche Vergangenheit, welche Realität können wir uns den beziehen?

Was ist Realität?

Wie entsteht das, was wir als Realität erleben? Gibt es überhaupt eine objektive Wirklichkeit? Welchen Einfluß haben wir tatsächlich auf das, was „uns passiert“?
Es gibt keine objektive Wirklichkeit „außerhalb“ von uns – wir selbst erschaffen unsere (physische und psychische) Realität, indem wir sie aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten auswählen. Jeder einzelne Mensch hat damit einen weitaus größeren Einfluß auf das, was ihm „widerfährt“, als wir normalerweise glauben. Einen blinden Zufall gibt es nicht – alles, was wir wahrnehmen und erleben, ist ein unmittelbares Produkt unseres Bewußtseins. Also muß auch der Klimawandel als ein solches Produkt unseres Bewußtseins erkannt werden.

Im Ayurveda kennen wir den Begriff: „Pragya Paradh, was so viel Bedeutet wie der Irrtum oder Täuschung des Intellekts. Die eigentliche universelle Wirklichkeit mit einer Beschreibung über die Wirklichkeit zu verwechseln.

Wir können das wie einen Filter bezeichnen, der auf Grund seiner Prägungen durch das Leben, die Familie, Erziehung, Gesellschaft und seine kulturellen Einflüsse, (Karma) uns ständig manipuliert und von der ureigentlichen kosmischen Wirklichkeit trennt.
Da wir keine Erinnerung mehr an unsere kosmische Realität haben und so zu sagen die innere Beziehung dazu als Referenzsystem verloren haben, handeln wir ständig und ohne Unterlaß auf der Ebene der durch die Zeitqualität (Käla) gegebenen Werte einer menschlichen, unvollkommenden Wirklichkeit und Projektion.
Was immer wir auf der Ebene des Handelns im Bereich der 3 Gunas bewegen und positiv beeinflussen möchten, der Grundkräfte der physikalischen Schöpfung (Prakriti),Sattva, Rajas und Tamas, muß also eine Qualität erfahren, die frei ist von den herkömmlichen Werten einer auf Ignoranz und Halbwissen aufgebauten Gesellschaft.
Im Ayurveda wie auch in anderen vedischen Disziplinen wie dem Sthapatya Veda (Vastu), Atharva Veda, dem Yajur Veda und der Jyotir Vidya (Jyotish), haben alle geistigen und körperlichen Krankheiten ihre Ursache in Pragya Paradh Strukturen, somit auch das Thema des Klimawandels.
Wie Peter Russel in seinem Buch und Film „The Global Brain“ beschreibt, geht er von der These aus, daß die Erde ein einziger sich selbst regulierender Organismus ist. Die Rolle des Menschen definiert sich so aus seiner Funktion innerhalb des planetarischen Systems. Die Menschheit befindet sich an der Schwelle eines immensen evolutionsgeschichtlichen Sprungs, der gleichbedeutend ist mit der Entstehung des Lebens überhaupt.
Es wird deutlich, daß spirituelles Wachstum nichts anderes ist als die Kraft der Evolution auf ihrem Entwicklungsgang durch das menschliche Gehirn. Russell stellt fest, daß wir allein durch die Erforschung unseres Selbst zu jenen Kräften vordringen können, die in der Lage sind, uns durch die verschiedenen Weltkrisen unserer Gegenwart hindurch in ein neues Zeitalter der menschlichen Entwicklung zu führen.

Ein Sanskritvers beschriebt: „Heyam duhkham anagatam

Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht!
Die Zeit der faulen Kompromisse ist vorbei. Bali zeigt wieder einmal, daß die Entscheider immer noch nicht über das erforderliche Wissen, Entscheidungskompetenz noch Bewußtsein verfügen, diesen Planeten und die Menschengemeinschaft lösungsorientiert anzuführen. Jedoch sind auch sie nur ein unschuldiger Spiegel unser aller Weltbewußtseins, was nur durch Stille, Frieden und innere Einkehr, eine Hinzuwendung zu einer neuen Spiritualität und innerer Werte entwicklet wird.
Solang der Umweltschutz sich nur auf die oberflächliche, physikalische Qualität ausrichtet, den akustischen Umweltschutz vernachlässigt, solange der Umweltschutz nicht im Bereich des Bewußtseins angesiedelt wird, werden wir nur symptomorientiert handeln.

… welches ewig, all-durchdringend, unmeßbar subtil und endlos in Manifestation ist – das unvergängliche SEIN ist es, welches die Weisen als die Quelle der Schöpfung erkennen.
Mundaka Upanishad 1.1.6


Nur durch die Erfahrung der kosmischen inneren Wahrheit reinen Bewußtseins, die wir alle in uns tragen, durch den Weg des Yoga, der Meditation und einer vedischen Lebensweise, können wir die selbstzensierenden und selbstzerstörerischen Programme von Pragya Paradh auf der Kausalkörperebene, der Subtilkörperebene, der seelischen, der emotionalen, energetischen, karmischen, genetischen, biochemischen und gehirnphysiologischen Ebene identifizieren, befreien und auflösen.

Du bist sowohl zeitlich, als auch räumlich unbegrenzt. Du gehst hinaus über (die Sinnesorgane, den Geist und den Intellekt). Visnu Smriti 98.60-61


Vasudeva Kutumbakam„. Die Welt ist eine Familie

Am Heiligabend spielt sich ein ganz besonderes Spektakel am Fixsternhimmel ab: Der Planet Mars befindet sich genau am 24. Dezember in seiner geringsten Entfernung von der Erde und ist dementsprechend hell und gut sichtbar von der Erde aus.
Am 23. Dezember steht uns dann die längste Vollmondnacht des Jahres bevor und in dieser Nacht “ wird der Vollmond knapp am Mars vorbei schlüpfen.
In nord- und ostdeutschen Städten wird Mars sogar für ungefähr eine halbe Stunde vom Mond bedeckt werden, in den anderen Teilen Deutschlands sieht es aus, als klebe Mars am Rand des Mondes fest oder zieht knapp an ihm vorbei. Der Höhepunkt des beobachtbaren Mond-Mars Hochzeit spielt sich ca. zwischen 4.30 und 5.10 Uhr am frühen Morgen des 24. Dezembers ab.
Ayurvedisch gesehen, wird es eine Pitta-Vata Energie geben, die zu turbulenten Reaktionen führen kann. Klimatisch, die Temperaturen werden steigen und Regen und starker Wind wird auftreten, politisch wie auch im Familienleben.
Achten Sie darauf, daß Ihr Christbaum kein Feuer fängt. In den frühen Morgenstunden wäre eine Meditation, oder stille harmonische Musik zur Besänftigung des kriegerischen, roten Mars sinnvoll.
In der Vata Zeit zwischen 2 – 6 Uhr empfehle ich klassische Indische Musik, die Raga Madhuvanti von Pandit Ronu Majumdar (Bambusflöte) zur Harmonisierung des Vata-Doshas. Sie ist beruhigend & meditativ. Die Musik Healing Sounds of Ayurveda können Sie bei mir bestellen.
In dieser frühen Morgenstunde und an den Tagen über den Jahreswechsel, sollten wir nicht nur von der Ebene unseres stillen Herzens um Frieden in unserem Zuhause und unserer Familie, sondern auch um Frieden in der Welt bitten.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gesegnete, friedvolle und besinnliche Weihnacht und ein glückliches, gesundes und lichtvolles neues Jahr


Wünsche für das neue Jahr 2008
Das herrliche Neue
Singe ein Lied, das noch keiner gesungen;
Denke so, wie noch keiner gedacht.
Strebe nach Gipfeln, die keiner bezwungen;
Weine um Gott bei Tag und bei Nacht.
Lieb alle Menschen wie niemand zuvor,
Bestehe mutig den Kampf des Lebens.
Schenk Frieden dem, der den Frieden verlor,
und Hoffnung dem, der hoffte vergebens.

Joachim F. NUSCH
GANUSCH
vedischer Astrologe und Lebensberater

VEDHARMA Institut für vedische Lebensweise



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HAPPY Diwali 2007

Diwali 2007 – Das Fest der Lichter Divali

Jahr für Jahr wird Diwali (auch Dipawali genannt), das Lichterfest ganz pracht- und stilvoll gefeiert. Anlaß dieses Festes ist das Neujahr nach dem indischen Kalender, dem Panchang.

Alle Straßen, ja selbst die Gassen werden für diesen einen besonderen Tag gereinigt. Feuerwerkskörper werden Tage vorher schon angeschafft. Viele kleine Öllampen oder Teelichter werden im ganzen Haus positioniert. So werden nicht nur die Häuser zum erleuchten gebracht, sondern auch die Metropolen Indiens wirken durch die vielen Lichter und Lampen gigantisch.

Diwali Lichterfest

Abends besuchen sich die Familien gegenseitig und beschenken sich meist mit selbst zubereiteten indischen Süßigkeiten, eine besondere Tradition Indiens. Diese positive Atmosphäre herrscht in ganz Indien.

Das Diwali-Fest dauert fünf Tage und wird in ganz Indien gefeiert. Der dritte Tag Shukla Tritiya, ist der bedeutendste Tag davon. Jeder Tag hat eine eigene Bedeutung. Das Wort „Diwali“ leitet sich aus dem Sanskrit-Wort „Deepavali“ ab. Deepa bedeutet so viel wie „Licht“ oder „Lichtschwarm“ und Vali bedeutet „Reihe“.

Es ist interessant, daß Diwali fast zur selben Zeit stattfindet wie Halloween, das am 31. Oktober zelebriert wird und in Europa traditionsgemäß ebenso mit Seelen und Toten, dem Allerheiligenfest, verbunden wird.

Traditionsgemäß gedenkt das Fest auch der Krönung des Prinzen Rama. Es heißt, daß die Hindus Ramas Rückkehr aus seiner 14-jährigen Zeit der Verbannung und Sieg über den Dämonen Ravana („Rabon“) zelebrierten. Dabei wurde das Böse vom Guten besiegt. Um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, zündeten die Menschen Lichter an, um Rama zu preisen.

Lakshmi

Eine der Göttinnen, die im Zentrum der Zeremonien steht ist Lakshmi. Sie ist die Göttin des Reichtums und des Wohlstands. Es sei der Tag, an dem Lakshmi aus dem milchigen Ozean emporgekommen sein soll, um der Welt Prosperität zu schenken.

Im Süden Indiens dagegen sehen die Menschen in Diwali einen Bezug zu Krishna, der einen Dämonen besiegt und sechzehntausend Frauen befreite, die sich in der Gefangenschaft des Dämons befanden.

Diwali ist ein hinduistischer Feiertag, der unabhängig von Kastenzuordnung von jedem Hindu gefeiert wird und symbolisiert den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.

Der Hindu an sich glaubt, daß am Neumondtag des Diwali die Seelen seiner Vorfahren sein Haus besuchen. An diesem Tag werden alte Lampen weggeworfen und neue gekauft. Der Überlieferung nach sollen nämlich neue Lampen den Seelen der Toten helfen, ihren Weg zum Himmel zu finden. In Indien betrachtet man Diwali als Erneuerung des Lebens.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Freitag, den 9. November. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

http://www.vedharma.de/index.php/Mondkalender

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Weiterführende Links in Englisch:

http://www.diwalifestival.org/

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2007

Joachim F. NUSCH

HAPPY DIWALI Tradition der Lichter, Diwali

 

Navaratri – die neun Nächte Durgas

Navaratri oder neun Nächte ist eines der wichtigsten religiösen Feste Indiens, das zweimal im Jahr von Hindus gefeiert wird; Anfang Sommer im Monat Chaitra (April/Mai) und das zweite Mal zu Winterbeginn im Monat Aswayuja (September/Oktober).

Am 12. Oktober 2007 ist der erste Tag der Feier für das Winterhalbjahr. Überall in Indien und diese wird neun Tage dauern. Während dieses Zeitraums werden fast alle Tempel sowie die Figuren der Göttinnen Lakshmi, Saraswati und besonders von Göttin Durga, die Mütter der Götter, anziehend geschmückt und von vielen Hindus besucht. Die Gläubiger werden acht Tage fasten und an jedem Tag an den verschiedenen Göttinnen beten, die Formen der heiligen Energien symbolisieren. Außerdem finden während dieser Zeit u.a. viele Hochzeiten statt, da dieses Fest als sehr glückbringend gilt. Das Fest Ram Navami markiert das Ende Navaratris, zudem wird der ehre Gott Rama von Hindus um Gesundheit und Wohlstand gebetet.

In Köln findet zu den Ferlichkeiten die Sri Sri Durga Puja statt. 17. – 21 Oktober 2007

http://www.durgapujacologne.de/

Quelle Indien Infos

Mit Yoga die Körpermitte entkrampfen

Entspannung

Yoga-Übungen für ein gutes Bauchgefühl

Die Körpermitte entkrampfen.

Mal zwickt es die Betroffenen nur ganz leicht und die Beschwerden wie Druckgefühl, Grummeln und Blähungen verschwinden nach kurzer Zeit von selbst, mal tauchen sie immer wieder auf. Bei 75 Prozent der Betroffenen kommen sie sogar öfter als alle zwei bis drei Monate vor. Die Symptome sind unterschiedlich stark ausgeprägt, fast allen ist gemeinsam: Die Schmerzen werden zu unerwünschten Begleitern. Die Lebensqualität ist eingeschränkt.

Was sind die Auslöser?
Über 100 Millionen Nervenzellen durchziehen unseren Verdauungstrakt und steuern dessen Funktion. Dabei findet ein ständiger Informationsaustausch zwischen Nervenzellen und Muskeln der Darmwand statt. Die Übertragung dieser Informationen erfolgt durch Botenstoffe. Wenn das Gleichgewicht dieser Botenstoffe gestört ist, kontrahieren die Muskeln der inneren Organe übermäßig – der Verdauungsapparat gerät aus dem Takt. Die Auslöser sind meist Stress, funktionelle Verdauungsprobleme, ungünstige Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Yoga für gesundes Bauchgefühl
Neben einer ausgewogenen ayurvedischen Ernährung und Lebensweise, sowie einer geeigneten Behandlung der Beschwerden durch ayurvedische Anwendungen und Naturheilmittel, verhelfen leichte Yogaübungen zu einer entspannten Mitte:
1. Gehen Sie in den Fersensitz: Kopf und Rücken möglichst gerade halten, der Oberkörper liegt auf den Oberschenkeln. Die Arme liegen nach hinten auf dem Boden. Einige Male ein und ausatmen. Dann abwechselnd ein Bein gerade nach hinten strecken. Die Stirn berührt den Boden. Jeweils drei Minuten entspannen und auf die Atmung konzentrieren.
2. Bleiben Sie im Fersensitz: Die Arme über den Kopf strecken, die Handflächen aneinander. Den Po anspannen, das Gewicht leicht nach vorne verlagern und den Oberkörper mit den Armen nach oben ziehen ohne den Fersensitz zu verlassen. Eine Minute halten.
3. Rückenlage: Die Beine zum Oberkörper ziehen und mit den Armen umfassen. Langsam nach links und rechts pendeln.
4. Übung mit Kissen auf dem Boden: Gehen Sie in den Fersensitz. Lassen Sie den Bauch auf die Oberschenkel sinken, die Arme gleiten dabei nach vorn. Langsam die Stirn auf das Kissen und die Arme neben den Körper legen. Bleiben Sie möglichst entspannt in dieser Haltung und atmen Sie ruhig durch.
5. Zur Regeneration: Mit gegrätschten Beinen hinsetzen, die Fußsohlen aneinander stellen. Die Arme unter den Beinen durchschieben und dabei versuchen, die Arme möglichst nah an den Boden zu bringen. Den Kopf dabei sinken lassen, ruhig und tief in den Bauchraum atmen.
6. Schulterbrücke: Diese beruhigende Übung verlangt eine konzentrierte Bauchatmung. Kommen Sie in die Rückenlage. Die Beine angebeugt aufstellen. Die Fersen in den Boden drücken. Zuerst das Becken anheben, dann Wirbel für Wirbel den Rücken abheben, bis der Körper von den Schultern bis zu den Knien eine schiefe Ebene bildet. Die Arme liegen mit den Handflächen nach oben seitlich am Körper. In dieser Haltung bleiben, ruhig und tief in den Bauchraum atmen. Achtung: Beim Ablegen des Rückens die Fersen anheben und jeden Wirbel einzeln ablegen.
7. Entspannung im Schulterstand: Bleiben Sie in Rückenlage, die Beine werden angebeugt aufgestellt. Heben Sie das Becken an und schieben Sie ein Kissen darunter. Langsam das Becken absenken, bis Sie angenehm liegen. Nacken, Schultern und Arme sind entspannt am Boden. Strecken Sie beide Beine nach oben und halten Sie die dort Einige Minuten in dieser Position bleiben, dabei tief in den Bauch atmen.

11.10.2007 – Quelle: PTAheute

60. Jahrestag der indischen Unabhängigkeit

Anläßlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Indiens, auf den ich gerne aufmerksam machen möchte und des aktuellen wichtigen Saturntransits, freue ich mich Ihnen diese Mal diesen Newsletter zu übersenden.

Heute, am 15. August 2007 feiert Indien den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der englischen Besatzung.

Auch über den wirtschaftlichen Aufschwung können sich die Inder freuen. Ein Ende des Entwicklungsprozesses ist nicht abzusehen. Indien gilt als Boomland, in das jede Firma investieren will. Doch längst drehen indische Unternehmer den Spieß um: Sie gehen weltweit auf Einkaufstour und schlucken munter westliche Konzerne. Die Expansionswelle hat gerade erst begonnen. Jedes fünfte indische Unternehmen sieht heute seine Wachstumschancen vor allem in Auslandsexpansion, heißt es in einer Studie. Sieben Jahre nach Beginn des Wirtschaftsbooms ist den führenden indischen Tycoons keine Übernahme zu teuer, kein Deal zu groß. In Indien gibt es heute 36 Dollar-Milliardäre. Die neuen Radschas, die die Marktkapitalisierung ihrer Unternehmen vervielfachen und Milliarden verdienen konnten, haben ein Ziel: Sie wollen die Welt erobern.

Abzusehen ist noch nicht, wie sich die alte indische Kultur durch diesen zunehmenden globalen Einfluß mit seiner überwiegend materialistischen Ausrichtung verändern wird. Doch in 1000den von Jahren hat es Indien immer wieder geschafft, fremden Einflüssen standzuhalten, diese zu integrieren ohne die alten Werte und Wurzeln, die im Veda gegründet sind, zu verlieren.

„SHANI“ – Saturn. Der königliche Diener. Der alte Lehrer. Er hält weitestgehend die Aufgaben für uns bereit, die unumgänglich sind und deren Bewältigung uns unausweichlich zur Demut führen.

Der Planet Saturn wird auf der spirituellen Ebene von Kurmadeva repräsentiert. „Kurma“ bedeutet auch Schildkröte und steht für Vishnu als Avatar in seiner zweiten Inkarnation. In dieser spirituellen Form erhält Vishnu das gesamte Universum. Sie steht für die Struktur und den Erhalt der Welt und gibt dem Universum seine Dauerhaftigkeit trotz seines an sich zeitweiligen Charakters. Auch der Planet Saturn verleiht den Dingen dieser Welt ihre Beständigkeit. Er repräsentiert die Zeit und bestimmt daher auch die Lebensdauer des Menschen. Menschen mit einem starken Saturn besitzen daher im Allgemeinen ein langes Leben.

Wie wirkt sich der neue Saturntransit auf unser aller Leben aus?

Was bedeutet das für unser eigenes Dasein?

Dieser Saturntransit raus aus Krebs ist vollzogen. Seit dem 16. Juli, als Shani (Saturn), der alte mächtige Lehrer, vom Krebszeichen ins Löwezeichen wanderte und nun dort bis 10. September 2009 verweilen wird.

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Der letzte Wechsel war von Zwilling zu Krebs vor 2 ½ Jahren im September 2004. Bereits im Dezember 2006 ging Saturn bis zum 10. Januar diesen Jahres ins Löwe Zeichen. Durch seine Rückläufigkeit jedoch dann wieder bis jetzt zurück ins Krebszeichen.

Saturn, der unerbittliche und gerechte Lehrer hat nun endlich seine wichtige Zeit im siderischen Krebszeichen abgeschlossen. Seit dem 16 Juli hat er seine Bewegung in das Löwezeichen (Simha) fortgesetzt. Am Nachmittag des 9. Augusts schlußendlich bewegte er sich jenseits der Position von 3° im neuen Zeichen Löwe.

Bis dahin, vom 16. Juli an bereits, befand er sich sozusagen im „Niemandland“ (Sandhi) dieses Zeichen und wußte noch nicht so recht, wie er im neuen Zeichen, was er bis Herbst 2009 besuchen wird, zu erledigen hat. Blicken Sie einmal zurück, welche Nachrichten in den letzten 5 Wochen über die Medien verbreitet wurden.

Mit Planeten im Niemandsland oder „in the gap“ sind vor allem Planeten im Sandhi gemeint, solche Planeten, die sich innerhalb des letzten Grades eines Zeichens befinden. An jedem Übergang entsteht eine Unterbrechung, das Alte ist noch nicht ganz zu Ende und das Neue hat noch nicht richtig begonnen.

Wir alle kennen dies beispielsweise vom morgendlichen Zwischenstadium zwischen Schlaf und Aufwachen. Jener kurze Zeitraum, in dem wir langsam in unser Wachbewußtsein kommen, allerdings noch sehr nahe an unseren Träumen und Empfindungen während der Nacht sind, sind symbolisch für diese Übergänge zu betrachten. Jene Momente sind gekennzeichnet von einer besonderen Qualität, die weder vergleichbar sind mit dem Schlaf- noch mit dem Wachbewußtsein. Sie bieten Möglichkeiten, die eine Ebene mit der anderen zu verbinden und gelten als die Phasen, in denen manche Menschen ganz besondere Wahrnehmungen oder Eingebungen haben, bestimmte Erkenntnisse aus dem nichts heraus plötzlich sehr klar auftauchen können. Wer hier die Technik des Samkalpa anwendet, wird durchaus Erfolg haben während des Tages oder wichtige Fundamente legen können für die Gestaltung der Zukunft.

Die zu erwartenden Ereignisse des Tages modifizieren jedoch diese Phase sehr deutlich. Steht uns ein ruhiger und angenehmer Tag bevor, so können wir diesen Übergang meist gut auskosten, während die Erwartung eines schweren oder spannenden Tages sich bereits in dieser Phase vorankündigen mag. So gesehen werden diese Momente nicht nur bestimmt von der Qualität unseres Schlafes und der zurückliegenden Nacht geprägt sein, sondern sie beinhalten auch schon eine Vorahnung des Kommenden, des zu Erwartenden.

Im Ayurveda werden alle Übergangsphasen, ganz gleich ob es sich um diese Zeiten des Tages, den Wechsel der Jahreszeiten oder der Lebensphasen als „Vata“-Phasen beurteilt. Da Vata einen Menschen immer sehr anfällig für Erkrankungen macht, ist beispielsweise in bestimmten Entwicklungsphasen im Leben oder aber auch im Wechsel der Jahreszeiten die Disposition für Erkrankungen erhöht. Deshalb sollte man in solchen Momenten inne Halten, nach „Innen“ gehen und einfach einmal das Leben etwas ruhiger angehen lassen. Entschleunigung tut dann ganz gut.

Durch den Mangel an konkret umsetzbarer Energie wurde in dem genannten Zeitraum, der Planet Saturn (Shani) und seine Wirkung auf das Allgemeinleben in Bezug auf äußeren Erfolg etwas beeinträchtigt, jedoch in Bezug auf die spirituelle Dimension eindeutig begünstigt.

Wie wir sehen konnten, standen und stehen Wetter, Feuer, Regen und Immobilienthemen in diesem Sommer an.

Alles Bereiche die Saturn im Zeichen des königlichen Zeichen Löwe bedient und seine Arbeit im Verlauf der nächsten 2 Jahren derart fortsetzen wird, daß politische, wirtschaftliche und religiöse Strukturen ins Wanken kommen. Die Werte und Machtverhältnisse unserer Zeit werden ernsthaft in Frage gestellt. Die Themen der vergangenen 2 ½ Jahre, seit Mai 2005, bezogen sich zu einem hohen Maße auf emotionale und familiäre Themen. Saturns Durchgang durch das Zeichen Krebs hat eindeutig eine „emotionale Inventur“ gefördert und die möglicherweise verdrängten und eher unangenehmen Themen zutage befördert. Die kommenden zwei Jahre haben nun mit sehr weltpolitischen und wirtschaftlichen Themen zu tun, sowohl global wie auch familiär, die ans Licht gebracht und bearbeitet werden.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um kurz zu reflektieren, welche Themen auf verschiedenen Ebenen angesprochen wurden und inwieweit die in Indien anzutreffende Redensart stimmt, daß „Saturn am Schluß noch einmal zubeißt“.


Alle Diejenigen unter Ihnen, die den Mond in Krebs oder Zwillinge haben oder den Aszendenten (Lagna) in Krebs (Karka) könnten sicherlich an dieser Stelle einen persönlichen Beitrag liefern, der das soeben Gesagte illustrieren würde.

Da Saturn die Macht der Veränderung mit sich bringt, ein Feind der Sonne und des Mondes ist, bringt er weiterhin schwierige zwei Jahre mit sich, in denen es um harte Arbeit geht, um die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten.

Saturn ist ein Diener. Er ist der Planet der über Karma und Zeit herrscht.

Saturn nutzt die Begrenzung, Disziplin, Hindernisse, Verzögerung, Melancholie, Depression und Ängste, um uns auf einen klareren, einfacheren und spirituelleren Weg zu bringen.

Er fordert von uns enormes Durchhaltevermögen, ein Überdenken unserer materielle Werte und mechanisch mathematischen Weltanschauung. Wir sollen lernen, in unserer Lebenszeit uns auf wesentliche Dinge zu Konzentrieren, die für die Gesellschaft, die Evolution und unseren Planeten notwendig sind. Er fördert asketisches Verhalten und harte Arbeit.

Äußerlich steht Shani für genügsame Menschen, die nur einen niedrigen Lebensstandard erwarten: Dienstleister, Arbeiter, Menschen, die körperliche Arbeit verrichten, Reinigungspersonal, Menschen, die sich lange ihrem Beruf widmen, sehr verantwortliche und engagierte Menschen. Shani steht auch für Menschen, die sehr introvertiert sind oder abseits der Öffentlichkeit arbeiten: Forscher, Einsiedler und Mönche.

Darüber hinaus bringt er seinen Einfluß auf Steine, (man beachte die Brückeneinstürze der letzten zwei Wochen) Immobilien, Schulden und Kredite, Landwirtschaft und Wälder, Stahl und Eisen,

Körperlich bezieht sich Shani auf jene Körperteile, die wichtig sind um Bewegung zu

kontrollieren. Wo Surya für Knochen steht, repräsentiert Shani die Gelenke, Zähne, und Zahnfleisch, Sehnen und Muskeln, die das Skelett in einer bestimmten Bandbreite von Bewegungen halten. Shani beeinflußt auch den körperlichen Aspekt des Nervensystems, bringt nervliche sowie Herzprobleme mit sich, Rheuma und Asthma.

Innerlich bezieht sich Shani auf Charakterzüge und Fähigkeiten, die mit überdauernden Werten verbunden sind: Verantwortung, Engagement, die Fähigkeit mit Kummer umgehen zu können, Stabilität und Langlebigkeit.

Eigenschaften, die von Shani repräsentiert werden: langsam aber gleichmäßig,

verantwortungsvoll, kalt, zurückgezogen, bescheiden, eingeschränkt, ungebunden, schmutzig, dunkel, alt.

Aspekte, die von Shani repräsentiert werden: Die Teile, die am weitesten vom Innersten entfernt sind, die wesentlich für körperliche Langlebigkeit sind, die am wenigsten attraktiven Körperteile, die auf lange Sicht ihren Nutzen haben und Dinge die mit Tod und Trennung verwandt sind.

Um den kritischen Kräften von Saturn entgegen zu wirken, ist es wichtig das Licht Jupiters (Guru oder Brihaspati) zu stärken. Er ist in seinem Wirken das Gegenteil von Saturn und um ein vielfaches anmutiger und weicher.

Jupiter vermag uns als Berater die Weisheit zugeben, die bei der Umstrukturierung des Lebens notwendig ist.

Der Guru-Planet oder der Planet des spirituellen Lehrers, gibt Einsichten in die Zusammenhänge des Kosmos und der Geschehnisse auf Erden. Er schenkt uns Kreativität, Glück, die religiösen Prinzipien, Freude und Spaß, was man von Saturn nicht gerade behaupten kann. Jupiter beschützt unsere Kinder und den männlichen Ehepartner

Jupiter (Guru) repräsentiert Glück, Optimismus, spirituelles Wachstum, Intelligenz, Lernen, insbesondere die Fähigkeit, größere Zusammenhänge zu erkennen, Wortgewandtheit, die Fähigkeit, zu wachsen und fortzuschreiten.

Fröhlichkeit, Optimismus, Ausdehnung, Wortgewandtheit, Intelligenz, Bildung, Spiritualität, Größe sind seine Attribute.

Es kommt auf die richtige Mischung an, auf das Gleichgewischt zwischen diesen beiden Kräften in unserm Leben.

Insbesondere bei den Menschen, deren Saturn und / oder Sonne (Surya) im Geburtshoroskop, (Janama Kundali) im Löwezeichen oder im Lagna (Aszendenten) steht oder über eines Ihrer 4 Kendra Häuser, die sogenannten Lakshmi Häuser geht, (Eckhäuser 1,4,7 und 10) bedeuten diese kommenden zwei Jahre eine enorme karmische Veränderung und Transformation.

Lassen Sie sich diese Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch näher erläutern, wenn diese Faktoren zutreffen.

Wie auch immer sich in den kommenden zwei Jahren die Mächte der Planeten in Ihrem Leben auswirken, hängt natürlich von Ihrem ganz persönlichen Geburtszeitpunkt ab und Ihrem Lagna (Aszendenten und Nakshatra (Mondzeichen).

Ich analysiere und bewerte Ihnen aus Sicht der vedischen Astrologie ganz genau die gegebenen Einflüsse auf Ihr Leben, auf Ihre Gesundheit, Ihre Familie oder Ihren Beruf. Vorbeugend sollte man immer wissen, wo man im Leben steht, um eventuelle Warnsignale zu analysieren und die richtige Haltung und Handlungsweise einzunehmen.

Lassen Sie sich erläutern, welche Themen und Lebensbereiche durch diesen Transit betroffen sind und wie Sie damit besser zurecht kommen.

Rufen Sie gleich an oder schicken Sie mir ein Email, um bei Wunsch einen passenden Beratungstermin mit mir zu vereinbaren.

Termine / Seminare /Workshops

Jyotish Seminar im Herbst 2007

JYOTIR VIDYA 1

Meine innere Sternenkarte

Einführung

Vom 12. – 15. Oktober findet in Hattingen das Basisseminar JYOTIR VIDYA I an.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene eignet sich dieses Seminar ausgezeichnet, sich mit den Grundkenntnissen der vedischen Astrologie (Jyotish) zu beschäftigen oder diese zu vertiefen.

Wer mehr anhand seines eigenen Horoskops (Janmakundali) über sich selbst erfahren möchte, oder Jyotish zu einer gelebten Realität im Alltag machen möchte, sich von den Kräften und Strömungen des Universums führen und das innere Licht entfalten möchte, sollte dieses Seminar unbedingt buchen.. Weitere Einzelheiten erhalten Sie bei Interesse gerne per Email.

Verbindliche Anmeldefrist für die Teilnahme ist der 30. September 2007.

Weitere Termine sende ich Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu.

Indien im TV – Fernsehprogramme:

15.08.2007 13:45 14:15 – Phoenix
Rasantes Wachstum – Hightech aus Asien IndienFernsehprogramm

15.08.2007 14:15 14:45 – Phoenix
Das Wachstum steigt – die Armut bleibt Braucht Indien noch EntwicklungshilfeFernsehprogramm

15.08.2007 20:15 21:00 – EinsExtra
Asien-Express – Indien: Abenteuer der WidersprücheFernsehprogramm

16.08.2007 00:35 03:10 – ARD
Reise nach IndienFernsehprogramm

16.08.2007 08:45 09:00 – EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Die Felsentempel von Mahabalipuram, IndienFernsehprogramm

16.08.2007 15:30 16:15 – 3sat
Indien unaufhaltsam Ein Milliardenvolk bricht aufFernsehprogramm

16.08.2007 16:15 17:00 – 3Sat
Indien unaufhaltsam – Gandhis Erben als Global PlayerFernsehprogramm

17.08.2007 04:15 05:00 – ZDF
Wunderbare Welt Märchenhochzeit in Rajasthan – Trauung auf IndischFernsehprogramm

18.08.2007 11:15 12:00 – arte
Die großen Sportduelle – Hockey: Indien / PakistanFernsehprogramm

18.08.2007 21:45 22:00 – EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Die Felsentempel von Mahabalipuram, IndienFernsehprogramm

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Besuchen Sie auch unseren vedischen Mondkalender im Internet unter:

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Alles Gute für Sie und herzliche Grüße

GANUSCH

 

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Neumond zum Neujahr – Happy 2007

Happy Newyear – Ein glückliches neues Jahr.

30. Tithi. AMAVASYA – NEUMOND

Tithi-Herrscher: Shiva

Ein energetisch schwacher Tag. Vorsicht ist geboten. Gut für innere Arbeit.

Der Neumondtag bezeichnet das Ende des voran gegangenen Neumond-Monats. Das eigene Licht des Mondes, was durch die Sonne empfangen wird, verschwindet gänzlich und wird durch die Sonne selbst verdunkelt.

Beide Lichter vereinen sich für den Bruchteil eines stillen und mystischen Moments. Es herrscht Stille, beklemmende und unheimliche Energie. Wenn wir dir Tierwelt beobachten, können wir die subtile, labile Emotionalität sehr schön beobachten. Beunruhigung und Beängstigung herrscht vor.

Da der Mensch aus über 70% Wasser besteht, ist anzunehmen, dass er dem Einfluss des Mondes genauso ausgesetzt ist wie das Meer. Heute verbrennt die Sonne den Mond. Schnell werden Gefühle verletzt, Dinge falsch verstanden oder interpretiert. Altes geht kaputt, damit das Neue entstehen kann.

Ob Beziehungen oder nur alte Möbel oder Fahrzeuge. Das letzte was zusammen hielt, löst sich und bricht ab. Jede Form von Elastizität, von Anpassungsfähigkeit oder Kompromisslösung wird in Frage gestellt und unter schwerste Prüfungen gestellt.

Es ist der Tag des Todes, der Besinnung auf den Kern, ein Tag der Ruhe, an dem man sich besser zurückziehen sollte.

Bei Neumond erhalten die Selbstheilungskräfte neuen Auftrieb die Regenerationskraft des Körpers wird gestärkt. Deshalb ist es ein guter Tag Entgiftungskuren zu machen. Aktivität nach Außen kann auf Schwierigkeiten stoßen, heute nicht Streiten, keine wichtige Entscheidungen treffen und keine größere Reisen beginnen.

An Neumond ereignen sich mehr Unfälle als an anderen Mondtagen.Der Neumondtag war in allen Kulturen ein besonders heiliger Tag und wurde für die Bestimmung vieler kultischer Termine und Opferhandlungen genutzt.

In Indien feiert man im März, wenn der Neumond in den Fischen steht, den spirituellen Neujahrstag, Dann beginnt gleichzeitig das Navararti Fest, das in weiten Teilen Indiens ausgiebig gefeiert wird.

Es gibt vielerlei unterschiedliche Bräuche, die in Indien zu diesem Neujahrsfest abgehalten werden. Überall werden Pujas und Yagyas durchgeführt, um die Gunst der Göttinnen für das neue Jahr zu erhalten und die damit verbundenen Naturgesetze positiv zu beeinflussen.

Dennoch basieren die Feierlichkeiten historisch auf den Mythen und Geschichten der weiblichen Gottheiten. In den ersten drei Tagen wird traditionell Durga angebetet, dann drei Tage lang Lakshmi und die letzten drei Tage werden Saraswati gewidmet.

Saraswati, der Göttin der Weisheit und der Kunst zu Ehren, wird am 5. Tag des neuen Jahres eine besondere Zeremonie abgehalten. Bücher werden zusammengetragen und ein Licht wird angezündet und dann wird Saraswati angerufen und um ihren Segen gebeten.

Die Bedeutung des Mondes spiegelt sich in allen Kulturen wider. So wird bei uns Ostern immer am ersten Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond gefeiert. Auch in Asien richten sich viele traditionelle Feste nach dem Mondkalender, wie z. B. das Vesakh- Fest, das bei Maivollmond gefeiert wird und die Geburt Buddhas anzeigt.

Andere Überlieferungen zum Neumond besagen: Im „leeren” Monde soll man Hühner und Gänse nicht brüten lassen, weil es da viele leere Eier im Nest hat oder die ausgebrüteten Gänsel blind würden. (n. d. „Magisch-sympathetischen Hausschatz”, in: Das sechste und siebente Buch Mosis, 132)

Die Spartaner sollen es 490 v. abgelehnt haben, an einem Neumond in die Schlacht ziehen. Also siegten die Griechen bei Marathon ohne die Spartaner über die Perser.

Noch bei den Römern begann jeweils am Neumond ein neuer Monat

„wer im neumond sein geld zählt, hat nie mangel daran&148; (GRIMM, A. 219).

Der Sage nach geht am Bödenteich zwischen Horst und Elmshorn (Holstein, Norddeutschland) seit hunderten von Jahren ein verwunschener Prinz um. Dieser hatte einst einen Meineid geschworen und muss darum in Neumondmondnächten als lange feurige Gestalt mit brennendem Kopf und einem Spinnrad unter dem Arm dort leiden. (n. MÜLLENHOFF, Nr. 292, in: HUBRICH-MESSOW, 178)

Aus der Beobachtung des Wetters zum Neumond konnte man feststellen:„Der Neumond macht das Wetter” oder „neuer Mond neues Wetter”.

Die Sage vom Neumond Eine Geschichte der indischen Sagenwelt.

Den Einfluss des Mondes auf unser Leben haben vor allem die Bauern entdeckt und Regeln formuliert:

Wann ist die beste Zeit zur Saat? Wann ist die beste Erntezeit? u.s.w.. Vieles von diesen alten Weisheiten geht heute in unserer schnelllebigen, Hochtechnisierten Zeit verloren. Daher ist es uns ein Anliegen die Bedeutung des Mondes für den Menschen in Erinnerung zu rufen und insbesondere den indischen Mondkalender bekannter zu machen.

Er hält viel Ratschläge für unser Leben bereit, ob wir materiell oder spirituell orientiert sind, denn anhand des Mondkalenders können wir die Qualitäten der Zeit und die damit verbundenen Energien ersehen und erfühlen, die uns während eines Mondmonats begleiten.

Nicht nur die alten Inder sondern auch die Ägypter wussten um die richtige Zeitqualität, denn sie richteten sich vor allem nach dem Mondkalender. Für sie gab es für alles den richtigen Zeitpunkt, denn der richtige Zeitpunkt kann wesentlich zum Gelingen einer Sache beitragen.

Ein spannendes Abenteuer, für diejenigen die offen sind, für ein neues multidimensionales Weltbild, was den Kosmos und die Naturgesetze nicht ausschließt.
Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 360° – 0°

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