Shashti Krishna paksha

Heutiger Mondtag / Tithi: Krishna Shashthi

  1. Mondtag des Mondmonats Magha.

Tithi-Herrscher: Kartikeya – (Sohn von Shiva und Parvati)

Tag der Reinigung, Disziplin ist heute angesagt. Vorteilhaft für Krönungen, neue Freunde, Festlichkeiten und Spaß (Karttikeya)

Heute haben wir Gelegenheit uns mit innerer und äußerer Reinigung zu beschäftigen. Ein Tag des Aufräumens, Säuberns und Ordnung schaffen. Ein guter Tag, um eine Kur zu beginnen. Ein wenig Abnehmen und Entschlacken tut immer gut. In Beziehungsfragen, Partnerschaftsangelegenheiten und der Aussprache mit Geschäftskollegen  ist der Tag geeignet um Klärung zu schaffen.

Ein Tag der Reflektion des eigenen Fühlens, Denkens und Handelns. Wir finden guten Gelegenheiten, an der Entwicklung unserer Empathie und unserem Einfühlungsvermögens zu arbeiten. Gestaltung, Reorganisation und unerschöpfliche Kraft.

Heute öffnen sich neue Möglichkeiten für die Gestaltung der Zukunft des Lebensweges.

Der Mond steht heute im Nakshatra „Chitra“ ganz im Zeichen der Waage (Toola), einem Chara, (beweglichen) Zeichen.

Das Zeichen der Waage, gehört wie Widder, Krebs und Steinbock zu den kardinalen Zeichen.  Chara Zeichen geben den Takt an. Sie sind dynamische Impulsgeber für neue Aspekte des Lebens. Sie vertreten die Qualitäten Brahmas, des Schöpfers und sind durchaus in der Lage, neue Dinge in Gang zu setzen, Menschen für Ideen zu Motivieren und Projekte voranzutreiben, die neuartig und zukunftsweisend sind.

Heute kann man etwas außergewöhnlich, beeindruckend und blendend Schönes schaffen. Aufmerksamkeit durch einzigartige Gestaltung und Perfektion erhalten. Eine Illusion oder Irrealität schaffen, betören, arbeitsam, dynamisch, verfeinert.

Von den Schöpfungen bin ich der Anfang, das Ende und auch die Mitte, o Arjuna; von den Wissenschaften (bin ich) die Wissenschaft vom Selbst; ich bin Sprache jener, die disputieren.“ (Bhagavad Gita 10.32)

Der Tag steht unter dem karmischen Ziel „Kama“, dem zweiten Ziel der 4 (Lebensziele) Purusharthas

Die Welt war anfangs Wasser, eine wogende Flut. Das Wasser wünschte sich fortzupflanzen, kasteite

sich und tat Buße. Als es Buße tat, entstand ein goldenes Ei. Ein »Jahr« gab es damals noch nicht, doch das goldene Ei schwamm so lange umher, wie heute ein Jahr ausmacht.

In dieser Zeit entstand daraus ein Mann: der Prajapati, der »Herr der Geschöpfe«. Darum gebiert eine Frau oder Kuh oder Stute innerhalb eines Jahres, denn innerhalb eines Jahres entstand Prajapati. Er durchbrach das goldene Ei, fand aber im Wasser keinen Halt. Das goldene Ei trug ihn, umherschwimmend, für die Dauer eines Jahres.Als das Jahr herum war, wünschte er zu sprechen. Er sagte bhuh, da entstand die Erde. Er sagte bhuvah, da ent­stand der Luftraum. Er sagte suvar, da entstand der Himmel. Darum wünscht ein Kind nach Jahresfrist zu sprechen, denn nach Jahresfrist sprach Prajapati. Als er zum ersten Mal sprach, sagte Prajapati ein und zwei Silben; darum sagt ein Kind, wenn es zum ersten Mal spricht, ein und zwei Silben.

 Den drei heiligen Silben fügte er zwei hinzu. Die fünf Silben machte er zu den fünf Jahreszeiten. Prajapati erhob sich nach Jahresfrist über die durch die heiligen Silben entstandenen Welten. Darum wünscht ein Kind nach Jah­resfrist sich zu erheben, denn nach Jahresfrist erhob sich Prajapati.

Er wurde tausend Jahre. Wie einer zum anderen Ufer eines Flusses hinübersieht, so sah er zum anderen Ufer sei­nes Lebens. Singend und sich kasteiend wandelte er umher. Er hatte den Wunsch nach Nachkommenschaft und legte Zeugungskraft in sich. Mit dem Munde schuf er die Devas; diese Götter wurden für div, den Himmel, geschaffen, darum heißen sie so. Als sie geschaffen waren, war es für den, der sie geschaffen, wie Tag.

 Mit seinem abwärts gehenden Hauch schuf er die Asuras; diese Dämonen wurden für die Erde geschaffen. Für den, der sie erschaffen, war es gleichsam dunkel.

 Er wusste: Ich schuf ein Übel, weil es für mich nach ihrer Erschaffung gleichsam dunkel wurde. Daher durchbohrte er sie mit Unheil, und sie gingen zugrunde. Darum sind die Geschichten von den Göttern und Asuras im Grunde nicht wahr.

 Was für Prajapati nach Schaffung der Götter hell war, das machte er zum Tag; was für ihn nach Schaffung der Asuras dunkel war, das machte er zur Nacht. Das sind Tag und Nacht.“

Standort/Zeitzone ist Köln

06E57′00
50N56′00

Abstand Surya/Chandra (So/Mo):  240° – 252°

 

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