Atri: Schöpfer der vedischen Astrologie
Joachim Nusch über Atri, den Schöpfer der vedischen Astrologie
Atri ist eine bedeutende Persönlichkeit in der vedischen Astrologie. Er wird in den vedischen Schriften als einer der sieben Weisen oder Saptarishis erwähnt, die als große Seher und Gelehrte im alten Indien verehrt wurden. Atri wird auch als der Schöpfer der vedischen Astrologie angesehen und seine Lehren und Weisheiten haben bis heute große Bedeutung in der Astrologie und Spiritualität.
In der vedischen Astrologie wird Atri als einer der sieben großen Rishis oder Weisen erwähnt, die den vedischen Texten zugeschrieben werden. Es gibt jedoch keine genauen historischen Aufzeichnungen über das Leben von Atri oder den anderen Rishis, da diese Texte aus einer Zeit stammen, die weit vor der Entstehung schriftlicher Aufzeichnungen liegt. Es wird angenommen, dass Atri in einem sehr fernen Zeitalter gelebt hat, möglicherweise vor mehreren tausend Jahren. Es ist jedoch schwierig, ein genaues Datum oder Jahrhundert für sein Leben festzulegen.
Die vedische Astrologie oder Jyotish hat ihren Ursprung in der indischen Kultur und Tradition. Sie basiert auf den Lehren der Veden und anderen alten Texten und ist eine sehr präzise Wissenschaft, die dazu dient, die Einflüsse der Himmelskörper auf das menschliche Leben zu verstehen. Atri gilt als einer der wichtigsten Lehrer dieser Wissenschaft und hat wesentlich zur Entwicklung und Verbreitung der vedischen Astrologie beigetragen.
Atri wurde in einer angesehenen Brahmanen-Familie geboren und verbrachte sein Leben damit, spirituelles Wissen zu erwerben und zu lehren. Er soll ein großer Seher gewesen sein, der durch seine Meditation und Kontemplation tiefe Einsichten in das Wesen des Universums und des menschlichen Lebens gewann. Seine Lehren waren eng mit der vedischen Astrologie und anderen Bereichen der vedischen Wissenschaften wie Ayurveda, Vedanta und Yoga verbunden.
Ein wichtiger Teil von Atris Lehren ist die Idee, dass das menschliche Leben von den Bewegungen und Positionen der Himmelskörper beeinflusst wird. Er lehrte, dass jeder Mensch bei seiner Geburt von bestimmten Planeten beeinflusst wird, die seine Persönlichkeit, seine Stärken und Schwächen und seine Lebenserfahrungen bestimmen. Diese Planeten werden als „Grahas“ bezeichnet und bilden die Grundlage der vedischen Astrologie.
Atri lehrte auch, dass die vedische Astrologie dazu dient, die Grahas und ihre Einflüsse auf das menschliche Leben zu verstehen und zu harmonisieren. Durch eine genaue Analyse des Horoskops eines Menschen können vedische Astrologen wichtige Informationen über seine Persönlichkeit, seine Talente und seine Lebenserfahrungen gewinnen. Basierend auf diesen Informationen können sie dann Ratschläge geben, wie man die Einflüsse der Grahas auf eine positive Art und Weise nutzen und mögliche Herausforderungen überwinden kann.
Atri gilt als einer der größten Lehrer der vedischen Astrologie und seine Lehren haben bis heute große Bedeutung. Sein Vermächtnis umfasst nicht nur die vedische Astrologie, sondern auch andere Bereiche der vedischen Wissenschaften wie Ayurveda und Yoga. Atris spirituelle Weisheit und seine Lehren sind heute so relevant wie vor tausenden von Jahren und haben einen tiefen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir das Universum und das menschliche Leben verstehen.
Insgesamt kann gesagt werden, dass Atri eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Verbreitung der vedischen Astrologie gespielt hat. Seine Lehren haben dazu beigetragen, dass die vedische Astrologie eine präzise und genaue Wissenschaft ist, die bis heute von vielen Menschen auf der ganzen Welt praktiziert wird.
Ungebrochne Vollendung herrscht überall
Als nun die Schöpfung neu war und alle Sterne schienen im ersten Glanze, da hielten die Götter Versammlung im Himmel und sangen: »O Bild der Vollendung! o lautere Freude!« Doch einer rief plötzlich: »Es scheint, die Kette des Lichtes zerbrach und ein Stern ging verloren!« Die Saite der goldenen Harfe zersprang, ihr Lied verstummt, und sie riefen im Schrecken: »Der verlorne Stern war der beste, er war der Ruhm aller Himmel.« Seit diesem Tag hört das Suchen nicht auf, der Schrei geht von Mund zu Mund, daß die Welt ihre einzige Freude verlor. Nur im tiefsten Schweigen der Nacht, da lächeln die Sterne und flüstern untereinander:
»Umsonst ist dies Suchen! Ungebrochne Vollendung herrscht überall.«
Rabindranath Tagore, Gitanjali
Yugas und vedische Zeitberechnung
Kommentar zur vedischen Zeitberechnung
About the Vedic Time measurement,
Den aufgeführten Zahlenmodellen kann ich nicht folgen. Sie mögen durchaus zur groben Orientierung eine Berechtigung haben: Aber mehr auch nicht. Sie sind wiederholt zu finden, z.b Bhagavad Gita Kap 8 und Surya Siddhanta und in herkömmlicher Esoterik auch repliziert, aber sie sind so nicht überprüfbar, geschweige denn gesichert.
In dem vorliegenden Text ohne Quellenangabe ist möglicherweise auch nur durch „ausschneiden und einfügen“ (cut and paste) eine Tabelle aufgenommen worden, ohne tiefere, nachhaltiger Recherche. Deshalb möchte ich an dieser Stelle zunächst auf das Copyright (ich bin VG Wort-Mitglied) meines Beitrages verweisen. Ich habe dazu bereits vor 15 Jahren einen Artikel verfasst. Nach jahrelangen Forschungen zu diesem Thema habe ich erhebliche Zweifel an den genannten Angaben und Berechnungsansätzen.
Meine Gedanken dazu habe ich in einem noch unveröffentlichten Buch zusammengetragen. Aber ich möchte an dieser Stelle einige Zeilen davon als Kommentar hinzufügen. Allerdings erhebe auch ich keinen Anspruch auf Richtigkeit. Es geht mir nur darum, die vorliegenden Fakten zu überprüfen und sich ernsthaft, verantwortlich und wissenschaftlich mit dieser wichtigen Thematik auseinander zu setzen.
Grundsätzlich ist für mich nicht geklärt, wer diese Zahlentabelle formuliert hat. Die Jahreskalkulationen sind nicht erkenntlich. Wenn Daten zu derartig großen Epochen und Altern formuliert werden, müssten wir wissen, welche Kalendersysteme als Grundlage benutzt wurden. Meist sind es westliche und keine nach dem vedischen-, siderischen- oder dem Nakshatrasystem.
Lag die siderische- oder die Sauraberechung gemäß der Surya Siddhanta zu Grunde?
Wurden Dhruva Äquatoriale Längen für die Nakshatrapositonen oder Dhruva Eklipitsche Längen benutzt?
Welche Jahreslänge wurde bei den Formeln beachtet?
* Nakshatra (359.0167Tage)
* Savana (360 Tage)
* Saura (365.2422 Tage)
* Siderisch (365.2564 Tage)
* Chandra/360 Nakshatras (364.2888 Tage)
* Lunar/360Tithis (354.36708 Tage)
Wie auch immer die Wurzeln der Zahlenwerke sind, zwischen Nakshatra und Lunar liegen in einem Jahr 4,64968 Tage Differenz. Das würde bereits in der Berechnung des Kaliyugas 2.008,661,76 Tage Abweichung ausmachen bzw 5.503 Jahre.
Ergänzend ist auch die Frage zu klären welche mathematischen Rechenregeln, benutzt wurden?
Arabische, westliche, oder vedische Mathematik auf den Grundlagen des Atharvavedas?
Beim letzten System sind aber die zugehörigen Sutras nicht alle geklärt.
Ich glaube wir kommen ganz schön ins Schwitzen, wenn wir exakte Berechnungen anstellen möchten, um die Jahresgrößen von Yugas, Mahayugas, Manvantaras, Kalpas oder sogenannten Lebensspannen von Brahma zu konkretisieren .
< 311,040,000,000,000 Jahre.
313,528,320,000,00 ??? oder
30,9,17,376,000.0000 = 9 Lakhs (Quelle Puranic Encyclopedia, Manvantaram, P 482) siehe auch Catarjuga System, Vishun Purana Part III Kap 2) und Svayambhuva Manusmritis und Kalidasha.
Ich verfolge derweil folgende These:
Zurzeit befinden wir uns möglicher Weise bereits im Dvapara-Yuga. Dem wissenschaftlichen Zeitalter voller Erfindungen, geprägt von Elektrizität, Elektronik, Physik, Mechanik und Kommunikation, welches sich langsam ins Treta-Yuga entwickelt, dem Zeitalter des Geistes und der höheren Entdeckungen.
Ich möchte jedoch anmerken, dass alleine das Dvapara-Yuga der klassischen Ansicht nach 720.000 Menschenjahre andauert während andere Texte hier 864,000 Jahre benennen. (Quelle Swami Sivananda BG. Kap 8, Seite 172)
Nach Auslegung des großen Gelehrten Sri Yukteswar gibt es auch kleinere Berechnungsgrundlagen und Werte. Demnach dauert dieses Yuga nur 2.000 Menschenjahre und hat bereits 1.700 unserer Zeitrechnung begonnen.
Demnach befinden wir uns in 2017 schon 316 Jahre im Dvapara-Yuga. Diese These vertrete ich aus meiner astrologischen Beobachtung ebenso. Unsere tägliche Erfahrung zeigt uns auch, dass wir uns in einem Pralaya oder MahaPralaya befinden. Einer Epoche der großen Transformation und Veränderung.
Beachten wir bei unseren Überlegungen auch den Unterschied zwischen julianischem und gregorianischem Kalender.
In manchen Teilen der Welt war der julianische Kalender noch weit bis ins 20. Jahrhundert gültig, im kirchlichen Bereich teilweise noch bis heute. Seit 1900 (und noch bis 2099) besteht zwischen beiden Kalendern eine Differenz von 13 Tagen, um die der julianische dem gregorianischen Kalender nachläuft.
Wenn zum Beispiel laut dem gregorianischen Kalender der 7. Januar ist, dann hat man laut dem julianischen erst den 25. Dezember (daher liegt auf dem 7. Januar gregorianischen Stils das Weihnachtsfest vieler orthodoxer Kirchen: des Patriarchats Jerusalem, Armeniens, Russlands, Serbiens, Mazedoniens, Georgiens und der altorientalischen Kirchen der Syrer, Kopten, Eritreer, Äthiopier). (Quelle Wikipedia)
In einzelnen indischen Überlieferungen gibt es allerdings auch Hinweise, dass von „Yugas“ nur in den Smritis gesprochen wird, aber von denen in keinem der Srutis gesprochen wird.
| Smriti „was erinnert wird“) ist die Bezeichnung eines Kanons der hinduistischen Literatur. Smritis haben nur insofern Autorität im Hinduismus, als sie mit den Shrutis, den früheren, primären Texten des Hinduismus übereinstimmen. Diese haben einen höheren Stellenwert, da die Rishis, wie man die alten Weisen nennt, die Inhalte direkt „gehört“ haben sollen. Doch gelten auch die Smritis für ihre jeweiligen Anhänger oft als Offenbarungen und werden von den verschiedenen Gurus überliefert. Über die exakte Klassifikation der Smriti gibt es keinen Konsens.
Shruti (śruti, wörtl.: „das Gehörte“) bezeichnet im Hinduismus die Schriften, die die zeitlose Offenbarung berichten und daher unbedingt verbindlich sind. Sie gelten als Weisheiten, welche die Rishis (Weisen) direkt (vom Göttlichen) „gehört“ haben. Dies ist im Gegensatz zu den Smritis („das Erinnerte“) zu sehen, die „nur“ die überlieferte Tradition berichten, und daher nur verbindlich sind, wenn angenommen wird, dass sie auf Shrutis zurückgehen. Zu den Shrutis zählt der Veda, wenngleich ursprünglich nur die Mantras und die Brahmanas dazu zählten und die Upanishaden und andere Bestandteile des Veda erst später dazu gerechnet wurden.
Die Tatsache, dass die Texte mit dem höchsten Stellenwert als „gehörte“ Texte bezeichnet werden, dokumentiert die Wichtigkeit des Hörens im Vergleich zum Niederschreiben, das in Indien erst vergleichsweise spät stattfand. Die Wurzeln der indischen Überlieferungen liegen in einer oralen Tradition, die hierfür ausgefeilte mnemotechnische Methoden erfand.| Quelle Wikipedia.
Welches ‚Yuga‘ wir als bestehend betrachten, ob es Yugas gibt oder nicht, was das genaue Datum ist, erscheint somit als unwichtig und wenig relevant zur Beschreibung der Konsequenzen im Leben der Gesellschaft.
Wichtig ist zu verstehen, wie wir mir den alltäglichen Kräften umgehen und unser Leben gestalten, anstatt uns von Zeitfenstern abhängig zu machen, die in Millionen Jahren von einer friedlichen und paradiesischen Epoche oder einer imaginären Traumwelt berichten.
Wir leben jetzt, hier und heute im „Satyuga“ oder eben im „Kaliyuga“.
Zurück zur Mathematik und Historie.
In der Geschichte Indiens oder Bharats gibt es eine Vielzahl von Mythen und Überlieferungen, die eine kosmologisch überprüfbare Basis haben. Anhand von Horoskopen und der Überprüfung von astronomischen Fakten, puranischen Überlieferungen können wir Beziehungen herstellen, die uns vielleicht ermöglichen mehr über die Yugas und die enormen Zeitfenster herauszufinden.
Die Indologen haben bei ihren wissenschaftlichen Forschungen die empirischen Maßstäbe übernommen, wie sie in der westlichen Kultur auf den Gebieten der Geschichte, Anthropologie, Archäologie, Philologie und damit verwandter Disziplinen angewendet werden. Seit Beginn der indologischen Studien im 18. Jahrhundert wurde die Forschung auf jedem Gebiet immer weiterentwickelt. Dennoch stimmen die Gelehrten darin überein, dass ihre kritische Rekonstruktion über den Ursprung und das Wesen der vedischen Kultur höchst ungewiss ist.
Übereinstimmend erklären die altindischen Schriften (shastras), die vedische Literatur sei vor 5000 Jahren zu Beginn des Kali-Yugas niedergeschrieben worden, nachdem sie vorher schon viele Millionen von Jahren in der Form von shrutis (dem Gehörten) von Philosophen, Yogis und Heiligen (rishis) in langen Schülertraditionen weitergereicht wurde. Obwohl die Empiriker diese vielschichtige Gesamtheit der vedischen Kultur oft nicht berücksichtigen, räumen sie zumindest ein, die Geschichte der Menschheit sei durch diese Datierung und die weltweiten Entdeckungen neu geschrieben worden. Immerhin geht der allgemeine Trend bei der Neuschreibung der Geschichte der Menschheit dahin, die angenommenen Daten für den Beginn der modernen Zivilisation immer weiter in die Vergangenheit zurückzuverlegen.
Für gewöhnlich ist es die Archäologie, die speziell darauf ausgerichtet ist, etwas über alte Kulturen herauszufinden. Einiges, was die vedische Geschichtsschreibung erzählt, wird durch archäologische Funde bestätigt, allerdings sind die empirisch ermittelten Daten zu bruchstückhaft, um uns ein klares Bild der vedischen Zivilisation vermitteln zu können. Viele der geographischen Orte, die in den Schriften erwähnt werden, sind noch heute bekannt und viele indische Tempel werden entsprechend der Tradition Tausende von Jahren erhalten. Doch konnten diese Orte keine handfesten archäologischen Belege hervorbringen und die Ausgrabungen von Städten und Tempeln lassen keinen empirischen Schluss über den Beginn der vedischen Kultur zu.
Ein interessanter Hinweis kommt vielleicht etwas unerwartet aus dem Bereich der Astronomie.
Surya-siddhanta, Paitamahasiddhanta des Vishnudharmottara Purana und Brahmagupta-siddhanta sind drei vedische Bücher über Astronomie, in denen die Himmelskoordinaten verschiedener Sterne angeben sind.
Diese Koordinaten weichen jedoch auf den ersten Blick deutlich von den Erkenntnissen der modernen Astronomie ab. Mit Hilfe moderner Messtechniken und Berechnungen wurden die Sternenbewegungen zurückverfolgt und zeitigten ein überraschendes Ergebnis. Die in den vedischen Texten enthaltenen Koordinaten sind doch zutreffend – allerdings zu einem Zeitpunkt der Tausende von Jahren in der Vergangenheit liegt. Einige Angaben beschreiben Konstellationen, wie sie vor mehr als 50.000 Jahren am Himmel zu sehen waren.
Die westliche Archäologie beginnt in Indien im frühen 19. Jahrhundert, als die Landvermesser der East India Company viele Tempel, heilige Stätten, alte Münzen und Inschriften nicht mehr gesprochener Sprachen entdecken. Im Jahre 1830 wird das Felsedikt von Kaiser Ashoka entziffert und so datiert man den Beginn der indischen Zivilisation auf 300 v. Chr.
Erst im 20. Jahrhundert kommt neue Bewegung in die Suche nach den Wurzeln der indischen Hochkulturen, als die Forschungsexpedition des englischen Archäologen Sir John Marshall 1924 bei Mohenjo-Daro Reste einer Kultur entdeckt, die älter ist als alles, was man bisher kennt. Der Fund befindet sich im heutigen Pakistan, am westlichen Ufer des unteren Indus. Kurze Zeit später wird einige hundert Kilometer weiter nördlich bei Harappa eine weitere Stadt desselben Alters ausgegraben.
Die archäologischen Funde weisen auf eine Kultur mit gut funktionierenden sozialen Stadtgemeinschaften hin, die untereinander einen regen Handel treiben und über ein Schriftsystem verfügen. Zuerst nimmt man an, die Wurzeln dieser Kultur liege in Mesopotanien, doch die späteren Funde lassen 1998 die Archäologen Richard H. Meadow von der Harvard Universität und J. Mark Kenoyer von der Universität Wisconsin, Madison zum Schluss kommen, dass es sich um eine eigenständige Hinduzivilisation handelt, die bereits in einer Zeit etwa 3000 v. Chr. existiert hat (Geburt einer Zivilisation von Jonathan Mark Kenoyer Vizedirektor des Harappa Archaeological Research Project, erschienen beim Archaeological Institute of America, Ausgabe 51, Nr. 1, Januar/Februar 1998).
Der amerikanische Historiker Will Durant weist in seiner „Kulturgeschichte der Menschheit, Das Vermächtnis des Osten“ darauf hin, diese Hochkultur sei vermutlich bereits früher, noch entwickelter gewesen. Er schreibt: „Sonderbar genug, die untersten Schichten dieser Überreste (von Mohenjo-Daro) weisen eine höher entwickelte Kunst auf als die oberen – als ob die ältesten Lager von einer bereits Hunderte, vielleicht Tausende von Jahren alten Kultur herrührten …. Nach der Hausarchitektur, dem Siegelschnitt und der Anmut der Tonwaren zu schließen, war die Induskultur zu Beginn des dritten Jahrtausends v. Chr. der babylonischen überlegen. Aber das war eine späte Phase der indischen Kultur; sie könnte auch schon früher führend gewesen sein.“
Heute unterstreichen neue Funde, wie die versunkene Stadt „Dwarka“ und die 1,7 Mio Jahre alte Brücke zwischen Indien und Sri Lanka auf eine unermesslich große alte vedische Kultur hin, die im Ramayana mit seinem Herrscher „RAMA“ beschrieben wird.
Die heiligen Schriften Indiens berichten, wie einmal in jedem Dvapara-Yuga (also 1000 Mal im Laufe einer Weltschöpfung bis zur Weltauflösung, d.h. ca. alle 4’320’000 Jahre) ein Avatar in der Welt erscheint, um als Vyasa den Menschen die vedische Offenbarung nahezubringen. Es ist eine ewige Wiederkehr des Gleichen, das sich jedoch in mannigfaltiger Abwandlung offenbart.
„Mit weit offenem Herzen lauschte Vyasadeva den Worten seines Lehrers. Als Narada ihn schließlich wieder verließ, setzte er sich in Meditation nieder und sammelte seinen Geist vollständig im Zustand reinen Seins. Sat Chit Ananda, einem Zustand ruhevoller Wachheit innerer Fülle und Ganzheit. So verfasste er als letztes das achtzehnte Purana, das Bhagavata-Purana (Shrimad-Bhagavatam). Das Bhagavata-Purana wird auch das Aufgehen der Purana Sonne genannt. Es gilt als Vyasadevas Kommentar zum Vedanta (den Upanishaden oder vedischen Geheimlehren), deren Essenz er ja bereits in kurzen Merkworten in den Vedanta-sutras zusammengefasst hatte.
Das Shrimad-Bhagavatam beginnt mit den gleichen Worten wie das Vedanta-sutra: janmady asya yatah = Die Absolute Wahrheit ist das, von dem alles ausgeht. Doch während im Vedanta-sutra die Weisheit des Veda in kurzen Merkworten zusammengefasst ist, enthüllt nun das Shrimad-Bhagavatam diese Absoluten Wahrheit bis in ihr innerstes Wesen. „
Entsprechend einer Überlieferung aus dem alten Indien sagt man, dass Maharishi Bhrigu, einer der sieben großen Weisen (Saptarishis) und einer der 23 Prajapatis war, (Urväter der Schöpfung) die durch Brahma, (vedischer Gott der Schöpfung) erschaffen wurde.
Den großen Rishis (Seher) zur Folge ist in der gesamten Schöpfung, in unserem Universum, unserer Welt in der wir leben, alles perfekt organisiert und strukturiert. Wir verstehen nur nicht den Referenzrahmen, deshalb kommt es uns als chaotisch vor. In der Sichtweise der Rishis ist alles harmonisch und intelligent aufeinander abgestimmt, den Regeln eines inneren allmächtigen Naturgesetzes unterworfen. Innerhalb aller materiellen Manifestationen, von den Quanten, den Atomen bis zu den größten und entferntesten Galaxien entdecken wir ein gemeinsames Muster.
Maharihi Brighu war derjenige, der als erster Inhalte zur voraussagenden Astrologie zusammengestellt hatte. Er war der Verfasser der Bhrigu Samhita, ein Grundwerk der vedischen Astrologie (Jyotish) welches der Annahme nach in der vedischen Zeitepoche, dem Treta Yuga, ca. 3.000 vor Chr. entstanden sein soll.
Deshalb wird Bhrigu als der Vater der vedischen Astrologie (Jyotish) angesehen. Er ist der Sohn und ein Wunschkind Brahmas, (Manasa Putra).
Solche Daten können als Referenz für die Berechnungen der Yugas verwendet werden. Wenn sie denn stimmen. Andernfalls weitere Daten für Formeln und Algorithmen zusammenstellen.
Als Brahma die Welt erschaffen wollte, wünschte er sich einen Sohn, der ihm als Helfer zur Seite stehen sollte. Dieser Sohn ist der Sage nach Brighu, der mit Khyati, der Tochter von Daksha vermählt war.
Aus dieser Ehe kamen zwei Söhne empor, die man Dhata und Vidhata nannte. Den Geschichten der puranischen Enzyklopädie zur Folge, ist Laxmi, die Gemahlin von Vishnu, ebenso eine Tochter Brighus. Ein weiterer Sohn den Brighu hinterließ, war Shukra, der noch berühmter als sein Vater wurde. In einzelnen Traditionen wird auch der Weise Chyvana als Brighus Sohn erwähnt.
Die Nachfahren in der Linie des Weisen Bhrigu werden “Bhrigus” genannt. Sie sind die oberirdischen Sturmgötter, die das Gleichgewicht zwischen Erde und Himmel aufrechterhalten.
Je tiefer man in die vedische Philosophie und Kultur eindringt, je mehr erkennt man die metaphysischen und naturgesetzmäßigen Zusammenhänge, die einem ein umfassenderes Verständnis der vedischen Wissenschaften eröffnen.
Die Brighu Samhita gilt als eine Sammlung von mehr als 5 Millionen Horoskopen, die alle Lebensbereiche unseres Universums betrachtet und einbezieht. Dem Ergebnis tiefer Studien dieses Werkes und seiner Regeln zufolge, ist demnach das Schicksal jedes Lebewesens im Universum vorherbestimmt.
Vasistha, ein weiteres wichtiges Mitglied der Gruppe der Saptarishis, (die großen 7 Seher) die von Brahma abstammen, war Rajpurohit (ein königlicher Priester) und Rajguru (königlicher Lehrer und Ausbilder) der Suryavansha (Sonnendynastie). Vasishta war im Besitz der heiligen Kuh Kamadhenu, die Mutter aller Kühe und Nandini, ihrem Kind, was in der Lage war seinem Besitzer jeden Wunsch zu erfüllen.
Vasishta war der große Guru und Lehrer von Lord Rama im Heldenepos “Ramayana”. Die genaue Entstehungszeit des Ramayana, ist nach heutiger westlicher Auffassung und Zeitrechnung unklar. Demnach liegt sie zwischen dem 4. Jh. v. Chr. und dem 2. Jh. n. Chr. Was aber strittig ist, wegen den unterschiedlichen Kalendersystemen, da in der vedischen Zeitrechnung und Kosmologie andere Epochen und Zeitzyklen genutzt werden.
Bei diesen Zyklen kann ein Umfang zwischen 1.200 und 360.000 „Menschenjahren“ ja sogar 4.200.000 Jahre erreicht werden. (Yugas)
In den überlieferten Texten der ‚Harappa‘ spricht man von stellaren Bezügen, von Planeten und Konstellationen, die auch im Rig-Veda aufgeführt sind. Der Rig-Veda, mit seinen astronomischen Hinweisen, kann nahezu mit Sicherheit auf wenigstens 4.000 vor Chr. datiert werden.
Darin werden die Zeichen (Rashis) und Planeten (Grahas) bereits erwähnt und aufgrund der astronomischen Befunde des Harappa Textes kann man sicher sagen:
Die 12 Zeichen und die 7 Planeten finden im alten Indien (Bharat) ihren Ursprung.
Die Herkunft der indischen Urväter: Nagas, Draviden, Uiguren und Harrapa, ist jedoch nicht 100% geklärt. (Hinweise sind nur in mythologischen Überlieferungen zu finden)
Einen interessanten Hinweis zu den großen Zeitepochen, finden wir unerwartet in der Astronomie.
„Surya Siddhanta“, „Paitamaha Siddhanta“ und „Brahmagupta Siddhanta“ sind drei vedische Bücher über Astronomie, in denen die Himmelskoordinaten verschiedener Sterne angeben sind.
Diese Koordinaten weichen jedoch auf den ersten Blick deutlich von den Erkenntnissen der modernen Astronomie ab. Mit Hilfe moderner Messtechniken und Berechnungen wurden die Sternenbewegungen zurückverfolgt und zeigen ein überraschendes Ergebnis.
Die in den vedischen Texten enthaltenen Koordinaten sind doch zutreffend – allerdings zu einem Zeitpunkt der Tausende von Jahren in der Vergangenheit liegt. Einige Angaben beschreiben Konstellationen, wie sie vor mehr als 50.000 Jahren am Himmel zu sehen waren.
In bildlichen Darstellungen, sind sogar Hinweise in der „Vishnudharmottara Purana“ darüber zu finden. Können sie uns helfen, Klarheit über die Yugas zu erhalten?
Der amerikanische Historiker Will Durant weist in seiner Kulturgeschichte der Menschheit, „Das Vermächtnis des Osten“ darauf hin, dass diese Hochkultur vermutlich bereits früher existiert hat, und noch entwickelter gewesen sei.
Er schreibt: „Sonderbar genug, die untersten Schichten dieser Überreste (von Mohenjo-Daro) weisen eine höher entwickelte Kunst auf als die oberen – als ob die ältesten Lager von einer bereits Hunderte, vielleicht Tausende von Jahren alten Kultur herrührten …. Nach der Hausarchitektur, dem Siegelschnitt und der Anmut der Tonwaren zu schließen, war die Induskultur zu Beginn des dritten Jahrtausends v. Chr. der babylonischen überlegen. Aber das war eine späte Phase der indischen Kultur; sie könnte auch schon früher führend gewesen sein.“
Heute unterstreichen neue Funde, wie die versunkene Stadt „Dwarka“ und die 1,7 Mio Jahre alte Brücke zwischen Indien und Sri Lanka auf eine unermesslich große alte vedische Kultur hin, die im Ramayana mit seinem Herrscher „RAMA“ beschrieben wird.
Kommen wir zurück zu Vasishta.
Er soll um 3.500 v. Chr gelebt haben. Das beweist der Fund eines Kupferstücks mit dem Bildnis eines Menschen, der im Stil der Zeitperiode des Rigvedas gekleidet ist. Verschiedene Untersuchungen dieses Fundes, die unabhängig von 3 bedeutenden Universitäten durchgeführt wurden, belegen aufgrund einer Reihe von Tests die Richtigkeit der Datierung. Verwendet wurden für die Untersuchungen 14 verschiedene Kohlenstoffanalysen, spektroskopische Analysen, röntgenographische Analysen der Feinstruktur und Metallkunde (Metallographie).
Vasishtha wurde auch Arundhati genannt. Er hatte einen Sohn mit Namen Shakti-Muni. Shakti-Muni hatte einen Sohn mit Namen Parashara.
Parashara war derjenige, der die grundlegenden Texte vedischer Astrologie in der – Brihat Hora Sastra – zusammen trug.
Auf der Brihat Parashara Hora Shastra baut bis heute die Ausbildung der vedische Astrologischen Lehre auf.
Ein weiteres Mitglied in der Tradition vedischer Überlieferung ist Vyasa.
Vyasa, bekannt auch als Veda Vyasa, begegnet einem bei der Auseinandersetzung mit vedischer Weisheit immer wieder. Er ist der Autor des “Mahabharata”. „Die große Geschichte der Bharatas“ ist das bekannteste indische Epos.
Das Mahabharata ist das bedeutendste und umfangreichste Sanskritepos der Hindus, das von Ereignissen der Weltgeschichte bis hin zum gegenwärtigen Zeitalter berichtet.
Der bedeutende philosophische Text des Mahabharata ist die Bhagavad Gita. In ihr finden wir auch wiederholt Hinweise zu den Yugas. Sie ist nicht nur das meistgelesene, sondern auch das meist idealisierte Buch der Weltliteratur.
Von westlichen Wissenschaftlern werden die heiligen Texte sowie die Epen Ramayana und Mahabharata zumeist als mythische Erzählungen gewertet. Beide Epen wurden zwar offensichtlich in der post-vedischen Zeit geschrieben oder zumindest nach vorheriger mündlicher Überlieferung konkret festgehalten, wobei das Mahabharata das jüngere der beiden ist.
Meiner Ansicht nach spiegeln sie aber deutlich die Ereignisse der vedischen Ära tausende Jahre zuvor wider und stellen daher nicht nur die Beschreibung eines Mythos dar.
Einer Legende nach ist Ganesh, der Schreiber des Mahabharata. Diktiert wurde das Werk von Vyasa im Auftrag Brahmas. Vyasa, der Autor des Epos, empfing während einer Meditation die Eingebung zu diesem Text durch Brahma und den Auftrag, Ganesh das Epos zu diktieren. Ganesh erschien vor Brahman und erklärte sich bereit das Mahabaratha zu schreiben, aber nur unter der Voraussetzung, dass Vyasa ohne Pause diktieren würde. Vyasa erklärte sich einverstanden unter der Bedingung, dass Ganesh die Gedanken und Bedeutung erst verstanden haben muss, bevor er es niederschreibt. Dies gab Vyasa genug Zeit die Verse zu dichten.
Aus dieser Legende wird abgeleitet, dass das Mahabaratha nicht gelesen werden sollte. Vielmehr ist es wichtiger wie Ganesh die Geschichte in kleinen Teilen zu hören, um die Tiefe der Bedeutung der einzelnen Verse zu verstehen.
Interessant ist, dass Brahma den Auftrag gibt, Ganesh, der ein Sohn Shivas ist, das Epos schreiben zu lassen und Krishna, die Inkarnation Vishnus (der Erhalter) der Hauptheld dieser größten und bedeutendsten Sanskritdichtung ist. Mahabharata (der grosse Kampf) gilt als Lehrbuch des Dharmas. Ein Werk über Ethik, Rechtschaffenheit, Charakterbildung und Geistesschulung.
Vyasa ist der Sohn von Kali, einer Fischersfrau, spätere Königin Satyavati. und dem Wandermönch Parashara. Ähnlich wie in der christlichen Geschichte, empfing Kali ihren Sohn Vyasa ohne ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, als ein Geschenk Vishnus. Vyasa war der Großvater und spirituelle Lehrer der beiden Geschlechter, Kauravas und der Pandavas, um die es in der Mahabharata geht.
Die beiden Söhne, Dhritarashtra (Kauravas) und Pandu (Pandavas), wurden in das Geschlecht des Kuru Fürstenhauses adoptiert, als Söhne der königlichen Familie von Vichitravirya. Aus der ursprünglichen Linie der Pandavas, entstammt auch der Schüler Krishnas “Arjuna”.
Die ältesten schriftlich vorhandenen Texte der Mahabharata schätzt man im Westen auf ein Datum um 400 vor Chr.
Es gibt einzelne Hinweise dafür, dass es aufgrund archäologischer Funde frühere Texte gibt, datiert auf 1.100 v Chr, die in Ritzschrift und Gravuren hinterlassen sind.
Bis 700 v. Chr. zeigen Untersuchungsergebnisse die Brahmi Schrift, die weit vor 600 v. Chr angewendet wurde und dem Eisenzeitalter zugeordnet wird.
Lange vor den ersten Aufzeichnungen wurde das vedische Wissen jedoch in mündlicher Form weitergegeben.
Als Shrutis bezeichnet man in der ursprünglichen Lehrform des Vedas die Schriften, die als zeitlose Offenbarung angesehen werden und daher unbedingt verbindlich sind. Sie gelten als Weisheiten, welche die Rishis (Weisen) direkt (vom Göttlichen) „gehört“ haben.
Die Bedeutung der Veden ist auch heutzutage noch enorm. Beispielweise wurde die Tradition der vedischen Gesänge von der UNESCO in die Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.
Großes Interesse lösten die Veden auch bei deutschen Philosophen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Kant, Hegel, oder Schopenhauer aus. So schrieb Schopenhauer in Parerga und Parallipomena: „Der Upanishad ist … die Ausgeburt der höchsten menschlichen Weisheit.“
Vyasa ist eine Schlüsselfigur in den meisten Bereichen vedischer Traditionen. Er wird auch “Veda Vyasa” genannt, was so viel bedeutet wie: “Der, der die Veden zusammen getragen hat.”
Ein weiterer Name für Vyasa war Krishna Dvaipayana, der als Urheber der Fassungen des Vedas und der Ergänzungstexte, den Puranas anerkannt ist.
Wer nach intensiver Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fakten glaubt, ausreichend Grundlageninformationen zur Verfügung zu haben, um die Yugazeiten zu bestimmen, könnte mit hinreichender Zeit, finanziellen und technischen Mitteln einen großen wie unschätzbaren Beitrag für die Menschheit leisten, zur Konkretisierung dieser Frage.
(Auszüge aus meinen Texten)
© Ganusch
jyotishi.de
Die Sage vom Neumond
Es war einmal auf einer fernen, weiten Alm im Himalya. Hoch oben in den Bergen. Ein kleiner Kuhhirtenjunge weidete seine Herde und über den Bergen nahte die Abenddämmerung. Plötzlich kamen dunkle Wolken auf, der Wind erhob sich zum Sturm und es begann fürchterlich zu regnen. Eilig suchte der Junge bei einem nahe gelegenen Baum Unterschlupf vor dem eiskalten Regen. Kaum hatte er die schützende Baumkrone erreicht, packte ihn das Entsetzen. Genau vor ihm, stand plötzlich ein großes Ungeheuer. Ein Ungeheuer, wie er es vorher noch nie gesehen hatte! Es hatte die Gestalt einer Schlange und mit dem Schwanz hielt die Schlange ihre Eier fest. Sie war auf der Suche nach Nahrung für sich und ihre bald ausschlüpfende Brut. Zischelnd schaute sie mal nach rechts, dann wieder nach links, bis sie sich langsam und listig dem Hirtenjunge näherte.
Fieberhaft und Angst erfüllte, überlegte er, wie er sich verhalten sollte? Ihm war plötzlich klar geworden, das er sich versehentlich dem geheimen Versteck der großen Schlange genähert hatte. Schon oft hatte er unten im Dorf, in den Erzählungen der Alten, von ihr gehört. Fürchterliche Geschichten. Erzählungen von längst verschwundene Kinder, vermisste Bauern und Wanderer die nie mehr den Heimweg fanden. Verschwunden waren, bis ans Ende aller Tage.
Der Junge war in Todesangst und die Schlange kam immer näher! In seiner Todesangst bückte sich der Junge, griff nach einem großen Stein und warf ihn aufs Geratewohl in Richtung der großen Schlange, die blitzschnell mit ihren Kopf zur Seite zuckte.
Den einzigen Erfolg den der wehrhafte Abwehrversuch des Jungen zeigte, war, das die Eier der Schlange getroffen wurden, und zerbrachen.
Als die Schlange gewahr wurde, das alle ihre Eier zerstört waren, und ihr Nachwuchs tot, kam sie noch näher heran und zischelte wütend und Furcht erregend in das Gesicht des Hirtenjungen: „Du hast mir meine Kinder getötet! Also werde ich jetzt auch dich töten!
Kaum hatte der Hirtenjunge die Worte der Schlange vernommen, rannte er auch schon in Panik und voller Todesangst davon. In mächtigen Windungen verfolgte die Riesenschlange den Jungen und trachtete ihm nach seinem Leben. Doch so sehr sie sich auch beeilte, das Kind war immer einen Tick schneller, ohne jedoch seinen Vorsprung zu vergrößern.
Die Verfolgungsjagd dauerte bis ans Ende der Welt. Dort angekommen, versuchte der Junge zu verschnaufen. Als er jedoch sah, das die Schlange immer noch hinter ihm her war, blickte er sich eilig um und fasste einen waghalsigen Entschluss! Kurz entschlossen, sprang er vom Rand der Erde in den sich vor ihm auftuenden, leeren Luftraum. Doch die Schlange folgte ihm auch diesmal!
Da erblickte der Hirtenjunge plötzlich den Mond und bat ihn in seiner Todesangst um Hilfe! Doch auch die Schlange hatte inzwischen den Mond erreicht. Mit vor Wut blitzenden Augen erzählte sie dem Mond ihre Geschichte und von der Missetat des Hirtenjungen!
Der gute Mond verstand die Angst des Jungen nur zu gut, auch wollte er dem Hirtenbub gerne helfen! Aber er wusste nicht wie!
Also bat er sich Bedenkzeit aus und wollte sich mit seiner Schwester, der gute Sonne beraten. Der Mond und die Sonne kamen schließlich überein dem Jungen eine Geldstrafe aufzuerlegen. Eine Geldstrafe von der das Schlangenungeheuer aber nichts wissen wollte. Denn zu gerne wollte sie den Hirtenbub verschlingen. Denn egal was der Mond als Strafe für den Hirtenbub auch vorschlug, die Schlange bestand darauf den Jungen zu töten und für immer zu verschlingen!
Nachdem man so eine lange, geraume Zeit gestritten hatte, ohne jedoch eine Einigung zu erzielen, fasste der Mond schließlich einen großmütigen Entschluss. Zu sehr lag ihm das Leben des noch jungen Hirten am Herzen. Weil die Schlange auch weiterhin nicht verzichten wollte, den Jungen zu verschlingen, erbot sich plötzlich der Mond selbst dazu, anstatt des Jungen, von der Schlange verschlungen zu werden! Als er immer noch Unzufriedenheit in den Augen des Ungeheuer sah, erbot er sich zusätzlich, das die Schlange ihn nicht nur einmal, sondern jeden Monat verschlingen dürfe. Und so wie es der liebe Mond und die noch immer zeternde und vor sich her schimpfende Schlange verabredet hatten, geschah es schließlich! Denn der Hirtenbub durfte am Leben bleiben, wurde alt und hatte noch ein langes und glückliches Leben vor sich! Der Mond aber, wird seit jener Geschichte alle 29 Tage unsichtbar, denn dann hat ihn das Schlangenungeheuer wieder einmal verschlungen!
unbequem und aufrüttelnd
Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie.
Rahu im Löwen.
Bis Mitte August, erlebten wir viele Monate die durch Rahu und Jupiter (Guru) in Konjunktion im Zeichen des Löwen und der Achse zu Ketu, im Wassermann darstellten. (sieh mein Video-Blog zum Thema Guru Chandala Yoga)
http://www.jyotishi.de/guru-chandal-yoga/
Jupiter hat diese ungünstige Position verlassen und steht nun in der Jungfrau bis 12.09.2017, während Rahu, der nördliche Mondknoten weiterhin für Aufruhr im Zeichen des Löwen, dem Königshaus sorgt. Und das bis August 2017. Zeitgleich finden in der Bundesrepublik Deutschland die Bundestagswahlen statt, was jetzt schon darauf hinweist, dass es zu einer politischen Umwälzung kommen wird.
Was das für jeden persönlich bedeutet, mag er gerne durch ein direktes Gespräch mit mir erfahren, um sich auf diese Energiequalität einstellen zu können.
Ich bin ein Aufklärer und Aufrüttler. Deshalb erlaube ich es mir, ein paar Gedanken zu schreiben, über das, was ich aufgrund der kosmischen Konstellationen und den Wirkungen in unserem Alltag beobachtet habe und zu welchen Schlüssen ich gekommen bin. Der Schattenplanet Rahu spielt eine wichtige Rolle in diesem Spiel. Insbesondere dann, wenn es sich um Gruppen, Massen, Angst, globale Prozesse und Unruhe handelt. Weil diese Rahuenerige Dinge aufdeckt, die verkrustet sind und ans Tageslicht gebracht werden müssen, damit neues gedeihen kann.
Vor nicht allzu langer Zeit wurden Menschen auf dem ganzen Globus nach ihren wichtigsten privaten und beruflichen Schwierigkeiten und den drängendsten Problemen der Welt gefragt.
Die Umfrage war nicht repräsentativ. Es ging zunächst darum, herauszufinden, was Leute aus den verschiedensten Kontinenten und Berufsgruppen dazu meinten:
· Privat macht den Menschen am häufigsten Arbeitsüberlastung und berufliche Unzufriedenheit zu schaffen. Zudem haben viele Beziehungsprobleme. Eine mittlere Führungskraft aus Europa schreibt beispielsweise: »Ich bin gestresst, fühle mich ausgebrannt und habe keine Zeit und Kraft, etwas für mich zu tun.« Ein anderer sagt: »In meiner Familie herrscht Streit, das wirft mich total aus der Bahn.«
· Beruflich sind die größten Sorgenkinder fehlendes Kapital und ausbleibende Gewinne. Viele der Befragten fürchten aber auch, im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten: »Unsere hundertjährige Geschichte wird zunehmend zur Hypothek. Unsere Bedeutung schwindet von Tag zu Tag. Kreativität und Unternehmergeist haben bei uns einen viel zu geringen Stellenwert.« Aus Afrika berichtet ein Spitzenmanager: »Ich arbeitete für ein internationales Unternehmen, habe aber im letzten Jahr gekündigt. Ich konnte in dem, was ich tat, keinen Sinn mehr erkennen.«
· Auf der globalen Ebene steht die Menschheit aus Sicht der Befragten vor drei besonders wichtigen Herausforderungen: Krieg oder Terrorismus, Armut und Zerstörung der Umwelt.
Das ist eine Momentaufnahme der Ängste und Sorgen unserer Freunde und Nachbarn. Ich nehme an, dass die Antworten auch bei der nächsten Befragung nicht viel anders ausfallen, sondern sich aufgrund der zunehmenden Ängste noch klarer darstellen. All das spielt Populisten und friedensfeindlichen Gruppen zu.
Der wachsende Druck führt dazu, dass das Klima unter den Menschen rauer wird. Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der unpersönlichen Kriege, während das 21. Jahrhundert von individueller Feindseligkeit geprägt zu sein scheint. Familien streiten sich, aus Kollegen werden Rivalen, Cybermobbing greift immer weiter um sich, die Gerichte platzen aus allen Nähten und Fanatiker ermorden Unschuldige, schmeißen Bomben und gestörte laufen mit Messern durch die Züge.
Die Medien sind fest in der Hand von »Kommentatoren«, denen nichts mehr heilig ist –je gnadenloser ihre Attacken, desto größer ihr Verdienst. Die wachsende Spannung macht uns krank. »Mich irritiert zutiefst, wie all unsere Kulturen die anderen dämonisieren …Die schlimmsten Epochen der menschlichen Geschichte begannen immer mit der Ausgrenzung anderer Menschen und mündeten schließlich in gewalttätigem Extremismus«, meint die Bestsellerautorin Elizabeth Lesser.
Heute verstehen wir und in Europa insbesondre in Deutschland, nicht mehr nur als Deutsche, Türken, Polen, Griechen, Spanier, Portugiesen oder Italiener – sondern sehen und verstehen wir uns als Europäer, als neue Europäer, als New Europeans.
Wir nutzen unsere Kenntnisse zum Aufbau grenzüberschreitender Beziehungen. Wir sind Brückenbauer, Stabilisatoren und Innovatoren. Mit Sorge betrachte ich daher Diskussionen, in der die Vielfalt, die wir in Frieden vertreten, als Bedrohung angesehen wird. Deshalb empfiehlt es sich, aus Empathie und Mitgefühl den Verfolgten und am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen, gegen die Ausgrenzung und Pauschalisierung einzutreten.
Ich kann ohne Brot leben – aber nicht ohne Freiheit – S.Nursi.
Lassen wir uns gemeinsam daran arbeiten, dass aus Grenzen Brücken werden! Für uns ist die Vielfalt der Kulturen ein stabilisierendes und integratives Element unserer Gesellschaft, „Vielfalt in Einheit“, das enorme Ressourcen für Wertschöpfung und neues, aber auch brachliegendes Potenzial bietet. Für uns ist Vielfalt in Einheit eine Antwort auf den demographischen Wandel, der Deutschland vor neue Herausforderungen stellt.
Jedoch beginnt der erste Schritt immer bei uns selbst. Wie Mahatma Gandhi bereits sagte:
„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
Der erste Schritt dahin beginnt mit unseren eigenen Werten, unserem Denken, Fühlen und unseren Haltungen. Durch die Erfahrung von Einheit unseres Selbstes, wie es in der vedischen Wissenschaft mit „Yoga“ bezeichnet wird. Einheit, dem Feld reinen Bewusstseins, dem vereinheitlichten Feld aller Naturgesetze.
Diese Botschaft wurde bereits im Rig Veda, den ältesten Texten der Menscheitsgeschichte überliefert und im Abschlusssatz des letzten Kapitels verdeutlicht:
10,191. Eintrachtslied
„Geht zusammen, verständiget euch! Eure Sinne sollen einträchtig sein, wie die Götter vor Zeiten einträchtig bei ihrem Opferanteil saßen. Einig der Rat, einig die Versammlung, einig sei ihr Sinn, zusammenstimmend ihr Denken. Einträchtigen Rat rate ich euch an, mit einigem Opfer opfere ich für euch. Einig sei euer Vorhaben, einig eure Herzen; einig soll euer Sinn sein, auf dass euch schönes Zusammenhalten sei!“
Der Rig Veda reicht laut Vermutung bis in die Pleistozän Zeit zurück. Das bedeutet, dass seit Jahrtausenden die Menschheit nach Frieden und Einheit sucht.
Ist die Verwirklichung von Frieden und Einheit in dieser und in den kommenden Generationen endlich möglich?
Heute leben 7,2 Milliarden Menschen auf dieser Erde. In 30 Jahren wird es ca. 3,5 Milliarden Erdbewohner mehr geben. Das zukünftige Zusammenleben kann nur in Frieden und in ein einem globalen, synergetischen Netzwerk funktionieren.
Oft werde ich für solche Aussagen belächelt. Aber ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Und ich stelle auch mit Freude fest, dass sich immer mehr Menschen nach einer friedlichen und gesunden, humanen Welt sehnen und dafür eintreten.
Jemand der wie ich Fragen stellt, der polarisiert, erzeugt Widerspruch, um auf andere neue Positionen aufmerksam zu machen. Für mich gibt es zunächst keine simplen Fakten, sondern nur die Wahrnehmung davon. Wie leben heute in einer Zeit gesellschaftlicher kognitiver Dissonanz.
(Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind.)
Jeder von uns verfügt über ein mehr oder weniger abgerundetes Weltbild. In unserer westlichen, abgesicherten Vollkaskogesellschaft, braucht es mehr Leute, wie Sie, wie Dich, die Menschen, die in ihrem starren Selbstbild verhaftet sind inspirieren und aufrütteln.
Es war zu allen Zeiten so, dass die Menschen viel leichter eine Lüge glauben, die sie schon hundert Mal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
George Orwell sagte einmal: „In Zeiten globalen Betrugs gilt es als revolutionäre Tat, wenn man die Wahrheit sagt.“
Niemand hört sich gerne Kritik an. So kann ich mit meinen Gedanken schnell ein unbequemer Mensch werden.
Konfuzius sagte einmal: „Ein Mann, der die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.“
Unter Umständen sind meine gut gemeinten Hinweise auf Veränderung unbequem, weil ich durch meine Arbeit als Berater, Coach und Astrologe Fragen stelle. Die vedische Astrologe gibt einem zusätzlich den Blick hinter die Fassaden und kann Dinge im Zeitstrom aufdecken, die dem Auge verborgen sind.
Dann kommt man zum Denken, was ungemütlich sein kann.
Die heutige Mehrheitsgesellschaft ist scheinbar so abgeschottet in ihren Kokons, die sie um sich gesponnen hat. Wunderbare Chillzonen oder Komfortzonen.
Wir haben Technik, Fahrzeuge, Internet, Smartphones, Spiel, Sport und Kultur, jedes Wochenende ein neuer Event, ein neues Straßenfest, ein Konzert, Kino, Theater und sonstige Ablenkungen. Dort haben wir uns eingenistet. Und das will niemand verlieren. Aber alles unterliegt dem Gesetz der Veränderung.
Wir sind gemütlich geworden und Gewohnheitstiere. Zufrieden mit dem was wir haben und wollen alles behalten, was wir durch Arbeit und Anstrengung erschaffen haben und das wollen wir natürlich gerne festhalten.
Leider ist nichts schwieriger als eine Gewohnheit zu verändern.
Aus dem Volksmund kennen wir die Sätze: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ oder „die Macht der Gewohnheit“.
Die Gewohnheiten, die wir angenommen haben, bestimmen unser Leben. Sie bringen uns Glück oder Unglück. Denken wir immer daran, dass das menschliche Leben sehr, sehr wertvoll ist, weil allein der Mensch, im Gegensatz zu den Tieren, in der Lage ist, seine Lebensgewohnheiten zu ändern und Entscheidungen zu treffen
Ich habe mich gefragt, wie wir eigentlich zu unseren Gewohnheiten kommen?
Es fiel mir auf, dass wir Verhaltensweisen täglich wiederholen, also üben müssen. Und in ganz hartnäckigen Fallen müssen wir sie sogar trainieren. Wenn zum Beispiel ein junger Mensch beginnt, zu rauchen oder Alkohol zu trinken, wehrt sich der Körper anfangs dagegen. Ob Bier oder Fleischkonsum, der Körper wehrt sich. Oder haben Sie schon einmal einen Säugling gesehen, der sich über ein 500 grm argentinisches, rot blutendes Fleischsteak hermacht?
Wir müssen solange gegen den Widerstand des Körpers antrainieren, bis er den Widerstand aufgibt. Erst dann erfahren wir das, was wir „Genuss“ nennen. Wir haben dann eine Gewohnheit – eine Angewohnheit. Im Duden steht, dass eine Gewohnheit oder eine Angewohnheit, eine Verhaltensweise ist, die wiederholt wird. Aber was veranlasst uns, eine Verhaltensweise immer wieder zu wiederholen? Was geht dem voraus?
Der Mensch ist ein handelndes Wesen, ununterbrochen in Aktion, verstrickt in die unterschiedlichsten Tätigkeiten und Vorhaben. Das ist eine wohlbekannte Tatsache. Manch einer hat das Gefühl, die vierundzwanzig Stunden reichten ihm für seine täglichen Aktivitäten nicht aus.
Sein Wirken und Handeln um sich selbst, füllt die gesamte Lebenszeit aus. Sie sind aufs engste mit dem Denken und Fühlen verbunden. Das macht aus dem Leben eine reine Ansammlung von gewohnheitsmäßigen Handlungen (Samskara), die wiederum eine Auswirkung auf den Charakter und die Persönlichkeit eines Menschen haben. Darin liegen die Grundlage unserer Verhaltensweisen. Wir sind Gefangene unserer Gewohnheiten.Ungerne gehen wir Risiken ein, um Veränderung zu gestalten.
Alles ändert sich. Das einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.
Das Gleichnis des Senfkorns
Krisha Gotami war eine junge Frau, die das Glück hatte, dass sie zur Zeit des Buddha lebte. Als ihr einziges Kind ein Jahr alt war, wurde es krank und starb. Von Trauer überwältigt, den kleinen Körper fest umklammernd, irrte sie durch die Straßen und flehte jeden um eine Medizin an, die ihrem Kind das Leben hätte wiedergeben können. Einige ignorierten sie, andere lachten sie aus, wieder andere hielten sie für verrückt. Schließlich traf sie einen weisen, alten Mann, der ihr sagte, dass der einzige Mensch auf der Welt, der ein solches Wunder vollbringen könne, der Buddha sei.
Also ging sie zum Buddha, legte ihm den Körper ihres Kindes zu Füßen und erzählte ihre Geschichte. Der Buddha hörte sie mit unendlichem Mitgefühl an. Dann sagte er sanft:
„Es gibt nur ein Mittel gegen dein Leid: Geh hinunter in die Stadt und bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, in dem es niemals einen Todesfall gegeben hat!“
Krisha Gotami war erleichtert und machte sich sofort auf in die Stadt. Beim ersten Haus, das sie sah, klopfte sie an und sagte:
„Der Buddha hat mir aufgetragen, aus einem Haus, das nie den Tod gesehen hat, ein Senfkorn zu bringen.“ – „In diesem Haus sind viele Menschen gestorben“, wurde ihr bedeutet. Sie ging zum nächsten Haus.
„In unserer Familie hat es zahllose Todesfälle gegeben“, sagte man ihr. Und so war es auch im dritten und vierten Haus, bis sie die ganze Stadt gefragt hatte und erkannte, dass der Auftrag des Buddha nicht zu erfüllen war.
Da brachte sie den Körper ihres Kindes zum Friedhof, nahm endlich Abschied und kehrte zum Buddha zurück.
„Hast du die Senfsamen?“, fragte er sie.
„Nein“, antwortete sie. „Ich fange an zu verstehen, was Ihr mich lehren wolltet. Trauer hat mich geblendet und mich glauben gemacht, nur ich allein hätte unter dem Zugriff des Todes zu leiden“.
„Warum bist du zurückgekehrt?“, fragte der Buddha. Und sie erwiderte: „Um Euch zu bitten, mich die Wahrheit zu lehren – über den Tod und was jenseits des Todes liegt, und ob es etwas gibt, das nicht stirbt.“
Der Buddha begann sie zu unterrichten:
„Wenn du die Wahrheit von Leben und Tod verstehen willst, empfehle ich dir ohne Unterlass über folgendes nachdenken:
Nur ein Gesetz im Universum ändert sich niemals – dass alle Dinge sich wandeln und nichts dauerhaft ist. Der Tod deines Kindes hat dir geholfen zu verstehen, dass der Bereich, in dem wir leben – Samsara -, ein Ozean kontinuierlicher Veränderung ist, immerwährender Zyklus des Seins, dem Kreislauf von Werden und Vergehen.
Es gibt nur einen Weg, der aus den Samsaras, dem unaufhörlichem Kreislauf von Geburt und Tod hinausführt – der Pfad der Befreiung, die Erfahrung der Transzendenz* , der absoluten Ebene des Lebens.
Da der Schmerz dich jetzt bereit gemacht hat zu lernen, und sich dein Herz der Wahrheit zu öffnen beginnt, werde ich ihn dir zeigen.“
Krishna Gotami kniete vor ihm nieder und folgte dem Buddha dann für den Rest ihres Lebens. Gegen Ende ihrer Tage, so heißt es, habe sie Erleuchtung erlangt.
| * Als transzendent gilt, was außerhalb oder jenseits eines Bereiches möglicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung liegt und nicht von ihm abhängig ist. Mit der in der Bezeichnung enthaltenen Vorstellung des „Übersteigens“ ist vor allem eine Überschreitung der endlichen Erfahrungswelt auf deren göttlichen Grund hin gemeint. |
Veränderung in unserer globalen Gesellschaft ist ein wesentlicher Teil des Wachstums. Heute geht es um große, gesellschaftliche, soziale, kulturelle und politische Veränderungen, die uns alle in höchstem Maße aufrütteln.
Darin liegt die Botschaft von Rahu im Löwen.
Wir werden die Veränderungen nicht verhindern können. Sie aber zu gestalten, in Frieden, Achtsamkeit, Mitgefühl, Miteinander und gewaltfrier, achtsamer Kommunikation, mit Mut und Zuversicht, darin besteht unsere Aufgabe und Verantwortung für die Zukunft. Diese Aufgabe beginnt bei uns selbst, in unserem Innern, in der Stille und angstfreien Zone unseres Herzens.
Change begins within. – Wandel beginnt innen.
Wenn du sprichst, sprich immer die Wahrheit, aber… sprich nicht immer, mach Pausen.
Es braucht keine zwei Menschen zum Frieden, es braucht nur einen: Das bist Du.
Wenn zu aktuellen Themen und Herausforderungen Hilfestellung benötigt wird, Unterstützung gesucht wird, den eigenen Prozess die Veränderung des Lebens zu gestalten, stehe ich mit meiner Kompetenz, mit meinen Kenntnissen und meiner Erfahrung zur Verfügung.
Vasudhaiva Kutumbakam. The wold is one family. Die Welt ist eine Familie.
Yogic-Walking
Laufen soll Spaß machen und gesund halten. Doch manche laufen sich die Seele aus dem Hals und duschen sich seelenlos nach jedem Lauf den Angstschweiß wie nach einem Jagdausflug vom Körper. Denken sie. Denn nach jedem Lauf sind sie eh nur noch gestresster und im Grunde genommen übersäuerter und ein Dinosaurier wurde eh nicht erlegt. Also alles noch mal von vorne. Gleich beim nächsten Marathon oder Brückenlauf. Nur der Glücksrausch bleibt doch irgendwie aus, denn wenn das Ziel erreicht wurde, macht man sich gleich auf, dass nächste Ziel zu erreichen. Kein wirkliches Ankommen, kein Leben im Hier und Jetzt. Doch wer zur Ruhe kommen will, muss Stille entwickeln und diese auch im Laufen finden. Weglaufen vor der inneren Unruhe hilft nicht. Der Stress wird so nicht weniger.
Es gibt eine Reihe von Ansätzen, wie wir im Bereich des Stressmanagements, zum Abbau von ernsten Stressblockaden oder Überanstrengung anwenden können. Dazu gehören Yoga, Pranayama (Yoga-Atmung) und vedische Meditation (Dhyan). Jede Methode, die wir zur Gesundheitsvorbeugung in unserem schnelllebigen Alltag integrieren möchten, benötigt Zeit, Durchhaltevermögen und die korrekte Anleitung eines kompletten Therapeuten. Jeder gute Vorsatz mag ein paar Tage andauern. Der innere Schweinehund ist uns immer auf der Spur, oder an den Fersen. Das gilt auch im Falle der allgemeinen Yogapraxis, der Meditationsübung oder des Yogic-Walking. Durchhalten, neue Gewohnheiten brauchen 7 Monate, bis sie sich zu einem guten und beständigen neuen Verhalten bei uns einnisten und dauerhaft beibehalten werden.
So ist auch die richtige Sitzhaltung wichtig, ob im Büro, bei der Arbeit oder bei den Mahlzeiten, wie auch die korrekte Haltung beim Stehen und beim Gehen. Ein gutes Kopfkissen und eine hochwertige Matratze können dazu beitragen einem gesunden, erholsamen Schlaf sicherzustellen.
Da die meisten Menschen in ihren Bestrebungen sehr wechselhaft sind und eher schlechte Gewohnheiten als gute Gewohnheiten fördern, braucht es die hilfreiche Unterstützung eines erfahrenen und ausgebildeten Yogalehrers, der sich in den Atemtechniken (Pranayama) und Grundlagen des Yoga sowie der ayurvedischen Ernährungslehre ausreichend auskennt.
Beim Yogic-Walking handelt es sich nicht um einen Meditations-Spaziergang. Das sollte man in diesem Fall nicht verwechseln und ist etwas vollkommen anderes.
Yogic Walking:
- einfach, leicht, natürlich und effizient
- mobilisiert körperliche Energie
- versorgt den Körper mit ausreichend Sauerstoff
- verbessert das emotionale Gleichgewicht
- schafft mentale Klarheit und innere Ruhe
- schenkt Entspannung und ein Gefühl der Verbundenheit
- steigert das Wahrnehmungsvermögen
Yogic Walking ist eine für den modernen Menschen sehr gut geeignete ganzheitliche Technik, die Körper und Geist verbindet, für junge und ältere Menschen, Frauen und Männern gleichermaßen, praktizierbar. Yogic Walking besteht aus 7 unterschiedliche Stufen, die in Kursen Schritt für Schritt erlernt werden.
Ob Sie nun Bergwandern, Trekking, Joggen, Spazierengehen oder Yogic-Walking praktizieren, investieren Sie in gutes Schuhwerk und bequeme, atmungsaktive Kleidung. Sie können Yogic-Walking mit oder ohne Walking-Stöcke betreiben. Bei der von uns verwendeten Methode, empfehlen wir klassische Walkingstöcke, wie sie auch im Nordic-Walking angewendet werden, weil dadurch die Lungenfunktion verbessert wird und mehr Prana verarbeitet wird. Sie atmen tiefer ein und aus. Dadurch werden Ihre Lungen besser mit Sauerstoff versorgt – Sie können insgesamt mehr Sauerstoff aufnehmen. Außerdem werden die Lungen gründlicher von Schmutzpartikeln gereinigt. Sie werden zudem bemerken, dass Sie bei Belastungen nicht mehr so schnell atmen müssen, wie vor Ihrem Trainingsbeginn, weil Sie ökonomischer atmen.
Durch die Anwendung von Stöcken können Sie die Knochen und Gelenke entlasten. Weil die Muskeln durch das Training auch größer werden, wird mehr Energie gespeichert. Und: Leistungsfähige Muskeln erholen sich schneller. Bei vielen Menschen ist die Muskulatur in Rücken, Schulter, Nacken, Hals und Brust durch Bewegungsmangel verkürzt. Auch diese Muskeln werden durch den aktiven Stockeinsatz beim Yogic Walking nachhaltig trainiert und verursachen so weniger Schmerzen und Verspannungen.
Wenn man vorbereitet ist und die Grundlagen des Yogic-Walking verstanden hat, sucht man sich einen geeigneten Wanderweg und nach der erlernten Methode kann es dann gleich losgehen. Alleine oder in der Gruppe. Der Pfad sollte fest sein, keine Hindernisse aufweisen und möglichst in gesunder und friedvoller Umgebung liegen. Stets an der frischen Luft. Im Wald, Feld, am Meer (fester Sand) und in der Ebene sollte der Yogic-Walking Weg liegen. Kleine Steigungen sind ganz in Ordnung, aber bei Yogic-Walking handelt es sich nicht um anstrengendes Bergsteigen oder das Überwinden von großen Höhenunterschieden. 20 Minuten täglich reichen vollkommen aus um fit zu werden und Stress abzubauen. Mit den Vorbereitungen zu Anfang des Yogic-Walkings braucht man insgesamt ca. 30 Minuten Zeit.
Achten Sie während Sie gehen immer auf den Weg und halten Sie Ihre Wirbelsäule gerade. Der Blick sollte geradeaus gerichtet sein, während Sie die Welt um sich herum bewusst visuell wahrnehmen. Auch auf die richtige Atmung kommt es an. Man nennt das Geist-Körperatmung.
Schließen Sie Ihren Mund und atmen Sie durch die Nase. Atmen Sie natürlich und gleichmäßig ruhig ein und aus. Nicht mit Gewalt das Ein-, oder Ausatmen forcieren. Beobachten Sie einmal, durch welches Nasenloch Sie mehr ein oder ausatmen.
Wären Sie in der Praxis mit dem Yogic-Walking fortfahren, achten Sie auf Ihr ganz persönliches Tempo und ihre bewusste Körperhaltung.
Die empfohlene Zeitdauer für eine tägliche Yogic-Walking-Praxis sollte mindestens 20 min betragen. Sobald die Atmung gleichmäßig fließt, natürlich und unangestrengt ist, haben sie Ihr Ziel erreicht. Einige praktizieren ergänzend zur dieser Methode eine Art der Meditation oder des Gebets. Yogic Walking ist ein entspannendes und vitalisierendes Bewegungstraining.
Es ist wichtig, gleich damit zu beginnen den Körper an die richtige Atmung zu gewöhnen. Dadurch wird ermöglicht, dass er in eine parasympathische Qualität kommt, die auf natürliche Weise den Herzrhythmus reduziert, die Aktivität der Nebennieren senkt und den Körper still und ausgeglichenen macht. Das parasympathische Nervensystem ist ein Teil der drei Komponenten des vegetativen Nervensystems. Dieses tendiert dazu den Stoffwechselprozess zu steigern, eine Erhöhung des Muskeltonus und der Kontraktilität, d.h. Zusammenziehbarkeit der Muskelzellen herbei zu führen, was eine Ausweitung der Blutgefäße nach sich zieht und Stress für das gesamte System bedeutet.
Durch das korrekte Atmen während des Yogic-Walking, wird der Körper in höhere Ebenen von Aktivität eingebunden, während er gleichzeitig physiologische Messgrößen aufzeigt von höherer Balance und Ruhe. Die korrekte Atemtechnik, die durch eine Nasenatmung herbeigeführt wird, um in eine parasympathische Dominanz zu gelangen, gehört zum Yogic-Walking, wie korrekte Kleidung und einem einwandfreien Bewegungsablauf, entsprechend der ayurdischen Körpertypen.
Yogic-Walking ist eine rund um einfache, körperliche und spirituelle Praxis. Bewegen Sie sich auf einem festen und sicheren Weg, seinen Sie achtsam und offen dafür, dass es auch Störungen und Ablenkungen unterwegs geben kann.
Einige Menschen halten an und füttern unterwegs vielleicht Tiere – wieder andere möchten sich unterhalten mit Freunden oder einen kurzen Plausch am Wegesrand mit Bekannten halten. Nehmen Sie das Leben, um sich herum bewusst wahr und reagieren Sie auf Menschen, Tiere und die Veränderungen, ohne alles zu gleich zu verdrängen. Jeder Moment ist ein Geschenk. Wenn Sie es schaffen, während Ihres Yogic Walks einen Grundzustand von Gleichmut zu erreichen, in sich Still zu sein und den richtigen Atemrythmus zu finden, wird sich Ihre Gesundheit zu sehr positiv ändern.
Yogic -Walking ist wie eine gute Aerobic-Technik und hilft vorbeugend gegen viele Krankheiten, Burnout, Angst und Depression. Das Herz, lebenswichtige Organe, Knochen, Gelenke, Bindegewebe und Muskulatur werden von Yoga-Walking profitieren. Zur Gewichtskontrolle, Abnahme von Übergewicht oder allgemeiner Fitness ist Yogic Walking bestes geeignet.
Vielleicht suchen Sie nur einen Möglichkeit Angst, Schlaflosigkeit oder Stress zu reduzieren. Mit Yogic-Walking haben Sie eine erfolgreiche Alternative für Ihre gesundheitlichen Ziele. Sprechen Sie mit uns und wählen Sie Ihren Yogic-Walking Kurs.
Wenn Sie zu bestimmten Risiko-Gruppen gehören, sollten Sie vor dem Trainingsbeginn Ihren Arzt befragen.
Nie mehr Geldsorgen
Nie mehr Geldsorgen?
„Geld das Maß, an dem sich der Erfolg auf Erden bemisst. Geld ermöglicht den Genuss der schönsten Dinge des Lebens. Jene Menschen kamen zu viel Geld, die die einfachen Grundregeln seines Erwerbs begriffen haben. Geld gehorcht noch heute den gleichen Gesetzen wir vor über 6000 Jahren, als sich wohl haben Männer in den Straßen Babylon drängten.“
Die Erfolgsgeheimnisse der Antike und das Wissen der vedischen Astrologie, helfen uns diesen Bereich besser zu verstehen und für uns konkret nutzbar zu machen.
Gibt es eine Glücksgöttin für Reichtum, Wohlstand und Wunscherfüllung, der ich begegnen kann?
Wie erwacht der Baum der Wunscherfüllung, Kalpavriksha?
Was bedeutet finanzielle Freiheit?
Welche Methoden gibt es, um eine leere Geldbeutel zu füllen?
Was sind die Gesetzmäßigkeiten in meinem Horoskop für Gold, Silber, Edelmetalle oder Rohstoffe?
Welche Anlagebereiche sind für mich in diesem Leben geeignet?
In meinen nächsten 3 Rundschreiben und Onlineblogs werde ich die Grundlagen der vedischen Finanzastrologie näher beleuchten. Es sind Auszüge aus meinem Workshop und persönlichen Beratungsangebot / Jyotish-Finanzcoaching, aus Sicht der vedischen Astrologie und dem geheimen Wissen der Antike. Verborgenes Wissen der Vergangenheit, was von weisen Lehrern weitergegeben wurde.
„Millionäre nutzen keine Astrologie, Milliardäre schon. „
Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Warum funktionieren Statistiken und mathematische Berechnungen auch in der vedischen Astrologie?
Jahrtausende alte Beobachtungen und Aufzeichnungen machen dieses Wissen so wertvoll bis heute. Das beweist unter anderen eine interessante Statistik:
Wie viele Menschen müssen mindestens in einem Raum sein, damit mit mehr als 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit zwei von ihnen am selben Tag Geburtstag haben? –
Die Antwort verblüfft: Es sind nur 23.
Das klingt unwahrscheinlich, stimmt aber und erklärt, warum auffallend viele Ereignisse auf ein und denselben Tag fallen. Laut einer Medienmeldung von N-TV, wissen die Deutschen ein Lied davon zu singen, fallen doch etwa auf den 9. November gleich mehrere Schlüsseltage der nationalen Geschichte: die Ausrufung der Republik 1918, die Novemberpogrome 1938 und der Fall der Mauer 1989.
An der Börse gibt es ähnliche Beispiele: Am 5. Januar endeten die Bullenmärkte von 1953 und 1960, der 28. April markiert den Beginn des Bullenmarktes 1942 und das Ende des Bärenmarktes 1971, und am 21. September endete der Bullenmarkt 1976 und begann der Bullenmarkt 2002. – Zufall? Vielleicht. Analysten geben solche Häufungen aber zu denken, vor allem, wenn sie in einen für den Aktienmarkt äußerst kritischen Zeitraum fallen.
Und das lässt sich zurzeit wirklich nicht leugnen. Die Wall Street hat eine rasante Fahrt hinter sich: ein Plus von 13 Prozent in den letzten vier Monaten, ein Plus von 30 Prozent in den letzten zwölf Monaten… in den letzten dreieinhalb Jahren hat sich der Dow Jones im Wert verdoppelt. Dazwischen gab es immer wieder kleinere Korrekturen, doch der Bullenmarkt war stets intakt – trotz einer enorm schwachen Konjunktur, und nicht zuletzt dank der steten Schützenhilfe durch die Notenbanken in den USA und im Ausland.
Jetzt ist erst einmal Schluss damit und es wird in den kommenden 6 Monaten wieder abwärts gehen. Das kann Anlegern durchaus den Schweiß in die Stirn treiben vor allem, wenn sie die kosmischen Zyklen nicht beachtet haben, die synchron mit dem persönlichen vedischen Lebenshoroskop stehen. Zumal historisch und tagesaktuell einiges dafür spricht, dass sich die Geschichte wiederholt.
Doch kann man den Börsenanalysten und Finanzberatern ausreichend Glauben schenken? Ich denke, intelligente und weitsichtige Leute gehen weiter. Wissen ist Macht. Wissen bedeutet Vorsprung und Vorsprung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.
Ein persisches Sprichwort besagt: „Ein Reisender ohne Wissen, ist wie ein Vogel ohne Flügel.“
So ist auch jemand, der sich in der heutigen Welt halbwissend mit Finanzen beschäftigt und sich ausschließlich auf die einschlägigen und einseitigen Informationen von Bankberatern, Finanz- oder Börsenberater verlässt, ohne sich an den kosmischen Mustern, den Naturgesetzen, den Zyklen, die seit ewigen Zeiten über unser Leben entscheiden zu orientieren.
Aus meiner Sicht und Erfahrung gehört die vedische Astrologie selbstverständlich dazu, wenn man nachhaltige Entscheidungen fällen möchte. Aber wie funktioniert vedische Astrologie? Das fragen sich viele Menschen. Letztlich wissen wir natürlich nicht, was die Erde und die Welt im Innersten zusammenhält. Ein Astrologe versucht jedoch für andere Denkmodelle offen zu bleiben und immer wieder Fragen zu stellen andere Standpunkte einzunehmen. Denn die Planeten, die im All umher fliegen üben einen energetischen Einfluss auf alles auf der Erde aus nicht nur durch die Gesetze der Gravitation: auf Personen, Tiere, Formen und Ereignisse.
Der Einfluss, den der Mond auf unsere Erde ausübt, ist bekannt. Denn wir wissen, dass er für die Gezeiten, Ebbe und Flut und das Laichverhalten von Lachsen verantwortlich ist. Wenn wir dies dann auf den Mond anerkennen, warum sollten alle anderen Planeten keinen Einfluss auf Menschen Natur ausüben?
Das wäre töricht! Welche Strahlen oder Kräfte und in welcher Form auf unsere Erde wirken, kann niemand im Einzelnen erklären oder beweisen. Jedoch die alten vedischen Aufzeichnungen, die damit verbundenen Statistiken, geben ein etwas klareres Bild über das was möglich ist. Wir können sogar Dinge bewerten auf der Basis dessen was wir sehen und beschreiben, was wir nicht sehen. Das ist offensichtlich seit den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Quantenphysik.
Der Bereich der Finanzen, des Wohlstands und der materiellen Güter wird in der vedischen Astrologie und in der Yogawissenschaft mit „Artha“ bezeichnet. Artha ist die Art und Weise unseres Umgangs mit Besitz, Errungenschaften, Eigentum, materielle Dinge, Fülle und Reichtum.
Somit wird durch alles was wir im vedischen Horoskop mit „Artha“ in Zusammenhang gebracht wird, selbstverständlich in der heutigen Zeit mit Finanzen aufgezeigt.
Es reicht aus meiner Sicht also nicht aus für die Bewertung des Wachstums, der Stabilität oder des Verlustes nur die herkömmlichen Analyseparameter zu Rate zu ziehen, Anlageberatern oder Allfinanzberatern zu vertrauen, wenn wir mehr über unserer Finanzen erfahren möchten, sondern unbedingt auch die Analyse aus dem vedischen Horoskop heraus machen.
Unter dem Begriff Anlageberatung versteht man vornehmlich die Beratung für eine zu tätigende Investition z. B. im Kapitalmarkt, in Immobilien, in Aktien, in Fonds etc. Die Anlageberatung umfasst lediglich die Beratung, der eigentliche Anlageentscheid trifft hierbei, im Gegensatz zur Vermögensverwaltung, immer der Kunde selbst. Anlageberatung wird sowohl von Banken, als auch von so genannten „freien Finanzvertrieben und/oder Finanzberatern“ angeboten.
Oft sind diese Berater bestens ausgebildet im Produktbereich oder auch in Verkaufstechniken, um gezielt Produkte oder Anlageobjekte unter Hilfe von Verkaufsargumenten, die sich manchmal sehr schlüssig anhören, zu vertreiben.
Aber eins weiß ich mit Gewissheit: sie sind Gier und Umsatzgetrieben und suchen keine nachhaltige Orientierung oder Zusatzinformationen an den Zyklen des Kosmos. Sie dienen einfach nur der Gewinnmaximierung und dem Anhäufen von Nullen auf den Bankkonten, was nur noch einmal die Glaubwürdigkeit eines Systems unterstreicht, das auf dem Nichts beruht. Es sein denn man legt einen neuen Referenzrahmen an, wenn man es aus Sicht der Samkhya-Philosophie, einem Zweig der vedischen Wissenschaft beleuchtet, auf “Purusha“, der Urseele, oder dem allerhöchstens transzendenten manifesten Selbst.
Die J.P Morgan mit der Astrologie umgegangen ist oder welche Quellen er sich zu Nutze machte, weiß ich nicht. Ich weiß aber mit Sicherheit, dass – wenn man an der Börse, im Finanzmarkt oder im Handel tätig ist und seine Verluste begrenzen und den Zuwachs optimieren will, eine Planung für das Leben angeht, Altersvorsorge betreibt oder nur zur Sicherheit etwas Geld zur Seite legen möchte, man alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen sollte, um eine optimale Schnittmenge aller Finanzprognosen zu erhalten. Dieser Wissensvorsprung kann entscheidend sein über Erfolg oder Misserfolg.
Schauen wir uns nun einmal als ersten Schritt das vedische Horoskop aus Sicht der Geldhäuser an.
Geldhäuser
Wenn wir die Einzelbereiche eines vedischen Horoskops untersuchen, können wir erkennen, wie jedes der 12 Häuser im Grunde genommen mit Geld in Verbindung steht. Dazu gehören auf jeden Fall die Kendra Häuser (1,4,7,10) die man auch Vishnu Häuser nennt, wie auch die Trigonhäuser, auch Lakshmi Häuser genannt (5,9,) zu denen manchmal auch das 1. Haus gezählt werden darf. Diese Häuser sind besonders günstig und bringen große Vorteile.
Hervorzuheben sind jedoch vier Häuser, die in diesem Punkt außergewöhnlich sind und bei denen eine größere Betonung auf Finanzen liegt, als bei anderen Häusern.
Wir nennen diese Häuser deshalb auch Wohlstandshäuser oder Geldhäuser.
Es sind die Häuser 2, 5, 9 und 11.
Diese Häuser sind wichtig, weil wir die Beschaffenheit und Qualität dieser Häuser untersuchen, welche Bereiche sie beeinflussen und wodurch sie beeinflusst werden.
Ihre Herrscher werden zu Geld Indikatoren und spielen eine wichtige Rolle in der Finanzanalyse.
(Wir werden über die Herrscher der einzelnen Häuser an anderer Stelle sprechen.)
Die Finanzhäuser und ihre Bedeutung
Diesen Häusern werden eine Menge von Bedeutungen zugeordnet. Sie stehen nicht nur in Beziehung zu Finanzen.
Unter Berücksichtigung aller 12 Häuser im Horoskop, handelt es sich bei diesen 4 Häusern um diejenigen, die die stärkste Rolle in Hinblick auf Finanzen spielen.
2. Haus (Dhana Bhava)
Hierbei handelt es sich um ein klassisches Artha-Haus. Dies ist ein materiell und stofflich ausgerichtetes Haus. Es verkörpert „Artha“, Besitz, Wohlstand und Einkommen. Es ist das Haus des angehäuften Reichtums und das Wesen des Einkommens im Allgemeinen. Es stellt auch die Art und Weise dar, wie wir Einkommen erwerben.
Das 2. Haus lässt bewegliche Güter erkennen („Dinge“ die wir besitzen) und andere liquide Mittel sowie Erträge und Einkünfte, die wir durch Beruf oder eigene Anstrengung erwirtschaften.
Es kann auch ein Finanzinstitut anzeigen, wie z. B. Banken, Versicherungen. Die Charakteristiken, die hier zu erkennen sind, deuten auf Beziehungen hin, die im Handel, Ein-und Verkauf zu finden sind. Vertrieb, Marketing, PR, Beratung, Kommunikation, Diplomatie, Vertreter.
- Haus (Bandhu Bhava) Dies ist ein sehr günstiges Haus. Es ist das Haus des „Purva Punya“ oder „Frucht des guten Karmas“, was wir in vergangenen Leben verdient haben.
Wie eine Rückerstattung oder Rente, erhalten wir nun durch ehemalige gute Taten, die Zinsen, die wir in der Vergangenheit in gutes Karma investiert haben.
Es zeigt Erträge an aus Beteiligungen, Erfolg durch Spekulationen, Gewinne an der Börse, oder Einkommen durch einen ähnlich damit in Beziehung stehenden Beruf wie zb. Börsenmakler, Investmentberater, Edelmetallhändler etc.
Da es das Haus von Sport und Spiel ist, gibt es eine Komponente von Spaß, Chancen aber auch Risiken, wenn man mit dem Feuer spielt und sich mit verschiedenen Arten von Glücksspielen beschäftigt. Über diese Haus erfahren wir, wie wir uns am Aktienmarkt verhalten und dadurch Gewinne erhalten, welche Ergebnisse es gibt und unser Spielverhalten im Casino bzw. Umgang mit Glücksspielen.
Dieses Haus zeigt auch unverhoffte Gewinne oder Einkommen an.
Als 11. Haus vom 7. Haus kann dieses Haus auch Gewinne anzeigen durch einen Partner, sei es ein Ehepartner oder Geschäftspartner.
- Haus (Dharma Bhava)
Dies ist das günstigste Haus überhaupt in unserem vedischen Horoskop.
Es repräsentiert Glück, Segen, Gedeihen, Aufblühen, allgemeinen Wohlstand und positive Chancen in allen Bereichen des Lebens. Somit betrifft es natürlich auch das finanzielle Feld und die damit verbundene Umgebung im Alltag.
Da es zudem das fünfte vom fünften Haus darstellt, ist es gleichermaßen für die Belange zuständig, die das 5. Haus repräsentiert. Allerdings ist es expansiver als das 5. Haus, was vergangenheitsorientiert ist und gutes Karma der Vergangenheit anzeigt, während das 9. Haus unser pro-aktives Handeln darstellt und somit, die positiven Aspekte unseres autonomen und selbstbestimmten Wirkens aufzeigt.
Das 5. Haus zeigt Leichtigkeit und Unbeschwertheit auf, dagegen das 9. Haus unsere Selbstverantwortung, unseren Lebensplan den wir verfolgen sollen, unsere Aufgaben und unser Dharma. Die guten Taten, unser gutes Karma, was wir bewusst schaffen sollen.
Das neunte Haus wird auch genutzt, um das sogenannte Navamsa zu berechnen.
Als Navamsa bezeichnen wir in der vedischen Astrologie eines der Varga Chakras (Harmonic, Unterhoroskope). Das Navamsa ist das 9te und wichtigste Unterhoroskop. In der vedischen Astrologie schaut man sich kein Horoskop an ohne das Navamsa mit zu berücksichtigen. Es zeigt uns die Aufgaben an, die in diesem Leben zu lösen sind und wird auch bei Beziehungsfragen oder Partnerschaftsthemen, auch geschäftlicher Natur, untersucht. Insbesondere wenn es um Verträge und Vertragspartner geht, ist dieses Unterhoroskop wichtig. Als Essenz des 9. Hauses im Geburtshoroskop, wird dem Navamsa besonders viel Aufmerksamkeit in der Auswertung gewidmet.
- Haus (Labha Bhava) Das Haus des Verlangens, unserer Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte. Es zeigt an, zu was wir uns im Leben hingezogen fühlen und wie wir unsere Wünsche erleben oder von ihnen beeinflusst werden. Dieser Bereich wird auch als das Haus des Kama bezeichnet. Unsere Begierden und Anhaftungen.
Es ist das Haus der Gewinne schlechthin. Hier erkennen wir, in wie weit wir in der Lage sind, unsere Wünsche und Träume zu realisieren, welche Ziele und Vorsätze wir befriedigen werden oder ob wir in unserem Leben immer nur ein Träumer bleiben. Es beschreibt auch die Zeit, die nach unserer beruflichen Karriere erleben werden.
Ganz nach dem Zitate:
„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“
Im 11. Haus zeichnet sich unser Einkommen ab, unser Erwerb, Anschaffungen, Familieneigentum, Eigentum der Großeltern und Vorfahren, Fahrzeuge (einhergehend mit dem 4. Haus) unsere Gewinne und Renditen.
Es kann uns zeigen, ob wir die Fähigkeit besitzen leicht unser Geld zu verdienen und unsere Wünsche zu erfüllen, oder sogar die einfache Anreicherung von Geld durch Übertragung, oder dem Erhalt von Geschenken, wie Luxusartikel oder Schmuck.
Scheinbar verlorener Besitz kann wieder erlangt werden, der vorher als verloren galt. Das 11. Haus ist wiederum ein expansives Haus und steht für den großen, gehobenen Wohlstand und Luxus.
In diesem Sinne kann ein gutes 11. Haus ein Verstärker sein für andere gute finanzielle Indikatoren, die wir im Horoskop vorfinden.
Nutzen Sie meine persönliche Beratung um Ihre Wohlstandspotentiale zu erkennen und zu entwickeln.
Ich freue mich über Anfragen zur Planung von Vorträgen und Workshops
„Ist ein Mann einmal vom Glück begünstigt, lässt sich das mögliche Ausmaß seines Glücks nicht voraussagen. Stößt man ihn in den Euphrat, wird er höchstwahrscheinlich mit einer Perle in der Hand auftauchen.“
Altes arabisches Sprichwort
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Ganusch setzt sich mit seinem ganzheitlichen Beratungsangebot ein, für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere für klares Wasser, reine Luft und eine gesunde Umwelt ein. Ganusch bevorzugt Ideen, die allen zugutekommen, nachhaltig und spirituell ausgerichtet sind.
Es unterstützt die ökologische Entwicklung unserer Gesellschaft und fördert integrative und vorbeugende Maßnahmen des Umweltschutzes. Ganuscht engagiert sich darüber hinaus für Maßnahmen des Umwelt- und Naturschutzes sowie für umwelt- und sozialverträgliche Vorhaben.
mehr dazu unter
Guru Chandal Yoga
Guru Chandal Yoga
Videoblog, Newsletter, Februar 2016
Guru Chandal Yoga. Im Banne des Karmas
Was ist Chandal Yog oder Guru Chandal Yoga?
Wie beeinflusst uns diese Konstellation in 2016? Was müssen wir in den kommenden Monaten bei diesem kritischen Transit von Rahu und Jupiter beachten? Welche Maßnahmen können wir ergreifen?
In der vedischen Astrologie gibt es neben den Stellungen der Planeten in den Häusern, Zeichen und Mondhäusern eine Reihe von weiteren wichtigen Konstellationen. Diese bezeichnet man als “Yogas”!
Ich werde aus wichtigem Anlass auf ein spezifisches Yoga hinweisen, was im Augenblick wirkt und uns seit Jahresende 2015 sehr klar zunehmend seinen Stempel aufdrückt.
Guru Chandal Yoga from Ganusch on Vimeo.
Das habe ich in meinem aktuellen Videoblog Guru Chandala Yoga zusammen gefasst. Hier geht es direkt zum Video
Sich von giftigen Gefühlen befreien
Sich von giftigen Gefühlen befreien
Deepak Chopra
Ayurveda beschreibt Krankheit als das Ergebnis einer Anhäufung von Giften in der Körperseele. Jeder Lebensimpuls kann auf Körper, Geist und Seele belebend oder giftig wirken. Ein belebendes Erlebnis bringt Gesundheit und Glück.
Ein giftiges Erlebnis bringt Pein und schlechte Gesundheit. Es ist wichtig, sowohl emotionale als auch körperliche Gifte regelmäßig auszuscheiden, um wahre Gesundheit und Freiheit zu erleben. Die Aufmerksamkeit auf emotionale Gifte zu richten, ist der erste Schritt in Richtung Verjüngung—Wenn wir es zulassen, dass giftige Gefühle sich anhäufen, werden diese giftigen früher oder später zu Körpergiften. Wenn wir Verbitterung, Feindseligkeiten, Schuld oder Kummer mit uns herumtragen, zerstört dies Gesundheit und Vitalität.
Mit Gefühlen wirkungsvoll umgehen, erfordert Wissen und Übung. Mit dem folgenden 7 Schritt-Programm kannst du giftige Gefühle loslassen und dich befreien.
1. Das Gefühl erkennen und benennen
Wenn du merkst, dass deine Gefühle hoch kochen, suche einen ruhigen Ort und finde heraus, was für ein Gefühl es ist. Sag dir selbst, “Ich fühle mich _____.” Es mag „ärgerlich“, „traurig“ usw. sein. Definiere und beschreibe, so genau wie möglich, was du fühlst.
2. Beobachte das Gefühl im Körper
Gefühle sind Gedanken, die mit körperlichen Empfindungen verbunden sind. Beobachte das Gefühl und lass deine Aufmerksamkeit die körperliche Empfindung umarmen. Atme in das Gefühl hinein. Indem du dir erlaubst, die körperlichen Empfindungen zu erleben, merkst du wie der Druck, der durch dieses Gefühl entstand, sich verflüchtigt.
3. Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle
Um den emotionalen Körper zu heilen ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass du die Wahl hast, in der Art und Weise wie du deine Erlebnisse einordnen und auf sie reagieren kannst.
4. Drücke das Gefühl dir selbst gegenüber aus
Schreibe über deine Gefühle oder sprich sie laut aus für dich. Beschreibe die Situation oder Umstände und die Wirkung, die diese auf dein Herz und deine Seele haben. Lass die Worte zum Ventil werden, um die emotionalen Gifte loszulassen. Studien zeigen, dass das Führen eines Tagebuchs dein Immunsystem stärkt und dir Klarheit und neue Erkenntnisse bringt.
5. Lass das Gefühl mithilfe eines körperlichen Rituals los
Atme tief ein oder aus, lass dich massieren, tanz unbekümmert, oder mache einen langen Dauerlauf. Lass deinen Körper die Anspannung die mit diesem Gefühl gespeichert ist, los werden.
6. Sobald du dich beruhigt hast, teile deine Gefühle der Person mit, die ein Teil dieser Situation ist
Wenn du Schritte 1 bis 5 durchlaufen hast, solltest du ein Gespräch frei von Schuldzuweisungen , Manipulation, Akzeptanz- oder Mitleidsuche führen können.
7. Feiere
Gönn dir etwas. Belohne dich dafür, dass du den Schmerz und das Gefühl entdeckt und losgelassen hast. Verwöhne dich: Hör dir deine Lieblingsmusik an, kauf dir ein Geschenk; iss eine köstliche Mahlzeit.
Wenn du diese Schritte befolgst, wann immer du eine starke Reaktion auf jemanden hast, für dein Leben dankbar bist und allen Herzenskummer loslässt, fühlst du dich erfrischt und jung.
Alles Liebe,
Deepak
© Copyright 2007 the Chopra Center for Wellbeing at La Costa Resort and Spa. 2013 Costa de Lar Rd. Carlsbad, CA 92009. Aus dem Englischen angepasst von Dr. Joachim Schneider.
Die Pforte des Himmels
Der Weg der Menschen nach Ihrem Tod durch die Pforte des Himmels
Citra, der Spross des Gangya, wünschte zu opfern und wählte den Aruni zu seinem Priester. Der sandte seinen Sohn Shvetaketu mit dem Auftrag, für Citra zu opfern. Als er gekommen war, fragte Citra ihn: »Sohn des Gautama, gibt es eine Schleuse zu der Welt, in die du mich zu bringen gedenkst, oder gibt es irgendeinen Weg dahin? Bringe mich nicht zur Nichtwelt.«
Der sprach: »Ich weiß es nicht; doch will ich den Lehrer fragen.« Er ging zu seinem Vater und sagte: »So fragte er mich; wie soll ich antworten?« Aruni sprach: »Ich weiß es auch nicht. In einer Sitzung empfangen wir, nach dem Studium des Veda, was andere uns geben. Komm, lass uns beide hingehen.«
Er nahm Brennholz in die Hand und ging zu Citra, dem Spross des Gangya. »Ich will bei dir in die Lehre treten.« – »Du bist des Brahman würdig, komm, ich will es dir darlegen.«
Er sprach: »Alle, die aus dieser Welt scheiden, die gehen zum Mond. Durch ihr Leben füllt sich die zunehmende Hälfte, in der abnehmenden Hälfte veranlasst er ihre Wie-dergeburt. Der Mond ist die Pforte des Himmels. Wer ihm zu antworten versteht, den lässt er an sich vorüber. Wer ihm nicht zu antworten vermag, den sendet er, in Regen verwandelt, zur Erde nieder. Als Wurm, Motte, Fisch, Vogel, Löwe, Eber, Schakal, Tiger, Mensch oder sonst etwas wird er hier und da, je nach seinem Tun und Wissen, wiedergeboren.
Der Mond fragt den Ankömmling: „Wer bist du?“ Er muss ihm antworten: „Vom weisen, fünfzehnfachen, durch Opfer geschaffenen, von den Manen bewohnten, kommt, ihr Jah-reszeiten, der Same her. Als Samen brachtet ihr mich in den zeugenden Mann; durch den zeugenden Mann gießt ihr mich in die Mutter. Bringt mich, o Ritus, zur Unsterblichkeit. Durch diese Wahrheit, diese Kasteiung bin ich die Jahreszeit, bin ein Sohn der Jahreszeit. Wer bist du?“ fragt er den Mond. „Ich bin du.“ – Denjenigen läßt der Mond an sich vorüber.
Er gelangt auf den Pfad der Götter und schreitet zur Welt des Feuergottes, zur Welt des Windgottes, zur Welt des Gottes der Gewässer, zur Welt des Indra, zur Welt Prajäpatis, zur Welt Brahmans.
Fünfhundert Göttermädchen kommen ihm entgegen: hundert mit Früchten in der Hand, hundert mit Salben, hundert mit Kränzen, hundert mit Kleidern und hundert mit wohlriechenden Pulvern in der Hand. Sie schmücken ihn mit Brahmans Schmuck. Damit angetan, geht der Brahmakundige zum Brahman. Er gelangt zum See Ära und überschreitet ihn mit Manas, dem Geist. Die aber, die nur die Gegenwart kennen, versinken, wenn sie dorthin gekommen sind. Er gelangt zu den Yeshtiha genannten Stunden; sie laufen vor ihm davon. Er gelangt zu dem Strom Vijarä, diesen überschreitet er wiederum mit dem Manas. Alle guten und bösen Taten wirft er dort von sich; angenehme Verwandte nehmen die guten, nicht angenehme die bösen Taten auf sich.
Wie ein Wagenfahrer auf die beiden Wagenräder, so blickt er auf Tag und Nacht, blickt auf gute und böse Taten, auf alle Gegensätze, Hitze und Kälte, Freud und Leid, hinab. Frei von guter, frei von böser Tat naht der Brahmankundige dem Brahman.

