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Das Geburtsfest Shri Krishnas. Janma Ashtami

Krishna Janmashtami

Frohes Sri Krishna Janmashtami.

Sri Krishna Janmashtami – Eine göttliche Feier der kosmischen Einflüsse

Sri Krishna Janmashtami, ein heiliges Fest, das die Geburt von Lord Krishna zelebriert, ist ein Anlass von großer spiritueller Bedeutung. Dieses Ereignis fällt auf den achten Tag des Krishna Paksha, (Tithi des vedischen Monatskalenders) während des vedischen Monats Bhadrapada. Es wird angenommen, dass dieser Tag das göttliche Erscheinen von Lord Krishna auf der Erde markiert. Tauchen wir ein, in die tiefen metaphysischen Strömungen dieses Festes und die Verbindung zur vedischen Astrologie erkunden.

Krishna, eine faszinierende Figur aus der indischen Mythologie, wird oft als eine Inkarnation des Gottes Vishnu angesehen. Er ist eine zentrale Gestalt im Epos „Bhagavad Gita“ und wird auch im „Mahabharata“ erwähnt. Krishna wird als Lehrer, Philosoph und spirituelle Leitfigur verehrt. Seine Lehren betonen wichtige Konzepte wie Hingabe, Selbstlosigkeit und die Suche nach spiritueller Erkenntnis.

Welche kosmischen Kräfte wirkten bei der Geburt von Lord Krishna?

Um die Bedeutung von Sri Krishna Janmashtami zu verstehen, müssen wir die vedische Astrologie heranziehen. Die Konstellationen und planetarischen Einflüsse während der Geburt eines göttlichen Wesens wie Lord Krishna sind von besonderem Interesse. Jyotish, die vedische Astrologie, bietet Einblicke in diese kosmischen Geschehnisse.

Die Positionen der Gestirne und Planeten, insbesondere die des Jupiter, der als Guru oder spiritueller Lehrer gilt, könnten bei Lord Krishnas Geburt eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die Konstellationen könnten auf seine zukünftigen spirituellen Lehren und sein Leben als göttlicher Lehrer hingedeutet haben.

Die Leela von Lord Krishna und die vedische Astrologie und Mythologie:

Lord Krishnas Leben, geprägt von göttlichem Spiel (leela) und wundersamen Taten, wirft Fragen auf.

Wie könnten die planetarischen Einflüsse sein Leben und seine Taten beeinflusst haben?

Die vedische Astrologie kann uns helfen, diese Aspekte zu verstehen. Die Leela, wie das Stehlen von Butter (Maakhan Chor) oder das Flötenspiel, könnten symbolische Handlungen sein, die auf bestimmte planetarische Konstellationen hinweisen.

Die Bhagavad Gita und ihre astrologische Bedeutung:

Die Bhagavad Gita, eine der wichtigsten Lehren von Lord Krishna, ein Eckpfeiler des Vedanta, behandelt spirituelle und philosophische Themen. Die vedische Astrologie kann uns dabei helfen, die astrologischen Verknüpfungen in seinen Lehren zu erkennen.

Welche planetarischen Konstellationen könnten seine Worte und Taten beeinflusst haben?

Gab es spezielle Aspekte in seinem Geburtshoroskop, die seine Rolle als spiritueller Lehrer vorhergesagt haben?
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Janmashtami und die spirituelle Reflexion

Während Janmashtami gefeiert wird, halten viele Menschen ein Fasten ein, um Mitternacht, dem vermeintlichen Geburtszeitpunkt von Krishna, zu brechen. Die vedische Astrologie könnte uns Hinweise auf die Wahl dieses Zeitpunkts geben und wie er sich mit den planetarischen Einflüssen in Einklang bringt.

Insgesamt ist Sri Krishna Janmashtami nicht nur eine religiöse Feier, sondern auch eine Gelegenheit, die kosmischen Einflüsse und die Verbindung zur vedischen Astrologie zu erkunden. Die planetarischen Konstellationen während Lord Krishnas Geburt könnten tiefere spirituelle Botschaften vermitteln. Es ist eine Zeit der spirituellen Reflexion, des Feierns und des Ausdrucks von Liebe und Hingabe gegenüber Lord Krishna, in der vedischen Astrologie und Vedanta eine bedeutende Rolle spielen.

©️ Joachim Nusch

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Mars bringt Feuer ins Leben bis Mitte August

Mars im Löwen, bis 18.08.2023, im Mondhaus Magha, Herrscher Ketu, (südlicher Mondknoten,) Feuer.

Es gibt eine unangenehme und temperamentvolle bis hysterische Beziehung zur aktuellen Mars-Energie, denn er durchläuft jetzt einen Abschnitt des Tierkreises, der „Gandantha“ genannt wird. Das bedeutet „den Knoten lösen“.

Mars erzeugt eine Opposition zu Saturn, so  wie es der Name schon sagt, einen Einfluss, der zwei Planeten gegeneinander aufbringen kann. Mars ist der Planet der Energie, des Durchsetzungsvermögens und des ehrgeizigen Wunsches. Saturn steht für Verzögerungen, Hindernisse und Druck, wenn er sich nicht selbst verhält. Bei einer Opposition von Saturn und Mars kann Frustration entstehen, weil Wünsche verzögert oder behindert werden.

Mars will vorwärtsgehen und seinen Wunsch, seiner Natur entsprechend, schnell verwirklichen. Saturn leistet Widerstand und zieht es vor, langsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Zusammen ist das so, als würde man das Auto mit Gas und Bremse gleichzeitig fahren. Es ist nicht verwunderlich, dass sich in der Zeit, in der diese beiden herausfordernden Planeten in entgegengesetzten Zeichen stehen, Frustration und ihr Begleiter, der Zorn, zeigen können.

Andererseits führt ein Stau in der Hauptverkehrszeit nicht immer zu Frustration. Tatsächlich tritt Frustration nur dann auf, wenn die Verzögerungen der Rushhour als Leiden interpretiert werden. Für manche Menschen bedeutet ein Stau unerträgliches Leid.

Die Situation selbst ist nicht das Problem, sondern vielmehr die Art und Weise, wie wir mit ihr umgehen und darüber denken. Unsere Perspektive und unser Denken formen unsere Reaktionen und bestimmen letztendlich, ob wir die Herausforderungen bewältigen oder uns von ihnen überwältigen lassen. Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Chance, unsere Denkmuster zu überdenken, neue Lösungsansätze zu finden und daran zu wachsen. Es liegt in unserer Hand, ob wir die Situation als eine unüberwindbare Hürde betrachten oder als eine Gelegenheit, unsere Stärke und Resilienz zu entfalten. Letztendlich sind wir die Schöpfer unserer eigenen Realität durch unsere Gedanken, unsere Einstellung und unsere Handlungen.

Es kann also gerade in dieser Woche etwas dauern und Geduld erfordern, bis du dich zurechtfindest… also sei vorsichtig, geduldig und dankbar. Der August wird heiß. Das werden wir nicht nur am Wetter bemerken.

Der feurige und energiegeladene Mars wird also im Juli  und August durch das ebenso feurige, wie leidenschaftliche Tierkreiszeichen Löwe wandern. Kann diese himmlische Begegnung deinem Leben mehr Glück bringen? Mache dich bereit für ein kosmisches Spektakel, das die Bühne für feurige Veränderungen in unserem Leben bereiten wird.

Mars-Transit in Löwe – 1. Juli 2023 – 18. August 2023

In der Welt der Astrologie gilt der rote Planet Mars als Faktor der Energie, des Bruders, des Landes, der Kraft, des Mutes, der Tapferkeit, der Unerschrockenheit usw. im Leben. In einer solchen Situation hat dieser Mangal Dev am Dienstag, den 1. Juli 2023, seinen Platz gewechselt, indem er das Krebszeichen des Mondes verlässt und in das vom Sonnengott regierte Feuer-Zeichen Löwe eintritt. Durch astrologische Analyse wissen wir, was und wie dieser Transit von Mars im Löwen im Leben jeden einzelnen Menschen in den 12 Tierkreiszeichen beeinflussen wird.

In der vedischen Astrologie, auch bekannt als Jyotish, bezieht sich der Sanskrit-Begriff „Gandantha“ auf einen speziellen Abschnitt im Tierkreis, der als kritisch angesehen wird. „Gandantha“ bezeichnet den Übergangsbereich zwischen den Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) und den Feuerzeichen (Löwe, Schütze, Widder). Es ist der Moment, in dem sich das Sonnenzeichen (Mondzeichen) von einem Wasserzeichen in ein Feuerzeichen bewegt oder umgekehrt.

Gandantha wird als kritischer Zeitpunkt betrachtet, da dieser Übergang als energetisch herausfordernd angesehen wird. Es wird angenommen, dass Gandantha mit intensiven spirituellen und karmischen Herausforderungen verbunden ist. Es wird auch mit Gefühlen von Unsicherheit, Instabilität und emotionaler Verwundbarkeit in Verbindung gebracht. Gandantha-Zeiten werden als Zeiten großer Veränderungen und Transformationen angesehen, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten.

In der vedischen Astrologie werden Gandantha-Zeiten bei der Interpretation eines Geburtshoroskops berücksichtigt, um potenzielle Herausforderungen und Transformationen im Leben einer Person zu erkennen. Gandantha-Zeiten können als Auslöser für spirituelles Wachstum und Entwicklung dienen, erfordern jedoch oft eine gewisse Anpassung und Bewusstheit, um mit den damit verbundenen Energien umzugehen.

Es ist wichtig anzumerken, dass die vedische Astrologie und ihre Begriffe wie Gandantha in einem kulturellen und spirituellen Kontext entstanden sind. Die Interpretation und Bedeutung können je nach Tradition, Astrologe und individueller Perspektive variieren.

Um mehr darüber zu erfahren, wie sich dieser Marstransit bei dir darstellt und was du in den kommenden Wochen zu beachten hast, melde dich bitte und buche einen Beratungstermin bei mir.

Herzliche Grüße

Joachim

Ganusch (Shri Jyoti)

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Jyotish ist ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis

„Die vedische Astrologie ist kein Werkzeug zur Vorhersage des Schicksals, sondern ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis und Selbstermächtigung.“

Maharishi Parashara

Maharishi Parashara war ein berühmter indischer Weiser und Gelehrter, der als Vater der vedischen Astrologie, auch Jyotish genannt, gilt. Er wird oft als Autor des Brihat Parashara Hora Shastra bezeichnet, einem der wichtigsten Werke in der vedischen Astrologie.

In diesem Werk legt Maharishi Parashara die Grundlagen der vedischen Astrologie dar, einschließlich der Bedeutung der Planeten und ihrer Positionen im Horoskop, der verschiedenen Häuser und ihrer Bedeutungen, der Aspekte der Planeten untereinander und vielen anderen Aspekten der Astrologie. Das Brihat Parashara Hora Shastra ist bis heute ein Standardwerk in der vedischen Astrologie und wird von vielen Astrologen als Referenz verwendet.

Maharishi Parashara wird auch als der Begründer der Parashari-Systeme der vedischen Astrologie angesehen, die heute weit verbreitet sind. Sein Werk hat die vedische Astrologie geprägt und bleibt ein wichtiger Teil der Tradition bis heute.

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Surya Siddhanta

Joachim Nusch, Shri Jyoti, über die Suryasiddhanta


Die Surya Siddhanta ist eine der ältesten bekannten Schriften in der indischen Astronomie. Sie ist Teil der Siddhanta-Literatur, die sich mit der Berechnung der Bewegungen von Himmelskörpern und der Erstellung von astronomischen Kalendern beschäftigt. Die Surya Siddhanta enthält Informationen über die Positionen der Planeten, die Berechnung der Länge eines Jahres, die Mondphasen und die Finsternisse.

Die genaue Entstehungszeit der Surya Siddhanta ist unbekannt, aber es wird angenommen, dass sie etwa im 4. Jahrhundert n. Chr. entstanden ist. Sie wurde wahrscheinlich von einer Gruppe von Astronomen erstellt, die im Norden Indiens lebten und arbeiteten. Es wird angenommen, dass die Surya Siddhanta auf älteren Schriften basiert, die verloren gegangen sind.

Die Surya Siddhanta ist in Sanskrit verfasst und besteht aus 14 Kapiteln. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Erde und den Planeten unseres Sonnensystems. Es enthält Informationen über ihre Größe, Form und Positionen. Das zweite Kapitel behandelt die Bewegung der Sonne und des Mondes. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Sternen und der Milchstraße.

Die Surya Siddhanta enthält auch mathematische Formeln zur Berechnung der Positionen der Himmelskörper. Ein Beispiel ist die Formel zur Berechnung der Länge eines Jahres. Die Surya Siddhanta gibt an, dass ein Jahr aus 365 Tagen, 6 Stunden, 12 Minuten und 36 Sekunden besteht. Dies ist bemerkenswert genau, da es nur um etwa 20 Minuten von der heutigen Berechnung abweicht.

Die Surya Siddhanta hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung der indischen Astronomie und Mathematik. Sie beeinflusste auch die arabische Astronomie und wurde schließlich nach Europa gebracht, wo sie in der Renaissancezeit studiert wurde.

Die Surya Siddhanta ist ein wichtiger Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte und zeigt das hohe Niveau der wissenschaftlichen Kenntnisse in Indien vor vielen Jahrhunderten. Sie ist ein Zeugnis dafür, dass Indien in der Vergangenheit eine führende Rolle in der Astronomie und Mathematik spielte.

Insgesamt ist die Surya Siddhanta ein wichtiger Text, der unser Verständnis der Geschichte der Astronomie und Mathematik erweitert. Sie zeigt uns, dass das Wissen und die Fähigkeiten unserer Vorfahren weit fortgeschritten waren und dass sie wichtige Beiträge zur Entwicklung der Wissenschaft geleistet haben.

Arti, Schöpfer der vedischen Astrologie

Atri: Schöpfer der vedischen Astrologie

Joachim Nusch über Atri, den Schöpfer der vedischen Astrologie

Atri ist eine bedeutende Persönlichkeit in der vedischen Astrologie. Er wird in den vedischen Schriften als einer der sieben Weisen oder Saptarishis erwähnt, die als große Seher und Gelehrte im alten Indien verehrt wurden. Atri wird auch als der Schöpfer der vedischen Astrologie angesehen und seine Lehren und Weisheiten haben bis heute große Bedeutung in der Astrologie und Spiritualität.

In der vedischen Astrologie wird Atri als einer der sieben großen Rishis oder Weisen erwähnt, die den vedischen Texten zugeschrieben werden. Es gibt jedoch keine genauen historischen Aufzeichnungen über das Leben von Atri oder den anderen Rishis, da diese Texte aus einer Zeit stammen, die weit vor der Entstehung schriftlicher Aufzeichnungen liegt. Es wird angenommen, dass Atri in einem sehr fernen Zeitalter gelebt hat, möglicherweise vor mehreren tausend Jahren. Es ist jedoch schwierig, ein genaues Datum oder Jahrhundert für sein Leben festzulegen.

Die vedische Astrologie oder Jyotish hat ihren Ursprung in der indischen Kultur und Tradition. Sie basiert auf den Lehren der Veden und anderen alten Texten und ist eine sehr präzise Wissenschaft, die dazu dient, die Einflüsse der Himmelskörper auf das menschliche Leben zu verstehen. Atri gilt als einer der wichtigsten Lehrer dieser Wissenschaft und hat wesentlich zur Entwicklung und Verbreitung der vedischen Astrologie beigetragen.

Atri wurde in einer angesehenen Brahmanen-Familie geboren und verbrachte sein Leben damit, spirituelles Wissen zu erwerben und zu lehren. Er soll ein großer Seher gewesen sein, der durch seine Meditation und Kontemplation tiefe Einsichten in das Wesen des Universums und des menschlichen Lebens gewann. Seine Lehren waren eng mit der vedischen Astrologie und anderen Bereichen der vedischen Wissenschaften wie Ayurveda, Vedanta und Yoga verbunden.

Ein wichtiger Teil von Atris Lehren ist die Idee, dass das menschliche Leben von den Bewegungen und Positionen der Himmelskörper beeinflusst wird. Er lehrte, dass jeder Mensch bei seiner Geburt von bestimmten Planeten beeinflusst wird, die seine Persönlichkeit, seine Stärken und Schwächen und seine Lebenserfahrungen bestimmen. Diese Planeten werden als „Grahas“ bezeichnet und bilden die Grundlage der vedischen Astrologie.

Atri lehrte auch, dass die vedische Astrologie dazu dient, die Grahas und ihre Einflüsse auf das menschliche Leben zu verstehen und zu harmonisieren. Durch eine genaue Analyse des Horoskops eines Menschen können vedische Astrologen wichtige Informationen über seine Persönlichkeit, seine Talente und seine Lebenserfahrungen gewinnen. Basierend auf diesen Informationen können sie dann Ratschläge geben, wie man die Einflüsse der Grahas auf eine positive Art und Weise nutzen und mögliche Herausforderungen überwinden kann.

Atri gilt als einer der größten Lehrer der vedischen Astrologie und seine Lehren haben bis heute große Bedeutung. Sein Vermächtnis umfasst nicht nur die vedische Astrologie, sondern auch andere Bereiche der vedischen Wissenschaften wie Ayurveda und Yoga. Atris spirituelle Weisheit und seine Lehren sind heute so relevant wie vor tausenden von Jahren und haben einen tiefen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir das Universum und das menschliche Leben verstehen.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Atri eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Verbreitung der vedischen Astrologie gespielt hat. Seine Lehren haben dazu beigetragen, dass die vedische Astrologie eine präzise und genaue Wissenschaft ist, die bis heute von vielen Menschen auf der ganzen Welt praktiziert wird.

Saturntransit – Jahreseinschätzung 2017

Jyotish Newsletter zum aktuellen Saturntransit

 

Saturn ist nun im Schützen – Gandanta

Ungemütlich, zerreibend, zwiespältig.

Gandanta (ein Wort aus dem Sanskrit und wird abgeleitet von, „Gand“- ‚Knoten‘ und anta – ‚Ende‘) ist ein spiritueller oder karmischer Knoten in Jyotisha.

Gandanta beschreibt die Knotenpunkte im Geburtshoroskop, in denen sich die Sonnen- und Mondzeichen treffen und direkt mit einer besonderen Zeit des Seelenwachstums verbunden sind. Metaphysische, beseelte Punkte.

Die sogenannten Gandanta-Punkte befinden sich an den Übergängen bzw Transitpunkten von Fische (Revati) und Aries (Ashvinī), Krebs (Ashlesha) und Leo (Magha), Skorpion (Jyeshtha) und Schütze (Mula), dem aktuellen Transit.

Mond oder Aszendent zum Zeitpunkt der Geburt einer Person, die sich innerhalb von 48 Minuten dieser Punkte befindet, stellen einen spirituellen Knoten dar, der in einer bestimmten Lebenszeit gelöst werden muss. Diesen Punkt nennt man nach Maharishi Parashara Abhukta Mula und bedarf besonderer Aufmerksamkeit, Heilarbeit und Schutzmassnahmen.

Der Zeitraum, in dem diese Gandanta-Qualität vorgefunden wird, kennzeichnet eine kritische Phase, wo die materiellen Bindungen, Vorstellungen und Anhaftungen transformiert werden. Ein Prozess, der notwendig ist, damit die Seele ihre wahre spirituelle Richtung findet.

Emotionen werden aufgewühlt. Angst entsteht und neurologisch wird in unseren ältesten Bereich im Gehirn ein Teil im limbischen System, die Amygdala aktiviert, dem Mandelkern. Wir werden das in 2017 drei Mal erleben.

Wir durchlaufen eine unsichere Zeit mit vielen Kontroversen. Eine Art Durchschütteln. Manchmal wissen wir nicht so recht, wo uns der Kopf steht. Aus einer schemenhaften Überschattung von Angst und innerer Unruhe kann viel Widerstand entstehen.

Obwohl die Seele ihren Weg zu ihrer wahren Natur erkennt, kämpft sie dagegen an, wie ein Fluss, der sich dem Ozean nähert, über ungeheurere Klippen stürzt, riesige Wasserfälle bildet und am Ende mit dem unendlich Ozean verschmilzt. Eine Aufgabe, die niemand so leicht abwälzen kann und mit der Schwierigkeit verbunden ist, doch loslassen zu lernen.

Gandanta-Phasen erzeugen viele psychologische oder physische Blöcke. Tiefe Instinkte werden angesprochen, die mit großer Reife angepackt werden sollten.

 

Termine Gandanta 2017

 

Januar 2017

·         18.01.2017 – 3.02.2017

·         26 01.2017 Saturn 0° Schütze

 

Juni 2017

·         9.06.2017 – 01.07.2017

·         21.06.2017 Saturn auf 0° Schützen

Oktober 2017

·         16.10.2017 – 2.11.2017

·         26. 10 Saturn 0° Schütze

Saturn befindet sich nun im Schützen in einem von drei diesjährigen Gandanta-Punkten. Gandanta ist ein besonders sensibler Punkt im ersten Viertel in demjenigen Nakshatra, (Mondhaus) welches auf einen Knotenpunkt der Sternbilder folgt. Das neue Nakshatra, welches Saturn nun besucht heißt „Moola“ oder Mula.

Dies kann eine sehr beanspruchende Stellung sein und muss mit Bedacht und Feingefühl behandelt werden. Saturn in Mula kann uns das Gefühl von Kontrollverlust spüren lassen. Zuversichtlichkeit einschränken und uns in unserm Sicherheitsdenken lähmen.

Wir kennen das Sprichwort:

„Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“ 

Das Sprichwort stammt aus dem Volksmärchen „Aschenputtel“. Aschenputtel bittet die Tauben, Linsen aus der Asche zu lesen: „Ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen, die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“

Es besagt, wenn Dinge unterschiedlicher Qualität voneinander getrennt werden. In diesem Prozess wird niemand ausgelassen und es findet eine spätere Klärung statt, die aber bis dahin auch schmerzvolle Verluste mit sich bringen kann.

Somit sind wir aufgerufen, dass zu bewahren, was uns wertvoll ist. In Politik, Kultur, Gesellschaft und Bildung. Einzustehen für Gerechtigkeit.

Die Feigheit fragt: „Ist es sicher?“
Die Erfahrung fragt: „Scheint es politisch sinnvoll?“
Die Eitelkeit fragt: „Ist es beliebt?“
Das Gewissen aber muss fragen: „Dient es der Gerechtigkeit?“

Und hier kommt die Situation, wo wir Stellung beziehen müssen und handeln, obwohl unser Handeln nicht sicher, politisch sinnvoll scheint oder populär ist, einfach weil es der Gerechtigkeit dient.

Martin Luther King

Mula wird dem Archetyp Nirriti zugeordnet. Damit verbundene Eigenschaften sind: Auflösung, Zerstörung, Unglück, Unheil, Not, Elend, „Göttin des Todes und Zerstörung“.

Wir können diese Gesichtspunkte ohne Übertreibung als sehr düstere Qualität betrachten. In diesen Tagen empfiehlt es sich von riskanten Geschäften, ob politisch oder wirtschaftlich, abzusehen und sich ruhig und still verhalten. Keine gute Zeit für Diplomatie. Die Amtseinführung des neuen US Präsidenten und seines Stabes standen unter keinem guten Stern. Weder für die Regierung, noch für die USA und deren Partnerländer. Gleiches gilt auch für die Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Türkei. Ihre Umfragewerte werden fallen, obwohl wir ab dem 04.02.2017 aus dem aktuellen Gandanta austreten und die erste Hürde in diesem Jahr genommen ist.

Skorpion / Jyeshta und Schütze Moola Gandanta sind jeweils die schwierigsten Transitpunkte für Saturn. An dieser Position erfolgt ein Richtungswechsel der Seele in Richtung ihrer endgültigen Verschmelzung mit dem universellen Bewusstsein, hin zur Transzendenz, der absoluten Ebene des Lebens. Das wirkt sich somit auch auf alle weltlichen und materiellen Abläufe aus.

Wir können diesen Vorgang wie die Häutung einer Schlange verstehen. Was nach der Häutung übrig bleibt ist eine neue Einheit.

Es ist ein Übergang vom Unsagbaren und Unteilbaren, zum Zählbaren und Messbaren und wieder zurück. Wer dazu tiefer philosophisch einsteigen möchte, dem empfehle ich den Artikel in Wikipedia zum Thema „Monade“ 

In unserem Inneren, zeigen sich die Skorpion / Jyeshtha-Einflüsse als immense Auseinandersetzungen der inneren Emotionen. Es trennen sich Täuschung, Überschattung von materiellen Vorstellungen und Paradigmen und es führt zu einer inneren Neuausrichtung. Alte Denkmodelle werden in Frage gestellt, denn neue sind notwendig für den nächsten Evolutionsschritt. Die herkömmliche Auffassung vom Leben der letzten Dekaden erlebt eine Revolution.

Wer jedoch mit Widerstand gegen diesen Veränderungsprozess reagiert, wird eine schwierige Zeit erleben.

Auf materieller Ebene können wir massive Umbrüche, Leid und Unglück erfahren, während es auf spiritueller Ebene zur Aktivierung starker, geistiger Kräfte führt. Die Konsequenz könnte sein, dass wir wachsamer, achtsamer und ethischer Handeln.

Auf der Mula / Schütze – Stufe erkennt die Seele, dass es für ihr Wachstum erforderlich ist, sich zu verändern. Es mag sein, dass auf ihrer Wanderung bereits viel an Erfahrung gesammelt wurde und auch ein Großteil geistiger Prinzipien verwirklicht wurden. Doch gibt es immer noch Bindungen an voran gegangene Leben, Existenzen und Erlebnisse. Frühkindliche Erfahrungen scheinen durch. Es sind die irdischen Bedürfnisse, über die uns Mula hinwegführt und uns zurück führt an die Wurzel des Lebens, zur ganzheitlichen Ebene des Lebens.

Das ist der Prozess der in Sanskrit mit dem Begriff der Meditation mit „Dhyan Bhavatit“ bezeichnet wird.

Dhyan: Meditation, Versenkung und

Bhavatit: Einen Zustand überschreiten, transzendieren, verfeinern.

Von dieser Übung wurde ursprünglich „Transzendentale Meditation“ abgeleitet www.meditierstduschon.de

Unsere Lebenswurzeln befinden sich im Untergrund und ruhen im Stillen. Damit sie ihr größtes Potential entfalten können, kommen sie nicht umhin, aus dieser verborgenen Ebene aufzusteigen und die äußere Erdkruste zu durchbrechen.

 

Rahu lässt uns Erbsen als Perlen erscheinen.

 

„Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Große.“

Sallust 86 v. Chr. römischer Geschichtsschreiber und Politiker

Bis September 2017 befindet sich Rahu noch im Zeichen des Löwen und schafft anstelle von Wahrheit Täuschung und Zwietracht. Wir können es an der politischen Situation beobachten  in den vereinigten Staaten, Mauerbau zu Mexiko, Einreisestopp, in Europa (Brexit) und in der Türkei. Rahu lässt uns Erbsen als Perlen erscheinen, was uns dazu veranlasst oft falsche Schlüsse ziehen. In den Medien können Fakenews, bzw Social Bots (Meinungsmaschinen) dazu beitragen Unwahrheiten zu transportieren. Diese können aber auch Wahrheiten ans Licht bringen. Jede in der Art und Weise, wie wir sie verstehen und einsetzen. Das benötigt aber Werte und ethisches Verhalten. Wegen der bevorstehenden Bundestagswahl ein hoch diskutiertes Thema, denn Social Bots haben das Potential, die politische Diskussion zu verzerren.

Bot-Software, ein Ergebnis der Rahueigenschaften, die sich mit Menschen unterhält, wird nach Ansicht von Microsoft-Manager Peter Jaeger maßgeblich die nähere Zukunft prägen. Dabei gehe es darum, die menschlichen Fähigkeiten zu ergänzen, eine Beziehung zwischen Mensch und Maschine zu erstellen, nicht gegen die Maschine. Konkrete Beispiele wären Chat-Bots, die unkompliziert bei der Flugbuchung helfen oder ein Programm, das über Fotos von Nutzern Produktempfehlungen abgibt.

Während Rahu als Schatten bezeichnet wird, die Dinge des Geschehens nur schemenhaft erkennen lässt und im Dunkeln liegende Prozesse hervorholt, oft begleitet mit viel Unruhe, ist Saturn ein Planet der Schatten und Dunkelheit entstehen lassen kann.

Es kommt jedoch darauf an, wie wir mit Dunkelheit umgehen und Licht (Jyoti) ins Dunkle bringen, wie es durch die Wissenschaft des „Lichts“ Jyotish erfolgen kann. Upayas sind Hilfsmittel oder Abwehrmassnahmen, die viele Methodenansätze erfolgreich verfolgen. Einfache, klassische Hinweise finden wir in  den alten Jyotishtexten, aber auch in der Yogaphilosphie. Was, für welchen Zweck und welche Person passend ist, kann aber immer nur von einem individuellen Horoskop abgeleitet werden.

Wenn wir das Ziel verfolgen eine Kerze anzuzünden, anstatt über die Dunkelheit zu jammern, kann das z.B. durch spirituale Arbeit, Seva, Hizmet, Ehrenamt, tiefe Meditation oder Kreativität geschehen.

Wie sich die Wachstumsgeschwindigkeit eines Grashalms unter der Einwirkung eines Sonnenstrahls in einem norditalienischen Bergdorf Viganella auswirkt, müsste man dann im Einzelfall ansehen.

Im Beispiel von Viganella im Piemonte gibt es ein sehr praktisches Beispiel für eine großartige Idee. Kreativität lässt auch Dunkelheit verschwinden.

Die Sonne im Antronatal ist elf Doppelzentner schwer und kommt jährlich vom 11. November bis zum 2. Februar durch einen artifiziellen Spiegel in Viganella an. Ohne diesen Spiegel läge das Tal den Winter über im Schatten.

Das Dörfchen steht in dem traurigen Ruf, das dunkelste Dorf Italiens zu sein. Tatsächlich verschwindet die Sonne im November und lässt sich bis Februar nicht mehr blicken. Das Schattendasein hat Folgen für das soziale Zusammenleben und das Wohlbefinden jedes Einzelnen. Mithilfe moderner Technik und einem Spiegel konnte man Abhilfe schaffen.

An jedem zweiten Februar im Jahr findet in Viganella eine Prozession statt, bei der die Dorfbewohner die Rückkehr der Sonne und ein traditionelles Sonnenfest feiern. Zur Erinnerung an eine düstere Zeit.

Licht vertreibt die Dunkelheit

In Zeiten wie diesen empfiehlt es sich die nachfolgende Geschichte aus dem Orient als Beispiel für Durchhaltevermögen vor Augen zu halten.

Der Brunnen in den der Esel fiel. Motivationsgeschichte aus dem Orient

Eines Tages fiel ein Esel in einen tiefen Brunnen. Das Tier schrie fürchterlich, aber so sehr der Bauer und seine Nachbarn sich auch mühten, es gelang ihnen nicht, das Tier aus dem Schacht herauszuziehen. So beschloss der Bauer schweren Herzens, den Esel sterben zu lassen. Weil der Esel alt war und der Schacht sowieso zugeschüttet werden sollte, schaufelten die Männer Abfälle und Erde in den Brunnen, um ihn gleich dort zu begraben. Der Esel ahnte, was geschehen sollte, und schrie noch lauter.

Nach einiger Zeit wurde es still im Brunnen. Die Männer schaufelten weiter.

Als der Bauer endlich hinab sah, wunderte er sich sehr:

Der Esel hatte etwas Erstaunliches getan.

Jede Schaufel voll Dreck, die auf seinem Fell gelandet war, hatte er abgeschüttelt und festgetrampelt. So kam er langsam immer höher, bis er aus eigener Kraft aus dem Loch steigen und davontrotten konnte.

Die Moral von der Geschichte:

Das alltägliche Leben überladet uns immer wieder mit viel Last, Ballast und unnötigen Aufgaben.

Wenn wir in der Lage sind, uns von den schweren Belastungen, Stress und Problemen frei zu machen, werden wir am Ende triumphieren und uns über die Ärgerlichkeiten, Sorgen und Nöte erheben.

Vielleicht begegnen wir Menschen, die uns Steine auf den Weg des Erfolges legen. Es hängt von uns ganz persönlich ab, was wir mit diesen Steinen machen. Eine Mauer bauen oder eine Brücke. Wir können alle Materialien einsetzen, wie der Esel in der Geschichte, eine Treppe bauen und vorangehen.

Auch wenn es manchmal schwer fällt, so kommt es immer darauf an, dass Licht am oberen Rand des Brunnens im Auge zu behalten und stetig weiter zu machen.

Manchmal können wir mit tiefer Meditation, ein paar Yogaübungen oder einer gut riechenden Tasse Tee etwas ausruhen und zur Besinnung kommen, um dann wieder kraftvoll weiter zu machen.

Wie schwierig am Ende jede Lebenssituation ist, oben am Himmel strahlen zu jeder Zeit die Sterne, die wir, wie tief auch immer wir in unsrem eigenen Brunnen sitzen, sehen können. Wenn wir nur wollen und in unserer Mitte bleiben.

Bleiben Sie zuversichtlich.

jyotishi.de

Der Mondkalender für Februar 2017:

http://www.jyotishi.de/category/mondkalender/

http://www.jyotishi.de/mondkalender-februar-2017/

http://www.jyotishi.de/lexikon/transite-2017/

 

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Guru Chandal Yoga

Videoblog, Newsletter, Februar 2016
Guru Chandal Yoga. Im Banne des Karmas

Was ist Chandal Yog oder Guru Chandal Yoga?

Wie beeinflusst uns diese Konstellation in 2016? Was müssen wir in den kommenden Monaten bei diesem kritischen Transit von Rahu und Jupiter beachten? Welche Maßnahmen können wir ergreifen?

In der vedischen Astrologie gibt es neben den Stellungen der Planeten in den Häusern, Zeichen und Mondhäusern eine Reihe von weiteren wichtigen Konstellationen. Diese bezeichnet man als “Yogas”!

Ich werde aus wichtigem Anlass auf ein spezifisches Yoga hinweisen, was im Augenblick wirkt und uns seit Jahresende 2015 sehr klar zunehmend seinen Stempel aufdrückt.

Das habe ich in meinem aktuellen Videoblog zusammen gefasst. Hier geht es direkt zum Video

Guru Chandal Yoga from Ganusch on Vimeo.

Allein die Wahrheit siegt. Zeitqualität Sommer 2013

„Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.“
Winston Spencer Churchill

Für diejenigen mit einem Zwilling, Jungfrau, Schütze oder Fische Aszendent, ist die Zeit seit Anfang Juni verbunden mit guten Nachrichten. Jupiter, Planet des Wissens, der Weisheit und höherer Erkenntnis, stärkt dann insbesondere die wichtigen Säulen des Lebens, die sogenannten Kendra Häuser und verweilt im Zwilling bis 19. Juni 2014.

Kendra (Quadrant) Häuser, auch Vishnu Häuser genannt, sind nach den Eckhäusern die bedeutendsten Häuser und Lebensbereiche im Horoskop. Dazu gehört das erste Haus, der Aszendent, das vierte, siebte und zehnte Haus. Jedes einzelne Kendra Haus hat eine eigene Qualität und Wichtigkeit. Sie gehören zu den verheißungsvollen und glücksbringenden Häusern des gesamten Horoskops.

Wenn sich Glücksbringer-Planeten in einem Kendra Haus befinden, erhöhen sich die innere Stärke, Zuversicht und Lebensgefühl einer Person. Dies gibt Kraft und Erkenntnis, um sich den Schwierigkeiten und Aufgaben des Lebens zu stellen. Man kann sich besser und mutiger den Herausforderungen des Alltags stellen und tendiert weniger zu seelischen oder körperlichen Beschwerden.

Bis 1. September steht Jupiter allerdings im Mondhaus Ardra, was ihn ein bisschen seiner Strahlkraft und Wirkung beraubt. Bis 11. August steht er auch noch in Konjunktion mit Merkur, Sonne, Mond und Mars, was noch ein wenig für Aufruhr, Kampf und Umbruch sorgen wird.

Für diejenigen mit einem Zwilling, Waage oder Wassermann Aszendent, wird dies dann bis Juni 2014 eine Zeit großen Segens sein und einer Rückbindung zum höheren Selbst.

Wer es schafft, sich mit dieser Planetenenergie positiv zu verbinden und diese Energien ausbaut, wird in diesem Jahr wertvolle Grundsteine legen für die bevorstehenden 20 Jahre.

Neumond am 7.7. und Richtungswechsel von Saturn

In meinem Blog vom 06. November 2011 habe ich auf den großen Transit von Saturn durch die Waage hingewiesen, der bis November 2014 seine Wirkungen im Hintergrund zeigt.

Dieser Transit ist gerade in diesen Tagen für uns alle besonders wichtig, aufgrund der aktuellen Saturn / Rahu Konjunktion in der Waage.

Wir alle spüren die Wirkung und den Druck dieser Positionierung kosmischer Kräfte und Gestalter. Zusätzlich bringt der mächtige Jupiter einen direkten Aspekt für die kommenden 11 Monate auf das Zeichen Waage.

Die Gravitation auf dem Saturn ist in etwa 91 mal höher als auf der Erde.

Das bedeutet, an der Oberfläche des Saturns beträgt die Gravitationsbeschleunigung 9,0 m/s2, oder etwa 91,8% des Wertes auf der Erdoberfläche.

Ein Objekt, das 1 kg auf Saturn wiegt, würde 91,80 kg auf der Erde wiegen. Übertragen wir dieses Gewicht auf unseren blauen Planeten z.B auf Fußballschuhe, würde sich hier sicherlich kein Fußballer der Welt mehr vom Fleck bewegen können.

Die Konjunktion von Rahu und Saturn in der Waage wird von Astrologen der ganzen Welt beobachtet und gewertet. Zudem bewegt sich Saturn seit Monaten rückwärts. Seit Tagen steht er auf der Stelle. Nichts bewegt sich in eine leichtere fließende Richtung. Erhöhter Druck entsteht.

Doch dieser Schwebezustand im Zeichen der Waage wird jetzt zu Neumond am 7.-8. Juli wieder aufgelöst. Danach wird wieder einiges in Bewegung gesetzt.

Die Vorzeichen zunehmender Unruhe sind schon seit Monaten zu erkennen. Ägypten, Türkei, Brasilien, Syrien, Vulkanausbruch des Popocatepetl in Mexiko, Datenspionage.

Der ehrfürchtige Saturn bewegte sich seit 1. März rückwärts. Das bedeutet Rückwärtsblickend, Vergangenheitsorientiert, Altlasten reflektieren, altes Karma bewerten. Auch Rahu, der sich in der Waage befindet, ist natürlich rückwärts orientiert und bringt alte Muster und Verstrickungen hoch. Jedoch immer aus dem Hinterhalt. Hintertückisch lässt er sein Werk oft als Geschenk erscheinen und vergiftet dabei die Wahrnehmung. Er macht blind für die Wahrhaftigkeit und das göttliche Licht, was wie die Sonne im Morgengrauen sich langsam durch den Frühnebel kämpft, aber letztendlich siegt und Oberhand gewinnt. Nichts bleibt diesem Licht verborgen. Auch Rahu kann mit seinem dunklen verführerischen Schattenspiel nichts verbergen auf lange Sicht.

So heißt in Sanskrit der Leitspruch der indischen Verfassung:

Satyameva Jayate
„Allein die Wahrheit siegt“

Ab dem frühen Morgen dem 8. Juli wird Saturn wieder direktläufig und es wird zu einem Kollisionskurs mit Rahu kommen, weil diese beiden großen Planeten direkt aufeinander zu rennen.

Saturn ist in der Waage “erhöht”. Sein Zustand ist stabil, stark, mächtig und als Herrscher der Zeit immer der Gewinner dieser Rennen.

Er überrollt und enttarnt alles, was sich ihm in den Weg stellt, mit einem Ziel: „Wahrheit und Gerechtigkeit“ zu bringen. So ist das Zeichen der Waage in diesem Prozess zudem hilfreich. Sie ist der geeignete Boden und bietet beste Voraussetzungen für diesen Kampf für Wahrheit, soziale Gerechtigkeit, Ausgleich und Rechtsprechung.

Wir erleben erneut in diesen Tagen ein sehr starkes planetares Muster. Das interessanteste an dieser Prägung ist, dass es eine starke transformative, aber potenziell gewalttätige Energie beinhaltet und in die Welt bringt. Dies ist die Zeit für eine innere Revolution. Es ist eine Zeit der göttlichen Gerechtigkeit.

Die beiden Planeten werden genau in Konjunktion am 25. September stehen. Mars wird sich dann im Zeichen des Krebs befinden, wo er extrem schwach und potenziell sehr destruktiv ist. Mars wird seinen Einfluss auf die Waage ausdehnen. Saturn wiederum wirft seine volle Kraft auf den Krebs, 10 Zeichen von der Waage entfernt. Somit sind beide “feindliche” Planeten ab Ende August im kriegerischen Duell. In der zweiten Septemberwoche ist Mars dann auch im exakten Mittelpunkt der Rahu Ketu-Achse. Die Kombination all dieser Faktoren erhöht das Potenzial für negative Ereignisse zu dieser Zeit.

Stress, Anspannung wird von Ende August an spürbarer sein, besonders in dieser Vorzeit der Deutschen Bundestagswahl am 22. September 2013. Ein überaus kritischer Monat für eine Wahl.

Der September ist insgesamt ein bedenklicher Monat durch den man ruhig und achtsam navigieren sollte. Der Oktober wird ein Gefühl der Erleichterung bringen.

Rahu wird mit Saturn in der Waage verweilen bis zum Juli 2014. Diese Energie kann sich in der Welt äußern durch extreme Wetterbedingungen, möglichen Erdbeben, terroristische Angriffe, soziale Unruhen, Bürgerkrieg und einem Potenzial für neue oder verstärkte militärische Konflikte.

Wie sich diese Zeitqualität individuell ausdrückt, beantworte ich gerne auf Anfrage. Ich helfe natürlich als Lotse mit meinem Life-Coaching durch die schwierigsten Phasen und Untiefen zu navigieren oder finde geeignete Hilfsmittel, die schwierige Prozesse erleichtern können.

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22.12.2012 – wir leben noch

Hallo, wir leben noch. Die Welt ist nicht untergegangen.

Wir sind alle noch da. Auf niemanden ist mehr Verlass. Nicht auf Politiker, nicht auf die Kirche und auch nicht auf die Mayas!

Was lernen wir dadurch? Nicht auf die Versprechungen anderer zu hören. Das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

Selbstverantwortlich zu werden und zu Handeln, um gemeinsam eine neue, bessere Welt aufzubauen. All das abzuschaffen, was uns krank macht, was uns, unser Leben, unsere Natur zerstört, was unseren Geist belastet.

Die Ursachen all des Übels der Menschheit an der Wurzel des Lebens auflösen, in dem wir einem Baum dort Wasser geben, wo er es benötigt. Eben an der Wurzel, nicht die Blätter färben, weil wir glauben dadurch würde der vertrocknende Baum geheilt.

Es geht um die Seele und den Geist. Dort müssen wir ansetzen. Wir sollten es einfach versuchen und ein einziges Mal die guten Vorsätze umsetzen und nicht wie die meisten guter Vorsätze für das neue Jahr, die sich manch einer am 31.12 vornimmt, am 01.01 schon vergessen sind.

Wir sind Gestalter, Schöpfer. Die Entscheidung, die Konsequenz, der Fokus liegt in unserer Hand, dass unmögliche möglich zu machen. Packen wir’s an.

21.12.2012 – Das Leben siegt

Es ist Mitternacht. +14c Aussentemperatur. Ich fahre wenige Kilometer an Bugarach vorbei. Die Bergkette der Pyrenäen liegt im Westen.

Durch den leicht verschleierten Halbmond, der genau über den Bergen steht, sehe ich die in der Dunkelheit liegenden Täler. Nichts regt sich dort. Kein Blitz, keine UFOs am Nachthimmel zu erkennen. Kein Weltuntergang.

Heute ist Winteranfang. der 21.12.2012. Ein einfacher Tag, aber mit großer Kraft. Nicht weil es der 21.12. ist, sondern weil dieser Tag „real“ ist für Milliarden Menschen.

Vereint über das morphogenetische Feld. Sie alle denken an eine Sache: Hoffnung! Neuanfang! Ein Denken, ein Gefühl, ein Impuls, ein Klang. Unwichtig ob einer daran glaubt, es belacht oder verleugnet.

Auch derjenige, der das Licht bekämpft muss sich mit dem Licht beschäftigen und desto mehr nähert er sich selbst dem Licht. Wer einmal sieht, kann sich nicht mehr blind stellen. So ein globales Event, im Sinne der Projektion etwas Neues könnte beginnen, hat es noch nie gegeben .

Jeder Mensch ist ein ganzes Universum. Eingebunden in die Gemeinschaft. Dieser kollektive Bewusstseinsimpuls löst etwas aus. Es durchdringt die tiefste der tiefsten Ebenen unseres neuronalen Netzwerks. Ein neurologischer Tzunami. Das allein ist ein „Wunder“ und alle Neugeborenen dieses Tages werden von diesem Impuls der Güte geprägt und gesegnet.

Das ist der Neuanfang . Damit beginnt das Goldene Zeitalter, was diese Kinder vorbereiten. Wir verlieren die Angst vor dem Weltuntergang, die Macht der Angst schwindet, wir gewinnen Vertrauen. Ein wundervoller Tag, der die Herzen heilt. Das Leben siegt.

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