Saptami Krishna paksha

Heutiger Mondtag / 22. Tithi: Krishna Saptami

 

  1. Mondtag des Mondmonats Magha.

Tithi-Herrscher: Die Sonne (Surya)  – (der lebendige Gott)

Der Wille zur Gestaltung, ein guter Tag für alle Manager und “Macher”. Reisen beginnen, an Beförderungen arbeiten, sich mit Dingen beschäftigen die beweglicher Natur sind (Indra). Ein produktiver Tag, geeignet für unterschiedliche Aktivitäten physischer und psychischer Natur. Steigerung und Förderung des Wohlbefindens. Kraft und Vitalität gebend. Einschätzen der eigenen Kräfte, der Ressourcen die einem zur Verfügung stehen und Abwägen der Potentiale. Unnötiger Auseinandersetzungen und Reibungen, sowie übermäßiger Energieeinsatz sollten vermieden werden. Es ist ein Tag der Sonne (Surya), des Pittas (Feuer) und Reibung erzeugt Hitze und hohe Verbrennung.

Der Mond steht heute im Nakshatra „Swati“ ganz im Zeichen der Waage (Toola), einem Chara, (beweglichen) Zeichen.

Das Zeichen der Waage, gehört wie Widder, Krebs und Steinbock zu den kardinalen Zeichen.  Chara Zeichen geben den Takt an. Sie sind dynamische Impulsgeber für neue Aspekte des Lebens. Sie vertreten die Qualitäten Brahmas, des Schöpfers und sind durchaus in der Lage, neue Dinge in Gang zu setzen, Menschen für Ideen zu Motivieren und Projekte voranzutreiben, die neuartig und zukunftsweisend sind.

Das Mondhaus „Swati“ beeinflusst die Tagesenergien folgendermaßen:

Sich frei und unabhängig im Leben bewegen, aus eigenem Antrieb immer in Bewegung sein. Große Unabhängigkeit. Der Atem des Lebens. Lernen. Humanitäre, ausgleichende Qualität und künstlerisches sowie diplomatisches Potential. Chronische Unentschlossenheit, erscheint teilweise unverlässlich und wechselhaft. Einen frischen Wind bringen. Selbständig etwas zu Wege bringen. Eigenständig sein. Selbstständig durchgreifen und verändern.

Ein Tag der Unabhängigkeit und  Transformation. Wertvolle Arbeit kann heute geleistet werden.

Der Tag steht unter dem karmischen Ziel „Artha“, dem ersten Ziel der 4 (Lebensziele) Purusharthas

Ein Tag wie der heutige, kann uns sehr ins Ungleichgewicht bringen. Er ist produktiv aber deshalb auch risikovoll.

Die meisten von uns sind im Alltag stark gefordert. Unzählige Informationen stürzen auf uns ein, fast jeder steht regelmäßig unter Stress, Erfolgs- und Leistungsdruck tun ihr Übriges. Unser Geist ist sozusagen ständig “in action” und das ewige Geschnatter im Kopf nimmt bei vielen Menschen nie ein Ende, auch nicht am Feierabend. Zeit für Entspannung und Besinnung nehmen sich die wenigsten. So verbrauchen wir aber schnell unsere inneren Energiebatterien und unsere Leistungsfähigkeit und Lebensfreude nimmt ab – im schlimmsten Fall brennen wir aus. Gerade heute müssen wir darauf acht geben. Zuviel Energie kann „verbrannt „ werden für Dinge, die uns nur die Zeit rauben, Seien wir uns unserer Ziele und Absichten bewusst und setzen wir Prioritäten. Lernen wir „Nein „ zu sagen, all den unerschöpflichen Zeitdieben gegenüber, die uns am Tag begegnen.

Weise Menschen aus allen möglichen Ländern und Kulturen kennen seit Tausenden von Jahren ein wirksames Rezept, um den Geist ruhig zu bekommen: Die einen nennen es Meditation, die anderen nennen es Versenkung oder auch Gebet. Es geht im Prinzip immer um das Gleiche – nämlich darum, den Geist still zu bekommen, unsere Sorgen und Ängsten loszulassen, um uns nur noch auf das pure Sein zu konzentrieren.

Es gibt eine schöne Definition von Meditation von Victor N. Davich:

“Meditation ist die Kunst, sich jedem Augenblick mit ruhiger Bewusstheit zu öffnen.”

Und damit ist auch schon die ganze Bandbreite beschrieben: bei der Meditation handelt es sich nämlich viel weniger um ein Wundermittel, als um eine Fähigkeit, die jeder erlernen kann. Es mag uns zwar besonders in Stresszeiten wie ein Wunder vorkommen, einfach nur ruhig mit leerem Geist dasitzen zu können, aber dahinter steckt einfach ein bisschen Übung und die eine oder andere Methode, die es uns ermöglicht, unseren Geist zu beruhigen. Wenn Sie mehr zum Thema Meditation erfahren wollen, sprechen Sie uns an.

Einmal kam ein Mann zum Meister. Er bat ihn darum, ihm einige Weisheiten aufs Papier zu schreiben, damit er sie mitnehmen und immer wieder darauf schauen könnte.

 Der Meister nahm einen Pinsel zur Hand und schrieb nur ein einziges Wort auf: “Achtsamkeit”.

 Der Mann schaute enttäuscht.

 “Das kann doch nicht alles sein, oder? Bitte schreib noch etwas dazu.”

Wieder griff der Meister zum Pinsel und schrieb “Achtsamkeit. Achtsamkeit.”

“Vergebt mir, aber das scheint mir weder sehr weise noch tiefsinnig zu sein.” sagte der Mann.

 Daraufhin schrieb der Meister: “Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit”.

Der Mann fühlte sich vom Meister veralbert und wurde wütend.

“Was soll denn Achtsamkeit überhaupt bedeuten?” rief er.

Da sagte der Meister: “Achtsamkeit heißt Achtsamkeit.”

Philip Kapleau: “The three pillars von Zen”;

Standort/Zeitzone ist Köln – Zentraleuropäische Zeit Zone

06E57′00
50N56′00

Abstand Surya/Chandra (So/Mo):   252° – 264°

 

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