Tritiya Krishna paksha

Krishna Tritiya

 

  1. Mondtag des Mondmonats Magha. Tithi-Herrscher: Gauri- (Parvati) Gemahlin Shivas

 

Der dritte Tag der abnehmenden Mondphase, Tritiya, Krishna Paksha oder 18. Tag des Mondmonats.

 

Die kreative Unsicherheit, Vorsicht, aber nicht Ängstlichkeit ist angebracht (Vishnu)

Ein Tag um starre, gegensätzliche Meinungen und Überzeugungen aufzugeben und einfühlsamer voranzugehen. Die heutigen Begegnungen können durchaus aufgeschlossener und empfindsamer sein, als an anderen Tagen. Größres Einfühlungsvermögen herrscht vor und man stellt den Staus Quo in Frage. Jedoch kann man auch aus der Ruhe und dem Gleichgewicht geraten, (Unsicherheit und Mangel an Stabilität)  obwohl ein kreatives, nobles und verständnisvolles Verhalten an den Tag gebracht wird.

 

Güte, Einsicht, Vernunft und Verständnis regieren den Tag. Beziehungsthemen.

 

Der Tag eignet sich für musikalische Unterrichtsstunden und bauliche Maßnahmen.

 

Löwe ist das Sthira-Zeichen, (ein fixes Zeichen, was die notwendigen Prozesse des Loslassens behindert) in dem sich der Mond heute befindet.  Dem Zeichen des Feuers, der Energie und der Veränderung, Bewegung. Die Löweenergie kann diesen Mondtag energetisch, aktiv, fordernd und stark fokussierend beeinflussen. So besteht gerade in Beziehungsthemen eine Neigung dazu, die Dinge einseitig zu anzugehen und zu manipulieren. Darauf sollte man Acht geben und ausreichende Sensibilität zeigen. Die Richtung der Energien fließen in gute Absichten, manchmal falsch verstanden. Dennoch birgt sie gute Eigenschaften wie wohltätig und loyal. Der Tag wird von Stolz geprägt und lässt Verletzlichkeiten zu. Man will von anderen geachtet und respektiert werden.

 

Vorsicht ist geboten bei zu viel sportlicher Betätigung.

 

Der Tag steht unter dem karmischen Ziel Kama, dem zweiten Ziel der 4 Purusharthas (Lebensziele)

 

Die Strömung eines Flusses spiegelt den Mond in der Tiefe, desgleichen das stille Wasser eines Sees, aber der Mond steht hoch am Himmel. Der Mond auf der Wasseroberfläche des Flusses scheint in Fragmente zerbrochen, er scheint mit der Strömung schnell dahin zu fließen. Der Mond im See ist ruhig, unbeweglich. Dies sind nur zwei Spiegelbilder des wirklichen Mondes am Himmel. Der Mond, der sich im Fluss spiegelt, ist die individuelle Seele, ständig in Aktivitäten verstrickt, von Maya und dem Gesetz der Kausalität verwirrt. Der Mond, der sich im stillen Wasser des Sees spiegelt, ist der Yogi, der Heilige, der Ausgeglichenheit, Gleichgewicht und inneren Frieden erreicht hat und im Einen aufgeht.

Der wirkliche Mond am Himmel ist der ewige Zeuge, das Absolute, das erste Prinzip. Christus bezog sich auf diese drei, als er einmal drei Feststellungen hintereinander machte. Im Hinblick auf die aktive, individuelle Seele, den flackernden Mond, sagte er: „Ich bin ein Bote Gottes.” Im Hinblick auf sich als den Heiligen, der den Dualismus überwunden und Ausgeglichenheit erreicht hat, sagte er: „Ich bin der Sohn Gottes.” Aus der Erkenntnis heraus, dass diese beiden nur Spiegelbilder sind und der wirkliche Mond der Zeuge am Himmel ist und er selber auch das form- und namenlose Absolute, sagte er gegen Ende seines Lebens:

„Ich und mein Vater sind EINS.”

Alle Wesen mit den Namen und Formen, die sie scheinbar angenommen haben, sind Abbilder des universalen Atman. http://www.vedharma.de/index.php/Atman

Das ist die Wahrheit, die in den spirituellen Texten Indiens, der Grundlage der vedischen Kultur, bewahrt, ausgearbeitet und erklärt wird. Der Kern aller Religionen und Glaubenssysteme ist also dies: das Aufgehen in dieser Einheit. Das Ziel allen spirituellen Strebens und Yoga-Techniken 

ist: das Aufgehen in dieser Einheit. Der Gegenstand aller Forschungen ist: diese Einheit zu erkennen.

Standort/Zeitzone ist Köln

06E57’00
50N56’00

Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 204° – 216

 

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