Dvitiya Krishna Paksha

Krishna Dvitiya

 

  1. Mondtag  Tithi-Herrscher: Brahma- der Schöpfer

Der zweite Tag der abnehmenden Mondphase, Krishna Paksha oder 17. Tag des Mondmonats.

 

Ein Schöpfungstag. Dualität, die Tatsache, dass alle Dinge zwei Seiten haben, wird heute bewusst. Das Außen und das Innen. Das Außen will heute aktiv geprägt werden. Die inneren göttlichen und schöpferischen Kräfte wollen heute ihren Ausdruck, ihren Spiegel im Äußeren finden.

Es geht um Grundsteinlegung, guter Termin für den Start von neuen Unternehmungen. Hochzeit. Etablierung von langfristigen Projekten (Vidhatr). Günstig für alle Unternehmungen.

 

Die Ideen von gestern werden heute umgesetzt. Die Qualitäten haben sich verfeinert und möchten ihren Ausdruck in der Verwirklichung, dem Handeln finden. Es ist ein Krönungstag. Taufe, religiöse Rituale und Einweihungen. Führungsverantwortung übernehmen oder den Vorstand wählen. Eine Reise antreten, eine Ehe schließen, einen Mietvertrag unterschreiben.

 

Die ersten 5 Tage der abnehmenden Mondphase werden als günstig angesehen.

Die mittlere Phase des abnehmenden Mondes werden als mittelmäßig angesehen und die

Die Tage 11/12/13/14/15, der Krishna-Pakshazeit,  wo der Mond seine Strahlkraft vollkommen verliert, werden als ungünstig angesehen.

 

Chandra ( der Mond) steht die vorherrschende Zeit dieses Mondtages im Nakshatra (Konstellation) Magha . Einem Mondhaus das mit Macht und Königswürde zu tun hat. An diesem Tag können wir lernen, dass wir unsere Projekte durch Motivation und Inspiration voranbringen und Menschen für unsere Ideen gewinnen können. Verwirklichung hoher Ideale. Hohe Wertmaßstäbe.

Eigenschaften: Wild, (Krura) Schöpfung, Weiblich, Kapha, Tamas, Wasser, Rakshasa

 

Der Tag steht unter dem karmischen Ziel Artha, dem ersten Ziel der 4 Purusharthas (Lebensziele)

 

Nun will ich dir, o bester der Bharatas (Arjuna), erklären, zu welcher Zeit die Yogins hinscheidend nimmer wiederkehren, und auch jene Zeit, in welcher sie hinscheidend wiederkehren. (Bhagavat Gita 08.23)

Das Feuer, das Licht, der Tag, die helle (Monatshälfte), die sechs Monate des nördlichen Weges (der Sonne): hier fortschreitend gehen die Menschen, die das Absolute kennen, in das Absolute ein. (Bhagavat Gita 08.24)

Der Rauch, die Nacht, und auch die dunkle (Monatshälfte), die sechs Monate des südlichen Weges (der Sonne): hier fortschreitend erlangt der Yogin das Mondlicht und kehrt zurück. (Bhagavat Gita 08.25)

Licht und Dunkelheit, diese Pfade gelten als der Welt ewige (Pfade). Auf dem einen geht man zur Nichtwiederkehr, auf dem anderen kehrt man zurück. (Bhagavat Gita 08.26)

Niemals, o Pârtha (Arjuna), gerät der Yogin, der diese beiden Pfade kennt, in Verblendung. Sei darum zu allen Zeiten stark im Yoga, o Arjuna. (Bhagavat Gita 08.27)

 

Standort/Zeitzone ist Köln

06E57’00
50N56’00

 

Abstand Surya/Chandra (So/Mo): 192° – 204°