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Neujahrsfest – spiritueller Neumond


„Die weibliche Natur ist wie das Meer.
Es gibt dem leisesten, schwächsten Drucke nach
und trägt doch die schwersten Lasten.“

Bedburg, den 26. März 2009, Neumond

Neujahrsfest – spiritueller Neumond

Der Fischeneumond, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht in Indien für das Hindu-Neujahrsfest. Mit den Fischen, dem letzten Zeichen im Tierkreis, beenden wir unsere Reise an der Stelle, wo die Reise des Lebens ihren Ausgangspunkt hat: dem Meer, dem Wasser, aus dem alles entsteht.

Dieser Tag bedeutet nach der indischen Mondkalenderauffassung einen neuen Jahresanfang und wird als als hinduistisches Neujahrsfest gefeiert. Mit diesem Neumond in den Fischen, beginnt das Frühlings-Navararti Fest, an dem man in Indien den weiblichen Kräften gedenkt: Durga , Lasksmi und Saraswati.

Dieser Neumond im Fischezeichen am 26. März wird sich aus mehreren Gründen recht günstig auswirken. Zunächst ist fest zu stellen, dass sich der Neumond in Konjunktion mit der exaltierten und rückläufigen Venus befindet. Wenn Venus und Merkur exaltiert oder rückläufig sind, werden beide besonders mächtig, weil sie zu diesem Zeitpunkt der Erde näher stehen als zu einer anderen Zeit.

Wir erleben im Moment, wie dieser rückläufige Venuseinfluss ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Wirtschaft bringt, die Wall Street, Dax und Dow Jones Indexe befügelt und ein kurzfristiges, neues Vertrauen in die Märkte Investitionen aufflackern lässt. Nur wird die neu aufgestockte Abwrackprämie nicht ausreichen, um Autohändler über den Berg zu retten, da es im Spätsommer wieder zu Absatzeinbrüchen kommen wird. Immer noch ist Vorsicht geboten. Die Verschnaufpause sollten weitsichtige Unternehmer und Entscheider nutzen und nicht verpuffen lassen.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Analysten im März noch weiter eingetrübt, was sich aber auf die Information und Statistiken der voran gegangen Monate bezieht. Die Ergebnisse der uns in den Medien geschilderten Fakten und oft falschen Prognosen der Ökonomen, sind immer Vergangenheitsbezogen und gaukeln uns eine Realität vor, die nicht dem Augenblick entspricht.

Die Reflexe und das Reaktionsvermögen unserer politischen und wirtschaftlichen Systeme auf Einflüsse, Veränderungen von gesellschaftlichen Vorkommnissen, sind langsam und träge. Das wiederum ist aber nur ein Hinweis auf die mangelnde geistige Geordnetheit und fehlende Kohärenz der Menschen.

Wir kennen alle den Begriff Reflex und verstehen darunter die neuronal vermittelten, unwillkürlichen, raschen und gleichartigen Reaktionen eines Organismus auf einen bestimmten Reiz.

Funktioniert ein geordneter Organismus gesund, geordnet und kohärent, erhöht sich die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Genau diese Funktion ist im heutigen gesellschaftlichen Organismus kollektiv enorm reduziert.

Der immer noch mächtige Einfluss von Saturn trägt dazu bei, dass wir uns mit einer neuen Qualität des globalen Zusammenlebens beschäftigen müssen, neue Ordnungsstrukturen schaffen und wieder zu mehr Substanz finden müssen.

Wir alle haben in unserem Leben im Umgang mit Reflexen eigene Erfahrung machen können. Wer kennt ihn nicht, den kritischen Punkt unseres Ellenbogens? Diese Stelle wird in vielen Sprachen extra bezeichnet: In England spricht man vom »funny bone«, in Süddeutschland spricht man vom »Mäuserl« oder »Mäuschen« oder dem »Musikantenknochen«.

Es handelt sich in Wirklichkeit nicht um einen Knochenteil, sondern um den außen am Gelenk entlang laufenden Ellenbogennerv (Nervus ulnaris).
Schlägt man sich an dieser Stelle an, passiert folgendes:

* Momentan starker Schmerz, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
* Schmerz und Kribbeln wechseln sich ab und können bis in die Fingerspitzen absteigen.

Manchmal kann die unangenehme Wirkung noch Minutenlang andauern. Bei dem einen geht es schneller vorbei, bei dem anderen dauert es etwas länger.

Des weiteren kennen wir von Arztbesuchen oder medizinischen Untersuchungen den Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe).

Das ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst.

Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben aus. Dabei messen die Mediziner die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, einem Gerät, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst.

Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher messen Ärzte oder Heilpraktiker jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, wie schnell sich die Motoneuronen von Personen erholen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems. Je schneller die Erholung stattfindet, je besser ist die insgesamte Leistung des Nervensystems.

Interessanterweise hat man festgestellt, dass gerade bei meditierenden Personen, diese Regenerationzeit kürzer ist, als bei nicht meditierenden Menschen. Zum einen führt man das zurück auf die erhöhte Geordnetheit der Gehirnwellen, was gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Menschen, die extrem unter Stress, innerer Unruhe Müdigkeit und Anspannung leiden, erholen sich den Ergebnissen nach wesentlich langsamer.

Demnach kann man davon ausgehen, dass in einer krisengeschüttelten Gesellschaft, die geprägt ist durch immer mehr Menschen, die unter massivem Stress, psychischen Störungen und emotionalen Traumata leiden, auch entsprechende unerwünschte soziale und wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten sind. Die Krise ist also eine Krise, die nicht eine durch Notübernahmen, Finanzspritzen, Abwrackplänen oder Motivationssprüchen zu meisternde Herausforderung ist, sondern ein kulturelles und spirituelles Thema.

Das körperliche, geistige und soziale Wohlergehen im Alltag hat einen Einfluss auf die gelebte Realität einer Gesellschaft. Wird dies negativ beeinflusst, entstehen in der Konsequenz auch negative Ergebnisse. Somit ist es wichtig, gerade in Zeiten von Krise, Transformation und Umbruch mehr zur Stille und Besonnenheit im Handeln zu finden. Was würde sein, wenn eine Raupe sich nicht der Umwandlung stellen würde? Wir könnten uns an keinem Schmetterling erfreuen. Krise bedeutet Chance und gehört zum Evolutionsprozess der Schöpfung. Vor dem Evolutionssprung, vor dem die Menschheit heute und in den kommenden Jahren steht, muss es eine Krise geben.

„Wenn du komplett akzeptierst, dass du auf Wasser laufen kannst, geht es dann? Ja. Es ist wie positives Denken. Eine wundervolle Idee, positives Denken.
Aber es bedeutet meist, das man die ganze Masse negativen Denkens, jede Schwingung und Prägung unseres Geistes die Körperlichkeit geworden ist, manifestiertes Bewusstsein ist, eingefangen im Feld der 3 Gunas (Prakriti) und aus alten karmischen Inhalten besteht, mit ein bisschen positivem Denken überdecken möchtest.
Eine Form von positiven Denken, die nicht gegründet ist in einer substanziellen Ebene des Geistes, ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens. Eine Form des launenhaften Denkens, überschattet von Stimmungen und alltäglichen Konditioniernungen, bringt keine nachhaltige Neuorientierung. Verantwortung bedeutet, alle Ebenen des Lebens zu berücksichtigen, nicht nur die Verantwortung in den Märkten und der Finanzbranche.

„Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie“ sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede . „…kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus.“

Doch dazu gehört auch ein gefestigter, in sich ruhender Geist. Programme zu Bildung, die nicht nur intellektuelles Wissen vermitteln, sondern auch den Geist und das Bewusstsein des Menschen erblühen lassen. Phantasie und Traum beflügelt. Eine Gesellschaft die frei ist von Ängsten und Sorgen um die Zukunft, eine Gesellschaft, in der die Familien wieder zu sich finden. Wenn wir eine globale Lösung anstreben, brauchen wir auch ein globales Bewusstsein. „Kosmisches Bewusstsein“. Eine Qualität allumfassenden Denkens und Seins.

In der Tat kann man folgende Aussage des Bundespräsidenten unterstreichen:

„Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern.“

Leider kommt diese Erkenntnis etwas spät. Ich hatte bereits in meinen Schreiben im Jahre 2006 und 2007 auf diese Situation und bevorstehenden Herausforderungen aus Jyotishsicht hingewiesen.

In nur wenigen Monaten hat sich die Welt verändert. Die vorherrschende fehlende Transparenz im Zeitgeschehen, führt uns wieder zu mehr Intuition, Mitgegühl, Respekt , innerer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Neue Werte werden so entstehen können. Seit Sommer letzten Jahres sehen wir eine bessere Welt, auch wenn vieles noch im Dunkeln liegt. Diese Chance sollten wir jetzt ergreifen und lernen, dass vieles besser funktioniert, wenn wir aus der Stille heraus Handeln und mehr im Fluss sind.

Oft taucht die Frage auf : „Wie konnte es zu dieser Krise kommen?“

Im Grunde genommen nur durch mangelnde Geistesqualitäten, durch falsches Denken, einseitig orientierte Bildung, mangelnde Weitsichtigkeit, fehlende Ruhe, Stress im Bewusstsein.

Seit dem Zeitpunkt, als Venus am 6. März rückläufig wurde, haben sich die Börsen wieder ein wenig gefangen und den enormen Fall ins Bodenlose stoppen können. In Amerika gibt es wieder Anzeichen für, eine leichte Erholung im Immobilienmarkt. Dies ist nicht verwunderlich, da die rückläufige Venus im vierten Haus des Horoskoops in den Vereinigten Staaten stattfand im Aszendent Schütze.

Aber was bedeutet es für unsere Welt und für unsere Wirtschaft wenn Neumond in Fische angezeigt ist. Eine große Chance, denn die entstehenden Kräfte verbinden uns mit einem tiefen spirituellen Kern – es entsteht eine neue empathische Qualität und ein Gefühl der Nächstenliebe und Fürsorge für jeden anderen, was wir vielleicht in den letzten Jahren sehr verloren hatten. Wir werden erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Mensch, Tier, Pflanze, Natur, Kosmos.

Die Zeichen sind überall: die erneute Diskussion über das Abschlachten von Robben in Kanada, die auftauchenden Gefahren über Weltraummüll und den zukünftigen Umgang damit, neue Erkenntnisse über das Leben und Fühlen von Pflanzen, am Rande der großen Diskussionen über Finanzmärkte, Klima, Banken und Wirtschaftssysteme……….

Seit Anfang dieses Jahres (siehe meine Newsletter1/2009 und Newsletter 2/2009 ) haben wir eine hohe Energie, die sich auf das Zeichen Steinbock konzentriert. Wir hatten eine Sonnenfinsternis in Steinbock, wir hatten für eine ganze Weile eine große Ansammlung von Planeten im Steinbock. Dieses Zeichen hat viel mit Vorsicht und Schutz zu tun. Es konfrontiert uns mit unseren Ängsten, aber es kann auch zu einem Rückzug führen, einer Abwendung von falschen Wegen und Werten. Diese Energie deckt eine Art der Mentalität auf, die Fehlverhalten verursacht und bringt Klärung in bestehende Prozesse.

Jetzt ist es an der Zeit, um sich wieder zu öffnen und zu expandieren. In diesem Monat, der mit dem Neumond in Fische beginnt, könnte eine gute Zeit dafür sein, wieder einen ersten neuen Schritt zu unternehmen. Bis Ende Mai wird sich diese Qualität fortsetzen.

Die Art und Weise, wie wir einen Zugang zu mystischen oder metaphysischen Wahrheit bekommen, geschieht häufig durch den Kontakt mit anderen Menschen. Deshalb bezeichnen wir Venus auch als den Planeten der Beziehungen aller Art.

Wenn wir ein wenig Abstand nehmen, von unseren Vorstellungen, Erwartungen, Projektionen und Voreingenommenheiten, großzügiger sind im Umgang mit unserer Umgebung, erfahren wir in der Regel einen ersten Schritt zum spirituellen Erwachen.

Es bietet in den nächsten Monaten eine großartige Möglichkeit, für diesen inneren Prozess, nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern auch in unserer beruflichen Karriere.

Es ist eine gute Zeit mit vielen Chancen, um ganzheitliche Projekte, Initiativen und Ideen zu fördern, die der Menschheit nachhaltig dienen. Es ist gut eine Verpflichtung einzugehen, als Beitrag zur Verschönerung unserer Welt, zur Förderung und Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes in dem jeder Einzelne lebt.

Wenn Sie in einer Branche tätig sind, ein Hobby haben oder aktiv sind, im Zusammenhang mit diesen Bereichen, können sie davon ausgehen, dass die Vorhaben in dieser Zeit gedeihen und erfolgreich wachsen werden.

Eine gute und glückbringende Zeit und ein schönes fühlingshaftes Osterfest wünscht

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

„Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser.
Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.“

„Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.“

vedischer Mondkalender für 2009

„Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family“
Die ganze Welt ist eine Familie

Termine in 2009:



* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. – 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. – 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009

* Seminar: 01.08.2009 – 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence

Weitere Informationen zu diesem Sommer-Jyotishseminar in der Provence schicke ich gerne per Email zu.


* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 – 11.10.2009

Ayurveda Hautnah


Die himmlische Morgendämmerung! Makara Sankranti – 14. Januar 2010 – Sonnentransit

Bedburg, den 14. Januar 2009

Heute ist der Tag der Sonnenwende im Zeichen des Steinbocks im siderischen Tierkreis.

Zum heutigen Makara Sankranti Fest möchte ich meine herzlichen Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen übersenden.

Venus, ( Shukra) ist bei klarem Himmel abends bis 21 Uhr nicht zu übersehen.
Der abnehmende Mond (Chandra) steht im Zeichen Löwe (Simha) nahe bei Saturn (Shani). Es ist der 4. Tag der abnehmenden Mondphase Chaturthi.

(siehe auch den Online-Mondkalender für 2009!)

Nach dem hellsten Vollmond des Jahres in der Nacht vom 9. zum 10. Januar beginnt die Sonne jetzt wieder ihren Lauf über die nördliche Halbkugel. Es ist der Zeitpunkt im Lauf der Sonne, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt. Dieser Zeitpunkt war heute in den frühen Morgenstunden um 01:57 Uhr. Es ist Fest des Frühlings anläßlich des „Aufstiegs“ der Sonne im Norden (Uttarayana)

An diesem Tag, im Monat Magh, feiert man in Indien das Fest Makara Sankranti. Es ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Gewidmet: Sonnen-Gott
Bedeutung: Der Tag, an dem die Sonne sich zu bewegen beginnt

Bei Sonnenuntergang fällt in südlicher Richtung ein überaus heller Lichtpunkt auf, dies ist der Planet Venus, der uns als Abendstern beglückt. Venus hält sich im Sternbild Wassermann in der Konstellation Shatabhishā (Aquirii) auf und geht um 21 Uhr im Westen unter.

Jupiter (Guru) kann während der hellen Dämmerung gerade noch mit optischen Hilfsmitteln knapp über dem Westsüdwest-Horizont im Steinbock gefunden werden.

Merkur (Buddha) ist heute schwierig im Steinbock zu beobachten, seine Helligkeit beträgt nur noch 1.6 Grösse. Bei Ende der Dämmerung reicht Merkur 5° über den Südwesthorizont.
Merkur verschwindet um 18 Uhr im Westsüdwesten.

Der Ringplanet Saturn (Shani) (0.9 Grösse) betritt um 21¾ Uhr im Osten die Himmelsbühne und wird heute Nacht vom abnehmenden Mond begleitet. In der Morgendämmerung erreicht Saturn den höchsten Punkt seiner täglichen Bahn im Süden und steht dann rund 45° über Horizont im Sternbild Löwe. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Der abnehmende Mond geht um 21½ Uhr auf und hält sich beim Ringplaneten Saturn und im Sternbild Löwe auf. Der Mond ist noch zu 80% beleuchtet.

Interessanter Weise fällt gerade heute in den Medien die Diskussion über das Konjunkturpaket II auf, sowie der Kauf der Post durch die Deutsche Bank. Was es uns bringt, wir von den inneren Interessen und Zielen der Entscheider abhängen.

«Jedes grosse Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird.» Lü Bo We

Wie ich bereits in meinem Newsletter vom Dezember 2008 anführte, erwartet uns alle ein schwieriges, arbeitsreiches Jahr. Besonnenheit, Weitsicht und Disziplin sind notwendig, um die anstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.

Mit altem Denken und den uns normal gewordenen schlechten Gewohnheiten, werden wir die Aufgaben nicht meistern können. Die Zeit des wahllosen Kunsums ist vorbei. Quantität muss Qualität weichen. Neue Gewohnheiten müssen entwickelt werden. Das geht nicht so einfach. Denn wenn wir keine neuen Gewohnheiten und Denkweisen in unsere Kultur einbinden und diese nachhaltig festigen, verhält es sich ähnlich wie mit dem Jojo-Effekt bei jeder Abnahmekur. Ein einfacher Weg ist das nicht, aber dieser Weg wird zum Ziel führen, eine neue, werteorientierte Gesellschaft aufzubauen.

«Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.»
Kong Fuzi

Solange die Regierung, die nur ein Spiegel der Gesellschaft und seiner Individuen ist und auch jeder Einzelne in seinem Lebensbereich sich leiten lässt von Besonnenheit und Weisheit, einer grundlegenden Neuorientierung auch mehr zu spirituellen und ökologischen Werten, wird am Ende ein gutes Ergebnis dabei entstehen. Dazu benötigen wir eine neue Sichtweise.

Wir müssen lernen, hundertprozentige Verantwortung für unser Tun zu übernehmen. Eine Vogelstraußhaltung ist heute unangebracht. Die ganze materielle Welt und Existenz ist einem kontinuierlichen Zersetzungs-, und Veränderungsprozess ausgesetzt. Ayurveda und die vedische Astrologie lehren uns weise die Einflüsse der Zeit zu erkennen und die Lebensqualität zu verbessern. Schädliche Einflüsse durch falsche Lebensweise, ungesunde Ernährung, krank machende Häuser in denen wir leben, Streit, Kampf und Fehlverhalten können durch Auyrveda und einer ganzheiltichen Lebensweise eine positive Orientierung finden. Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie, stellen eine einzigartige Quelle ganzheitlichen, authentischen Wissens dar, ein System, das eine unerlässliche Grundlage zur Erlangung unseres Gleichgewichts bildet.

„Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches und sinnvolles 2009.

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

vedischer Mondkalender für 2009

„Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family“
Die ganze Welt ist eine Familie

Termine in 2009:

* Kongress: 22.02.2009
* Event/Kongress: A Celebration fo Ayurveda



* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. – 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. – 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009

* Seminar: 01.08.2009 – 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence


* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 – 11.10.2009

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VEDHARMA Institut für vedische Lebensweise

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HAPPY Diwali – Fest des Feierns, Lachens und des Lichts

Diwali findet jedes Jahr am Neumond des Monats Kartika statt, am 28.10.2008 (in der Regel Ende Oktober).

Diwali wird in Indien mit „Festival des Lichts “ bezeichnet. Es ist ein freudiges Fest, des Feierns, Lachens und großer Ausgelassenheit.

Es ist jedoch auch angebracht, über den tieferen Sinn dieses Festes nachzudenken, als nur Glückwünsche für ein neues Jahr zu Glück, Reichtum und Erfolg zu erhoffen.

Denn in der heutigen Zeit wäre eine Beschreibung dieses Festes ansonsten nur eine oberflächliche Erklärung. Im Mittelpunkt der indischen Philosophie steht die Idee, dass es einer tieferen Ebene der Existenz jenseits der physischen Körper und Geist gibt. Diese Ebene ist rein, unendlich, klug, liebevoll und lichtvoll. Voller Harmonie und unendlichen Glücks.

Diese Ebene wird Paramatman genannt. Der Bereich des Lebens, der still und unbeweglich ist in seiner Natur. Feiner und subtiler als alle physikalischen Gesetze und nicht dem Einfluss von Veränderung ausgesetzt.

Dieses Paramatman ist unsere wahre Natur, ewige Realität. Es ist die gleiche unverkennbare wahrhaftige Natur und steht im Mittelpunkt der Existenz über jedem Wesen.

Somit ist es nicht Deine, Ihre oder Unsere wahre Natur – es ist die allgegenwärtige „wahre Natur“ in deren Einheit sich alle Wesen vereinen – im Feld von Paramatman , dem höchsten Selbst.

Der einzige Grund, warum wir im Leben leiden ist, weil wir Fehler machen und uns verlieren in den dichteren Formen von Körper, Gefühl und Denken wir vergessen unsere wahre Natur als den ewigen, liebenden Zustand reinen Bewusstseins

Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt jeder spirituellen Tradition. Und Indien ist auch heute noch ein Hüter und Lehrer der alten vedischen spirituellen Tradition.

Also, jedes Jahr – auf Diwali – feiern wir die Geburt unserer physischen Gestalt, unserer physischen Welt, unseres zur manifesten Form gewordenen Bewusstseins, was am im Ursprung dem Paramatman entsprungen ist. Ausdruck des göttlichen Willens.

Diwali ist das Fest dieses inneren Lichts, Jyoti.

Es ist die Zeit zu erkennen, dass die innere Fähigkeit und Macht des Lichts und Weisheit jeden Bereich der Dunkelheit zu erhellen kann.

Es ist die Zeit alle unsere Sehnsüchte, Wünsche, Verstrickungen und externen Anstrengungen nur auf nur einen Pfad, auf ein Ziel auszurichten. Zu dem göttlichen, in der sich neu ausrichtenden Qualität des Lebens, voller Werte des Respekts, Achtung und Liebe allen Wesen gegenüber und unsere Verpflichtung im Einklang der höchsten Wahrheit des Selbst.

Das kommende Jahr 2009 wird für alle harte Arbeit und Disziplin bedeuten und vielen wird die Last die zu tragen sein wird , sehr schwer fallen. Viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft stehen vor gewaltigen Veränderungen.

Was wir erleben ist ein Ausdruck der inneren mentalen Haltungen und Einstellungen, die in der Manifestation unserer Kultur zum Ausdruck kommen. Ein radikaler Wechsel unserer Denk-, und Lebensweise hin zu neuen, ganzheitlichen Werten ist wichtig. Wie die inneren Zustände des Geistes von Stress, Verspannung und Negativität befreit werden können, ist durch unzählige positiven Erfahrungen und tausende wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten 40 Jahren im Umgang mit Meditations,- und Yogapraktiken im Westen bekannt.

Auch hieran erinnert dieses Diwalifest und rüttelt auf zu einem Umdenken.

Entzünde eine Kerze und vertreibe die Dunkelheit.

Darin liegt eine unendliche die Kraft die uns durch Paramatma gegeben wird. Doch aus großer Kraft folgt große Verantwortung, die der Mensch erkennen muss.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie wichtig unsere Gedanken und inneren Zustände sind, dnn durch die Kraft unseres Denkens, sind wir in der Lage vieles zu erschaffen oder zu zerstören.

Im Leben der Menschen
spielt sich ab,
was sich abspielt
im Leben der Menschen,
weil es sich abspielt
im Geist der Menschen.

Was passiert, ist, was wir denken, dass passiert, und was passieren wird, ist, was wir denken, dass passieren wird.
In diesem tieferen Sinn sollte Diwali, Fest des Lichts verstanden und begangen werden, sonst ist es nur ein weiteres, oberflächliches Fest ohne schöpferische Wirkung.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Dienstag, den 28. Oktober. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2008

Happy Diwali

Joachim F. NUSCH

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Guru Poornimafest 2008

Herzliche Grüße und Glückwünsche zum

Guru Poornimafest 2008  

  

Aum purnamadah purnamidam – purnat purnamudachyate – purnasya purnamadaya – purnameva vashishyate

Aum. Dieses ist unendlich. Jenes ist unendlich. Aus dem Unentlichen wird das Unendliche manifest. Wenn man das Unendliche vom Unendlichen wegnimmt, bleibt immer noch das Unendliche übrig.

Guru Poornima ist der Vollmond des Lehrers. Er ist der wichtigse Vollmond des Jahres und findet immer im Juli statt. Guru ist die Bezeichnung für die fortgeschrittenen Weisen, die auf dem Pfad der seelischen Weiterentwicklung höchste Ebenen realisiert haben und das Wissen, um den evolutionären Weg der Seele erfolgreich zu beschreiten, für nachkommende Generationen aufbewahren und an sie weiter geben.

In allen Kulturen wurden spirituelle Lehrer, Meister oder Mentoren respektvoll geachtet. Indien, als Land des Vedas und der yogischen Disziplinen, ehrt mit dem Guru Poornimafest, die Tradition der erleuchteten Lehrer, die dieses Land seit alters hervorgebracht hat.

Es ist eine wertvolle und sensible Zeitphase in der der persönliche Meister die höchste Kapazität besitzt, seinen Schülern höhere Ebenen von Bewusstsein zu vermitteln und besondere Wahrnehmungskanäle zu öffnen.

Die Beziehung zwischen Meister und Schüler ist sehr eng. Sie besitzt eine übergeordnete Macht, die höher einzuschätzen ist als jede andere menschliche Beziehung. Sie geht weit über das bestehende Leben hinaus und verbindet unendliche Existenzen.

Dieser Lehrer, der Einblicke in Ebenen der Wahrheit besitzt, die dem normalen Menschen verborgen sind, erweckt im Schüler die inneren Quellen der Wahrheit und des Wissen. Er ist der Fährmann, er ist Atman, der den Schüler von der Ignoranz zur Erleuchtung führt. Er bringt das Licht in die Dunkelheit und entzündet das Feuer der Weisheit.

„Alles ist vorhanden im Atma. Es muß intellektuell untersucht, entschieden und zu einer lebendigen Realität gemacht werden. Und dies bedeutet Leben nach dieser einen Verordnung des Vedischen Wissens: Atma va are Drashtavyah Shrotavyah Mantavyah Nididhyasitavyah: Atma va are Shrotavyah: ‚Der Atma ist wert, daß man von ihm hört.‘ Wir erfahrn  vom Atma durch die Verkörperung des Atma, die Verkörperung von Brahm, Guru Dev. Atma va are drashtavyah: ‚wir sehen es. Wir sehen das Ungesehene, begreifen es intellektuell. ‚ Atma va are drashtavyah shrotavyah mantavyah: wir kommen hinab zu dieser Ebene der Sinne und der Ebene des Geistes, Mantavyah. Nididhyasitavyah, und der Ebene des Intellekts, wo man unterscheiden und entscheiden kann; und der Ebene des Seins, wo man sich zu Aham Vishvam, ‚Ich bin das Vishva, Ich bin das Universum.‘ emporhebt“

All dies kommt von einem Wort Guru Devs, Pashya, ‚Sieh‘

„[Es ist] solch ein wunderschöner Fluß des Wissens und woher kommt all dies? Von einem belehrenden Wort Guru Devs. Welches ist diese Ein-Wort-Belehrung Guru Devs? Pashya, Pashya, Pashya. Nur gerade dieses eine Wort. Pashya bedeutet Sieh, Sieh, Sieh. ‚Pashya, Pashya, Pashya: Daß Brahm nicht weit weg ist; [er ist] nicht vor der Sicht verborgen. Pashya ist unmanifestiert, aber man sieht es, man sieht es.‘

‚Pashya me yogam aishvaram. Dies ist, was Lord Krishna [in der Bhagavad-Gita] sagte, Pashya me yogam aishvaram: Erblicke meine Würde des Brahm. „Pashya me yogam aishvaram, sieh meine Göttlichkeit, sieh meine Großartigkeit, sieh meine Seelengröße, sieh meine Wirklichkeit.“ Pashy, Pashya, Pashya.

Weil es allgegenwärtig ist, allwissend, ist es überall; es ist selbstbezüglich, überall, und daher muß man nur sehen, nur sehen. Guru Dev sagt ‚Pashya, Pashya, Pashya‘. Er zeigt durch intellektuelle Kommentare über ‚A‘, ein einzelnes Ding: die unzähligen werte der Interpretation von ‚A‘. Jede Faser von ‚A‘, Ganzheit, ist Veda. Dort ist das Wissen davon. ‚Pashya, Pashya, Pashya‘.Wodurch also die Tradition der Vedischen Meister lehrt, ist sehr einfach: Eine Silbe, ein Wort um die Gesamtheit des Wissens zu erschließen. ‚Pashya, pashya, pashya, pashya‘. Schau, schau, schau. Dies ist die Ursache von Inananjana shalakayah, daher stammt die Glorie des Guru. Er gibt uns die Salbe für unsere Augen, damit wir zu sehen beginnen. Dies sind die Augen von Gyan. Gyan Shakti entfaltet sich. Gyan Shakti, Kriya Shakti, die Einheit der beiden ist in der Einfachheit der gegensätzlichen Werte ans Licht gebracht.“

Zwei einander entgegengesetzte Werte machen es, zusammengebracht, zu Brahm

„Die zwei entgegengestzten Werte machen es zusammengebracht zu Brahm. Atma, ‚A‘ und ‚Ma‘. ‚A‘ Unendlichkeit, ‚Ma‘ ist Punkt. Zwei Dinge zusammengebracht, das ist Brahm, Brahm, Brahm. Es ist etwas Wunderbares, daß man …….durch die Wellen schwimmen und über den Ozean gelangen könnte.

Wenn wir Gururbrahma gururvishnur gurudevo maheshvarah, guruh saksat param Brahma sagen, ist Guru personifiziertes Brahm, daher identifizieren wir uns selbst mit Guru Dev.

Gurur Brahmaa Gurur Vishnur
Gurur Devo Maheshwarah
Guruh Saakshaat Param Brahma
Tasmai Shree Gurave Namah

Der Guru ist der Schöpfer (Brahma), der Erhalter und Beschützer (Vishnu) und der Zerstörer (Shiva). Der Guru ist eins mit dem höchsten Absoluten (Brahman). Verehrung dem Guru.

Shri Guru Dev, Seine Göttlichkeit Brahmanand Saraswati, Jagatguru Shankaracharya von Jyotir Math, Himalaya, Quelle der vollständigen Vedischen Weisheit des Naturgesetzes.

http://de.youtube.com/watch?v=Oxh2Txy9_C4&feature=related

Die nachfolgenden Mantren helfen uns mit der Energie des Gurus zu verbinden. Meditiere mit dem Shakti Gayatri Mantra, Sky Mantra, und Mahakali Gebet, jeweils für 15 Minuten während der kommenden 3 Tage. Jede Zeit ist möglich. Am Morgen, am Mittag, Nachmittag oder Abend. Getrennt,  einzeln voneinander. Oder zusammenhängend über einen Zeitraum von ca 45 Minuten. Öffne während der Meditation dein Herz und denke an den eigenen Meister, verbinde dich mit der Energie des Guru ParambrahmaJai Guru Dev     

 

Shakti Gayatri Mantra

Om Aim Aim Aim

Kleem Kleem Kleem
Saoum Saoum Saoum
Bhur Bhuva Suvaha
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yo Naha Prachodayat

Sky Mantra

Om Lingastakam Needum Punyam
Yaha Patey Shiva Sani-dhow
Shiva Loka Mavapnoti
Shivayna Saha Mogatay

Mahakali Mantra

Om Hreem Hessraim Hreem
(Om) Dheem Dheem Kleem Kleem Saoum Saoum
Maha Agni Swarupa Nyena-namaha
Om Kluum Dhluum Jam Kanaka Durgamba
(Om) Kluum Dhluum Jam Hum Kanaka Durgamba
Durga Devi Prasanam
Om ‘m’ Ya Ma Taa Raa Ja Baa Na Sa La Gam
Mama Mama Mama
Atma Atma Atma
Raksha Raksha Rakshamam

Herz-lich(t)e Grüße

Joachim F. NUSH

GANUSCH

Makara Sankranti – Sonnentransit in Steinbock

Sankranti bedeutet, von einem Platz zu einen anderen Platz gehen (um sich zu ändern einen neuen Standort oder Standpunkt einnehmen).

Es bedeutet auch, dass man jemand oder etwas anderen trifft und begegnet. Die Zeit, wenn die Sonnenbewegung von einem Sternbild zu einen anderen wechselt wird als Sankranti bezeichnet.

Makara ist das Zeichen des Steinbocks. In wiederkehrendem Rhythmus, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt, feiert man nach dem vedischen Kalender Makar Sankrati

Das Sankrati Fest, dann wenn die Sonne ein neues Zeichen besucht, ein Zeichenwechsel stattfindet, wird in Indien gefeiert. Man schenkt der damit verbundenen Zeitqualität besondere Achtung.

Das Makar Sankrantifest ist jedoch das wichtigste und größte dieser Feiern, weil dann die Sonne aufhört, von der Erde, der nördlichen Hemisphäre, abzurücken, und Uttarayana oder den nördlichen Kurs beginnt und somit die Sonne wieder näher zur Erde kommt und längere und wärmere Tage verspricht.

Im nördlichen Indien wird dieser Tag als der kälteste Tag des Jahres betrachtet.

Makara Sankrani ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Die Menschen der Antike fanden, dass die Sonne auf ihrer südlichen Wanderung sich von ihnen entfernte und sie weniger von ihrer spendenden Kraft und Energie erhielten. Somit ist dies ein besonderer Tag und wird groß gefeiert. Die freudige Rückkehr der Sonne wird mit Gebeten und Glückwünschen geehrt.

Die Sonne ist göttliches Licht und Weisheit. Sie symbolisiert die Kraft und Macht des lebenden Gottes.

Makara Sankranti bedeutet, dass die Zeit der Fehlleitungen vorüber ist, wir uns von der Finsternis der Illusion in der wir leben abwenden sollten und beginnen freudig das innere Licht der Erkenntnis heller und heller scheinen zu lassen.

Wir sollten von nun an beginnen, in dem Maße wie das Licht der Sonne Tag für Tag heller wird, stetig in Reinheit, der Weisheit und Erkenntnis zu wachsen.

Der Zeichenwechsel der Sonne vom Schützen in den Steinbock, wird in den verschiedenen Gebieten Indiens unterschiedlich gefeiert.

Unter den Tamilen wird Makara Sankranti „Pongal“ genannt, für die es auch das Neujahr herbeiführt.

Der Tag beginnt mit Surya Pongal, der Sonnen-Anbetung und mit Pujas für den Sonnengott. Nach dem ersten Bad werden neue Kleider angezogen. Das kürzlich geerntete Getreide und der Reis werden dann zum ersten Mal gekocht. Spezielle Gerichte werden zum ersten mal zubereitet und dargeboten.

Dazu werden u.a. grüne Blätter für den Wohlstand, Kurkuma für den Erfolg und die Gunst, Ingwer für das Gewürz des Lebens symbolisch verwendet.

Ein spezielles Gericht mit Namen „Sarkkarai Pongal“ wird in eigens für diesen Tag hergestellten Töpfen gekocht. Im Anschluss an die Puja-Rituale, wird aus dem „Sarkkarai Pongal“ Topf mit Zuckerrohrstöcken Essen für den Sonnengott entnommen und ihm als Dank für die reichliche Ernte angeboten.

Zuckerrohr symbolisiert mit seiner Süßigkeit das Glück und die Freude im Leben.

Ein großartiges Mittagessen wird dann im Kreis der Familienangehörigen auf unterschiedliche Art und Weise aus Idli, Dosas und Reis zubereitet und feierlich verspeist.

Einer Legende nach, hat an diesem Tag Lord Sundareshwar im Madurai Tempel ein Wunder vollbracht und in einem Steinelefanten Leben eingeatmet, der danach Zuckerrohr verspeiste

Eine Gravur dieses Ereignisses findet man im Meenakshi Tempel.

Mit diesem Monat des THAI beginnt in Tamil-Nadu die Hochzeits-Jahreszeit.

Das Lohri-Fest wird an dem Makara Sankranti Tag ebenso gefeiert. Gemäß der Bhagavad Gita offenbart sich Lord Krishna in seiner vollen Herrlichkeit während dieser Zeit.

Feuer werden in den Häusern angezündet, um symbolisch das Ende des alten Jahres zu begehen, und das Licht der hellen Sonne in den kommenden Monaten zu bringen.

Während des Pongal-, und Lohrifest, sollten wir unsere Liebe und Aufmerksamkeit den Armen, den Bedürftigen und den Tieren widmen und das Essen ehren, das wir essen.

Es ist gut, Geschenke, Geld und Kleidung zu geben. Die Energie dieses Tages sollten wir verstehen und nutzen für den Neuanfang , an dem wir von unseren vorigen Problemen Abstand nehmen und Wärme und Liebe anderen entgegen bringen und göttliches Licht in unser Leben einfließen lassen.

Joachim F. NUSCH

 

GANUSCH

 

HAPPY Diwali 2007

Diwali 2007 – Das Fest der Lichter Divali

Jahr für Jahr wird Diwali (auch Dipawali genannt), das Lichterfest ganz pracht- und stilvoll gefeiert. Anlaß dieses Festes ist das Neujahr nach dem indischen Kalender, dem Panchang.

Alle Straßen, ja selbst die Gassen werden für diesen einen besonderen Tag gereinigt. Feuerwerkskörper werden Tage vorher schon angeschafft. Viele kleine Öllampen oder Teelichter werden im ganzen Haus positioniert. So werden nicht nur die Häuser zum erleuchten gebracht, sondern auch die Metropolen Indiens wirken durch die vielen Lichter und Lampen gigantisch.

Diwali Lichterfest

Abends besuchen sich die Familien gegenseitig und beschenken sich meist mit selbst zubereiteten indischen Süßigkeiten, eine besondere Tradition Indiens. Diese positive Atmosphäre herrscht in ganz Indien.

Das Diwali-Fest dauert fünf Tage und wird in ganz Indien gefeiert. Der dritte Tag Shukla Tritiya, ist der bedeutendste Tag davon. Jeder Tag hat eine eigene Bedeutung. Das Wort „Diwali“ leitet sich aus dem Sanskrit-Wort „Deepavali“ ab. Deepa bedeutet so viel wie „Licht“ oder „Lichtschwarm“ und Vali bedeutet „Reihe“.

Es ist interessant, daß Diwali fast zur selben Zeit stattfindet wie Halloween, das am 31. Oktober zelebriert wird und in Europa traditionsgemäß ebenso mit Seelen und Toten, dem Allerheiligenfest, verbunden wird.

Traditionsgemäß gedenkt das Fest auch der Krönung des Prinzen Rama. Es heißt, daß die Hindus Ramas Rückkehr aus seiner 14-jährigen Zeit der Verbannung und Sieg über den Dämonen Ravana („Rabon“) zelebrierten. Dabei wurde das Böse vom Guten besiegt. Um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, zündeten die Menschen Lichter an, um Rama zu preisen.

Lakshmi

Eine der Göttinnen, die im Zentrum der Zeremonien steht ist Lakshmi. Sie ist die Göttin des Reichtums und des Wohlstands. Es sei der Tag, an dem Lakshmi aus dem milchigen Ozean emporgekommen sein soll, um der Welt Prosperität zu schenken.

Im Süden Indiens dagegen sehen die Menschen in Diwali einen Bezug zu Krishna, der einen Dämonen besiegt und sechzehntausend Frauen befreite, die sich in der Gefangenschaft des Dämons befanden.

Diwali ist ein hinduistischer Feiertag, der unabhängig von Kastenzuordnung von jedem Hindu gefeiert wird und symbolisiert den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.

Der Hindu an sich glaubt, daß am Neumondtag des Diwali die Seelen seiner Vorfahren sein Haus besuchen. An diesem Tag werden alte Lampen weggeworfen und neue gekauft. Der Überlieferung nach sollen nämlich neue Lampen den Seelen der Toten helfen, ihren Weg zum Himmel zu finden. In Indien betrachtet man Diwali als Erneuerung des Lebens.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Freitag, den 9. November. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

http://www.vedharma.de/index.php/Mondkalender

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Weiterführende Links in Englisch:

http://www.diwalifestival.org/

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2007

Joachim F. NUSCH

HAPPY DIWALI Tradition der Lichter, Diwali

 

Navaratri – die neun Nächte Durgas

Navaratri oder neun Nächte ist eines der wichtigsten religiösen Feste Indiens, das zweimal im Jahr von Hindus gefeiert wird; Anfang Sommer im Monat Chaitra (April/Mai) und das zweite Mal zu Winterbeginn im Monat Aswayuja (September/Oktober).

Am 12. Oktober 2007 ist der erste Tag der Feier für das Winterhalbjahr. Überall in Indien und diese wird neun Tage dauern. Während dieses Zeitraums werden fast alle Tempel sowie die Figuren der Göttinnen Lakshmi, Saraswati und besonders von Göttin Durga, die Mütter der Götter, anziehend geschmückt und von vielen Hindus besucht. Die Gläubiger werden acht Tage fasten und an jedem Tag an den verschiedenen Göttinnen beten, die Formen der heiligen Energien symbolisieren. Außerdem finden während dieser Zeit u.a. viele Hochzeiten statt, da dieses Fest als sehr glückbringend gilt. Das Fest Ram Navami markiert das Ende Navaratris, zudem wird der ehre Gott Rama von Hindus um Gesundheit und Wohlstand gebetet.

In Köln findet zu den Ferlichkeiten die Sri Sri Durga Puja statt. 17. – 21 Oktober 2007

http://www.durgapujacologne.de/

Quelle Indien Infos

60. Jahrestag der indischen Unabhängigkeit

Anläßlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Indiens, auf den ich gerne aufmerksam machen möchte und des aktuellen wichtigen Saturntransits, freue ich mich Ihnen diese Mal diesen Newsletter zu übersenden.

Heute, am 15. August 2007 feiert Indien den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der englischen Besatzung.

Auch über den wirtschaftlichen Aufschwung können sich die Inder freuen. Ein Ende des Entwicklungsprozesses ist nicht abzusehen. Indien gilt als Boomland, in das jede Firma investieren will. Doch längst drehen indische Unternehmer den Spieß um: Sie gehen weltweit auf Einkaufstour und schlucken munter westliche Konzerne. Die Expansionswelle hat gerade erst begonnen. Jedes fünfte indische Unternehmen sieht heute seine Wachstumschancen vor allem in Auslandsexpansion, heißt es in einer Studie. Sieben Jahre nach Beginn des Wirtschaftsbooms ist den führenden indischen Tycoons keine Übernahme zu teuer, kein Deal zu groß. In Indien gibt es heute 36 Dollar-Milliardäre. Die neuen Radschas, die die Marktkapitalisierung ihrer Unternehmen vervielfachen und Milliarden verdienen konnten, haben ein Ziel: Sie wollen die Welt erobern.

Abzusehen ist noch nicht, wie sich die alte indische Kultur durch diesen zunehmenden globalen Einfluß mit seiner überwiegend materialistischen Ausrichtung verändern wird. Doch in 1000den von Jahren hat es Indien immer wieder geschafft, fremden Einflüssen standzuhalten, diese zu integrieren ohne die alten Werte und Wurzeln, die im Veda gegründet sind, zu verlieren.

„SHANI“ – Saturn. Der königliche Diener. Der alte Lehrer. Er hält weitestgehend die Aufgaben für uns bereit, die unumgänglich sind und deren Bewältigung uns unausweichlich zur Demut führen.

Der Planet Saturn wird auf der spirituellen Ebene von Kurmadeva repräsentiert. „Kurma“ bedeutet auch Schildkröte und steht für Vishnu als Avatar in seiner zweiten Inkarnation. In dieser spirituellen Form erhält Vishnu das gesamte Universum. Sie steht für die Struktur und den Erhalt der Welt und gibt dem Universum seine Dauerhaftigkeit trotz seines an sich zeitweiligen Charakters. Auch der Planet Saturn verleiht den Dingen dieser Welt ihre Beständigkeit. Er repräsentiert die Zeit und bestimmt daher auch die Lebensdauer des Menschen. Menschen mit einem starken Saturn besitzen daher im Allgemeinen ein langes Leben.

Wie wirkt sich der neue Saturntransit auf unser aller Leben aus?

Was bedeutet das für unser eigenes Dasein?

Dieser Saturntransit raus aus Krebs ist vollzogen. Seit dem 16. Juli, als Shani (Saturn), der alte mächtige Lehrer, vom Krebszeichen ins Löwezeichen wanderte und nun dort bis 10. September 2009 verweilen wird.

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Der letzte Wechsel war von Zwilling zu Krebs vor 2 ½ Jahren im September 2004. Bereits im Dezember 2006 ging Saturn bis zum 10. Januar diesen Jahres ins Löwe Zeichen. Durch seine Rückläufigkeit jedoch dann wieder bis jetzt zurück ins Krebszeichen.

Saturn, der unerbittliche und gerechte Lehrer hat nun endlich seine wichtige Zeit im siderischen Krebszeichen abgeschlossen. Seit dem 16 Juli hat er seine Bewegung in das Löwezeichen (Simha) fortgesetzt. Am Nachmittag des 9. Augusts schlußendlich bewegte er sich jenseits der Position von 3° im neuen Zeichen Löwe.

Bis dahin, vom 16. Juli an bereits, befand er sich sozusagen im „Niemandland“ (Sandhi) dieses Zeichen und wußte noch nicht so recht, wie er im neuen Zeichen, was er bis Herbst 2009 besuchen wird, zu erledigen hat. Blicken Sie einmal zurück, welche Nachrichten in den letzten 5 Wochen über die Medien verbreitet wurden.

Mit Planeten im Niemandsland oder „in the gap“ sind vor allem Planeten im Sandhi gemeint, solche Planeten, die sich innerhalb des letzten Grades eines Zeichens befinden. An jedem Übergang entsteht eine Unterbrechung, das Alte ist noch nicht ganz zu Ende und das Neue hat noch nicht richtig begonnen.

Wir alle kennen dies beispielsweise vom morgendlichen Zwischenstadium zwischen Schlaf und Aufwachen. Jener kurze Zeitraum, in dem wir langsam in unser Wachbewußtsein kommen, allerdings noch sehr nahe an unseren Träumen und Empfindungen während der Nacht sind, sind symbolisch für diese Übergänge zu betrachten. Jene Momente sind gekennzeichnet von einer besonderen Qualität, die weder vergleichbar sind mit dem Schlaf- noch mit dem Wachbewußtsein. Sie bieten Möglichkeiten, die eine Ebene mit der anderen zu verbinden und gelten als die Phasen, in denen manche Menschen ganz besondere Wahrnehmungen oder Eingebungen haben, bestimmte Erkenntnisse aus dem nichts heraus plötzlich sehr klar auftauchen können. Wer hier die Technik des Samkalpa anwendet, wird durchaus Erfolg haben während des Tages oder wichtige Fundamente legen können für die Gestaltung der Zukunft.

Die zu erwartenden Ereignisse des Tages modifizieren jedoch diese Phase sehr deutlich. Steht uns ein ruhiger und angenehmer Tag bevor, so können wir diesen Übergang meist gut auskosten, während die Erwartung eines schweren oder spannenden Tages sich bereits in dieser Phase vorankündigen mag. So gesehen werden diese Momente nicht nur bestimmt von der Qualität unseres Schlafes und der zurückliegenden Nacht geprägt sein, sondern sie beinhalten auch schon eine Vorahnung des Kommenden, des zu Erwartenden.

Im Ayurveda werden alle Übergangsphasen, ganz gleich ob es sich um diese Zeiten des Tages, den Wechsel der Jahreszeiten oder der Lebensphasen als „Vata“-Phasen beurteilt. Da Vata einen Menschen immer sehr anfällig für Erkrankungen macht, ist beispielsweise in bestimmten Entwicklungsphasen im Leben oder aber auch im Wechsel der Jahreszeiten die Disposition für Erkrankungen erhöht. Deshalb sollte man in solchen Momenten inne Halten, nach „Innen“ gehen und einfach einmal das Leben etwas ruhiger angehen lassen. Entschleunigung tut dann ganz gut.

Durch den Mangel an konkret umsetzbarer Energie wurde in dem genannten Zeitraum, der Planet Saturn (Shani) und seine Wirkung auf das Allgemeinleben in Bezug auf äußeren Erfolg etwas beeinträchtigt, jedoch in Bezug auf die spirituelle Dimension eindeutig begünstigt.

Wie wir sehen konnten, standen und stehen Wetter, Feuer, Regen und Immobilienthemen in diesem Sommer an.

Alles Bereiche die Saturn im Zeichen des königlichen Zeichen Löwe bedient und seine Arbeit im Verlauf der nächsten 2 Jahren derart fortsetzen wird, daß politische, wirtschaftliche und religiöse Strukturen ins Wanken kommen. Die Werte und Machtverhältnisse unserer Zeit werden ernsthaft in Frage gestellt. Die Themen der vergangenen 2 ½ Jahre, seit Mai 2005, bezogen sich zu einem hohen Maße auf emotionale und familiäre Themen. Saturns Durchgang durch das Zeichen Krebs hat eindeutig eine „emotionale Inventur“ gefördert und die möglicherweise verdrängten und eher unangenehmen Themen zutage befördert. Die kommenden zwei Jahre haben nun mit sehr weltpolitischen und wirtschaftlichen Themen zu tun, sowohl global wie auch familiär, die ans Licht gebracht und bearbeitet werden.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um kurz zu reflektieren, welche Themen auf verschiedenen Ebenen angesprochen wurden und inwieweit die in Indien anzutreffende Redensart stimmt, daß „Saturn am Schluß noch einmal zubeißt“.


Alle Diejenigen unter Ihnen, die den Mond in Krebs oder Zwillinge haben oder den Aszendenten (Lagna) in Krebs (Karka) könnten sicherlich an dieser Stelle einen persönlichen Beitrag liefern, der das soeben Gesagte illustrieren würde.

Da Saturn die Macht der Veränderung mit sich bringt, ein Feind der Sonne und des Mondes ist, bringt er weiterhin schwierige zwei Jahre mit sich, in denen es um harte Arbeit geht, um die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten.

Saturn ist ein Diener. Er ist der Planet der über Karma und Zeit herrscht.

Saturn nutzt die Begrenzung, Disziplin, Hindernisse, Verzögerung, Melancholie, Depression und Ängste, um uns auf einen klareren, einfacheren und spirituelleren Weg zu bringen.

Er fordert von uns enormes Durchhaltevermögen, ein Überdenken unserer materielle Werte und mechanisch mathematischen Weltanschauung. Wir sollen lernen, in unserer Lebenszeit uns auf wesentliche Dinge zu Konzentrieren, die für die Gesellschaft, die Evolution und unseren Planeten notwendig sind. Er fördert asketisches Verhalten und harte Arbeit.

Äußerlich steht Shani für genügsame Menschen, die nur einen niedrigen Lebensstandard erwarten: Dienstleister, Arbeiter, Menschen, die körperliche Arbeit verrichten, Reinigungspersonal, Menschen, die sich lange ihrem Beruf widmen, sehr verantwortliche und engagierte Menschen. Shani steht auch für Menschen, die sehr introvertiert sind oder abseits der Öffentlichkeit arbeiten: Forscher, Einsiedler und Mönche.

Darüber hinaus bringt er seinen Einfluß auf Steine, (man beachte die Brückeneinstürze der letzten zwei Wochen) Immobilien, Schulden und Kredite, Landwirtschaft und Wälder, Stahl und Eisen,

Körperlich bezieht sich Shani auf jene Körperteile, die wichtig sind um Bewegung zu

kontrollieren. Wo Surya für Knochen steht, repräsentiert Shani die Gelenke, Zähne, und Zahnfleisch, Sehnen und Muskeln, die das Skelett in einer bestimmten Bandbreite von Bewegungen halten. Shani beeinflußt auch den körperlichen Aspekt des Nervensystems, bringt nervliche sowie Herzprobleme mit sich, Rheuma und Asthma.

Innerlich bezieht sich Shani auf Charakterzüge und Fähigkeiten, die mit überdauernden Werten verbunden sind: Verantwortung, Engagement, die Fähigkeit mit Kummer umgehen zu können, Stabilität und Langlebigkeit.

Eigenschaften, die von Shani repräsentiert werden: langsam aber gleichmäßig,

verantwortungsvoll, kalt, zurückgezogen, bescheiden, eingeschränkt, ungebunden, schmutzig, dunkel, alt.

Aspekte, die von Shani repräsentiert werden: Die Teile, die am weitesten vom Innersten entfernt sind, die wesentlich für körperliche Langlebigkeit sind, die am wenigsten attraktiven Körperteile, die auf lange Sicht ihren Nutzen haben und Dinge die mit Tod und Trennung verwandt sind.

Um den kritischen Kräften von Saturn entgegen zu wirken, ist es wichtig das Licht Jupiters (Guru oder Brihaspati) zu stärken. Er ist in seinem Wirken das Gegenteil von Saturn und um ein vielfaches anmutiger und weicher.

Jupiter vermag uns als Berater die Weisheit zugeben, die bei der Umstrukturierung des Lebens notwendig ist.

Der Guru-Planet oder der Planet des spirituellen Lehrers, gibt Einsichten in die Zusammenhänge des Kosmos und der Geschehnisse auf Erden. Er schenkt uns Kreativität, Glück, die religiösen Prinzipien, Freude und Spaß, was man von Saturn nicht gerade behaupten kann. Jupiter beschützt unsere Kinder und den männlichen Ehepartner

Jupiter (Guru) repräsentiert Glück, Optimismus, spirituelles Wachstum, Intelligenz, Lernen, insbesondere die Fähigkeit, größere Zusammenhänge zu erkennen, Wortgewandtheit, die Fähigkeit, zu wachsen und fortzuschreiten.

Fröhlichkeit, Optimismus, Ausdehnung, Wortgewandtheit, Intelligenz, Bildung, Spiritualität, Größe sind seine Attribute.

Es kommt auf die richtige Mischung an, auf das Gleichgewischt zwischen diesen beiden Kräften in unserm Leben.

Insbesondere bei den Menschen, deren Saturn und / oder Sonne (Surya) im Geburtshoroskop, (Janama Kundali) im Löwezeichen oder im Lagna (Aszendenten) steht oder über eines Ihrer 4 Kendra Häuser, die sogenannten Lakshmi Häuser geht, (Eckhäuser 1,4,7 und 10) bedeuten diese kommenden zwei Jahre eine enorme karmische Veränderung und Transformation.

Lassen Sie sich diese Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch näher erläutern, wenn diese Faktoren zutreffen.

Wie auch immer sich in den kommenden zwei Jahren die Mächte der Planeten in Ihrem Leben auswirken, hängt natürlich von Ihrem ganz persönlichen Geburtszeitpunkt ab und Ihrem Lagna (Aszendenten und Nakshatra (Mondzeichen).

Ich analysiere und bewerte Ihnen aus Sicht der vedischen Astrologie ganz genau die gegebenen Einflüsse auf Ihr Leben, auf Ihre Gesundheit, Ihre Familie oder Ihren Beruf. Vorbeugend sollte man immer wissen, wo man im Leben steht, um eventuelle Warnsignale zu analysieren und die richtige Haltung und Handlungsweise einzunehmen.

Lassen Sie sich erläutern, welche Themen und Lebensbereiche durch diesen Transit betroffen sind und wie Sie damit besser zurecht kommen.

Rufen Sie gleich an oder schicken Sie mir ein Email, um bei Wunsch einen passenden Beratungstermin mit mir zu vereinbaren.

Termine / Seminare /Workshops

Jyotish Seminar im Herbst 2007

JYOTIR VIDYA 1

Meine innere Sternenkarte

Einführung

Vom 12. – 15. Oktober findet in Hattingen das Basisseminar JYOTIR VIDYA I an.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene eignet sich dieses Seminar ausgezeichnet, sich mit den Grundkenntnissen der vedischen Astrologie (Jyotish) zu beschäftigen oder diese zu vertiefen.

Wer mehr anhand seines eigenen Horoskops (Janmakundali) über sich selbst erfahren möchte, oder Jyotish zu einer gelebten Realität im Alltag machen möchte, sich von den Kräften und Strömungen des Universums führen und das innere Licht entfalten möchte, sollte dieses Seminar unbedingt buchen.. Weitere Einzelheiten erhalten Sie bei Interesse gerne per Email.

Verbindliche Anmeldefrist für die Teilnahme ist der 30. September 2007.

Weitere Termine sende ich Ihnen auf Wunsch gerne per Email zu.

Indien im TV – Fernsehprogramme:

15.08.2007 13:45 14:15 – Phoenix
Rasantes Wachstum – Hightech aus Asien IndienFernsehprogramm

15.08.2007 14:15 14:45 – Phoenix
Das Wachstum steigt – die Armut bleibt Braucht Indien noch EntwicklungshilfeFernsehprogramm

15.08.2007 20:15 21:00 – EinsExtra
Asien-Express – Indien: Abenteuer der WidersprücheFernsehprogramm

16.08.2007 00:35 03:10 – ARD
Reise nach IndienFernsehprogramm

16.08.2007 08:45 09:00 – EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Die Felsentempel von Mahabalipuram, IndienFernsehprogramm

16.08.2007 15:30 16:15 – 3sat
Indien unaufhaltsam Ein Milliardenvolk bricht aufFernsehprogramm

16.08.2007 16:15 17:00 – 3Sat
Indien unaufhaltsam – Gandhis Erben als Global PlayerFernsehprogramm

17.08.2007 04:15 05:00 – ZDF
Wunderbare Welt Märchenhochzeit in Rajasthan – Trauung auf IndischFernsehprogramm

18.08.2007 11:15 12:00 – arte
Die großen Sportduelle – Hockey: Indien / PakistanFernsehprogramm

18.08.2007 21:45 22:00 – EinsExtra
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Die Felsentempel von Mahabalipuram, IndienFernsehprogramm

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Besuchen Sie auch unseren vedischen Mondkalender im Internet unter:

http://www.vedharma.de/index.php/Jahreskalender

Alles Gute für Sie und herzliche Grüße

GANUSCH

 

Am Fließ 21

D – 50181 Bedburg-Kirchherten / Köln

www.jyotishi.de

www.ganusch.com

 

VEDHARMA, Institut für vedische Lebensweise

 

http://www.vedharma.de/

 

 

Info Tel.: 0180 5684375935 (12c/Min) /

Mobil: +49 (0) 172 4612138

Auslandsanrufe: +49 2463 997366

Beratungstelefon: +49 2463 997367

 

Skype: jnusch

 

Fax : +49 (0) 2463 9936337

http://www.skype.com/go/joinskypeprime?call&skypename=jnusch

Jyotish, die Wissenschaft vom Licht und die wahre Lebenskunst

Geburtshoroskope, Zukunfts-, Lebens-, und Unternehmensplanung, Vorträge, Seminare, Coaching,

Jyotir-Veda-Meditationskurse, Vastu, Sthapatya Veda (vedische Lehre der Raumenergie und Architektur)

Neumond zum Neujahr – Happy 2007

Happy Newyear – Ein glückliches neues Jahr.

30. Tithi. AMAVASYA – NEUMOND

Tithi-Herrscher: Shiva

Ein energetisch schwacher Tag. Vorsicht ist geboten. Gut für innere Arbeit.

Der Neumondtag bezeichnet das Ende des voran gegangenen Neumond-Monats. Das eigene Licht des Mondes, was durch die Sonne empfangen wird, verschwindet gänzlich und wird durch die Sonne selbst verdunkelt.

Beide Lichter vereinen sich für den Bruchteil eines stillen und mystischen Moments. Es herrscht Stille, beklemmende und unheimliche Energie. Wenn wir dir Tierwelt beobachten, können wir die subtile, labile Emotionalität sehr schön beobachten. Beunruhigung und Beängstigung herrscht vor.

Da der Mensch aus über 70% Wasser besteht, ist anzunehmen, dass er dem Einfluss des Mondes genauso ausgesetzt ist wie das Meer. Heute verbrennt die Sonne den Mond. Schnell werden Gefühle verletzt, Dinge falsch verstanden oder interpretiert. Altes geht kaputt, damit das Neue entstehen kann.

Ob Beziehungen oder nur alte Möbel oder Fahrzeuge. Das letzte was zusammen hielt, löst sich und bricht ab. Jede Form von Elastizität, von Anpassungsfähigkeit oder Kompromisslösung wird in Frage gestellt und unter schwerste Prüfungen gestellt.

Es ist der Tag des Todes, der Besinnung auf den Kern, ein Tag der Ruhe, an dem man sich besser zurückziehen sollte.

Bei Neumond erhalten die Selbstheilungskräfte neuen Auftrieb die Regenerationskraft des Körpers wird gestärkt. Deshalb ist es ein guter Tag Entgiftungskuren zu machen. Aktivität nach Außen kann auf Schwierigkeiten stoßen, heute nicht Streiten, keine wichtige Entscheidungen treffen und keine größere Reisen beginnen.

An Neumond ereignen sich mehr Unfälle als an anderen Mondtagen.Der Neumondtag war in allen Kulturen ein besonders heiliger Tag und wurde für die Bestimmung vieler kultischer Termine und Opferhandlungen genutzt.

In Indien feiert man im März, wenn der Neumond in den Fischen steht, den spirituellen Neujahrstag, Dann beginnt gleichzeitig das Navararti Fest, das in weiten Teilen Indiens ausgiebig gefeiert wird.

Es gibt vielerlei unterschiedliche Bräuche, die in Indien zu diesem Neujahrsfest abgehalten werden. Überall werden Pujas und Yagyas durchgeführt, um die Gunst der Göttinnen für das neue Jahr zu erhalten und die damit verbundenen Naturgesetze positiv zu beeinflussen.

Dennoch basieren die Feierlichkeiten historisch auf den Mythen und Geschichten der weiblichen Gottheiten. In den ersten drei Tagen wird traditionell Durga angebetet, dann drei Tage lang Lakshmi und die letzten drei Tage werden Saraswati gewidmet.

Saraswati, der Göttin der Weisheit und der Kunst zu Ehren, wird am 5. Tag des neuen Jahres eine besondere Zeremonie abgehalten. Bücher werden zusammengetragen und ein Licht wird angezündet und dann wird Saraswati angerufen und um ihren Segen gebeten.

Die Bedeutung des Mondes spiegelt sich in allen Kulturen wider. So wird bei uns Ostern immer am ersten Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond gefeiert. Auch in Asien richten sich viele traditionelle Feste nach dem Mondkalender, wie z. B. das Vesakh- Fest, das bei Maivollmond gefeiert wird und die Geburt Buddhas anzeigt.

Andere Überlieferungen zum Neumond besagen: Im „leeren” Monde soll man Hühner und Gänse nicht brüten lassen, weil es da viele leere Eier im Nest hat oder die ausgebrüteten Gänsel blind würden. (n. d. „Magisch-sympathetischen Hausschatz”, in: Das sechste und siebente Buch Mosis, 132)

Die Spartaner sollen es 490 v. abgelehnt haben, an einem Neumond in die Schlacht ziehen. Also siegten die Griechen bei Marathon ohne die Spartaner über die Perser.

Noch bei den Römern begann jeweils am Neumond ein neuer Monat

„wer im neumond sein geld zählt, hat nie mangel daran&148; (GRIMM, A. 219).

Der Sage nach geht am Bödenteich zwischen Horst und Elmshorn (Holstein, Norddeutschland) seit hunderten von Jahren ein verwunschener Prinz um. Dieser hatte einst einen Meineid geschworen und muss darum in Neumondmondnächten als lange feurige Gestalt mit brennendem Kopf und einem Spinnrad unter dem Arm dort leiden. (n. MÜLLENHOFF, Nr. 292, in: HUBRICH-MESSOW, 178)

Aus der Beobachtung des Wetters zum Neumond konnte man feststellen:„Der Neumond macht das Wetter” oder „neuer Mond neues Wetter”.

Die Sage vom Neumond Eine Geschichte der indischen Sagenwelt.

Den Einfluss des Mondes auf unser Leben haben vor allem die Bauern entdeckt und Regeln formuliert:

Wann ist die beste Zeit zur Saat? Wann ist die beste Erntezeit? u.s.w.. Vieles von diesen alten Weisheiten geht heute in unserer schnelllebigen, Hochtechnisierten Zeit verloren. Daher ist es uns ein Anliegen die Bedeutung des Mondes für den Menschen in Erinnerung zu rufen und insbesondere den indischen Mondkalender bekannter zu machen.

Er hält viel Ratschläge für unser Leben bereit, ob wir materiell oder spirituell orientiert sind, denn anhand des Mondkalenders können wir die Qualitäten der Zeit und die damit verbundenen Energien ersehen und erfühlen, die uns während eines Mondmonats begleiten.

Nicht nur die alten Inder sondern auch die Ägypter wussten um die richtige Zeitqualität, denn sie richteten sich vor allem nach dem Mondkalender. Für sie gab es für alles den richtigen Zeitpunkt, denn der richtige Zeitpunkt kann wesentlich zum Gelingen einer Sache beitragen.

Ein spannendes Abenteuer, für diejenigen die offen sind, für ein neues multidimensionales Weltbild, was den Kosmos und die Naturgesetze nicht ausschließt.
Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 360° – 0°

Klicken Sie hier, um den gesamten Mondkalender für das laufende Jahr online abzurufen.

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Lernen Sie sich und Ihren Lebensweg besser kennen.

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Holifest

Indien im Farbenrausch: Holi lockt jung und alt auf die Straßen

Gerade ist der Karneval in Rheinland, Venedig und Brasilien vorbei, da lockt das nächste farbenfrohe Fest die Menschen auf die Straßen – diesmal in Indien. Holi heißt das Frühlingsfest, das am 3. und 4. März in einer ausgelassenen Farbenschlacht und zahlreichen Prozessionen gipfelt.

 

 

 

Einst wollte ein König seinen Sohn Prinz Prahlada zum Glauben an die Dämonen bekehren, weil er selbst Sohn eines Dämons war. Prahlada aber verehrte weiterhin die hinduistische Gottheit Vishnu. Da griff der König zu einer List: Seine Schwester, die Dämonin Holika, die durch besondere Kräfte vor dem Feuer geschützt war, sollte mit Prahlada ins Feuer steigen, damit er verbrannt wird. Vishnu kam dem Jungen zur Hilfe und schützte ihn vor den Flammen, während Holika im Feuer umkam.

Dies ist die bekannteste der vielen Legenden, die den Ursprung des indischen Festes begründen. Sie wird zu Holi vielerorts aufgeführt und symbolisiert den Triumph des Guten über das Böse. Am ersten Tag werden deshalb in Erinnerung an die Vernichtung der Dämonin im ganzen Land Feuer entzündet, in denen Holika-Puppen aus Stroh verbrannt werden.

Jedes Jahr im Februar/ März, fiebert Indien dem fröhlichen Fest entgegen. Bis zu zehn Tage dauern die Feierlichkeiten, begleitet von „Holi-ho!“-Rufen und Holi-Liedern. Fünf Tage nach Vollmond ist Rangapancami (Ranga= Farbe). An diesem Tag strömen die Menschen auf die Straßen, malen sich an Gesicht und Körper bunt an oder bewerfen sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser. Unterschiede zwischen angesehenen Persönlichkeiten, Beamten oder den eigenen Nachbarn werden dabei nicht gemacht. Wie im Karneval werden auch hier Politiker und Prominente zum Narren gehalten.
Grenzen zwischen arm und reich, jung und alt, zwischen Kastenzugehörigkeit, Geschlecht und gesellschaftlichem Status sind an diesen Tagen außer Kraft gesetzt.
Kinder tanzen durch die Straßen und spielen den Passanten Streiche. Sie erinnern damit an die Späße des kleinen Krishnas, der als die achte Inkarnation von Vishnu verehrt wird.

Von allen indischen Festen ist Holi (auch Phagwah, Dol Yatra oder Kamadahana) das farbenprächtigste und populärste. In vielen Städten finden an Holi Prozessionen und Tanz statt. Die Luft ist dann erfüllt von bunten Wolken aus Puder und Gesängen.

Am Mittag hat das verrückte Treiben ein jähes Ende und die Menschen begeben sich zu den Flüssen oder ins eigene Bad, waschen sich die Farbe vom Körper, verbringen den Rest des Tages in entspannter Atmosphäre und erfreuen sich an süßen Naschereien.

Wie bei vielen hinduistische Festen spielen neben den religiösen und sozialen Hintergründen auch Hygiene und Gesundheit eine Rolle. Während der Festtage werden die Häuser geputzt und der Unrat wird verbrannt. Auf diese Weise werden gleichzeitig Krankheitserreger vernichtet und die hygienische Bedingungen in Dörfern und Städten verbessert.

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