Ashtami Krishna paksha

Aktueller Mondtag / 23. Tithi: Krishna Ashtami

Tithi-Herrscher: Shiva – Herr der Veränderung und Transformation

Umbruch, Kampf der inneren Dunkelheit, ein schwieriger Tag voller Umwälzungen.

Geignet zur Entwicklung von Verteidigung-, und Abwehrsstrategien,  zur Wehrsetzung, (Vasus)

Die Tendenz des Geistes geht eher nach innen, zu den tieferen Schichten unserer Wahrnehmung. Lässt versteckte oder verdrängte innere Prozesse, noch zu bewältigende Aufgaben  erkennen. Es ist ein Tag, an dem wir lernen können, nicht nur im Glauben an unseren Verstand und unserem Ego die Dinge lösen zu können. Wir müssen und vertrauensvoll an die Kräfte des Universums wenden und nicht glauben, wir könnten alles alleine regeln. Die Mächte des Lichts sind gute Helfer. Devas, Engel und Gottheiten stehen bereit uns zu führen. Rufen wir sie heute an. Holen wir sie wieder mehr in unser Bewusstsein und in unser tägliche Handeln und Fühlen. Berücksichtigen wir die Naturgesetze, die uns mehr unterstützen und Begleiten, als wir mit unserem heutigen, zum Teil zementierten, mathematischen und weltlichen Denkmodellen glauben. Es ist ein Tag, in dem wir darüber nachdenken können, wachsam sein sollten, wie wir die inneren Kräfte in unser Leben einbinden.

An diesem Tag vermeidet man wenn möglich größere Unternehmungen. Jedoch eignet er sich für Hausarbeiten, Renovierungen, unterhaltsame Gespräche, den Tanz, Sport, Lernen, Archäologie,

Der Mond steht heute im Nakshatra „Anurada“ ganz im Zeichen des Skorpion (Vrishika), einem Sthira-Zeichen, (ein fixes Zeichen, was die notwendigen Prozesse des Loslassens behindert) wie die Zeichen Stier, Löwe, und Wassermann.  Dem Zeichen des Feuers, der Energie und der Veränderung, Bewegung.

Das Mondhaus „Anurada“ beeinflusst die Tagesenergien folgendermaßen:

Sich als Diener einer Sache begreifen, sich ganz in eine Sache einbringen, sie erfolgreich zu Ende bringen. Sich aufopfern. Sich verpflichten. Vereinbarungen eingehen und einhalten. Ein zuverlässiger Freund und Kamerad sein. Treue. Jedermanns Freund sein wollen. Wohlwollend, barmherzig, hilfsbereit, gutgläubig, vertrauensselig, rechtschaffen und sensibel. Emotional einfühlsam, unsicher. Sich auf Beziehungen einlassen, um hochgesteckte Ziele erreichen zu können.

Anurada wird der Gottheit/Deva Mitra, zugeordnet. ursprüngliche Bedeutung “Vertrag”, dann auch Gefährte und Freund, Morgensonne. Regent des Lichts des Tages. Sieg des Lichts über die Dunkelheit

In alten vedischen Texten findet man die Erwähnung des Gottes Mithra (Mitra) und der damit verbundenen Kräfte.

Mitra ist eine vedische Gottheit, die Indra, (Herr der Sonne) zugeordnet wird und in der Schöpfungsgeschichte eine besondere Aufgabe und Rolle hat.

Aus rein vedischer Sicht und Übersetzung der Sanksrittexte, wie sie im Rig Veda gefunden wird, beschreibt man Mitra folgendermaßen:

Mitra. Der Gott der Freundschaft und des Gelöbnisses. Wohltäter. Er gehört zusammen mit Varuna zu der Gruppe der Adityas. Einer Gruppe solarer Devas (Götter) die für die Ordnung und Erhaltung, Gesetz und Struktur des Universums verantwortlich sind. Mitra erhellt den Tag mit seiner Morgendämmerung, während Varuna Wächter über den Rhythmus himmlicher und kosmischer Sphären ist.

Mitra stiftet Freundschaft und Eintracht unter den Menschen. Er ist der Freund jedermanns der in der Welt Freundschaftsschliessung (mitradhéyam) anstrebt.

“Mitrénagne “mitradhéye yatasva”

Wetteifere mit Mitra an Freundschaft!

Siehe Rig Veda 3.59

An Mitra

Der sich Mitra (Freund) nennt, eint die Menschen. Mitra erhält Erde und Himmel. Mitra gibt auf die Völker acht, ohne die Augen zu schließen. Dem Aditi Sohn, soll man mit Verneigung nahen. Er eint die Menschen, ist dem Sänger freundlich. Der weit bekannte Mitra, der an Größe über Himmel, an Ruhm über die Erde reicht. Dem Mitra sind die fünf Völker ergeben, dessen Macht überlegen ist. Er trägt alle Götter.

Sie nennen Ihn Indra, Mitra, Varuna oder Agni oder Garutmat, den himmlischen Vogel. Die Wahrheit ist eins; Gelehrte beschreiben sie mit unterschiedlichen Namen, wie Agni, Yama oder Matarisvan.

Der Tag steht unter dem karmischen Ziel „Dharma“, dem dritten Ziel der 4(Lebensziele) Purusharthas

Standort/Zeitzone ist Köln – Zentraleuropäische Zeit Zone

06E57′00
50N56′00

Abstand Surya/Chandra (So/Mo):   264° 276°

 

 

 

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