{"id":586,"date":"2016-09-24T00:19:08","date_gmt":"2016-09-23T22:19:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jyotishi.de\/?p=586"},"modified":"2016-09-24T00:20:21","modified_gmt":"2016-09-23T22:20:21","slug":"unbequem-und-aufruettelnd","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jyotishi.de\/neu\/unbequem-und-aufruettelnd\/","title":{"rendered":"unbequem und aufr\u00fcttelnd"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.jyotishi.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/banner-1076214_640.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-587\" src=\"http:\/\/www.jyotishi.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/banner-1076214_640.jpg\" alt=\"Winds of Change\" width=\"640\" height=\"201\" srcset=\"http:\/\/www.jyotishi.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/banner-1076214_640.jpg 640w, http:\/\/www.jyotishi.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/banner-1076214_640-300x94.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie.<\/p>\n<p>Rahu im L\u00f6wen.<\/p>\n<p>Bis Mitte August, erlebten wir viele Monate die durch Rahu und Jupiter (Guru) in Konjunktion im Zeichen des L\u00f6wen und der Achse zu Ketu, im Wassermann darstellten. (sieh mein Video-Blog zum Thema Guru Chandala Yoga)<\/p>\n<p>http:\/\/www.jyotishi.de\/guru-chandal-yoga\/<\/p>\n<p>Jupiter hat diese ung\u00fcnstige Position verlassen und steht nun in der Jungfrau bis 12.09.2017, w\u00e4hrend Rahu, der n\u00f6rdliche Mondknoten weiterhin f\u00fcr Aufruhr im Zeichen des L\u00f6wen, dem K\u00f6nigshaus sorgt. Und das bis August 2017. Zeitgleich finden in der Bundesrepublik Deutschland die Bundestagswahlen statt, was jetzt schon darauf hinweist, dass es zu einer politischen Umw\u00e4lzung\u00a0 kommen wird.<\/p>\n<p>Was das f\u00fcr jeden pers\u00f6nlich bedeutet, mag er gerne durch ein direktes Gespr\u00e4ch mit mir erfahren, um sich auf diese Energiequalit\u00e4t einstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich bin ein Aufkl\u00e4rer und Aufr\u00fcttler. Deshalb erlaube ich es mir, ein paar Gedanken zu schreiben, \u00fcber das, was ich aufgrund der kosmischen Konstellationen und den Wirkungen in unserem Alltag beobachtet habe und zu welchen Schl\u00fcssen ich gekommen bin. Der Schattenplanet Rahu spielt eine wichtige Rolle in diesem Spiel. Insbesondere dann, wenn es sich um Gruppen, Massen, Angst, globale Prozesse und Unruhe\u00a0 handelt. Weil diese Rahuenerige Dinge aufdeckt, die verkrustet sind und ans Tageslicht gebracht werden m\u00fcssen, \u00a0damit neues gedeihen kann.<\/p>\n<p>Vor nicht allzu langer Zeit wurden Menschen auf dem ganzen Globus nach ihren wichtigsten privaten und beruflichen Schwierigkeiten und den dr\u00e4ngendsten Problemen der Welt gefragt.<\/p>\n<p>Die Umfrage war nicht repr\u00e4sentativ. Es ging zun\u00e4chst darum, herauszufinden, was Leute aus den verschiedensten Kontinenten und Berufsgruppen dazu meinten:<\/p>\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Privat macht den Menschen am h\u00e4ufigsten Arbeits\u00fcberlastung und berufliche Unzufriedenheit zu schaffen. Zudem haben viele Beziehungsprobleme. Eine mittlere F\u00fchrungskraft aus Europa schreibt beispielsweise: \u00bbIch bin gestresst, f\u00fchle mich ausgebrannt und habe keine Zeit und Kraft, etwas f\u00fcr mich zu tun.\u00ab Ein anderer sagt: \u00bbIn meiner Familie herrscht Streit, das wirft mich total aus der Bahn.\u00ab<\/p>\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beruflich sind die gr\u00f6\u00dften Sorgenkinder fehlendes Kapital und ausbleibende Gewinne. Viele der Befragten f\u00fcrchten aber auch, im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten: \u00bbUnsere hundertj\u00e4hrige Geschichte wird zunehmend zur Hypothek. Unsere Bedeutung schwindet von Tag zu Tag. Kreativit\u00e4t und Unternehmergeist haben bei uns einen viel zu geringen Stellenwert.\u00ab Aus Afrika berichtet ein Spitzenmanager: \u00bbIch arbeitete f\u00fcr ein internationales Unternehmen, habe aber im letzten Jahr gek\u00fcndigt. Ich konnte in dem, was ich tat, keinen Sinn mehr erkennen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auf der globalen Ebene steht die Menschheit aus Sicht der Befragten vor drei besonders wichtigen Herausforderungen: Krieg oder Terrorismus, Armut und Zerst\u00f6rung der Umwelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist eine Momentaufnahme der \u00c4ngste und Sorgen unserer Freunde und Nachbarn. Ich nehme an, dass die Antworten auch bei der n\u00e4chsten Befragung nicht viel anders ausfallen, sondern sich aufgrund der zunehmenden \u00c4ngste noch klarer darstellen. All das spielt Populisten und friedensfeindlichen Gruppen\u00a0 zu.<\/p>\n<p>Der wachsende Druck f\u00fchrt dazu, dass das Klima unter den Menschen rauer wird. Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der unpers\u00f6nlichen Kriege, w\u00e4hrend das 21. Jahrhundert von individueller Feindseligkeit gepr\u00e4gt zu sein scheint. Familien streiten sich, aus Kollegen werden Rivalen, Cybermobbing greift immer weiter um sich, die Gerichte platzen aus allen N\u00e4hten und Fanatiker ermorden Unschuldige, schmei\u00dfen Bomben und gest\u00f6rte laufen mit Messern durch die Z\u00fcge.<\/p>\n<p>Die Medien sind fest in der Hand von \u00bbKommentatoren\u00ab, denen nichts mehr heilig ist \u2013je gnadenloser ihre Attacken, desto gr\u00f6\u00dfer ihr Verdienst. Die wachsende Spannung macht uns krank. \u00bbMich irritiert zutiefst, wie all unsere Kulturen die anderen d\u00e4monisieren \u2026Die schlimmsten Epochen der menschlichen Geschichte begannen immer mit der Ausgrenzung anderer Menschen und m\u00fcndeten schlie\u00dflich in gewaltt\u00e4tigem Extremismus\u00ab, meint die Bestsellerautorin Elizabeth Lesser.<\/p>\n<p>Heute verstehen wir und in Europa insbesondre in Deutschland, nicht mehr nur als Deutsche, T\u00fcrken, Polen, Griechen, Spanier, Portugiesen oder Italiener \u2013 sondern sehen und verstehen wir uns als Europ\u00e4er, als neue Europ\u00e4er, als New Europeans.<\/p>\n<p>Wir nutzen unsere Kenntnisse zum Aufbau grenz\u00fcberschreitender Beziehungen. Wir sind Br\u00fcckenbauer, Stabilisatoren und Innovatoren. Mit Sorge betrachte ich daher Diskussionen, in der die Vielfalt, die wir in Frieden vertreten, als Bedrohung angesehen wird. Deshalb empfiehlt es sich, aus Empathie und Mitgef\u00fchl den Verfolgten und am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen, gegen die Ausgrenzung und Pauschalisierung einzutreten.<\/p>\n<p><em>Ich kann ohne Brot leben &#8211; aber nicht ohne Freiheit<\/em> &#8211; S.Nursi.<\/p>\n<p>Lassen wir uns gemeinsam daran arbeiten, dass aus Grenzen Br\u00fccken werden! F\u00fcr uns ist die Vielfalt der Kulturen ein stabilisierendes und integratives Element unserer Gesellschaft, \u201eVielfalt in Einheit\u201c, das enorme Ressourcen f\u00fcr Wertsch\u00f6pfung und neues, aber auch brachliegendes Potenzial bietet. F\u00fcr uns ist Vielfalt in Einheit eine Antwort auf den demographischen Wandel, der Deutschland vor neue Herausforderungen stellt.<\/p>\n<p>Jedoch beginnt der erste Schritt immer bei uns selbst. Wie Mahatma Gandhi bereits sagte:<\/p>\n<p>\u201eSei Du selbst die Ver\u00e4nderung, die Du Dir w\u00fcnschst f\u00fcr diese Welt.\u201c<\/p>\n<p>Der erste Schritt dahin beginnt mit unseren eigenen Werten, unserem Denken, F\u00fchlen und unseren Haltungen. Durch die Erfahrung von Einheit unseres Selbstes, wie es in der vedischen Wissenschaft mit \u201eYoga\u201c bezeichnet wird. Einheit, dem Feld reinen Bewusstseins, dem vereinheitlichten Feld aller Naturgesetze.<\/p>\n<p>Diese Botschaft wurde bereits im Rig Veda, den \u00e4ltesten Texten der Menscheitsgeschichte \u00fcberliefert und im Abschlusssatz des letzten Kapitels verdeutlicht:<\/p>\n<p>10,191. Eintrachtslied<\/p>\n<p>\u201eGeht zusammen, verst\u00e4ndiget euch! Eure Sinne sollen eintr\u00e4chtig sein, wie die G\u00f6tter vor Zeiten eintr\u00e4chtig bei ihrem Opferanteil sa\u00dfen. Einig der Rat, einig die Versammlung, einig sei ihr Sinn, zusammenstimmend ihr Denken. Eintr\u00e4chtigen Rat rate ich euch an, mit einigem Opfer opfere ich f\u00fcr euch. Einig sei euer Vorhaben, einig eure Herzen; einig soll euer Sinn sein, auf dass euch sch\u00f6nes Zusammenhalten sei!\u201c<\/p>\n<p>Der Rig Veda reicht laut Vermutung bis in die Pleistoz\u00e4n Zeit zur\u00fcck. Das bedeutet, dass seit Jahrtausenden die Menschheit nach Frieden und Einheit sucht.<\/p>\n<p>Ist die Verwirklichung von Frieden und Einheit \u00a0in dieser und in den kommenden Generationen endlich m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Heute leben 7,2 Milliarden Menschen auf dieser Erde. In 30 Jahren wird es ca. 3,5 Milliarden Erdbewohner mehr geben. Das zuk\u00fcnftige Zusammenleben kann nur in Frieden und in ein einem globalen, synergetischen Netzwerk funktionieren.<\/p>\n<p>Oft werde ich f\u00fcr solche Aussagen bel\u00e4chelt. Aber ich wei\u00df, dass ich auf dem richtigen Weg\u00a0bin. Und ich stelle auch mit Freude fest, dass sich immer mehr Menschen nach einer friedlichen und gesunden, humanen Welt sehnen und daf\u00fcr eintreten.<\/p>\n<p>Jemand der wie ich Fragen stellt, der polarisiert, erzeugt Widerspruch, um auf andere neue Positionen aufmerksam zu machen. F\u00fcr mich gibt es zun\u00e4chst keine simplen Fakten, sondern nur die Wahrnehmung davon. Wie leben heute in einer Zeit gesellschaftlicher kognitiver Dissonanz.<\/p>\n<p>(Kognitive Dissonanz\u00a0bezeichnet in der\u00a0(Sozial-)Psychologie\u00a0einen als unangenehm empfundenen Gef\u00fchlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere\u00a0Kognitionen\u00a0hat \u2013 Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen,\u00a0Einstellungen, W\u00fcnsche oder Absichten\u00a0\u2013, die nicht miteinander vereinbar sind.)<\/p>\n<p>Jeder von uns verf\u00fcgt \u00fcber ein mehr oder weniger abgerundetes Weltbild. In unserer westlichen, abgesicherten Vollkaskogesellschaft, braucht es mehr Leute, wie Sie, wie Dich, die Menschen, die in ihrem starren Selbstbild verhaftet sind inspirieren und aufr\u00fctteln.<\/p>\n<p>Es war zu allen Zeiten so, dass die Menschen viel leichter eine L\u00fcge glauben, die sie schon hundert Mal geh\u00f6rt haben, als eine Wahrheit, die ihnen v\u00f6llig neu ist.<\/p>\n<p>George Orwell sagte einmal: \u201eIn Zeiten globalen Betrugs gilt es als revolution\u00e4re Tat, wenn man die Wahrheit sagt.&#8220;<\/p>\n<p>Niemand h\u00f6rt sich gerne Kritik an. So kann ich mit meinen Gedanken schnell ein unbequemer Mensch werden.<\/p>\n<p>Konfuzius sagte einmal: \u00a0\u201eEin Mann, der die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.\u201c<\/p>\n<p>Unter Umst\u00e4nden sind meine gut gemeinten Hinweise auf Ver\u00e4nderung unbequem, weil ich durch meine Arbeit als Berater, Coach und Astrologe Fragen stelle. Die vedische Astrologe gibt einem zus\u00e4tzlich den Blick hinter die Fassaden und kann Dinge im Zeitstrom aufdecken, die dem Auge verborgen sind.<\/p>\n<p>Dann kommt man zum Denken, was ungem\u00fctlich sein kann.<\/p>\n<p>Die heutige Mehrheitsgesellschaft ist scheinbar so abgeschottet in ihren Kokons, die sie um sich gesponnen\u00a0 hat. Wunderbare Chillzonen oder Komfortzonen.<\/p>\n<p>Wir haben Technik, Fahrzeuge, Internet, Smartphones, Spiel, Sport und Kultur, jedes Wochenende ein neuer Event, ein neues Stra\u00dfenfest, ein Konzert, Kino, Theater und sonstige Ablenkungen. Dort haben wir uns eingenistet. Und das will niemand verlieren. Aber alles unterliegt dem Gesetz der Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p>Wir sind gem\u00fctlich geworden und Gewohnheitstiere. Zufrieden mit dem was wir haben und wollen alles behalten, was wir durch Arbeit und Anstrengung erschaffen haben und das wollen wir nat\u00fcrlich gerne festhalten.<\/p>\n<p>Leider ist nichts schwieriger als eine Gewohnheit zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Aus dem Volksmund kennen wir die S\u00e4tze: \u201eDer Mensch ist ein Gewohnheitstier\u201c oder \u201edie Macht der Gewohnheit\u201c.<\/p>\n<p>Die Gewohnheiten, die wir angenommen haben, bestimmen unser Leben. Sie bringen uns Gl\u00fcck oder Ungl\u00fcck. Denken wir immer daran, dass das menschliche Leben sehr, sehr wertvoll ist, weil allein der Mensch, im Gegensatz zu den Tieren, in der Lage ist, seine Lebensgewohnheiten zu \u00e4ndern und Entscheidungen zu treffen<\/p>\n<p>Ich habe mich gefragt, wie wir eigentlich zu unseren Gewohnheiten kommen?<\/p>\n<p>Es fiel mir auf, dass wir Verhaltensweisen t\u00e4glich wiederholen, also \u00fcben m\u00fcssen. Und in ganz hartn\u00e4ckigen Fallen m\u00fcssen wir sie sogar trainieren. Wenn zum Beispiel ein junger Mensch beginnt, zu rauchen oder Alkohol zu trinken, wehrt sich der K\u00f6rper anfangs dagegen. Ob Bier oder Fleischkonsum, der K\u00f6rper wehrt sich. Oder haben Sie schon einmal einen S\u00e4ugling gesehen, der sich \u00fcber ein 500 grm argentinisches, rot blutendes Fleischsteak hermacht?<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen solange gegen den Widerstand des K\u00f6rpers antrainieren, bis er den Widerstand aufgibt. Erst dann erfahren wir das, was wir \u201eGenuss\u201c nennen. Wir haben dann eine Gewohnheit \u2013 eine Angewohnheit. Im Duden steht, dass eine Gewohnheit oder eine Angewohnheit, eine Verhaltensweise ist, die wiederholt wird. Aber was veranlasst uns, eine Verhaltensweise immer wieder zu wiederholen? Was geht dem voraus?<\/p>\n<p>Der Mensch ist ein handelndes Wesen, ununterbrochen in Aktion, verstrickt in die unterschiedlichsten T\u00e4tigkeiten und Vorhaben. Das ist eine wohlbekannte Tatsache. Manch einer hat das Gef\u00fchl, die vierundzwanzig Stunden reichten ihm f\u00fcr seine t\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten nicht aus.<\/p>\n<p>Sein Wirken und Handeln um sich selbst, f\u00fcllt die gesamte Lebenszeit aus. Sie sind aufs engste mit dem Denken und F\u00fchlen verbunden. Das macht aus dem Leben eine reine Ansammlung von gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen Handlungen (Samskara), die wiederum eine Auswirkung auf den Charakter und die Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen haben. Darin liegen die Grundlage unserer Verhaltensweisen. Wir sind Gefangene unserer Gewohnheiten.Ungerne gehen wir Risiken ein, um Ver\u00e4nderung zu gestalten.<\/p>\n<p>Alles \u00e4ndert sich. Das einzige Konstante im Universum ist die Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<h1>Das Gleichnis des Senfkorns<\/h1>\n<p>Krisha Gotami war eine junge Frau, die das Gl\u00fcck hatte, dass sie zur Zeit des Buddha lebte. Als ihr einziges Kind ein Jahr alt war, wurde es krank und starb. Von Trauer \u00fcberw\u00e4ltigt, den kleinen K\u00f6rper fest umklammernd, irrte sie durch die Stra\u00dfen und flehte jeden um eine Medizin an, die ihrem Kind das Leben h\u00e4tte wiedergeben k\u00f6nnen. Einige ignorierten sie, andere lachten sie aus, wieder andere hielten sie f\u00fcr verr\u00fcckt. Schlie\u00dflich traf sie einen weisen, alten Mann, der ihr sagte, dass der einzige Mensch auf der Welt, der ein solches Wunder vollbringen k\u00f6nne, der Buddha sei.<\/p>\n<p>Also ging sie zum Buddha, legte ihm den K\u00f6rper ihres Kindes zu F\u00fc\u00dfen und erz\u00e4hlte ihre Geschichte. Der Buddha h\u00f6rte sie mit unendlichem Mitgef\u00fchl an. Dann sagte er sanft:<\/p>\n<p>&#8222;Es gibt nur ein Mittel gegen dein Leid: Geh hinunter in die Stadt und bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, in dem es niemals einen Todesfall gegeben hat!&#8220;<\/p>\n<p>Krisha Gotami war erleichtert und machte sich sofort auf in die Stadt. Beim ersten Haus, das sie sah, klopfte sie an und sagte:<\/p>\n<p>&#8222;Der Buddha hat mir aufgetragen, aus einem Haus, das nie den Tod gesehen hat, ein Senfkorn zu bringen.&#8220; &#8211; &#8222;In diesem Haus sind viele Menschen gestorben&#8220;, wurde ihr bedeutet. Sie ging zum n\u00e4chsten Haus.<\/p>\n<p>&#8222;In unserer Familie hat es zahllose Todesf\u00e4lle gegeben&#8220;, sagte man ihr. Und so war es auch im dritten und vierten Haus, bis sie die ganze Stadt gefragt hatte und erkannte, dass der Auftrag des Buddha nicht zu erf\u00fcllen war.<\/p>\n<p>Da brachte sie den K\u00f6rper ihres Kindes zum Friedhof, nahm endlich Abschied und kehrte zum Buddha zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8222;Hast du die Senfsamen?&#8220;, fragte er sie.<\/p>\n<p>&#8222;Nein&#8220;, antwortete sie. &#8222;Ich fange an zu verstehen, was Ihr mich lehren wolltet. Trauer hat mich geblendet und mich glauben gemacht, nur ich allein h\u00e4tte unter dem Zugriff des Todes zu leiden&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Warum bist du zur\u00fcckgekehrt?&#8220;, fragte der Buddha. Und sie erwiderte: &#8222;Um Euch zu bitten, mich die Wahrheit zu lehren &#8211; \u00fcber den Tod und was jenseits des Todes liegt, und ob es etwas gibt, das nicht stirbt.&#8220;<\/p>\n<p>Der Buddha begann sie zu unterrichten:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn du die Wahrheit von Leben und Tod verstehen willst, empfehle ich dir ohne Unterlass \u00fcber folgendes nachdenken:<\/p>\n<p>Nur ein Gesetz im Universum \u00e4ndert sich niemals &#8211; dass alle Dinge sich wandeln und nichts dauerhaft ist. Der Tod deines Kindes hat dir geholfen zu verstehen, dass der Bereich, in dem wir leben &#8211; Samsara -, ein Ozean kontinuierlicher Ver\u00e4nderung ist, immerw\u00e4hrender Zyklus des Seins, dem Kreislauf von Werden und Vergehen.<\/p>\n<p>Es gibt nur einen Weg, der aus den Samsaras, dem \u00a0unaufh\u00f6rlichem Kreislauf von Geburt und Tod hinausf\u00fchrt &#8211; der Pfad der Befreiung, die Erfahrung der Transzendenz* , der absoluten Ebene des Lebens.<\/p>\n<p>Da der Schmerz dich jetzt bereit gemacht hat zu lernen, und sich dein Herz der Wahrheit zu \u00f6ffnen beginnt, werde ich ihn dir zeigen.&#8220;<br \/>\nKrishna Gotami kniete vor ihm nieder und folgte dem Buddha dann f\u00fcr den Rest ihres Lebens. Gegen Ende ihrer Tage, so hei\u00dft es, habe sie Erleuchtung erlangt.<\/p>\n<p>| * Als\u00a0transzendent\u00a0gilt, was au\u00dferhalb oder jenseits eines Bereiches m\u00f6glicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung\u00a0liegt und nicht von ihm abh\u00e4ngig ist. Mit der in der Bezeichnung enthaltenen Vorstellung des \u201e\u00dcbersteigens\u201c ist vor allem eine \u00dcberschreitung der endlichen Erfahrungswelt auf deren\u00a0g\u00f6ttlichen Grund\u00a0hin gemeint. |<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderung in unserer globalen Gesellschaft ist ein wesentlicher Teil des Wachstums. Heute geht es um gro\u00dfe, gesellschaftliche, soziale, kulturelle und politische Ver\u00e4nderungen, die uns alle in h\u00f6chstem Ma\u00dfe aufr\u00fctteln.<\/p>\n<p>Darin liegt die Botschaft von Rahu im L\u00f6wen.<\/p>\n<p>Wir werden die Ver\u00e4nderungen nicht verhindern \u00a0k\u00f6nnen. Sie aber zu gestalten, in Frieden, Achtsamkeit, Mitgef\u00fchl, Miteinander und gewaltfrier, achtsamer Kommunikation, mit Mut und Zuversicht, darin besteht unsere Aufgabe und Verantwortung f\u00fcr die Zukunft. Diese Aufgabe beginnt bei uns selbst, in unserem Innern, in der Stille und angstfreien Zone unseres Herzens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Change begins within. &#8211; Wandel beginnt innen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn du sprichst, sprich immer die Wahrheit, aber&#8230; sprich nicht immer, mach Pausen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es braucht keine zwei Menschen zum Frieden, es braucht nur einen: Das bist Du.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn zu aktuellen Themen und Herausforderungen Hilfestellung ben\u00f6tigt wird, Unterst\u00fctzung gesucht wird, den eigenen Prozess die Ver\u00e4nderung des Lebens zu gestalten, stehe ich mit meiner Kompetenz, mit meinen Kenntnissen und meiner Erfahrung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie. Rahu im L\u00f6wen. Bis Mitte August, erlebten wir viele Monate die durch Rahu und Jupiter (Guru) in Konjunktion im Zeichen des L\u00f6wen und der Achse zu Ketu, im Wassermann darstellten. 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