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Frohe Ostern – das Ei der Fruchtbarkeit

Das Ei ist nicht nur in der christlichen Welt ein Symbol der Fruchtbarkeit, des Reichtums und Glücks.

Als ein Symbol der Zuversicht ließ der Papst nun 500 Ostereier in das italienische Erdbebengebiet verschicken.
Die Leidenden sollten auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht verlieren, sagte Benedikt wenige Stunden nach der Beisetzung vieler Erdbebenopfer.

Vatikanische Feuerwehrleute übergaben die Eier am Samstag, teilte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi in Rom mit.

In vielen religiösen und mystischen Kosmologien sieht man im Ei den Ursprung des Universums oder von Hauptgottheiten.

Das goldene Ei der Hindus, aus dem nach dem Brüten Brahma, die Verkörperung der Sonne, schlüpfte, heißt Hiranyagarbha.
Der Überlieferung nach geht der Ursprung dieser Geschichte auf die Zeit ca 6000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurück.

Auch der ägyptische Sonnengott Ra, der mythologisch eine Verbindung zu Rama in der vedischen Tradition aufzeigt, entsprang einem Ei, ebenso die Zwillinge Kastor und Pollux der griechischen Mythologie.
Nach den Lehren des Orphismus erschuf Gott, der Ungeschaffene, alle Dinge. So wurde die ungeformte Masse zu einem Ei geformt, aus dem alle Dinge hervorgingen.

In der Bilderwelt der Alchemie bezeichnet das »philosophische Ei« die Materia prima, aus der in der Hitze des vitalen Feuers der Stein der Weisen »ausgebrütet wird«, wobei der Dotter als Symbol des Goldes gilt.

Schale, Haut, Eiweiß und Dotter als Vierheit wird als Hinweis auf die Elemente, Feuer, Erde, Luft, Wasser, gedeutet, worin alle künftige Entwicklung keimhaft vorhanden ist.

In Russland wird heute noch das Ei als eines der wertvollsten Kunstsammlungsobjekte geschätzt. Es steht für Schönheit und unendlichen Reichtum.
Mit normalen Hühnereiern fing alles an. Dann kamen aus Holz gedrechselte hinzu, hübsch bemalt, häufig lackiert. Bald folgten welche aus Porzellan, Glas oder Metall. Denn zu Ostern, dem wichtigsten Fest der orthodoxen Kirche Russlands, ist es seit dem 17. Jahrhundert Brauch, sich am Tage der Auferstehung Jesu Christi geschmückte Eier und drei Küsse zu schenken.
Während sich die einfachen Leute zu diesem Anlass häufig mit zwei Eiern als Gabe begnügen mussten, durfte es am Zarenhof schon etwas besonderes sein. Mit dem Ei, welches der Zar 1885 beim Hofjuwelier Fabergé (Фаберже) in Auftrag gab, erhielt dieser Brauch eine neue Dimension.

Zar Alexander III. schenkte in diesem Jahr seiner Gattin Maria Fjodorowna mit dem Hennen-Ei ein Kleinod der Goldschmiedekunst. Die Begeisterung für das Werk war in der Folgezeit so groß, dass Alexander fortan jedes Jahr seiner Gattin ein Ei aus der Manufaktur Fabergés zu Ostern überreichte; insgesamt zehn bis zu seinem Tode (1895).
Sein Sohn und Nachfolger Zar Nikolaus II. führte bis zu seinem Sturz (1917) die Tradition seines Vaters fort und ließ weitere 40 Eier herstellen, die er dann jeweils zu Ostern an seine Mutter und Gemahlin überreichte.

Im Sinne der mit dem Ei verbundenen Qualitäten und Werte wünsche ich ein glückliches, fröhliches Osterfest der Fülle und des zunehmenden Wohlstands in allen Ebenen des Lebens

Joachim F. Nusch

Ganusch
Gesendet von Vedharma Institut – www.vedharma.de

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Die Finanzkrise – Wandel des Systems – Transformation der Kultur

In meinem Februar Jyotish-Newsletter werde ich ein wenig vertiefend die aktuellen Geschehnisse kommentieren, die am Himmel zu beobachten sind und zeitgleich die Begebenheiten in unserer Erfahrungswelt beeinflussen.

Wahrnehmung schafft Realität. Denn unser Handeln orientiert sich nicht daran, wie die Welt ist, sondern daran, wie wir sie wahrnehmen. Je präziser unsere Wahrnehmung, desto besser die Basis für ein erfolgreiches Handeln. Je ruhiger unser Geist, je geordneter und evolutionärer ist unser Handeln. Die Möglichkeit für ein spontanes, richtiges Handeln im Einklang mit den universellen Gesetzen wird theoretisch verständlich.

Eine unvollständige oder verzerrte Wahrnehmung führt fast zwangsläufig zu ungeeignetem Handeln – gerade in Zeiten der Turbolenzen und Transformationen, wie wir sie gerade erleben. Wir erhalten in diesen komplexen Prozessen der Veränderung in der Regel zu wenig direktes Feedback, um Fehleinschätzungen rasch erkennen und korrigieren zu können. Mit anderen Worten, die Qualität unserer Wahrnehmung und Beschaffenheit unseres Geistes hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Handelns.

Die Hoffnung, dass wir die Realität objektiv wahrnehmen könnten, hat der griechische Philosoph Sokrates (470 – 399 v. Chr.) schon vor mehr als 2400 Jahren zunichte gemacht. Er stellte fest, dass die Wahrheit dem menschlichen Erkenntnisvermögen prinzipiell unzugänglich ist; nur bei unmittelbar beobachtbaren Sachverhalten („Die Blume ist rot“) könnten wir zweifelsfrei feststellen, ob eine Aussage wahr oder falsch ist.

Die Einflüsse der Planeten auf einer sehr subtilen Schwingungsebene beeinflussen unser Leben täglich und stündlich. So wie die Sonne mit ihren wärmenden Einfluss jetzt im Frühling dazu beiträgt, dass die Pflanzen dem Licht entgegen streben, so hat jeder Planet eine uns offenbar nicht erkennbare direkte Wirkung. Diese damit verbundenen Wirkungen bleiben unseren Sinnen verschlossen, beeinflussen aber unser Unterbewusstsein und dadurch unsere gesamten Handlungsfelder.

Schon etliche Sekunden bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, können erste Anzeichen der Absicht aus dem Gehirn ausgelesen werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie des Bernstein Zentrums für Computational Neuroscience Berlin. Die Forscher um John-Dylan Haynes haben mithilfe der Magnetresonanztomographie Veränderungen im Gehirn untersucht, die einer bewussten Entscheidung vorausgehen.

„Viele Prozesse im Gehirn laufen unbewusst ab – wir wären sonst schon mit alltäglichen Aufgaben der Sinneswahrnehmung und Bewegungskoordination völlig überfordert. Von unseren Entscheidungen aber glauben wir in der Regel, dass wir sie bewusst fällen. Diese Annahme ist mit unserer Studie in Frage gestellt“, sagt Haynes. (Nature Neuroscience, 13. April 2008)
Ich kann mir vorstellen, dass die Informationen in diesem Newslsetter eher für Studenten und Interessierte der vedischen Astrologielehre (Jyotish). Aber ich bitte um Nachsicht. Die aktuelle Situation ist so selten, dass ich sie einmal etwas umfangreicher kommentieren möchte.

Auch wenn einzelne Leser die ausführlichen und teilweise auch sehr sachbezogenen Kommentare kompliziert und zu komplex empfinden, so mag doch die ein oder andere Anregung auch für diejenigen versteckt sein, die nicht unbedingt eine Jyotishausbildung machen oder jedes Detail verstehen müssen.

Venus dominiert den Abendhimmel als Abendstern. Der Ringplanet Saturn erscheint um 20 Uhr auf der Himmelsbühne. Merkur ist tief in der Morgendämmerung zu sehen. Der Komet Lulin (C/2007 N3) ist – mit mindestens einem Fernglas ausgerüstet – vor der Morgendämmerung im Süden zu sehen.

Der zunehmende Mond steht um 24 Uhr 57° hoch im Süden (99% beleuchtet, im Sternbild Krebs, Karka).
Heutiger Tithi (Mondtag) ist der 14. Mondtag im Mondmonat Chaturdashi.
Vollmond (Purnima) ist am 9. Februar und nächster Neumond am 24. Februar.

Venus stahlt als überaus heller Lichtpunkt, sie ist im Moment exaltiert, bis 21¾ Uhr am Abendhimmel (-4.6 Grösse, im Sternbild Fische, Meena). Bereits bei Sonnenuntergang fällt der wunderschön strahlende Planet im Südwesten auf.

Saturn (im Sternbild Löwe, Simha) geht um 20 Uhr im Osten auf. Er begleitet uns bis in die Morgendämmerung. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Merkur steht Morgen früh bei Beginn der Dämmerung rund 6° über dem Südosthorizont im Steinbock und zeigt uns seine Halbphase. Der 0.1 Grössenklasse helle Planet kann bei tiefem Horizont erhascht werden, wobei ein Fernglas bei der Suche hilfreich ist.

Sonne, Jupiter, Mars, Merkur, der nördliche Mondknoten Rahu und Neptun stehen alle zusammen in Konjunktion im großen Stellium im Steinbock.

Die kosmische Zusammenkunft in Steinbock bringt im Februar manche Herausforderung

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Die himmlische Morgendämmerung! Makara Sankranti – 14. Januar 2010 – Sonnentransit

Bedburg, den 14. Januar 2009

Heute ist der Tag der Sonnenwende im Zeichen des Steinbocks im siderischen Tierkreis.

Zum heutigen Makara Sankranti Fest möchte ich meine herzlichen Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen übersenden.

Venus, ( Shukra) ist bei klarem Himmel abends bis 21 Uhr nicht zu übersehen.
Der abnehmende Mond (Chandra) steht im Zeichen Löwe (Simha) nahe bei Saturn (Shani). Es ist der 4. Tag der abnehmenden Mondphase Chaturthi.

(siehe auch den Online-Mondkalender für 2009!)

Nach dem hellsten Vollmond des Jahres in der Nacht vom 9. zum 10. Januar beginnt die Sonne jetzt wieder ihren Lauf über die nördliche Halbkugel. Es ist der Zeitpunkt im Lauf der Sonne, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt. Dieser Zeitpunkt war heute in den frühen Morgenstunden um 01:57 Uhr. Es ist Fest des Frühlings anläßlich des „Aufstiegs“ der Sonne im Norden (Uttarayana)

An diesem Tag, im Monat Magh, feiert man in Indien das Fest Makara Sankranti. Es ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Gewidmet: Sonnen-Gott
Bedeutung: Der Tag, an dem die Sonne sich zu bewegen beginnt

Bei Sonnenuntergang fällt in südlicher Richtung ein überaus heller Lichtpunkt auf, dies ist der Planet Venus, der uns als Abendstern beglückt. Venus hält sich im Sternbild Wassermann in der Konstellation Shatabhishā (Aquirii) auf und geht um 21 Uhr im Westen unter.

Jupiter (Guru) kann während der hellen Dämmerung gerade noch mit optischen Hilfsmitteln knapp über dem Westsüdwest-Horizont im Steinbock gefunden werden.

Merkur (Buddha) ist heute schwierig im Steinbock zu beobachten, seine Helligkeit beträgt nur noch 1.6 Grösse. Bei Ende der Dämmerung reicht Merkur 5° über den Südwesthorizont.
Merkur verschwindet um 18 Uhr im Westsüdwesten.

Der Ringplanet Saturn (Shani) (0.9 Grösse) betritt um 21¾ Uhr im Osten die Himmelsbühne und wird heute Nacht vom abnehmenden Mond begleitet. In der Morgendämmerung erreicht Saturn den höchsten Punkt seiner täglichen Bahn im Süden und steht dann rund 45° über Horizont im Sternbild Löwe. Seine Ringe erscheinen durch ein Teleskop betrachtet sehr schmal.

Der abnehmende Mond geht um 21½ Uhr auf und hält sich beim Ringplaneten Saturn und im Sternbild Löwe auf. Der Mond ist noch zu 80% beleuchtet.

Interessanter Weise fällt gerade heute in den Medien die Diskussion über das Konjunkturpaket II auf, sowie der Kauf der Post durch die Deutsche Bank. Was es uns bringt, wir von den inneren Interessen und Zielen der Entscheider abhängen.

«Jedes grosse Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird.» Lü Bo We

Wie ich bereits in meinem Newsletter vom Dezember 2008 anführte, erwartet uns alle ein schwieriges, arbeitsreiches Jahr. Besonnenheit, Weitsicht und Disziplin sind notwendig, um die anstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.

Mit altem Denken und den uns normal gewordenen schlechten Gewohnheiten, werden wir die Aufgaben nicht meistern können. Die Zeit des wahllosen Kunsums ist vorbei. Quantität muss Qualität weichen. Neue Gewohnheiten müssen entwickelt werden. Das geht nicht so einfach. Denn wenn wir keine neuen Gewohnheiten und Denkweisen in unsere Kultur einbinden und diese nachhaltig festigen, verhält es sich ähnlich wie mit dem Jojo-Effekt bei jeder Abnahmekur. Ein einfacher Weg ist das nicht, aber dieser Weg wird zum Ziel führen, eine neue, werteorientierte Gesellschaft aufzubauen.

«Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.»
Kong Fuzi

Solange die Regierung, die nur ein Spiegel der Gesellschaft und seiner Individuen ist und auch jeder Einzelne in seinem Lebensbereich sich leiten lässt von Besonnenheit und Weisheit, einer grundlegenden Neuorientierung auch mehr zu spirituellen und ökologischen Werten, wird am Ende ein gutes Ergebnis dabei entstehen. Dazu benötigen wir eine neue Sichtweise.

Wir müssen lernen, hundertprozentige Verantwortung für unser Tun zu übernehmen. Eine Vogelstraußhaltung ist heute unangebracht. Die ganze materielle Welt und Existenz ist einem kontinuierlichen Zersetzungs-, und Veränderungsprozess ausgesetzt. Ayurveda und die vedische Astrologie lehren uns weise die Einflüsse der Zeit zu erkennen und die Lebensqualität zu verbessern. Schädliche Einflüsse durch falsche Lebensweise, ungesunde Ernährung, krank machende Häuser in denen wir leben, Streit, Kampf und Fehlverhalten können durch Auyrveda und einer ganzheiltichen Lebensweise eine positive Orientierung finden. Ayurveda, Vaastu und die vedische Astrologie, stellen eine einzigartige Quelle ganzheitlichen, authentischen Wissens dar, ein System, das eine unerlässliche Grundlage zur Erlangung unseres Gleichgewichts bildet.

„Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches und sinnvolles 2009.

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

vedischer Mondkalender für 2009

„Vasudeva Kutumbakam The Whole World is One Family“
Die ganze Welt ist eine Familie

Termine in 2009:

* Kongress: 22.02.2009
* Event/Kongress: A Celebration fo Ayurveda



* Lebensfreude Frühjahrsmesse Hamburg 03. – 05. April 2009


* Event/Festival 29.05. – 01.06.2009
Rainbow Spirit Festival 2009

* Seminar: 01.08.2009 – 09.08.2009
Reise zu den Sternen in der Provence


* Ayurveda Hautnah: 10.10.2009 – 11.10.2009

Ayurveda Hautnah


VEDHARMA Institut für vedische Lebensweise

Am Fließ 21
D – 50181 Bedburg-Kirchherten / Köln

www.jyotishi.de
www.ganusch.com

VEDHARMA, Institut für vedische Lebensweise

Info Tel.:+49 2463 997366 /

Mobil: +49 (0) 172 4612138
Auslandsanrufe: +49 2463 997366
Beratungstelefon: +49 2463 997367

Skype: jnusch

Fax : +49 (0) 2463 9936337

Megatrends 2020 – Kapitalismus mit Spirit als Ausweg aus der Krise

Folgende Pressemitteilung stellt einen wichtigen Trend dar, den es in den kommenden Jahren zu beobachten und zu unterstützen gilt. Zu beobachten war das schon Anfang der 60er, war aber aufgrund der äußerst materiell und rein mathematisch eingestellten Gesellschaft und Kulturausrichtung nur wenig zu finden, ja wurde sogar bekämpft.

Jetzt, wo die Menschheit vor vielen enormen Herausforderungen steht, Klimaveränderung, Bienensterben, Überfischung der Meere, finanzielle Unsicherheit und Chaos an den Finanzmärkten, Jobverlust, Krise im Gesundheitssystem, vom Ozon Loch spricht schon keiner mehr usw, muss sich der Mensch innerer Werte zuwenden und eine vollkommen neuen Lebensweise beginnen.

Die Zeit ist reif, aber auch schon lange da, nicht mehr nur Dinge in Frage zu stellen sondern auch eine radikale Umorientierung vor zu nehmen. Dafür braucht man Orientierungshilfen, die sich nicht mit den Denkmodellen bedienen lassen, die die aktuellen Situationen herbeigeführt haben.

Albert Einstein: “ Wir können nicht die Probleme der Zeit mit dem Denken lösen, das sie hervorgebracht hat“

Megatrends 2020 – Kapitalismus mit Spirit als Ausweg aus der Krise

Megatrends 20020

(openPR) – Die weltweite Finanzkrise macht deutlich: Der Kapitalismus alter Schule ist am Ende. Während die Experten aus Politik und Wirtschaft noch rätseln, wie die Märkte wieder in Fahrt kommen könnten, zeigt die renommierte amerikanische Trendforscherin Patricia Aburdene mit ihrem Bestseller sieben brandaktuelle Megatrends, die den Weg zu einem zukunftsfähigeren und bewussten Business markieren

BIELEFELD, Oktober 2008. Nachhaltigkeit, ethische Investments und Spiritualität werden die wesentlichen Antriebsfaktoren für das Business im kommenden Jahrzehnt sein, prognostiziert Patricia Aburdene, die weltweit bekannte Trendforscherin. Im Millionen-Bestseller „Megatrends 2000“ nahm sie bereits in den 80er Jahren zusammen mit John Naisbitt den Wandel zur Informationsgesellschaft vorweg. Und auch auf die gegenwärtige Finanzkrise hat sie neue Antworten parat, denn längst formiert sich bereits eine kraftvolle und finanzstarke Gegenbewegung zum Gier-Szenario, das die Wirtschaft in den Abgrund gerissen hat.

Der Aufstieg des bewussten Kapitalismus, den Patricia Aburdene in ihrem neuen Buch beschreibt, verspricht fundamentale Veränderungen. Verantwortung, Werte und Spiritualität prägen das neue Paradigma, das in den Märkten bereits sichtbar wird. Investmentfonds mit einem Milliardenvolumen, die ethischen Leitlinien folgen, Konsumenten, die gezielt fair produzierte Produkte kaufen, und Führungskräfte, die persönliche Erfüllung und Erfolg verbinden, zeugen von der Ablösung des Shareholder Value-Denkens und dem neuen Zeitalter einer nachhaltigen Wirtschaft.

Hier die sieben Megatrends, die unsere Wirtschafts-, Arbeits- und Lebenswelt verändern, im Überblick:
• Die Macht der Spiritualität
Meditation, Yoga, Stille: Immer mehr Menschen sehnen sich nach einem höheren Spirit – und tragen ihn in die Arbeitswelt!
• Der Aufstieg des zukunftsfähigen Kapitalismus
Unternehmen machen bessere Gewinne denn je – indem sie für ein gutes Arbeitsklima sorgen und das Allgemeinwohl berücksichtigen!
• Unternehmensführung aus der Mitte
Mitarbeiter engagieren sich – und ändern mit ihrer persönlichen Authentizität und ihren Werten die Geschäftswelt von innen heraus!
• Spiritualität in der Wirtschaft
Unternehmen folgen nicht mehr allein der Macht des Geldes, sondern entwickeln ethische Überzeugungen und nachhaltige Strategien!
• An Werten orientierte Verbraucher
Per Abstimmung mit dem Geldbeutel fordern die neuen Konsumenten fair und ökologisch hergestellte Produkte – und machen die Welt damit besser!
• Eine Welle der bewussten Lösungen
Motivierte Mitarbeiter meditieren, Broker üben sich in der Kunst des Verzeihens und steigern damit die Gewinne um bis zu 400 Prozent – ein neuer Corporate Spirit greift um sich!
• Der sozial verantwortliche Investment-Boom
Rendite satt, und das mit gutem Gewissen – die neuen Ethik-Anlagen überzeugen durch gute Performance – ohne Risiken und Nebenwirkungen!

Patricia Aburdene zeigt, wie Unternehmen, Manager und alle, die spüren, dass es Zeit ist zu handeln, diese Entwicklung gestalten und von ihr profitieren können. Das Buch liefert zahlreiche Beispiele amerikanischer und deutscher Unternehmen, die verdeutlichen, dass der in Megatrends 2020 propagierte neue Geist in der Wirtschaft bereits Einzug hält.

Ein Buch für Führungskräfte und Mitarbeiter, die spüren, dass es Zeit ist zu handeln – mit vielen Beispielen renommierter Unternehmen, die dem kurzsichtigen Profitstreben der letzten Jahre zukunftsfähige und vor allem gewinnträchtige Alternativen entgegensetzen.

Patricia Aburdene: Megatrends 2020. Sieben Trends, die unser Leben und Arbeiten verändern werden!, 352 Seiten, Hardcover, Oktober 2008, J.Kamphausen, Bielefeld, Business-Reihe »inspire!«, 
€ (D) 22,80, ISBN 978-3-89901-162-3. Titel der amerikanischen Originalausgabe: Megatrends 2010. The Rise of Conscious Capitalism. Seven Trends That Will Transform How You Work, Live and Invest. Übersetzung: Claudia Seele-Nyima

Die Medien über die Megatrends 2020
„Diese Bewegung hat offenbar die kritische Masse erreicht.“
Der Spiegel

„Die Trendforscherin diagnostiziert den Aufstieg eines „spirituelleren“ Kapitalismus und zeigt, wie ideelle Verbesserungen im Unternehmen auch harte Performancefaktoren optimieren.“
ManagerSeminare

„Patricia Aburdene ist davon überzeugt, dass spirituelle Werte in der Weltwirtschaft immer wichtiger werden und Unternehmen von diesem Wandel profitieren können.“
Existenzielle

Stimmen zum Buch
„Wir erleben die von Patricia Aburdene beschriebene Realität bereits: in der Kreativität, im Engagement und in zweistelligen jährlichen Zuwachsraten. Megatrends 2020 ist ein Muss!“
Patrick T. Parenty, Senior Vice President L’Oreal USA,
Generalmanager REDKEN 5th Avenue NYC

„Dieses Buch liefert zwingende Beweise, die für Unternehmensverantwortung, Integrität, Transparenz und gute Unternehmensführung sprechen.“
Michael Mitchell, Direktor Unternehmenskommunikation und 
Investor Relations, Chiquita Brands International, Inc.

„Megatrends 2020 hat mich dazu inspiriert, meine eigene Führungsweise zu überdenken. Patricia Aburdene zeigt, wie Sie aus den neuen Trends Kapital schlagen können. Dieses Buch ist ein Hit!“
Deborah Wahl Meyer, Vizepräsidentin Lexus Marketing,
Toyota Motor Corporation

„Wenn Sie ein Gesamtbild der Veränderungen wollen, die das Business aufrütteln, dann ist dieses Buch für Sie.“
Dave Stangis, Director Corporate Responsibility, 
Intel Corporation

Über die Autorin
Patricia Aburdene ist eine weltweit führende Trendforscherin. 
Sie berät seit über 25 Jahren internationale Unternehmen in Transformationsprozessen und hält Vorträge bei globalen Businesskongressen. Ihre Karriere als Wirtschaftsjournalistin begann sie 1978 bei Forbes, und in den neunziger Jahren entwickelte sie am Radcliffe College in Cambridge, Massachusetts, neue Modelle für Leadership.
www.patriciaaburdene.com

Workshops mit Patricia Aburdene
Tagesworkshops am 7. und 8. Februar 2009 beim Parabola Forum in Zürich, www.parabolaforum.com

Presse-Kontakt
Dr. Nadja Rosmann
Hofheimerstraße 21a
65719 Hofheim

Fon +49 (0)6192 20 68 25 8

Über den Verlag
J.Kamphausen feiert 2008 sein 25-jähriges Jubiläum. In der Business-Reihe »inspire!« erscheinen seit 2004 namhafte Autoren aus Wirtschaft und Beratung, die einen neuen Spirit in der Geschäftswelt propagieren. »inspire!« fühlt sich einem integralen Denken verpflichtet, das Wissen, Werte und Wünsche miteinander in Einklang bringt. Die Managementbücher stehen für eine neue Authentizität und Integrität im Business. Die J. Kamphausen Mediengruppe wurde 1983 in Bielefeld gegründet und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter. Mit einem Programm von rund 300 Titeln aus den Themenbereichen Gesundheit, Spiritualität und Wirtschaft erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von gut drei Millionen Euro. Die Spitzentitel des Verlags erreichen eine verkaufte Auflage von bis zu 300.000 Exemplaren.
www.inspire-news.de

HAPPY Diwali – Fest des Feierns, Lachens und des Lichts

Diwali findet jedes Jahr am Neumond des Monats Kartika statt, am 28.10.2008 (in der Regel Ende Oktober).

Diwali wird in Indien mit „Festival des Lichts “ bezeichnet. Es ist ein freudiges Fest, des Feierns, Lachens und großer Ausgelassenheit.

Es ist jedoch auch angebracht, über den tieferen Sinn dieses Festes nachzudenken, als nur Glückwünsche für ein neues Jahr zu Glück, Reichtum und Erfolg zu erhoffen.

Denn in der heutigen Zeit wäre eine Beschreibung dieses Festes ansonsten nur eine oberflächliche Erklärung. Im Mittelpunkt der indischen Philosophie steht die Idee, dass es einer tieferen Ebene der Existenz jenseits der physischen Körper und Geist gibt. Diese Ebene ist rein, unendlich, klug, liebevoll und lichtvoll. Voller Harmonie und unendlichen Glücks.

Diese Ebene wird Paramatman genannt. Der Bereich des Lebens, der still und unbeweglich ist in seiner Natur. Feiner und subtiler als alle physikalischen Gesetze und nicht dem Einfluss von Veränderung ausgesetzt.

Dieses Paramatman ist unsere wahre Natur, ewige Realität. Es ist die gleiche unverkennbare wahrhaftige Natur und steht im Mittelpunkt der Existenz über jedem Wesen.

Somit ist es nicht Deine, Ihre oder Unsere wahre Natur – es ist die allgegenwärtige „wahre Natur“ in deren Einheit sich alle Wesen vereinen – im Feld von Paramatman , dem höchsten Selbst.

Der einzige Grund, warum wir im Leben leiden ist, weil wir Fehler machen und uns verlieren in den dichteren Formen von Körper, Gefühl und Denken wir vergessen unsere wahre Natur als den ewigen, liebenden Zustand reinen Bewusstseins

Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt jeder spirituellen Tradition. Und Indien ist auch heute noch ein Hüter und Lehrer der alten vedischen spirituellen Tradition.

Also, jedes Jahr – auf Diwali – feiern wir die Geburt unserer physischen Gestalt, unserer physischen Welt, unseres zur manifesten Form gewordenen Bewusstseins, was am im Ursprung dem Paramatman entsprungen ist. Ausdruck des göttlichen Willens.

Diwali ist das Fest dieses inneren Lichts, Jyoti.

Es ist die Zeit zu erkennen, dass die innere Fähigkeit und Macht des Lichts und Weisheit jeden Bereich der Dunkelheit zu erhellen kann.

Es ist die Zeit alle unsere Sehnsüchte, Wünsche, Verstrickungen und externen Anstrengungen nur auf nur einen Pfad, auf ein Ziel auszurichten. Zu dem göttlichen, in der sich neu ausrichtenden Qualität des Lebens, voller Werte des Respekts, Achtung und Liebe allen Wesen gegenüber und unsere Verpflichtung im Einklang der höchsten Wahrheit des Selbst.

Das kommende Jahr 2009 wird für alle harte Arbeit und Disziplin bedeuten und vielen wird die Last die zu tragen sein wird , sehr schwer fallen. Viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft stehen vor gewaltigen Veränderungen.

Was wir erleben ist ein Ausdruck der inneren mentalen Haltungen und Einstellungen, die in der Manifestation unserer Kultur zum Ausdruck kommen. Ein radikaler Wechsel unserer Denk-, und Lebensweise hin zu neuen, ganzheitlichen Werten ist wichtig. Wie die inneren Zustände des Geistes von Stress, Verspannung und Negativität befreit werden können, ist durch unzählige positiven Erfahrungen und tausende wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten 40 Jahren im Umgang mit Meditations,- und Yogapraktiken im Westen bekannt.

Auch hieran erinnert dieses Diwalifest und rüttelt auf zu einem Umdenken.

Entzünde eine Kerze und vertreibe die Dunkelheit.

Darin liegt eine unendliche die Kraft die uns durch Paramatma gegeben wird. Doch aus großer Kraft folgt große Verantwortung, die der Mensch erkennen muss.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie wichtig unsere Gedanken und inneren Zustände sind, dnn durch die Kraft unseres Denkens, sind wir in der Lage vieles zu erschaffen oder zu zerstören.

Im Leben der Menschen
spielt sich ab,
was sich abspielt
im Leben der Menschen,
weil es sich abspielt
im Geist der Menschen.

Was passiert, ist, was wir denken, dass passiert, und was passieren wird, ist, was wir denken, dass passieren wird.
In diesem tieferen Sinn sollte Diwali, Fest des Lichts verstanden und begangen werden, sonst ist es nur ein weiteres, oberflächliches Fest ohne schöpferische Wirkung.

Ausschlaggebend für den Termin des Fests ist immer der indische Mondkalender, der seit Jahrtausenden in der indischen Kultur und in der vedischen Astrologie verankert ist,

In diesem Jahr fällt der Neumondtag (Amavasya) auf Dienstag, den 28. Oktober. Siehe auch den Mondkalender unter: www.vedharma.de

Diwali beginnt demnach immer am fünfzehnten Tag des Hindumonats Kartika (Ende Oktober/Anfang November), 20 Tage nach dem Dasahra Fest zu Neumond/ Amavasya.

Da der genaue Neumondzeitpunkt auch von der geografischen Länge abhängt, kann es sein, daß Diwali in Westindien, Europa oder Amerika einen Tag später als in Ostindien gefeiert wird (dies war 2003 der Fall).

Verantwortlich für den exakten Zeitpunkt ist klassischen Texten nach jedoch immer der Sonnenaufgang in Indien in Gangotri, dem heiligen Ort an der Ganges-Quelle auf 3000 m.ü. M. im Distrikt Uttarkashi, Bundesstaat Uttarakhand.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Lichterfest, Diwali 2008

Happy Diwali

Joachim F. NUSCH

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Veranstaltungshinweise




Rainbow Spirit Festival Pfingsten 2008


Vom 8. – 12 Mai findet in diesem Jahr das 14. Rainbow-Spirit-Festival im Kongresshaus in Baden-Baden statt.

Sie können uns an unserem Informatinsstand Nr 37 im 1. Stock, (Ebene C) antreffen
Wenn Sie mehr über Jyotish und Ayurveda, dem Geheimwissen der alten Inder wissen möchten, und die dort beschriebenen Grundsätze und Strategien für Glück, Erfolg und Gesundheit konsequenter umsetzen möchten, sprechen Sie uns an.

Herzlich laden wir Sie und Ihre Begleitung auch zu unserem Vortrag ein, am Samstag, den 9.Mai, Raum Cosmos 11.45 Uhr – 12.35 Uhr).

Es werden an diesen Tagen Beratungsgespräche und Termine für persönliche Konsultationen angeboten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Veranstaltungstermine:

Melodien der Götter – Orientalischer Musikzauber !

mit dem indischen Sitarvirtuosen
Kushal Das einer der berühmtesten Sitar Spieler Indiens zu Gast in Deutschland
und
Shiv Shankar Ray (Tabla)

So. 18. Mai 2008 19:30 Uhr

Studiobühne, Domplatz 23, Münster

Deutsch-Indische Gesellschaft Münster

Eintritt: 13,-/10,-€ Tel.: 0251/8715171

Pressemeldung:

Anderthalb Stunden dauerte dieser gewaltige Raga insgesamt, doch nie entstand eine Durchhängephase. Der enorme Erfindungsreichtum, die klare Struktur der Improvisation und der große Farbenreichtum kennzeichneten das Spiel von Kushal Das. – FAZ, 12. Juni 2007


Festival of India Potsdam 30.05.- 01.06.2008

Land der Religionen, Kinderstube des Menschen, Geburtsort der Sprachen, Großmutter der Legende, Urgroßmutter der Tradition. Das Land welches jeder schauen möchte… (Mark Twain) Das ‚Festival of India‘ ist ein Dankeschön an dieses Land, welchem wir die Grundlagen unserer Sprache, Musik, Philosophie, Mathematik, Naturwissenschaft u.v.m. verdanken.

http://www.vedischer-kulturverein.de/



Lebensfreude Messe München 06. – 08. Juni 2008

Neues Forum am Deutschen Museum
Museumsinsel 1
80538 München

Öffnungszeiten:
Fr. 13.00-19.00 Uhr, Sa + So 10.30-19.00 Uhr

Lebensfreudemesse München


4. Yoga-Festival Berlin vom 04. – 06. Juli 2008 siehe http://www.yogafestival.de


Kennen Sie jemand, der sich auch über die vedische Lebensweise und Philosophie freuen würde? Möchten Sie jemand dazu einladen?

Dann organisieren Sie doch in Ihrem Bekanntenkreis einen Vortrag oder einen Workshop. Ich komme gerne und erzähle mehr darüber. Fragen Sie gleich an.

Wir alle können uns unsere Wünsche und Träume erfüllen. Wenn wir die Macht der Sterne und des Universums nutzen, wird es noch einfacher und für jeden erfahrbar. Die Lichter helfen uns, unsere Ziele zu erreichen. Dafür sind Lichter da. Um in der Dunkelheit zu leuchten und den Weg klarer zu machen.

Wir leben in einem Universum des Fühlens. Viel machtvoller sind die Gefühle und subtilen Gedanken, als unsere anerzogenen Denkmodelle. Wenn Sie nur intellektuell an etwas glauben, oder sich einreden Sie würden etwas verstehen, aber kein Gefühl dazu aufgebaut haben, besitzen Sie nicht unbedingt die Kraft etwas zu Schaffen oder bewusst zu Verändern.

Je tiefer diese Ebene des Fühlens in uns verankert ist, je tiefer die Stille ist, die wir in uns erfahren, je stiller unser mentaler Apparat wird, umso müheloser und wirkungsvoller wird unser Wunsch und Vorhaben manifestiert.

Wie viele Perlen des Wissens haben wir durch intellektuelles Studium von Büchern, Seminaren und Vorträgen an der Kette der Lebenszeit aufgereiht?

Ist das Wesentliche nicht nicht die Anhäufung von Kenntnissen und Informationen, sondern die Wandlung des Menschen im Kontakt mit diesen Kenntnissen. Haben wir auswendig gelernt? „Ja“ gesagt zu den Formeln und Symbolen der Zeit und Gesellschaft in der wir uns bewegen , oder haben wir uns mit dem Wissen anderer auseinandergesetzt? Wurde versucht Zusammenhänge zu verstehen, was dieses Wissen bedeutet und wie weit es einen selbst angeht?

Veda bedeutet Wissen. „All-Wissenheit.“ Hier handelt es sich um dieses einzigartige Wissen, was es jetzt in diesem Leben zu entdecken und zu erfahren gilt.
Es macht uns zu Brahman. Keine Gefühlsduselei oder das suggerieren von einfachen und immerwährenden Erfolgs-, und Motivationsrezepten.

Jyotish wird auch das „Auge des Vedas“ genannt. Wir erhalten Klarheit, Orientierung und Hilfe für unsere Fragen im Leben und auf unserer spirituellen Wanderung. Es hilft uns hinter die Fassade der Illusion und Täuschung zu blicken und zeit-, raum-, kultur-, überbrückende Erkenntnisse zu erlangen.

Eine schöne Zeit wünscht Ihnen

Joachim F. NUSCH
GANUSCH
vedischer Astrologe und Lebensberater

VEDHARMA Institut für vedische Lebensweise



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Totale Mondfinsternis 21.02.2008

Am frühen Morgen des 21. Februar 2008 durchquert der Mond zwischen 02:43 und 06:09 Uhr MEZ den
Kernschatten der Erde. Von 04:01, dann steht der Mond im Nakshatra Magha unter dem Einfluss von Ketu, bis 04:51 taucht er vollständig in den Kernschatten ein. Magha befindet sich im Sternzeichen Löwe, in einer Ansammlung von 6 Sternen wo von der hellste Stern Regulus ist. Von Regulus sagt man, dass er hundert mal heller scheint als die Sonne.

Magha bedeutet so viel wie der „Mächtige“ oder der „Große“. Sein Symbol ist der königliche Thron oder Königsstuhl, auf dem der König bei feierlichen Anlässen durch das Land getragen wurde. Diese Sternkonstellation hat viel mit dem Tod zu tun. Während dieser planetaren Konstellation verlassen viele Seelen ihren Körper. Der große Avatar Paramahansa Yogananda verließ seinen Körper in dieser Phase. Große spirituelle Erfahrungen sind möglich. Die vorherrschenden Devas/Naturgesetze dieses Nakshatras sind die Pitris, die großen Väter oder Urväter der Menschen.

Ihre Aufgabe besteht darin, Schutz und Wohlwollen zu geben. Sie stehen als Engel und Wächter zur Seite, um bei diesem wichtigen Prozess der Erde und den Menschen Schutz zu spenden, kulturelle Werte, Tradition und Reinheit zu bewahren.

Das Licht des irdischen Dämmerungshimmels, das die Nachtseite der Erde umgibt, lässt den verdunkelten Mond
am frühen Morgen in orange-rötlichen Farbtönen erscheinen. Intensität und Farbe des total verfinsterten Mondes
richten sich nach der aktuellen Beschaffenheit der Erdatmosphäre. Sofern nicht noch kurz zuvor ein
größerer Vulkanausbruch stattfindet, wird eine eher helle Finsternis erwartet. Das Himmelsschauspiel
kann mit dem bloßen Auge, einem Fernglas oder einem Teleskop beobachtet werden. Anders als bei
einer Sonnenfinsternis sind hierzu keine speziellen Filter erforderlich.

Solareklipse 06.02.2008

Neumond – Amavasya

 

Die vergangene Solareklipse am 6. Februar 2008 war eine von den interessanteren, die man beobachten konnte. Es ist mir eine große Freude, nun darüber zu berichten. Wir alle stehen vor großen Aufgaben und Chancen. Eine ganz besondere Zeit beginnt.

Auffallend ist, dass nicht nur eine einfache Eklipse stattfand, sondern auch der rückläufige Merkur (Budha) zu beobachten war, der im Moment der Eklipse, zeitgleich während der Verdunklung, in Konjunktion mit Sonne (Surya) und Mond (Chandra) verbunden war.

Der rückläufige Merkur war in diesem Moment der Erde näher als üblich, was seine Wirkungen und seinen Einfluss verstärkte. Für Jungfrau und Zwillingaszendenten wird diese Qualität als positiv eingestuft. Gerade dann, wenn sie bereit sind, sich eher mystisch oder okkulten Themen zu widmen. Dies trifft in dem Maße bei denjenigen für die kommenden 4 Monate noch stärker zu, die Mars im ersten Haus stehen haben, oder durch Aspekte oder Transite dem Marseinfluss ausgesetzt sind.

In den Bereichen des Horoskops und der damit verbundenen Lebensthemen, wo sich das Zwillingzeichen im Horoskop befindet, wird die Macht der Eklipse gebrochen.

Bei den Personen, die den Aszendenten (Lagna) im Zeichen Zwilling stehen haben, könnte eine Erleichterung oder Aufhebung von aktuell stattfindenden Schwierigkeiten oder Frustrationen zu erleben sein.

Auf diesen Punkt muss unbedingt hingewiesen werden, da eine Eklipse nicht unbedingt nur für schwierige oder dunkle Themen steht. Sie wirkt sich je nach Horoskop, Person und Themenkreis unterschiedlich aus und muss daher immer individuell im Horoskop des Einzelnen oder der zugeordneten Fragen betrachtet werden.

Eine Eklipse ist immer machtvoll und wird bekanntlich spirituelle und geistige Prozesse verstärken, als auch neue Energien oder Energieprägungen herbeiführen, sowie die vergangene Zeitqualität auflösen. Sie zeigt ungewöhnliche Begebenheiten, Vorfälle und unerklärliche Phänomene, die durchaus übersinnlicher oder überirdischer Natur sein können.

Interessant ist auch, dass diese Eklipse durch einen so genannten Austausch oder Wechsel von Sonne und Saturn begleitet wurde. Die Sonne steht im Zeichen Steinbock, einem Saturn zugeordneten Zeichen und Saturn steht im Zeichen Löwe, dem Sonne zu geordneten Zeichen.

Diese Art der Interaktion schafft eine leistungsfähige Verbindung der Kräfte, die dazu führt, laufende insbesondere schöpferische oder lebensfreundliche Aktivitäten in Gang zu halten, die sich an neuen Werten und Prozessen ausrichten und trotz möglicher negativen Begleiterscheinungen, die durchaus entstehen können, günstig vorangetrieben werden.

Durch diese Eklipse wurde auch das Zeichen „Steinbock“ (Makara) aktiviert.

Diejenigen mit Steinbock Aszendent, sollten in den kommenden 6 Monaten bemüht sein, ihre Gesundheit zu beachten und sich gesünder zu verhalten. Doch wer sich spirituellen Techniken, einer natürlichen, gesunden oder ayurvedischer Lebensweise erfreut, sollte in dieser Zeit gesundheitliche Verbesserungen und Entlastung erfahren. Möglich sind auch unerwartete positive Fortschritte im Genesumsbereich.

Diese Eklipse findet im Nakshatra von Dhanishta statt, was durch Mars regiert wird – der wiederum gerade begonnen hatte, in das Zeichen Zwillinge zu wechseln. Dieses Nakshatra (Mondhaus) steht in direktem Zusammenhang mit Fülle und jeder möglichen Art von Unterstützung und Förderung.

Hier gibt es ein hervorragendes Fundament für viele gute unterschiedliche Ideen, die geschmiedet werden. Neues und erfinderisches kann Gestalt annehmen.

Die damit verbundenen Naturgesetze werden die acht Vasus genannt – eine Ansammlung, Bündelung von kosmischen Kräften, Energie und Licht, die in der Mythologie ihre Kraft durch Indra, dem Sonnengott oder „Vater der Götter“ erhalten. Er wohnt als Herr über die „Himmelswelt“ (svargaloka) in einem Palast auf der Spitze des Berges Meru,

Die acht Vasus heißen:

1. Pratyusa (Sonne)

2. Soma (Mond)

3. Dhara (Erde)

4. Anala (Feuer)

5. Apa (Raum)

6. Anila (Wind)

7. Prabhasa (Himmel)

8. Dhruva (Nakshatras)

In ihrer Macht liegt es Fülle und Ruhm zu verleihen.

In diesem Nakshatra Dhanishta ist Mars (Mangal) erhöht und gibt die Fähigkeit, diese Universalkräfte kreativ und schöpferisch einzusetzen und nutzbar zu machen.

Dieser Exaltationspunkt von Mars wird symbolisch auch als der Sitz der Kundalini im unteren Bereich der Wirbelsäule bezeichnet, der die Feuerenergie, Pitta kontrolliert. Eklipsen sind immer eine gute Zeit für Selbstrückzug, innere Arbeit, Stille und Meditation.

Dieser Tag und auch die Tage bis kommenden Montag, den 11.02.2008 eignen sich sehr gut zum Fasten. Leichtes Essen, gesunde Kost eignen sich um sich so mehr auf die innere Natur einstellen zu können.

Maharishi und Beatles

Maharishi und Beatles

Fast zeitgleich, kurz vor der nahenden Eklipse und dem Neumond, verließ der große spirituelle Lehrer, Maharishi Mahesh Yogi im Alter von 91 Jahren seinen Körper am 06.02.2008 um ca 19:00 Uhr und wird am Montag, den 11. Februar in Allahabad in Indien, eine der heiligsten Städte der Hindus am Zusammenfluss von Ganges und Yamuna, nach alter vedischer Tradition und Zeremonie bestattet . Zeitgleich findet dort eine kleine Mela statt, eines der großen indischen spirituellen Feste.

Was Maharishi in seinen über 50 Jahren unermüdlicher Arbeit geschaffen hat, ist ein unglaublicher Beitrag für die Welt, die dringend Frieden, Glück und Zuversicht benötigt.

Ayurveda, Jyotish, Sthapatya Veda (die indische Architektur, Mutter des Feng Shui) Yoga, Meditation und die vedischen Disziplinen, wurden von ihm wieder belebt und im Westen bekannt gemacht. Er machte dieses Wissen Anwendbar für die Bereich Erziehung und Bildung, Wissenschaft und Kunst, Politik und Verwaltung sowie Landwirtschaft und Ernährung.

Die Beatles erfuhren durch seine Inspiration wesentliche musikalische Prägungen. Der Song „Across the Universe – Jai Guru Dev“, wurde vor wenigen Tagen von der NASA als Friedensbotschaft der Menschheit ins Weltall geschickt.

http://www.youtube.com/watch?v=bbirjVeI_Pk

Die großen geistigen Lehrer aller Zeiten, wählten immer außergewöhnlichen Momente, um diese Welt zu verlassen oder aufzusteigen. Demnach können wir uns darauf verlassen und ganz sicher sein, dass wir gerade in diesen Tagen eine ganz spezielle Zeitqualität erfahren, die geeignet ist, spirituelle Arbeit und geistige Praktiken auszuüben.

Abschließend möchte ich auch noch unterstreichen, dass während dieser Eklipse und bis zum 12. Februar, die Planeten (Grahas) Jupiter (Guru) und Venus (Shukra) beide im Zeichen des Schützen in Konjunktion stehen.

Das zeigt uns noch einmal das enorme Potential dieser Zeit, neue geistige Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Wir werden die notwendige Unterstützung erfahren, neues Wissen und Werte, die sich in den kommenden Jahren mehr und mehr entwickeln und durchsetzen werden in die Praxis umzusetzen, unseren Inspirationen zu folgen und alles notwendige anzupacken, um eine neue Zeit zu schaffen.

Mit herzlichem Gruß

Joachim F. NUSCH

GANUSCH

Makara Sankranti – Sonnentransit in Steinbock

Sankranti bedeutet, von einem Platz zu einen anderen Platz gehen (um sich zu ändern einen neuen Standort oder Standpunkt einnehmen).

Es bedeutet auch, dass man jemand oder etwas anderen trifft und begegnet. Die Zeit, wenn die Sonnenbewegung von einem Sternbild zu einen anderen wechselt wird als Sankranti bezeichnet.

Makara ist das Zeichen des Steinbocks. In wiederkehrendem Rhythmus, wenn der Sonnenlauf vom Zeichen des Schützen zum Steinbock überwechselt, feiert man nach dem vedischen Kalender Makar Sankrati

Das Sankrati Fest, dann wenn die Sonne ein neues Zeichen besucht, ein Zeichenwechsel stattfindet, wird in Indien gefeiert. Man schenkt der damit verbundenen Zeitqualität besondere Achtung.

Das Makar Sankrantifest ist jedoch das wichtigste und größte dieser Feiern, weil dann die Sonne aufhört, von der Erde, der nördlichen Hemisphäre, abzurücken, und Uttarayana oder den nördlichen Kurs beginnt und somit die Sonne wieder näher zur Erde kommt und längere und wärmere Tage verspricht.

Im nördlichen Indien wird dieser Tag als der kälteste Tag des Jahres betrachtet.

Makara Sankrani ist der Tag an dem die Sonne stirbt und neugeboren wird. Die symbolische Wiedergeburt der Sonne. Sie feiert den Beginn ihrer Reise, auf der sie zur Erde nun über ihren eingeschlagenen nördlichen Weg zurückkommt.

Die Menschen der Antike fanden, dass die Sonne auf ihrer südlichen Wanderung sich von ihnen entfernte und sie weniger von ihrer spendenden Kraft und Energie erhielten. Somit ist dies ein besonderer Tag und wird groß gefeiert. Die freudige Rückkehr der Sonne wird mit Gebeten und Glückwünschen geehrt.

Die Sonne ist göttliches Licht und Weisheit. Sie symbolisiert die Kraft und Macht des lebenden Gottes.

Makara Sankranti bedeutet, dass die Zeit der Fehlleitungen vorüber ist, wir uns von der Finsternis der Illusion in der wir leben abwenden sollten und beginnen freudig das innere Licht der Erkenntnis heller und heller scheinen zu lassen.

Wir sollten von nun an beginnen, in dem Maße wie das Licht der Sonne Tag für Tag heller wird, stetig in Reinheit, der Weisheit und Erkenntnis zu wachsen.

Der Zeichenwechsel der Sonne vom Schützen in den Steinbock, wird in den verschiedenen Gebieten Indiens unterschiedlich gefeiert.

Unter den Tamilen wird Makara Sankranti „Pongal“ genannt, für die es auch das Neujahr herbeiführt.

Der Tag beginnt mit Surya Pongal, der Sonnen-Anbetung und mit Pujas für den Sonnengott. Nach dem ersten Bad werden neue Kleider angezogen. Das kürzlich geerntete Getreide und der Reis werden dann zum ersten Mal gekocht. Spezielle Gerichte werden zum ersten mal zubereitet und dargeboten.

Dazu werden u.a. grüne Blätter für den Wohlstand, Kurkuma für den Erfolg und die Gunst, Ingwer für das Gewürz des Lebens symbolisch verwendet.

Ein spezielles Gericht mit Namen „Sarkkarai Pongal“ wird in eigens für diesen Tag hergestellten Töpfen gekocht. Im Anschluss an die Puja-Rituale, wird aus dem „Sarkkarai Pongal“ Topf mit Zuckerrohrstöcken Essen für den Sonnengott entnommen und ihm als Dank für die reichliche Ernte angeboten.

Zuckerrohr symbolisiert mit seiner Süßigkeit das Glück und die Freude im Leben.

Ein großartiges Mittagessen wird dann im Kreis der Familienangehörigen auf unterschiedliche Art und Weise aus Idli, Dosas und Reis zubereitet und feierlich verspeist.

Einer Legende nach, hat an diesem Tag Lord Sundareshwar im Madurai Tempel ein Wunder vollbracht und in einem Steinelefanten Leben eingeatmet, der danach Zuckerrohr verspeiste

Eine Gravur dieses Ereignisses findet man im Meenakshi Tempel.

Mit diesem Monat des THAI beginnt in Tamil-Nadu die Hochzeits-Jahreszeit.

Das Lohri-Fest wird an dem Makara Sankranti Tag ebenso gefeiert. Gemäß der Bhagavad Gita offenbart sich Lord Krishna in seiner vollen Herrlichkeit während dieser Zeit.

Feuer werden in den Häusern angezündet, um symbolisch das Ende des alten Jahres zu begehen, und das Licht der hellen Sonne in den kommenden Monaten zu bringen.

Während des Pongal-, und Lohrifest, sollten wir unsere Liebe und Aufmerksamkeit den Armen, den Bedürftigen und den Tieren widmen und das Essen ehren, das wir essen.

Es ist gut, Geschenke, Geld und Kleidung zu geben. Die Energie dieses Tages sollten wir verstehen und nutzen für den Neuanfang , an dem wir von unseren vorigen Problemen Abstand nehmen und Wärme und Liebe anderen entgegen bringen und göttliches Licht in unser Leben einfließen lassen.

Joachim F. NUSCH

 

GANUSCH

 

Klimawandel und Transformation – Gedanken zum Jahresende


Bedburg, den 18. Dezember 2007




Das Jahr geht zu Ende und wir haben viel Erlebnisreiches in 2007 erlebt.

Die Zeit ist verflogen. Schnell, mit Hast und ruhelos. Was ist geblieben?
Was hat sich bewegt? Woran können wir festhalten?

Das Hauptthema, um das sich in unseren Lebensumfeld alles dreht und um das es sich auch in den kommenden 2 Jahren drehen wird, ist der Klimawandel.

Ich habe lange darüber nachgedacht, was uns dieser Klimawandel zeigen soll und ob ich wie so viele in diesem Newsletter zum Jahresende dieses Thema ebenfalls aufgreifen soll?

Ich habe mich entschieden einen anderen weiteren Aspekt den Überlegungen anzufügen, der mir in aller Diskussion und fachlich, wissenschaftlicher Betrachtung fehlt. Den Menschen und seine kosmische Realität. Sein Bewußtsein, die Chance für den Wandel anbietet und Potentiale beinhaltet für enorme positive Veränderungen, wenn wir uns entschließen neue Türen nach innen zu öffnen.

Was sollen wir nun aus der Klimadiskussion und der gebotenen Situation dieser Klimakrise lernen?

Eine „Krise hat naturgemäß wie alles andere zwei Seiten. Die Seite der Gefahr, der Angst und des Festhaltens und die Seite der Chance, der Transformation, der neuen Wege im Fluß der Zeit.

Hat CO2 überhaupt etwas mit den Abfällen unserer Zivilisation zu tun oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Etwas, was lange vor uns alte Hochkulturen und Zivilisationen ans Ende ihrer Existenz geführt hat?
Steuern wir bis 2012 auf einen klimatischen Kollaps zu, geht es nur um intelligente Marketingproaganda der Industrie, einen neuen technischen Zyklus einzuleiten oder passiert etwas grundsätzlich Neues, ein Evolutions-Prozeß, dem alle Lebewesen auf dieser Erde unterworfen sind?

Wenn wir uns umsehen und die Erfahrungen der letzten 3 Jahre betrachten, müssen wir ohne Zweifel anerkennen, daß es sich hier nicht um eine oberflächliche, von Menschen inszenierte Medienrealität handelt.

Der Wintersturm im Nordosten der USA hat weitere Todesopfer gefordert.
Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch hat mit Eis und Schnee am Wochenende in Südeuropa für Chaos gesorgt.
Keine weiße Weihnacht. Dafür Regen und Sturm zum Weihnachtsfest.
Für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich ist, daß ein tropischer Sturm auf Mauritius und Reunion aufzieht.
Ein Jahr der Stürme, des Feuers und der Überschwemmungen geht zu Ende.

Al Gore sage bei seiner Rede zur Verleihung des Nobelpreises:

«Wir Menschen haben es mit einem globalen Notfall zu tun. Die Erde hat jetzt Fieber. Und das Fieber steigt.»
Das norwegische Nobelkomitee begründete die Vergabe des Preises an den 59- jährigen US-Politiker und den 1988 gegründeten Weltklimarat mit deren erfolgreichen Bemühungen zur «Ausbreitung von größerem Wissen um die von Menschen verursachten Klimaänderungen».
Gore sagte in seiner Dankesrede in Anwesenheit von Norwegens König Harald V.: «Wir müssen schnell einen Weg finden, um unsere globale Zivilisation zu mobilisieren.» Dies müsse mit der Dringlichkeit geschehen, wie es bisher nur geschah, «wenn Nationen für einen Krieg mobilisiert haben».

Betrachten wir diesen Klimawandel einmal aus ayurvedischer Sicht!

Wie würde man erkennbare Symptome eines sich übersäuernden Systems, was Entzündungen,
Fiber und Schweißanfälle aufzeigt wohl nennen?

Ein enormes Ungleichgewicht von Vata und Pitta.

Die Ozeane übersäuern, Eisberge und Gletscher schmelzen ab, Stürme, Hurrikans, Taifune und Tornados nehmen zu. Überschwemmungen und katastrophale Dürren wie Feuerwalzen zerstören unsere Lebensgrundlage. In Südamerika kämpfen zur Zeit die Menschen mit einer Hitzewelle, wie es sie seit den Jahren der Wetteraufzeichnungen im Dezember nicht gegeben hat. In einzelnen Provinzen von Argentinien erreichen die Temperaturen Rekordhöhen von +50°C.

Gibt es eine Verbindung zwischen dem Menschen, seinem Gemüt, seinem innersten Bewußtsein, seinen Gefühlen, seinen Gedanken und Handlungen?

Besteht der Mensch nicht zu 75 % aus Wasser und welche innere Verbindung gibt es hier zur Umwelt?
Ist Wasser ein Informationsträger für Impulse, die durch das menschliche Bewußtsein erfolgen?
Wie wirkt sich das aus auf unsere Umgebung, wenn der Mensch in seiner heutigen Überreiztheit, ständig Störimpulse aussendet?
Dissonanz und Fehlverhalten sind die Ursache eines unruhigen Geistes.

Besteht vielleicht die Möglichkeit und innere Verbindung, daß der Mensch, der auch den Kräften der 3 Gunas unterliegt (Sattva, Rajas/Tamas) und in Wechselwirkung und Resonanz zu den Elementen (Pancha Mahabhutas) Ähter, Luft, Feuer, Wasser, Erde steht, Verursacher aller klimatischen Veränderungen ist, weil sein Geist disharmonisch ist, oder wir alle einer dissoziativen Verhaltensstörung unterliegen?

Das allgemeine Kennzeichen der dissoziativen oder Konversionsstörungen besteht in teilweisem oder völligem Verlust der normalen Integration der Erinnerung an die Vergangenheit, des Identitätsbewusstseins, der Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen. Auf welche Vergangenheit, welche Realität können wir uns den beziehen?

Was ist Realität?

Wie entsteht das, was wir als Realität erleben? Gibt es überhaupt eine objektive Wirklichkeit? Welchen Einfluß haben wir tatsächlich auf das, was „uns passiert“?
Es gibt keine objektive Wirklichkeit „außerhalb“ von uns – wir selbst erschaffen unsere (physische und psychische) Realität, indem wir sie aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten auswählen. Jeder einzelne Mensch hat damit einen weitaus größeren Einfluß auf das, was ihm „widerfährt“, als wir normalerweise glauben. Einen blinden Zufall gibt es nicht – alles, was wir wahrnehmen und erleben, ist ein unmittelbares Produkt unseres Bewußtseins. Also muß auch der Klimawandel als ein solches Produkt unseres Bewußtseins erkannt werden.

Im Ayurveda kennen wir den Begriff: „Pragya Paradh, was so viel Bedeutet wie der Irrtum oder Täuschung des Intellekts. Die eigentliche universelle Wirklichkeit mit einer Beschreibung über die Wirklichkeit zu verwechseln.

Wir können das wie einen Filter bezeichnen, der auf Grund seiner Prägungen durch das Leben, die Familie, Erziehung, Gesellschaft und seine kulturellen Einflüsse, (Karma) uns ständig manipuliert und von der ureigentlichen kosmischen Wirklichkeit trennt.
Da wir keine Erinnerung mehr an unsere kosmische Realität haben und so zu sagen die innere Beziehung dazu als Referenzsystem verloren haben, handeln wir ständig und ohne Unterlaß auf der Ebene der durch die Zeitqualität (Käla) gegebenen Werte einer menschlichen, unvollkommenden Wirklichkeit und Projektion.
Was immer wir auf der Ebene des Handelns im Bereich der 3 Gunas bewegen und positiv beeinflussen möchten, der Grundkräfte der physikalischen Schöpfung (Prakriti),Sattva, Rajas und Tamas, muß also eine Qualität erfahren, die frei ist von den herkömmlichen Werten einer auf Ignoranz und Halbwissen aufgebauten Gesellschaft.
Im Ayurveda wie auch in anderen vedischen Disziplinen wie dem Sthapatya Veda (Vastu), Atharva Veda, dem Yajur Veda und der Jyotir Vidya (Jyotish), haben alle geistigen und körperlichen Krankheiten ihre Ursache in Pragya Paradh Strukturen, somit auch das Thema des Klimawandels.
Wie Peter Russel in seinem Buch und Film „The Global Brain“ beschreibt, geht er von der These aus, daß die Erde ein einziger sich selbst regulierender Organismus ist. Die Rolle des Menschen definiert sich so aus seiner Funktion innerhalb des planetarischen Systems. Die Menschheit befindet sich an der Schwelle eines immensen evolutionsgeschichtlichen Sprungs, der gleichbedeutend ist mit der Entstehung des Lebens überhaupt.
Es wird deutlich, daß spirituelles Wachstum nichts anderes ist als die Kraft der Evolution auf ihrem Entwicklungsgang durch das menschliche Gehirn. Russell stellt fest, daß wir allein durch die Erforschung unseres Selbst zu jenen Kräften vordringen können, die in der Lage sind, uns durch die verschiedenen Weltkrisen unserer Gegenwart hindurch in ein neues Zeitalter der menschlichen Entwicklung zu führen.

Ein Sanskritvers beschriebt: „Heyam duhkham anagatam

Verhindere die Gefahr bevor sie entsteht!
Die Zeit der faulen Kompromisse ist vorbei. Bali zeigt wieder einmal, daß die Entscheider immer noch nicht über das erforderliche Wissen, Entscheidungskompetenz noch Bewußtsein verfügen, diesen Planeten und die Menschengemeinschaft lösungsorientiert anzuführen. Jedoch sind auch sie nur ein unschuldiger Spiegel unser aller Weltbewußtseins, was nur durch Stille, Frieden und innere Einkehr, eine Hinzuwendung zu einer neuen Spiritualität und innerer Werte entwicklet wird.
Solang der Umweltschutz sich nur auf die oberflächliche, physikalische Qualität ausrichtet, den akustischen Umweltschutz vernachlässigt, solange der Umweltschutz nicht im Bereich des Bewußtseins angesiedelt wird, werden wir nur symptomorientiert handeln.

… welches ewig, all-durchdringend, unmeßbar subtil und endlos in Manifestation ist – das unvergängliche SEIN ist es, welches die Weisen als die Quelle der Schöpfung erkennen.
Mundaka Upanishad 1.1.6


Nur durch die Erfahrung der kosmischen inneren Wahrheit reinen Bewußtseins, die wir alle in uns tragen, durch den Weg des Yoga, der Meditation und einer vedischen Lebensweise, können wir die selbstzensierenden und selbstzerstörerischen Programme von Pragya Paradh auf der Kausalkörperebene, der Subtilkörperebene, der seelischen, der emotionalen, energetischen, karmischen, genetischen, biochemischen und gehirnphysiologischen Ebene identifizieren, befreien und auflösen.

Du bist sowohl zeitlich, als auch räumlich unbegrenzt. Du gehst hinaus über (die Sinnesorgane, den Geist und den Intellekt). Visnu Smriti 98.60-61


Vasudeva Kutumbakam„. Die Welt ist eine Familie

Am Heiligabend spielt sich ein ganz besonderes Spektakel am Fixsternhimmel ab: Der Planet Mars befindet sich genau am 24. Dezember in seiner geringsten Entfernung von der Erde und ist dementsprechend hell und gut sichtbar von der Erde aus.
Am 23. Dezember steht uns dann die längste Vollmondnacht des Jahres bevor und in dieser Nacht “ wird der Vollmond knapp am Mars vorbei schlüpfen.
In nord- und ostdeutschen Städten wird Mars sogar für ungefähr eine halbe Stunde vom Mond bedeckt werden, in den anderen Teilen Deutschlands sieht es aus, als klebe Mars am Rand des Mondes fest oder zieht knapp an ihm vorbei. Der Höhepunkt des beobachtbaren Mond-Mars Hochzeit spielt sich ca. zwischen 4.30 und 5.10 Uhr am frühen Morgen des 24. Dezembers ab.
Ayurvedisch gesehen, wird es eine Pitta-Vata Energie geben, die zu turbulenten Reaktionen führen kann. Klimatisch, die Temperaturen werden steigen und Regen und starker Wind wird auftreten, politisch wie auch im Familienleben.
Achten Sie darauf, daß Ihr Christbaum kein Feuer fängt. In den frühen Morgenstunden wäre eine Meditation, oder stille harmonische Musik zur Besänftigung des kriegerischen, roten Mars sinnvoll.
In der Vata Zeit zwischen 2 – 6 Uhr empfehle ich klassische Indische Musik, die Raga Madhuvanti von Pandit Ronu Majumdar (Bambusflöte) zur Harmonisierung des Vata-Doshas. Sie ist beruhigend & meditativ. Die Musik Healing Sounds of Ayurveda können Sie bei mir bestellen.
In dieser frühen Morgenstunde und an den Tagen über den Jahreswechsel, sollten wir nicht nur von der Ebene unseres stillen Herzens um Frieden in unserem Zuhause und unserer Familie, sondern auch um Frieden in der Welt bitten.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gesegnete, friedvolle und besinnliche Weihnacht und ein glückliches, gesundes und lichtvolles neues Jahr


Wünsche für das neue Jahr 2008
Das herrliche Neue
Singe ein Lied, das noch keiner gesungen;
Denke so, wie noch keiner gedacht.
Strebe nach Gipfeln, die keiner bezwungen;
Weine um Gott bei Tag und bei Nacht.
Lieb alle Menschen wie niemand zuvor,
Bestehe mutig den Kampf des Lebens.
Schenk Frieden dem, der den Frieden verlor,
und Hoffnung dem, der hoffte vergebens.

Joachim F. NUSCH
GANUSCH
vedischer Astrologe und Lebensberater

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Jyotish, die Wissenschaft vom Licht und die wahre Lebenskunst
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