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Burnout und ständig negativer Stress PDF Drucken E-Mail

Ausgebranntsein oder englisch Burnout-Syndrom (engl. to burn out; „ausbrennen“) bezeichnet einen besonderen Fall berufsbezogener (auch familiärer) chronischer Erschöpfung.

Burn-out ist ein Prozess, der u.a. als Folge von ständigem negativen Stress eintritt. Ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles und zu hohe persönliche Erwartungen an die eigene Leistungen können erschöpfen.

Menschen in bestimmten Berufsfeldern sind besonders gefährdet. Dazu gehören pädagogische und helfende Berufe z. B. Lehrer, Pflegeberufe, Ärzte und Therapeuten, aber auch Selbstständige und leitende Angestellte.

Inzwischen ist klar: Burnout kann nahezu alle Berufsgruppen treffen, unter anderem auch Schüler.

 

Abwärtsspirale des Burnouts

Die geminderte Leistungsfähigkeit und das Unglücklichsein sind das Resultat einer Selbstausbeutung über die Grenzen der Gesundheitsschädigung, die sich schleichend vollzieht. Das Ausbrennen ist ein Prozess im Sinne einer Abwärtsspirale, die sich in unterschiedliche Stufen unterteilen lässt, die nicht klar und eindeutig voneinander abgrenzbar sind. Vielmehr besteht ein fließender Übergang zwischen den einzelnen Stufen, wobei die Reihenfolge der und die einzelnen Stufen und der zeitliche Verlauf individuell variieren können.

Nicht jede Stufe muss zwingend durchlaufen werden, manchmal werden Phasen übersprungen. Viele verharren in der Rückzugs-Phase mit selbstmitleidiger Verstimmung und der Verleugnung der Situation. Je weiter dieser Prozess fortgeschritten ist, umso schwieriger ist es, ihn umzukehren.

1. Phase: Vermehrte Begeisterung

Der Beginn der Abwärtsspirale ist gekennzeichnet durch ein zuviel an Begeisterung für ein Projekt oder Ziele, trotz zunehmender Erschöpfung oder Müdigkeit. Die Bedürfnisse nach Erholung werden schlicht einfach ignoriert.

2. Phase: Distanz

Das Sich-beweisen-Müssens wird langsam eingestellt und es setzt Widerwillen ein, bei der die positive Einstellung, der und das Engagement bezüglich der Arbeit verloren gehen.

 

3. Phase: Emotionalisierung

erhöhter Reizbarkeit, Wut, und Schuldzuweisungen stellen sich ein, Schwankungen der Stimmung, Schwächegefühl, eine innere Leere und Angst und Selbstmitleid, können beobachtet werden. Die eigenen Bedürfnisse wie Schlaf und Entspannung werden vernachlässigt. Es kann zu einem körperlichen Zusammenbruch kommen.

4. Phase: Abbau

Konzentration - und Merkfähigkeit nehmen ab und die Arbeitsleistungsfähigkeit. Es wird schwieriger Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden.

5. Phase: Eine Gleichgültigkeit und Desinteresse stellt sich ein

Das Interesse an sportlichen Unternehmungen und an privaten Unternehmungen erlahmt. Die Verflachung der Persönlichkeit setzt ein.

6. Phase: Depersonalisation

Erkältungskrankheiten, die Schwächung des Immunsystems, Unfähigkeit zur Entspannung Ein- und Durchschlafstörungen, Muskelverspannungen Übelkeit, Magen- und Darmprobleme, sexuelle Probleme, die ganze Bandbreite kann durchlaufen werden.

7. Die Endphase

Eine maximal negative Einstellung zum Leben mit sehr schweren Depressionen, Angst, Sinnlosigkeit, und Hoffnungslosigkeit, es scheint keinen Ausweg mehr aus dieser Situation zu geben. In dieser Phase des Totalzusammenbruchs kann es zum Suizid kommen.

Bücher die sehr empfehlenswert zu dem Thema sind:

Angelika Wagner-Link
Verhaltenstraining zur Stressbewältigung

Hans-Peter Unger
Carola Kleinschmidt

Bevor der Job krank macht

siehe auch: www.burnout-stress.info

 

Artikel von: www.artikel4free.com

 

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